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Ob das Sterben leicht oder schwer erlebt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Nach verschiedensten Aussagen aus dem Jenseits scheinen vor allem der vorherige Lebensstil, die seelische und geistige Reife und eine gesunde Lebensführung darüber zu entscheiden, wie der Sterbevorgang verläuft.
Menschen, die zu Lebzeiten sehr die göttl. Ordnung mißachtet haben, z.B. durch schwerwiegende Verfehlungen oder die mit dunklen Mächten zusammenarbeiteten, z.B. durch Zauberei und Okkultismus, erleben oft ein sehr qualvolles Sterben.

    Kurzfassung der Thesen:

    • FN 1) Schmerzen bei der Loslösung der Geistseele vom Körper empfinden vor allem jene Sterbenden, die sehr am Leben und an der Materie hängen und den materiellen Körper nicht loslassen wollen. Ihre Schmerzen spüren sie evtl. auch im Jenseits noch lange weiter. (JL.Ev02.226,05)

    • FN 2) Menschen, die materielle Güter und irdische Genüsse geringschätzten und stattdessen seelische und geistige Werte hochschätzen und nach geistigen Normen lebten, empfinden den Tod als unproblematisch und schmerzfrei. (JL.Ev02.226,06)

    • FN 3) Furcht und Verzweiflung vor dem Tod quälen materiell orientierte Verstorbene evtl. mehr als körperliche Schmerzen. Ihr Bewußtsein bleibt evtl. auch jenseits noch lange beeinträchtigt. (JL.Ev05.090,06)

    • FN 4) Wer am Fortleben zweifelt bzw. es leugnet, - z.B. Atheisten, Nihilisten, Skeptizisten, Ungläubige etc. - oder wer aufgrund falscher Lebensweise krank oder besessen wurde, erlebt den Tod angstvoller und schmerzhafter, als wer gesund und vom Weiterleben überzeugt ist. (JL.Ev08.082,07 f.)

    • FN 5) Wer geistig wiedergeboren wird, wird auch mit Störungen durch unreife Geistwesen leichter fertig und stirbt in der Regel sanft und leicht. (JL.Ev08.082,10)

    • FN 6) Wenn mitunter fromme und gerechte Menschen einen schweren Tod haben, dient er entweder als Geduldsprobe oder ist die Konsequenz von früheren Verfehlungen, die sich nun auswirken können. Wer von Kindheit an ganz nach der Ordnung Gottes lebte, darf mit einem sanften Tod rechnen. (JL.Ev08.004,11 f.)

    • FN 7) Sinnliche Menschen, die sich mit dem Materiellen sehr verbunden haben, und die geistigen Aufgaben vernachlässigt oder Gottes Ordnung bekämpft haben, erleben meist einen schweren und unangenehmen Tod. ( a JL.Ev01.048,08; Mt.16,28; b JL.Ev08.081,03 ff.; JL.Ev08.082,01 ff.; c JL.Ev04.263,08; d JL.Ev05.090,05)

    • FN 8) Okkultisten, z.B. Magier, Wahrsager und Logenmitglieder haben oft einen schweren, schmerzvollen oder gewaltsamen Tod, vor allem, wenn sie ihre Seele Satan verschrieben und ihm gedient haben. (KK.SeOk.141;B66)

    • FN 9) Okkultisten, Zauberer, Logenangehörige und Satanisten werden oft von dunklen, höllischen Wesen am Todesbett abgeholt. Diese versuchen evtl., auch Angehörige zu beeinflussen. (a KK.SeOk.122;B49)


    Erläuterungen, Beispiele:

      zu 1) Jesus weist darauf hin, daß Schmerzen beim Sterben keinesfalls zufällig sind. a »Menschen, die sehr am irdischen Leben hängen, und bei denen alle ihre Sorge auf dasselbe gerichtet ist... haben vor dem Scheiden aus dem Leibe stets mit oft unerträglichen Schmerzen zu kämpfen und scheiden in einem höchsten, alles betäubenden Schmerze aus dem Leibe, der gar oft nach der Löse vom Leibe einen langwährenden Nachhall findet, besonders bei jenen Seelen, denen es auf der Welt in ihren Leibern so recht wohl und behaglich erging.« ( a JL.Ev02.226,05)

