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Organspende aus der Sicht der Neuoffenbarungen Jesu durch Jakob Lorber

von Elisabeth Annau


Inhaltsübersicht:


    Gesetzl. Neuregelung zur Organspende

    02.03.2012: Organspende wird neu geregelt. Jeder Erwachsene in Deutschland wird künftig regelmäßig per Brief aufgefordert, sich für oder gegen eine Spende nach dem Tod zu entscheiden. Angesichts des drastischen Organmangels soll diese grundlegende Reform die geringe Zahl der Spender spürbar und schnell erhöhen. Einen Zwang zur Entscheidung soll es nicht geben.
    Quelle: FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheit-organspenden-minister-macht-druck-auf-kliniken_aid_719682.html

    Definition des Hirntodes

    Die Definition des Hirntodes beruht auf einem 1968 veröffentlichten Konzept der Harvard Medical School. Vorher galt ein Mensch als tot, wenn seine Atmung und Herztätigkeit stillstand. Doch durch die Entwicklung der Ersten Hilfe, der Beatmung und anderer intensivmedizinischer Techniken wurde auch schwer Hirngeschädigten ein Weiterleben ermöglicht – allerdings befanden sich dann einige der Patienten im irreversiblen Koma.
    Zur Klärung des Status dieser Patienten wurde eine neue Todesdefinition festgelegt. Dabei wurde berücksichtigt, dass diese Patienten trotz intensivmedizinischer Behandlung in absehbarer Zeit sterben würden.
    Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer definierte am 9. Mai 1997 den Hirntod wie folgt: „Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Dabei wird durch kontrollierte Beatmung die Herz- und Kreislauffunktion noch künstlich aufrecht erhalten.“
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hirntod

    Weiterleben trotz 'Hirntod'?

    Beachtung verdienten vor allem die Studien namhafter Neurologen, nach denen die Zeit zwischen diagnostiziertem Ganzhirntod und Herztod und körperlichem Verfall nach gelegentlich Wochen, in Einzelfällen auch länger dauern könne, ein Phänomen, das mit "chronischem Hirntod" beschrieben werde (175 Fälle bis 1998: Neurology 1998; 51: 1538).

    Bis 2003 seien zehn erfolgreich beendete Schwangerschaften bei Hirntoten dokumentiert (Crit Care Med 2003; 31: 1241). "Die Annahme, dass nach dem Hirntod unmittelbar und notwendig Herzstillstand und körperliche Desintegration eintreten, gilt heute als widerlegt", so Müller. Ihr Fazit entspricht dem Tenor im US-Positionspapier. Der US- Ethikrat bezeichnet den "Anspruch von Medizinern und Politikern, die Trennungslinie zwischen Leben und Tod mit der Diagnose Hirntod eindeutig ziehen zu können", als "zweifelhaft" - auch dann, wenn, wie in Deutschland, der irreversible Ausfall des gesamten Gehirns (whole brain death) mit dem Hirntod gemeint sei. Gleichwohl sei dieser eine geeignete Voraussetzung für die Organentnahme.
    Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/608610/sicher-derzeitige-diagnostik-des-hirntodes.html?sh=3&h=324026683

    Organentnahme setzt Lebensfunktionen voraus!

    Sterben ist ein Prozess, und die Organentnahme verlangt gleichzeitig die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Organe. Das bedeutet: Es sind vorbereitende Massnahmen zur Organtransplantation bereits vor Feststellung des Hirntodes erforderlich. Sie müssen spätestens ab dem Zeitpunkt greifen, in welchem entschieden wird, dass eine Therapie wegen einer absolut aussichtslosen Prognose abgebrochen wird. Ab diesem Moment werden medizinische Massnahmen nicht mehr zur Therapie, sondern zum Erhalt der Organe fortgesetzt und somit als vorbereitende oder überbrückende Massnahmen zur Organtransplantation angeordnet.
    Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/die_organspende_beginnt_vor_dem_hirntod_1.9595936.html

    Weitere nützliche Infos zum Thema Organspende unter: http://www.transplantation-information.de/index.html


    Gedanken zur Organspende unter den Gesichtspunkten der Neuoffenbarung

    Bewertung der Zustimmung bei sich oder anderen zur Organentnahme bei Hirntod

    Organe werden aus Hirntoten entnommen: Hirntote sind in Wirklichkeit sterbende, also noch lebende Menschen. Nur lebende Organe können entnommen und verpflanzt werden.
    So gesehen ist (die Selbsteinwilligung zur) Organspende bei Hirntod ein Aufruf zur eigenen Tötung und Hilfe zum Selbstmord, oder wäre mit Sterbehilfe gleichzusetzen.

