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    Kurzfassung der Thesen:

    Beim Sterbevorgang lösen sich die Seele und der Geist aus ihrer Verbindung zum materiellen Körper. Der Sterbevorgang verläuft nicht willkürlich, sondern nach göttl. Ordnung.
    Es gibt viele Berichte durch Medien aus dem Jenseits, wie der Übergang von der materiellen in die geistige Welt im Detail erfolgt. Sie decken sich in erstaunlichem Maße mit den Berichten der modernen, vergleichenden Sterbeforschung, die Wiederbelebte nach ihren Erlebnissen befragt.
    Sehr detailiert ist der Bericht des Sehers Swedenborg, dem schon zu Lebzeiten bei vollem Bewußtsein 'durch Gesehenes und Gehörtes' aus dem Jenseits vermittelt wurde, wie Engel beim Sterbevorgang tätig werden.

    • FN 1) Der Tod tritt ein, wenn Herz und Lunge ihre Tätigkeit einstellen. Herztätigkeit und Atmung verbinden Geist und Körper. Der Herzstillstand entscheidet, wann sich der Geist zurückzuziehen beginnt. (ES.HH.446)

    • FN 2) Während die äußere Atmung aufhört, bleibt die innere (seelisch-geistige) Atmung noch erhalten. Gleiches gilt für den Herzschlag. (ES.HH.446)

    • FN 3) Nach der Lostrennung bleibt der Geist noch im Körper bis zum völligen Stillstand des Herzens. (ES.HH.447)

    • FN 4) Wenn die Körperwärme ganz von der Seele aufgenommen ist, kann die völlige Loslösung der Seele vom Körper erfolgen. (JL.Him2.387,07)

    • FN 5) Engel lassen sich am Kopf des Sterbenden nieder und prüfen das Denken des Sterbenden; der Sterbende verharrt beim letzten Gedanken, bis er zu den für ihn typischen Neigungen zurückkehrt. (ES.HH.449)

    • FN 6) Engel übermitteln dem Sterbenden ihre Gedanken und damit z.B. auch Anweisungen.

    • FN 7) Engel am Sterbebett schützen Menschen, die positiv gelebt haben, u.a. durch balsamische Gerüche gegen arge Geister. (ES.HH.449)

    • FN 8) Alle geistigen Wesensanteile - also z.B. alle Gedächtnisinhalte, Erfahrungen, Eigenschaften, Fähigkeiten etc. - werden beim Tod aus dem Körper entfernt und in den sich neu formenden Geistleib übertragen. (ES.HH.449; JL.Ev02.195,02)

    • FN 9) Wenn das Verbindungsband zwischen dem physischen und dem feinstofflich-seelischen Körper durchtrennt wird, ist der Tod eingetreten. (RP.AoW.066)

    • FN 10) Engel ermöglichen es dem Verstorbenen, mit dem neuen Geistleib nicht nur denken, sondern auch sehen zu können, damit er seine nunmehr feinstofflich-geistige Umgebung auch wahrnehmen kann. Verstorbene werden nach dem Übergang aufgeklärt, daß sie nun zu den Geistern zählen. (ES.HH.450)

    • FN 11) Beim Übergang vom Diesseits ins Jenseits wird der materielle Körper durch einen feinstofflichen Körper mit gleichartiger Menschenform ersetzt. Er empfindet diese Gestalt als genauso fest wie zuvor den materiellen Körper. Auch Bekleidung trägt und empfindet er wie früher. (ES.HH.453)

    • FN 12) Sterbende sehen oft jene Geistwesen, die sie abholen. Es sind oft Verwandte, Freunde oder gar Engel, die sie hinübergeleiten. (EH.WwlS.075)