      zu 2) Jesus zeigt, wer schmerzfrei stirbt: a »Jene Seelen, die auf der Welt zu der heilsamen Überzeugung gelangt sind, daß alle Schätze der Erde der Seele nichts nützen, weil sie in den Tod sinken müssen wie der Leib, und ... ihren Gottes-Geist... in sich gefunden und mit aller wahren Sorgfalt gepflegt haben... erleben den Tod nicht als schmerzhaften Loslösungskampf von der Materie.« (a JL.Ev02.226,06)

      zu 3) Neben Schmerzen beim Todeskampf erleiden seelisch ungeläuterte Menschen auch a »Furcht, Angst und am Ende sogar eine Art Verzweiflung, welche die Seele noch mehr peinigen denn die noch so brennenden Schmerzen des Fleisches. Und wird die Seele frei von ihrem Fleische, so wird sie jenseits nicht selten viele Jahre nach der Zeitrechnung dieser Welt zu tun haben, um nur zu einem einigermaßen menschlichen Bewußtsein zu gelangen; von einer völligen Vergeistigung aber wird vielleicht in Äonen von dieser Erde Jahren keine Rede sein.« (a JL.Ev05.090,06)

      zu 4) Wer an ein Weiterleben von Seele und Geist glaubt und richtig lebt, kann mit einem leichten Sterben rechnen: a »Die Menschen leiden infolge ihrer großen Blindheit... namentlich beim Sterben sehr viel, und das erstens, weil sie zum größten Teil gar keine sichere Kunde vom Fortleben der Seele nach des Leibes Tode haben... und zweitens, weil die Menschen durch ihre höchst unordentliche Lebensweise ihren Leib mit allerlei unreinen Geistern angefüllt haben, aus denen mit der Zeit unvermeidbar auch allerlei böse und schmerzvolle und auch den frühen Tod zur Folge habende Krankheiten entstehen müssen.«
      Nach Gottes Willen sollte der Mensch a »so lange, als er auf dieser Erde zu leben hat, gesund und kräftig bleiben bis in ein hohes Alter und sein Scheiden soll kein schmerzliches und qualvolles, sondern ein fröhliches und höchst beseligendes werden.« (a JL.Ev08.082,07)
      Ihnen verhieß Gott bei seiner Menschwerdung als Jesus: a »Ich kann euch als der Herr des Lebens die volle Versicherung geben, daß derjenige, der - wohl verstanden! - Mein Brot essen (d.h. die Lehre hören) und Meinen Wein trinken (d.h. die Lehre in die Tat umsetzen) wird, den Tod nicht sehen, fühlen und schmecken wird!« ( a JL.Ev08.082,07)

      zu 5) Jesu verhieß: a »Wenn du so leben wirst, daß deine Seele in ihrem Geiste vollends wiedergeboren wird, so wird eben der Geist dann mit allen im Fleische noch steckenden unreinen Geistern auch bald und leicht vollends fertig werden, und du wirst eines ganz seligen Todes sterben auch dem Leibe nach.« ( a JL.Ev08.082,10)

      zu 6) Auch für sog. 'Gerechte' gilt, daß sie unsanft sterben können. Jesus begründet dies so: a »Es gibt hie und da freilich wohl auch Beispiele, daß recht fromme und gerechte Menschen am Ende auch mit irgendeiner eben nicht sehr sanften Todesart von dieser Welt scheiden; aber da können wir immer zwei Fälle annehmen, und diese können wohl darin bestehen, daß Gott so einem Menschen eine größere Geduldsprobe zukommen läßt, damit seine Seele fürs Jenseits eine desto größere Gediegenheit erlange. Warum? Das wird Gott sicher höchst klar wissen!
      Der im gesetzten Alter fromm und gerecht gewordene Mensch hat durch so manche Jugendsünden doch seines Leibes Natur leicht in irgendeine Unordnung gebracht, und diese kann ihm dann am Ende seines Lebens auch so manche bitteren Folgen zum Verkosten bringen, die ihm die letzten Stunden eben nicht zu den angenehmsten machen dürften. Aber das können wir als völlig sicher und gewiß annehmen, daß von der Wurzel an ganz nach der Ordnung Gottes lebende Menschen stets höchst sanft dahinsterben.« ( a JL.Ev08.004,11 f.)