    Geben Angehörige die Zustimmung zur Organentnahme (am zwangsläufig ja noch Lebenden) bzw. nehmen Ärzte diese gar ohne Einwilligung vor, so bestimmen sie eigenherrlich im Grunde über den Todeszeitpunkt, der durch die Organentnahme eintritt. Dies ist im Grunde Zustimmung zu Mord bzw. dessen Ausführung!

    Geistige Bewertung der Organspende unter Lebenden

    • Der Mensch will Gott spielen:

      Mit Organtransplantationen will der Mensch selbst entscheiden über Leben und Tod, greift in die Ordnung und den Willen Gottes ein. Ist das nicht Hochmut? Satanisches Aufbegehren und Trotzen gegen Ihn? Jesus lässt zu oder gibt, was der eine oder andere zu seinem Besten (!) zu leiden hat, ruft ab, wenn es für ihn Zeit ist, die Welt zu verlassen. Doch der Mensch will Gott spielen, selbst eingreifen, selbst bestimmen - dem einen das Leben nehmen (Hirntote sind noch nicht tot) um es einem anderen - möglicherweise und vielleicht - zu verlängern.

    • Die Macht des Geldes

      An Organtransplantationen, auch wenn sie legal sind, wird sehr viel Geld verdient. Das geht pro Operation in die Hunderttausende. Und danach müssen für den Rest des Lebens, also ständig, vor allem immunsuppresive Medikamente eingenommen werden, damit das Organ nicht abgestoßen wird, falls dies sowieso nicht geschieht. Insgesamt verdient die Pharmaindustrie ganz prächtig mit. Vom blühenden Geschäft des Organhandels ganz abzusehen. Organhandel bringt neben dem Waffen- und Drogenhandel das meiste Geld ein.

    • Spiritueller Aspekt

      Mit einem fremden Organ ist eine tiefere Selbsterkenntnis kaum mehr möglich, da die Seele des Spenders über das gespendete Organ mit dem Empfänger verbunden ist und darüber Einfluss auf ihn nimmt. In den meisten Fällen kommt es zu einem Streit um den Körper (Besessenheiten geschehen u.a. auch über Organe), daher u.a. auch die Abstoßungsversuche des fremden Organs, die wiederum künstlich mit Medikamenten unterdrückt werden.
      Nicht selten kommen Wesensveränderungen bei Menschen mit Fremdorganen vor.
      Ob Spender oder Empfänger, wer weiß, mit welch einem Menschen er dadurch verbunden wird? Mit jemandem vielleicht, der ihn ins Unheil, in den Abgrund zieht?

    Nachzudenken wäre, ob man bei diesen Manipulationen - auf welche Art auch immer man sich daran beteiligen würde - nicht zu einem Handlanger Satans wird, der eine jede Seele an ihrem Hinschreiten zu Gott hindern möchte.

    Organspende hat nichts mit Nächstenliebe zu tun, niemand - außer Jesus würde es ihm sagen - weiß, was das Beste für seinen Bruder/seine Schwester ist. Und wenn er/sie durch eine Organtransplantation zwar länger auf der Erde weilte, die Seele jedoch gerade darum einen Schaden erlitte, trüge dann daran der Beteiligte nicht Mitschuld?