    Erläuterungen, Beispiele:

      zu 1) Die versagende Herz- und Lungentätigkeit entscheiden über das Lebensende. Die folgenden Ausführungen über die Todeskennzeichen bringe ich bewußt nicht aus medizinischer Sicht. Swedenborgs Aussagen nach 'Gehörtem und Gesehenem' in der geistigen Welt beleuchten aus dem Jenseits diese strittige Frage des wirklichen Todeszeitpunktes, die gerade bei Organverpflanzungen zunehmend an Aktualität gewinnt!
      Der bekannte 'nordische Seher' Swedenborg erläutert die Verbindung zwischen Herztätigkeit und Atmung mit dem Geist folgendermaßen: a »Der Geist steht in der allerengsten Gemeinschaft mit dem Atem und dem Schlag des Herzens. Sobald daher diese Bewegungen im Körper aufhören, tritt sogleich die Trennung ein. Atmung und Pulsschlag bilden die eigentlichen Bande, nach deren Zerreißung der Geist sich selbst überlassen ist und der Körper erkaltet, weil er dann ohne das Leben seines Geistes ist und verwest. Diese allerinnigste Gemeinschaft des Menschengeistes mit der Atmung und dem Herzen beruht darauf, daß alle Lebenstätigkeit davon abhängt, und zwar nicht nur im allgemeinen, sondern in jedem einzelnen Teil.« (a ES.HH.446; FN.257)

      zu 2) Swedenborg beschreibt, wie ihm zu Lebzeiten der genaue Vorgang des Sterbens im eigenen Erleben stellvertretend begreiflich gemacht wurde: a »Ich wurde hinsichtlich der körperlichen Sinne in einen Zustand der Empfindungslosigkeit gebracht, mithin beinahe in den Zustand der Sterbenden. Dabei blieb jedoch das innerliche Leben samt dem Denken unversehrt, da ich ja wahrnehmen und im Gedächtnis behalten sollte, was vorging und was denen begegnet, die von den Toten auferweckt werden.
      Ich nahm wahr, daß die Körperatmung beinahe aufgehört hatte, während die innere Atmung - die des Geistes, verbunden mit einer schwachen und leisen des Körpers - verblieb. Zuerst wurde nun hinsichtlich des Herzschlags eine Gemeinschaft mit dem himmlischen Reich bewirkt, weil dieses Reich dem Herzen des Menschen entspricht.« (a ES.HH.449; FN.259)

      zu 3) Über die Bedeutung der Herztätigkeit erfuhr Swedenborg aus dem Jenseits: a »Nach der Lostrennung bleibt der Geist noch eine Weile im Körper, jedoch nicht länger als bis zum völligen Stillstand des Herzens, der je nach dem Zustand der Krankheit, an welcher der Mensch stirbt, unterschiedlich eintritt. Der Herzschlag hält bei einigen noch lange an und bei anderen nicht. Sobald diese Bewegung aufhört, wird der Mensch auferweckt, doch das geschieht allein durch den Herrn.« (a ES.HH.447)

      zu 4) Auch das völlige Erkalten gehört zum Ablösungsvorgang: a »Solange noch eine Wärme im Herzen ist, löst der Engel die Seele nicht vom Leibe! Denn diese Wärme ist der Nervengeist, der zuvor von der Seele ganz aufgenommen werden muß, bis die volle Löse von Seite eines Engels vorgenommen werden kann; denn alles geht da den ordnungsmäßigen Gang.« (a JL.Him2.387,07; =JL.BMar.001,07)
      Der 'Nervengeist' ist eine feinstoffliche Substanz, durch welche die Seele mit dem materiellen Körper in Verbindung steht. Sie stellt in ihrer Gesamtheit ebenfalls eine Gestalt dar, die in esoterischen Kreisen z.B. Ätherleib genannt wird.