      zu 7) Wer an Jesus als Gott glaubt und nach seiner Lehre tatkräftig lebt, dessen Seele wird a »des Fleisches Tod weder fühlen noch schmecken... b aber desto mehr die Seele eines Sünders, so er nicht nach Jesu Lehre sich bessern und eine rechte und wahre Buße tun wird! Denn bei wem die Seele noch gar sehr ins Fleisch und dessen sinnliche Lust vermengt und verwachsen ist, bei dem auch wird eben die Seele den Tod sehr sehen, fühlen und schmecken, so für den Leib die Stunde des Abfallens kommen wird.« Wer schon hier c die seelische und geistige Wiedergeburt erreicht hat, d.h. in Jesus Christus den sichtbar gewordenen Schöpfergott erkannt und nach seiner Lehre gelebt hat, wird den Tod nicht ängstlich fürchten und ihn auch nicht als schmerzhaften Loslösungsprozeß der Seele vom Leib verspüren, sondern den Körper schmerzfrei und d gerne wie ein Gefängnis verlassen. ( a JL.Ev01.048,08; Mt.16,28; b JL.Ev08.081,03 ff.; JL.Ev08.082,01 ff.; c JL.Ev04.263,08; d JL.Ev05.090,05)

      zu 8) Pfarrer Dr. K.E. Koch, der in der Seelsorge sehr viel mit okkult tätigen Menschen zu tun hatte, bringt in seinen zahlreichen Bücher viele Beispiele dafür, daß als Folge magischer, spiritistischer oder wahrsagerischer Tätigkeit bzw. als Folge von Satansverschreibungen ein schwerer, gewaltsamer Tod eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint. Er berichtet ein besonders krasses Beispiel hierfür:
      Beispiel: a »Eine junge Frau kam während einer Evangelisation zur Aussprache. Sie klagte über seelische Anfechtungen und Lebensüberdruß. Dann wurde sie ferner von Anfällen heimgesucht, die nach Aussage des Arztes nicht epileptischer Natur waren. Der Arzt bezeichnete sie als Angstanfälle. Da die ärztliche Behandlung zu keiner Linderung ihres Leidens führte, begehrte sie seelsorgerlichen Rat. Die Anamnese der okkulten Beziehungen brachte seltsame Zusammenhänge zum Vorschein. Der Urgroßvater war (magischer Krankheits)Besprecher. Er hängte sich auf.
      Der Großvater setzte die väterliche (magische) Tradition fort. Er wurde eines Tages von einem umstürzenden Heuwagen totgedrückt. Das Leben seines Bruders endete durch den Hufschlag eines Pferdes. Dessen Sohn war erfolgreicher (magischer) Viehbesprecher, der von den Bauern stets geholt wurde. Drei Viertel der Ställe des Dorfes wurden von ihm besprochen. Sein Ende war schrecklich. Er erwürgte seine Frau und tötete dann sich selbst.
      Seine Schwester sprang in den Ziehbrunnen vor dem Haus und ertränkte sich. Im vierten Glied stand die ratsuchende junge Frau, die unter psychischen Störungen und Angstanfällen litt und nun zur Seelsorge kam.
      Ein Mord, zwei tödliche Unglücksfälle, drei Selbstmorde ist die schreckliche Bilanz dieser Familie. - Die junge hilfesuchende Frau wandte sich Christus zu und blieb daraufhin einige Monate von Anfällen frei. Wie es heute um diese Frau steht, ist mir unbekannt, da ich keine Verbindung mit ihr habe.« (a KK.SeOk.141;B66)