    Textstellen in der Neuoffenbarung

    Erlaubnis zur Organentnahme nach Hirntod entspricht Erlaubnis zur vorzeitigen eigenen Tötung

    Ein Hirntoter lebt noch. Die Organe müssen zur Entnahme am Leben erhalten werden. Die Erlaubnis zur Organentnahme ist ein Aufruf zur eigenen Tötung, und ist mit Selbstmord, Hilfe zum Selbstmord oder Sterbehilfe gleichzusetzen. Das ergibt sich aus folgenden Neuoffenbarungstexten Jesu:

    Jesus: „Hat ihnen Gott denn das Leibesleben darum gegeben, dass sie es vernichten sollen?! Das Leben des Leibes ist das dem Menschen von Gott gegebene Mittel, durch welches er das Leben der Seele für ewig gewinnen kann und soll. Nun, so er aber das Mittel zuvor vernichtet, womit soll er dann das Leben der Seele erhalten und eigentlich zuvor gewinnen? So ein Weber zuvor seinen Webstuhl zerstört, wie wird er auf demselben hernach seine Leinwand weben? Ich sage es dir: Die Selbstmörder – so sie nicht Irrsinnige sind – werden schwerlich je oder auch gar nie das Reich des ewigen Lebens besitzen! Denn wer einmal ein solcher Feind seines Lebens ist, in dem ist keine Liebe zum Leben, ein Leben ohne Liebe aber ist kein Lebens, sondern der Tod.“ (GEJ.06_163,2ff)

    Jesus: „Mir steht wohl von Ewigkeit das Recht zu, alles Menschengeschlecht dem Fleische nach zu töten, und Ich bin sonach gleichfort ein Scharfrichter aller materiellen Kreatur in der ganzen ewigen Unendlichkeit; aber was Ich töte der Materie nach, das mache Ich geistig wieder für ewig lebendig. Wenn du das vermagst, so kannst auch du töten, wen du willst und kannst, zur rechten Zeit; aber da du das nun nicht kannst, so sollst du auch nicht töten, außer nur im höchsten Notfalle, zum Beispiel in einem Verteidigungs- oder in einem von Gott aus gebotenen Strafkriege gegen unverbesserliche, böse Völker, und auch im Falle einer Notwehr gegen einen argen Mörder und Straßenräuber. In allen andern Fällen sollst du nicht töten und töten lassen, solange du nicht in dir selbst Mein volles Licht hast!“ (GEJ.07_094,03f)

    „Zum Exempel: Es wäre ein sehr schmerzlichst kranker Mensch, und die besten Ärzte wüßten kein Mittel mehr, den Menschen von seinen großen Schmerzen zu heilen. Nun aber fiele es einem ein, und er sagete zu den andern Ärzten: "Da diesem Menschen durch nichts mehr zu helfen ist, so geben wir ihm ein schnell tötendes Gift, und er ist auf einmal alle seine Leiden los!" Gesagt, getan, - und der Leidende war im Moment dahin. Ja, diese Ärzte haben den Kranken richtig von allen seinen Schmerzen befreit; aber sie haben ihn getötet, ohne zu bedenken, warum Gott ihm ein solches Leiden zukommen ließ, und wie es dann jenseits mit seiner Seele stehen möchte. Und so war das Mittel schlecht, was darum auch nie einen ganz rein guten Zweck nach sich ziehen kann.“ (GEJ.06_039,02)

    „Ich habe jedem Menschen aus Meiner Ordnung ein bestimmtes Lebensziel gesetzt […] Wer aber sonach in was immer Meiner Ordnung eigenwillig und eigenmächtig vorgreift, der muß sich dann freilich insoweit ein kleines Gericht gefallen lassen, insoweit er Meiner gesetzten Ordnung vorgegriffen hat.“ (Ste.01_035,14)