      zu 5) Sterbende denken meist an das ewige Leben bzw. verharren in ihren alten Neigungen. Swedenborg schildert weiter: a »Weil mir Denken und Wahrnehmung verblieben, und zwar damit ich wissen und mich erinnern sollte, wie die Auferweckung vor sich geht, so nahm ich wahr, daß die Engel zuerst mein Denken daraufhin untersuchten, ob es dem der Sterbenden gliche, welche gewöhnlich an das ewige Leben denken. Auch nahm ich wahr, daß sie meine Seele bei diesem Gedanken festhalten wollten. Später wurde mir gesagt, daß der Geist des Menschen beim Tode des Körpers solange bei seinem letzten Gedanken festgehalten wird, bis er zu den Gedanken zurückkehrt, die aus seiner allgemeinen oder herrschenden Neigung in der Welt hervorgehen.« (a ES.HH.449)

      zu 6) Engel entfernen die Emotionen, jedoch nicht das Denk- und Wahrnehmungsvermögen beim Sterbenden. Sie überprüfen an der Gehirnfunktion des Sterbenden, ob der Geist entfernt werden kann. Sie übertragen ihre Gedanken: a »Ich sah auch Engel..., einige in der Ferne, zwei nahe beim Haupt, bei dem sie sich niederließen. Dies führte zu einer Entfernung aller eigenen Gemütsregungen, doch Denken und Wahrnehmen blieben erhalten. In diesem Zustand verharrte ich einige Stunden. Dann entfernten sich die Geister, die um mich gewesen waren, da sie meinten, ich sei nun gestorben.
      Die Engel bei meinem Haupt verhielten sich still, nur ihre Gedanken suchten sie mit den meinigen zu vereinigen. Werden ihre Gedanken aufgenommen, so wissen die Engel, daß nun der Geist des Menschen in dem Zustand ist, daß er aus dem Körper herausgeführt werden kann. Die Mitteilung ihrer Gedanken geschah dadurch, daß sie mir ins Gesicht schauten; denn so geschieht in der Tat die Mitteilung von Gedanken im Himmel.« (a ES.HH.449)

      zu 7) Durch gute Düfte werden lt. Swedenborg arge Geister ferngehalten: a »Auch ließ sich ein aromatischer Geruch empfinden, wie von einem einbalsamierten Leichnam. Denn Leichenartiges wird in der Gegenwart himmlischer Engel als etwas Aromatisches empfunden, und wenn die (argen) Geister dies riechen, können sie sich nicht nahen. Dadurch werden auch die bösen Geister bei der ersten Einführung des Menschen in das ewige Leben von dessen Geist ferngehalten.« (a ES.HH.449)
      Aus Fallberichten von Parapsychologen und Seelsorgern ist aber auch bekannt, daß beim Tod mancher Sterbender Modergerüche oder Gestank ohne erkennbare äußere Ursache auftraten! Dann scheinen wohl Höllenabgesandte 'ihre' Kandidaten abzuholen.

      zu 8) Über die Entfernung des Geistes aus dem materiellen Körper und seiner Übertragung in den neuen Geistkörper berichtet Swedenborg: a »Insbesondere durfte ich wahrnehmen und auch empfinden, daß da etwas wie ein Ziehen oder Herausreißen der inneren Teile meines Gemüts, also meines Geistes, aus dem Körper stattfand. Es wurde mir gesagt, daß dies vom Herrn geschehe und daher die Auferstehung eintrete.« (a ES.HH.449)
      Bei Lorber heißt es in ähnlichen Worten über die Entfernung der seelischen und geistigen Bestandteile aus dem irdischen Körper: a »Wenn wir von Gott aus berufen werden, diese Welt zu verlassen, dann wird zuvor ein Engel Gottes... in einem Augenblick alles dem Geiste Angehörige aus der Materie frei machen. Die Materie wird der vollen Auflösung übergeben, die Seele und ihr Lebensgeist, sowie alles, was in der Materie der Seele angehört, wird in vollkommenster Menschengestalt vereinigt in die reine Welt der Geister hinübergeführt nach dem ewigen, unwandelbarsten Willen Gottes!« (a JL.Ev02.195,02)