      Beispiel: Dr. Koch schildert ein weiteres deutlich abschreckendes Beispiel über Einflüsse okkulter Betätigung auf das Sterben und das Schicksal danach.
      »Eine junge Frau berichtete mir die Geschichte ihrer Vorfahren. Die Urgroßmutter hatte sich mit ihrem Blut dem Teufel verschrieben. Sie trieb schwarze Magie und heilte mit ihrer schwarzen Kunst kranke Menschen und Tiere. Auf dem Sterbebett hatte sie, wie üblich bei magischen Besprechern, einen entsetzlichen Todeskampf. Die Tochter, die Großmutter meiner Berichterstatterin, nahm der Sterbenden die magische Fähigkeit ab. Sie übernahm auch die Zauberliteratur. Nach dem qualvollen Sterben der Urgroßmutter erschien sie ihren Angehörigen als Wiedergängerin.
      Die Großmutter setzte dann die magische Praxis fort. Sie besprach Krankheiten in Vollmondnächten und pendelte auch mit Schlüssel und der Bibel. Ferner war sie auch eine erfolgreiche (magische) Blutstillerin. Als die Großmutter anfing, die Bibel zu lesen, bekam sie schwere Anfechtungen. Mit zunehmendem Alter sah sie in ihrer Wohnung schwarze Gestalten. Beim Sterben hatte sie auch große Anfechtungen. Nach ihrem Tod erschien sie auch als Wiedergängerin im Haus.
      Die Mutter der Berichterstatterin übernahm dann die magische Literatur und Praxis. Sie wurde ebenfalls eine bekannte magische Heilerin. Sie erlitt das gleiche Los wie ihre Vorgängerinnen.« (a KK.Magi.011,B14)

      zu 9) Beispiel: Seelsorger Dr. Koch berichtet über das Ende eines Okkultisten:
      Ein 38jähriger Handwerksmeister, ein nüchterner, real denkender Mann... schilderte, daß sein Vater ein Spiritist, Astrologe, Magnetiseur und Hypnotiseur war. Er führte mit seinen Angehörigen Experimente durch und wollte auch seinen heranwachsenden Kindern die okkulten Praktiken beibringen. Die Geschwister und die Tochter des Mannes beteiligten sich. Der Sohn - unser Handwerksmeister - lehnte diese Dinge ab... Er schilderte die merkwürdigen Begleitumstände des Sterbens seines Vaters. Am Todestag saß der Sohn beim Vater und hielt dessen Hand. Da spürte er, wie aus den Fingerspitzen ein Schwachstrom oder eine gewisse magnetische Kraft entströmte. Auch sah er am Kopfende des Bettes eine höhnisch grinsende Gestalt stehen, die sich auf den sterbenden Vater herunterbeugte. jedesmal, wenn die grinsende Gestalt sich niederbeugte, bekam der Sterbende Atemnot.
      14 Tage nach dem Tod erschien der Verstorbene, von einer schwarzen Gestalt begleitet, die dem Sohn zurief: "Nimm dir das Leben! Dein Leben hat keinen Wert!" Der Sohn fühlte eine Kälte an seinem Körper aufsteigen und seinen Willen erlahmen. Da rief ihm der Schwarze zu: "Hänge dich auf!" Schließlich konnte der Angefochtene den Luthervers zitieren: "Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es muß uns doch gelingen." Bei diesen Worten verschwand die schwarze Gestalt. Die Erscheinungen des Vaters, manchmal mit, manchmal ohne den Schwarzen, dauerten 1« Jahre. Diese Visionen raten des Tages bei der Arbeit oder in der Nacht auf. (a KK.SeOk.122)

      Ich könnte aus meiner psychotherapeutisch-seelsorgerischen Berufserfahrung und aus Berichten von SeminarteilnehmerInnen ebenfalls ähnliche Beispiele berichten.
      Während im Normalfalle Sterbende von früher verstorbenen Angehörigen, Freunden oder - bei entsprechender Lebensführung - erkennbar gar von Engeln abgeholt werden, zeigen die eben erwähnten anderen Beispiele, daß auch hier logische Gesetze walten.
      Wer sich Satan verschreibt, mit Satansengeln (Dämonen) verkehrt bzw. von ihnen bei Zauberei, Magie, Hexerei etc. Unterstützung holt und mit ihnen zusammenarbeitet, gehört ihnen auch. Daher dürfen Höllenwesen solche Menschen auch schon direkt beim Sterben in Empfang nehmen oder gar ihren Tod selbst herbeiführen. Nach dem Übergang verbleiben solche Verstorbene evtl. gleich unter dem Kommando ihrer dunklen Sterbe-Begleiter und kommen in jene Höllengesellschaft, von der sie zu Erdenzeiten 'profitiert' bzw. sich ihr verschrieben haben. Dort erhalten sie dann ihren 'Lohn'.

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