    Ein Schriftgelehrter: „Wozu das lange Hinsiechen bis zum Tode, wozu die Schmerzen, und wozu das Bittere des Todes und das darauf im Grabe lange Verwesen und Vergehen des toten Leibes? Kurz und gut, mit der gewöhnlichen Todesart des Menschen bin ich durchaus nicht einverstanden und kann sie nicht als etwas Billiges ansehen!“
    Jesus: „Da kann Ich Selbst dir eben nicht ganz unrecht geben; denn auch Ich bin mit der gewöhnlichen Todesart der Menschen durchaus nicht einverstanden. Aber was kann Ich dafür, so die Menschen sich selbst eine so bittere und unangenehme Todesart bereiten? Lebten die Menschen nur nach der ihnen schon vom Urbeginne hellst geoffenbarten Ordnung, so gäbe es auch nicht einen, der sich über das Bittere des Todes beklagen könnte. Die Altväter starben alle eines leichten und ganz sanften Todes; denn ihre Seelen verließen, so der Engel sie rief, mit großer Freude den Leib, der von Kindesjahren an bis ins hohe Alter keine Schmerzen zu bestehen hatte, sondern stets zumeist kräftig und gesund verblieb, und der endliche Leibestod war auch keine Folge von großen Leiden und Schmerzen, sondern erfolgte nur auf den stets ersehnten Ruf eines Engels, nach welchem die Seele frei und ohne allen Zwang aus dem Leibe trat, der Leib aber ohne den geringsten Schmerz gewisserart einschlief. Als aber dann die Menschen anfingen, stets mehr und mehr nach ihrem Sinne zu leben und sich mehr und mehr der Unzucht, Hurerei und andern schwelgerischen und die Sinne betäubenden Genüssen ergaben, so verdarben sie selbst ihre gesunde Natur, wurden schwach, elend und krank, und ihr Leibestod musste dann selbstverständlich einen andern Charakter annehmen [...] Ich weiß aber wohl, daß die Menschen infolge ihrer großen Blindheit nun und schon seit langem namentlich beim Sterben sehr viel leiden, und erstens, weil sie zum größten Teil gar keine sichere Kunde vom Fortleben der Seele nach des Leibes Tode haben und gar viele schon in dem Glauben der Sadduzäer stecken, und zweitens, weil die Menschen durch ihre höchst unordentliche Lebensweise ihren Leib mit allerlei unreinen Geistern angefüllt haben, aus denen mit der Zeit unvermeidlich auch allerlei böse und schmerzvolle und auch den frühen Tod zur Folge habende Krankheiten entstehen müssen. Und so bin Ich auch aus dem Grund Selbst im Fleische auf diese Erde gekommen, dass Ich dem Menschen jene Wege zu wandeln vorzeichne, auf denen er erstens wieder wahr und lebendig inne wird, dass und wie seine Seele als sein eigentliches Ich nach dem Tode des Leibes fortlebt, und zweitens, dass er so lange, als er auf dieser zu leben hat, gesund und kräftig bleibe bis in ein hohes Alter und sein Scheiden kein schmerzliches und qualvolles, sondern ein fröhliches und höchst beseligendes werde. Und so kann Ich als der Herr des Lebens euch die volle Versicherung geben, dass derjenige, der – wohl verstanden! – Mein Brot essen und Meinen Wein trinken wird, den Tod nicht sehen, fühlen und schmecken wird. Mit anderen Worten gesagt: Wer nach Meiner Lehre leben wird, der wird auch in ihre allbeseligende Wirkung versetzt werden.“ – (GEJ.08_081,10 ff)
    „Dieser Augenblick (des Todes) tritt aber bei dem Menschen, der nach Meinem Willen gelebt hat, derart ein, dass er auch ohne Meine Gegenwart völlig schmerzlos, ja sogar mit den freudigsten Empfindungen, hinübergleitet vom irdischen zum geistigen Leben. Du aber hast dennoch, trotzdem du am Leben nicht gerade hängst, eine Art Besorgnis vor diesem Augenblick und denkst, gestärkt von Meiner Gegenwart, am leichtesten über diesen dir unangenehmen Wendepunkt hinwegzukommen. Ich sage dir aber nun, dass du auch diese verzeihliche menschliche Schwäche ablegen musst, damit dein Glaube, der dich bis jetzt erhalten hat und dieses hohe Alter erreichen ließ, völlig gekräftigt werde; denn der Glaube an Mich soll ja gerade das beste und einzige Mittel sein, alle drohenden Schrecknisse des Todes zu besiegen. Ist der Mensch völlig gläubig geworden, und habe Ich ihm ins Herz gelegt, es sei Zeit für ihn, die Fleischesbande zu lösen, da sein irdischen Tagewerk vollbracht, so werde Ich ihm sogar die Kraft geben, selbst die Fesseln zu sprengen, und er entschlummert sanft vor den Augen der Seinen in Frieden. Das ist der Tod, wie er sein soll, wie er jedoch in den allerseltensten Fällen nur eintreten kann, weil die Menschen den Augenblick des Abrufens mehr fürchten als alles andere und nicht durch gerechte Abnutzung, sondern durch gewaltsame Zerstörung der Körpermaschinerie den Übergang herbeiführen. Das verkehrte Leben hat daher auch viele Krankheiten geschaffen, die mit dem eigentlichen Tode nichts zu tun haben sollen, da nicht diese den Übergang, sondern die seelische Vollreife ihn bedingen soll.“ (GEJ.11_030,14 ff)