      zu 9) Der endgültige Tod tritt ein, wenn die nabelschnurartige Verbindung zwischen dem irdischen und dem seelischen Körper durchtrennt wird. Dieser Vorgang gleicht dem Durchtrennen der Nabelschnur eines Neugeborenen bei der Geburt.
      In zahlreichen Berichten der Sterbeforschung oder der Parapsychologie ist von diesem Verbindungsband (der sog. Silberschnur) die Rede. Rudolf Passian berichtet:
      Beispiel: Maria Michely, die Seherin von Altenkessel, weilte oft bei Sterbenden. Auch sie gab an, stets ein 'fluidisches Zwischenband' zu sehen, das beide Körper miteinander verband, und so lange dies der Fall war, lebte der Sterbende noch. a "Wenn's dann aber plötzlich einen kleinen Ruck gibt und der Fluidalleib sich langsam entfernt, geleitet oft von früher verstorbenen Angehörigen, so ist der 'Tod' eingetreten." In Wirklichkeit sei dieser Augenblick nichts anderes als ein Weiterleben in einem anderen Körper, versicherte die Seherin. "Es gibt keinen Tod!"« (a RP.AoW.066)

      zu 10) Zuerst lernt der Sterbende im neuen Körper zu denken, dann helfen ihm Engel auch zum geistigen Sehen und klären ihn auf, daß er nun ein Geist ist: a »Wenn himmlische Engel bei dem Auferweckten sind, so verlassen sie ihn nicht, da sie jeden Menschen lieben. Wenn aber der Geist so geartet ist, daß er nicht länger Umgang mit den himmlischen Engeln haben kann, so sehnt er sich von ihnen hinweg. Geschieht dies, so treten Engel aus dem (etwas niedrigeren) geistigen Reich des Herrn herzu und setzen ihn in den Genuß des Lichtes, denn vorher hatte er nichts gesehen, sondern bloß gedacht. Es wurde mir auch gezeigt, wie das vor sich geht... Der Mensch gelangt nun vom natürlichen zum geistigen Denken... Dann erklären sie dem Menschen, daß er nun ein Geist sei.« (a ES.HH.450)

      zu 11) Swedenborg berichtet mehrfach darüber, welche Gestalt alle Geister - d.h. Engel, Verstorbene und Höllengeister - haben: a »Nach dem Tod hat der Mensch eine vollkommene menschliche Gestalt.« (a ES.HH.453) Zur selben Erkenntnis führen zahllose Berichte von hellsichtigen Menschen, unvoreingenommene parapsychologische Fallsammlungen, zahlreiche Nahtod-Schilderungen und Kundgaben aus dem Jenseits durch Medien.

      zu 12) Sterbende werden meist von Verwandten, Freunden oder gar Engeln hinübergeleitet. Mediale Menschen können dies evtl. miterleben.
      Die hellsichtige Krankenschwester J. Snell schilderte, was sie am Bett einer sterbenden 17jährigen Freundin sah:
      Beispiel: a »Kurz vor ihrem Ende bemerkte ich zwei Gestalten, die zu beiden Seiten des Bettes standen. Ich hatte sie nicht kommen sehen, sie standen am Bett, als ich sie bemerkte, und ich sah sie so deutlich, wie ich alle Anwesenden in dem Raum sah... Ich erkannte in den beiden zwei intime Freundinnen des Mädchens, die gleichaltrig mit ihr ein Jahr vorher gestorben waren. Gerade bevor die beiden erschienen, hatte das sterbende Mädchen gesagt: "Es ist so dunkel geworden, ich kann gar nichts mehr sehen." Aber diese erkannte sie sofort. Ein liebliches Lächeln glitt über ihr Gesicht. Sie streckte die Hände aus und rief in freudigen Tönen: "Oh, ihr seid gekommen, mich abzuholen! Ich freue mich, denn ich bin so müde." Als sie ihre Hände ausstreckte, ergriff jeder der Freundinnen deren eine. Ihre Gesichter waren leuchtend, und wie auch das Gesicht der Sterbenden strahlend lächelte, die ja nun die Ruhe finden sollte, nach der sie so verlangte. Sie sagte nichts mehr, aber für etwa eine Minute hielt sie die Hände ausgestreckt, die von den Händen der Freundinnen gehalten wurden, und sie sah sie weiter an mit strahlenden Augen und dem Lächeln auf ihrem Gesicht." (a EH.WwlS.075, Joe Snell: 'Der Dienst der Engel diesseits und jenseits', Turm-V., Bietigheim)

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