    "Die mit dem Tode verbundene, vorhergehende Angst ist eben der Akt der Vereinigung des Lebens, welches vorher nur gar zu häufig schon in alle Weltwinde zerstreut war. Daher geschieht es auch, und das überaus notwendig, dass die Weltlichen einen oft überaus bitteren Tod schmecken müssen. Denn würde solches nicht geschehen aus Meiner übergroßen Erbarmung, so würden sie vollends ewig zunichte. Und dass solche [weltlichen Seelen] nach dem herben irdischen Tode in einen höchst unfreien Zustand kommen, ist ebenfalls wieder nur, damit ihr im Leibestode schwer gesammeltes Leben sich nicht wieder verflüchtige und endlich gänzlich zunichte werde. Und so ist denn selbst der angst- und qualvolle sogenannte ewige Tod nichts als eine durch Meine große Erbarmung gesetzte Lebensverwahrung. Welche Menschen aber schon bei ihrem Leibesleben ihr Leben durch Selbstverleugnung, Demut und Liebe zu Mir in Mir vereinigt haben, wahrlich, diese werden von des Leibestodes Angst nicht viel verspüren. – Und wenn ihr irdisches Lebensschifflein einmal an den trügerischen Weltklippen zerstäuben wird, so wird der Wanderer schmerz- und sorglos sagen: `Ich bin mit meiner Habe im Trockenen!` Bemühet euch daher, euer Leben schon hier zu vereinen in Mir, so wird euch der Tod des Leibes dereinst vorkommen wie eine große aufgehende Sonne dem nächtlichen Wanderer an einem Meeresgestade, welches voller Klippen und Abgründe ist. Glaubet es Mir, dass es also ist, so wird niemand mehr euch den inneren Frieden rauben! Das sagt der Herr des Lebens und des Todes. – Amen, Amen. Amen.“ (HiG. Bd.1, S.336)

    Hinweise, warum Organentnahme bei Hirntoten noch beim Lebenden erfolgt

    Nur lebende Organe können transplantiert werden. Daher werden vorbereitende Maßnahmen hierzu bereits vor Feststellung des Hirntodes und dem tatsächlichen Tod des Menschen getroffen. Auf einen Prozesscharakter des Sterbens, der mit dem Hirntod noch nicht vollendet ist, weisen folgende Schriftstellen hin

    Neuoffenbarung: „Seht, da sind wir schon – und seht, da liegt auch noch unser Mann auf seinem Lager; denn solange noch eine Wärme im Herzen ist, löst der Engel die Seele nicht vom Leibe. Diese Wärme ist der Nervengeist, der zuvor von der Seele ganz aufgenommen werden muß, bis die volle Löse vorgenommen werden kann.“ (BM.001,07f)

    Mathael: „Während ich solchen Dunst über der Brustgrube der Kranken sich immer mehr ausbreiten und verdichten sah, lebte der Leib noch immer und stöhnte * zuweilen wie jemand, der von einem schweren Traume geplagt wird. Nach etwa dem vierten Teile der Zeit einer römischen Stunde schwebte der Dunst in der Größe eines zwölfjährigen Mädchens etwa zwei Spannen hoch über des sterbenden Weibes Leib und war mit dessen Brustgrube nur noch durch eine fingerdicke Dampfsäule verbunden. Die Säule hatte eine rötliche Färbung, verlängerte sich bald und verkürzte sich auch wieder dann und wann; aber nach jedesmaligem Verlängern und abermaligem Verkürzen ward diese Dampfsäule dünner, und der Leib trat während der Verlängerungen stets in sichtlich schmerzhafte Zuckungen.* Nach etwa zwei römischen Stunden der Zeit nach ward diese Dampfsäule von der Brustgrube ganz frei, und das unterste Ende sah aus wie ein Gewächs mit sehr vielen Wurzelfasern. Im Augenblick aber, als die Dampfsäule von der Brustgrube abgelöst ward, bemerkte ich zwei Erscheinungen. Die erste bestand in dem völligen Totwerden des Leibes, und die andere darin, dass die ganze weißneblige Dampfmasse sich in einem Augenblick in das mir nur zu wohlbekannte Weib des Nachbarn umwandelte […]. Ich möchte nun nur das ein wenig mehr erläutert haben, warum die Seele im Moment des Scheidens als ein Dunst der Brustgrube entsteigt, und warum nicht gleich als eine ausgebildete Menschenform. – Herr, Du liebevollster Vater, Du allweisester Meister alles Leben, möchtest Du uns darüber wohl eine Erklärung geben?“
    Sagt der Herr: „Die sollet ihr sogleich haben; und so höret denn! Der ersichtliche Dunst – in dem Maße (Form) eines Menschen doch immerhin – ist eine Folge der großen Beklommenheit der Seele im Moment des Scheidens, in welchem sie vor lauter Furcht und Entsetzen auf einige Augenblicke ganz bewusstlos wird. Es ist eine außerordentliche Tätigkeitsanstrengung der scheidenden Seele, sich zu erhalten in ihrer sich selbst bewussten Existenz. Alle ihre Teile werden in eine außerordentlich heftige Vibration gesetzt, dass darob auch das schärfste geistersehende Augen irgendeine bestimmte Form nicht entdecken kann.“
    (GEJ.04_128,07ff)

    *Anmerkung: Bei der Organentnahme wird oftmals ein Stöhnen und Zucken seitens des Hirntoten vernommen, wogegen starke Narkotika oder Muskelrelaxantien verabreicht werden.

    „Wenn wir von Gott aus berufen werden, diese Welt zu verlassen, dann wird zuvor ein Engel Gottes [...] in einem Augenblick alles dem Geiste Angehörige aus der Materie frei machen. Die Materie wird der vollen Auflösung übergeben, die Seele und ihr Lebensgeist, sowie alles, was in der Materie der Seele angehört, wird in vollkommenster Menschengestalt vereinigt in die reine Welt der Geister hinübergeführt nach dem ewigen, unwandelbarsten Willen Gottes!“ (GEJ.02_195,02)

    Ist Organspende unter Lebenden Eingriff in Gottes Wille?

    Krankheit und ein dadurch herbeigeführter vorzeitiger Tod ist meist selbst verschuldet und eine Zulassung Gottes zu höheren Zwecken. Wer in diesen Prozess eingreift, greift möglicherweise in Gottes Plan ein. Es gibt viele andere Möglichkeiten, eine Heilung herbeizuführen, die der göttl. Ordnung entsprechen! :

    Jesus: „Was deine gestrige Frage betrifft, nämlich das oft langwierige und schwere Kranksein vor dem Leibestode, wie auch den zumeist sehr frühen Tod der Kinder, so ist solches von Mir aus nur eine Zulassung zur Besserung der Menschen“. (GEJ.10_182,01-02)

    „Weil aber die törichten Menschen auf ihre Satzungen und alten, bösen Gewohnheiten mehr halten als auf Meine Gebote, die nichts als die reinste Liebe sind, so sind sie auch selbst Urheber von tausend Übeln und Krankheiten, die sie zu leiden haben und an denen sie oft leiblich und geistig sterben.“ (Heilung und Gesundheitspflege S. 84, Vers 4)

    „Aber daran denkt niemand, daß all das Leiden, alle Krankheiten, alle Kriege, alle Teuerung, Hunger und Pest lediglich daher rühren, weil die Menschen anstatt für ihre Seele und ihren Geist nach der Ordnung Gottes alles zu tun, nur alles für ihren Leib tun!“ (GEJ.03_012,06)

    „Wenn die Menschen auszuarten angefangen haben, dann sind auch bald schwere Körperleiden über sie gekommen und haben sie die Folgen der Gering- oder Garnichtachtung der Gebote Gottes kennen gelehrt.“ (GEJ.09_035,07)

    „Wenn Ich das Fleisch des Menschen ersterben lasse, so sein Geist zum Leben eingehen soll, so ist das ein gar kleiner Tod; du aber sollst in Meinem Feuer einen gar endlos großen finden, und es wird sich dann zeigen, wie viel von dir nicht getötet wird in Meinem Feuer! Was ist des Fleisches Abfall? – Nichts als eine Löse des Geistes, also seine Auferstehung vom Tode zum wahren, vollkommensten Leben!“ (HGt.03_021,18-19)

    „Der Herr: „Der Kranken sage, daß nur Ich der einzige und allein rechte Arzt bin und frei helfen kann, wem Ich will!““ (HiG Bd. 1, S, 269, 2)

    „Der Herr zu einem Leidenden: „Die Glaubenskur aus der Liebe zu Mir, eurem Vater, ist die allerbeste! Wenn du glaubst in deinem Herzen, daß Ich dir allezeit helfen kann und will, wenn du nur immer Meiner allein rechten und wahren Hilfe vonnöten hast, und wann du dich immer lebendig volltrauend darum zu Mir wendest, dann soll dir auch allezeit geholfen sein!““ (HiG Bd. 2, S. 292, 1f)

    Jesus zu armen Fischern: „Ich bin allein ein wahrer Weltheiland für alle Menschen und habe nicht nur die Macht, jeden Menschen durch Meinen Willen und Mein Wort dem Leibe nach gesund zu machen, sondern vermag vor allem auch der Menschen Seelen von langer Irrsal zu erlösen und ihnen das ewige selige Leben zu geben.“ (GEJ.06_097,09)

    Jesus zu Seinen zur geistigen Heilung berufenen Nachfolgern: „Ein Zeichen Meiner mächtigen Gegenwart bei und in euch wird sein, daß, wenn ihr den leiblich Kranken aus wahrer Nächstenliebe in Meinem Namen die Hände auflegt, es mit ihnen besser wird, wenn dies zum Heile ihrer Seelen dienlich ist. Dabei saget allezeit im Herzen: ‚Herr, nicht mein, sondern Dein Wille geschehe!‘ Denn ihr könnet es nicht wissen, ob das Besserwerden des Leibes einer Seele dienlich ist. Und ein ewiges Leben im Leibe ist ja keinem Menschen beschieden!“ (GEJ.09_043,06ff)

    „Es ist wohl wahr, dass des Menschen Leben von der Geburt an bis zum Abfalle des Lebens von gar vielen Drangsalen und Leiden aller Art behaftet ist; aber so er nach der erkannten Ordnung Gottes lebt und dadurch in sich schon auf dieser Erde das lebenshelle Bewusstsein überkommt, was ihn im andern, wahren Leben erwartet, so wird er alle die oft noch so bitteren Prüfungen, die alle nur zur Erweckung des Geistes Gottes in seiner Seele ihm zugesandt [oder zugelassen] werden, mit aller Geduld und Standhaftigkeit ertragen und dabei vollauf frohes Mutes sein.“ (GEJ.09_119,19)

    „Ich sage euch: Alle Kalamität, Seuchen, allerlei Krankheiten unter den Menschen und Tieren, schlechte Witterung, magere und unfruchtbare Jahre, verheerender Hagelschlag, große, alles zerstörende Überschwemmungen, Orkane, große Stürme, große Heuschreckenzüge und dergleichen mehr sind lauter Folgen der unordentlichen Handlungsweisen der Menschen. Würden die Menschen möglichst in der gegebenen Ordnung leben, so hätten sie alles das nicht zu gewärtigen. Die Jahre würden wir die Perlen auf einer Schnur verlaufen, eines so gesegnet wie das andere.“ (GEJ.04_144,02)

    „Es ist alles so eingerichtet, dass es ewig bestehen kann, wenn nicht die freiwillige Bosheit der Menschen Störungen in Meiner ewigen Ordnung verursacht, die ich nicht hindern darf, da sie von der Freiheit des Willens der Menschen herrühren und weil der freie Wille auch nur eines Menschen [Mir] unendlich höher steht als ein ganzes Sonnengebiet mit allen Planeten, Monden und Kometen.“ (HiG.01_40.09.27,25)

    „Siehe, Meine Schule ist eine andere als die der Menschen auf der Welt!“ (HiG.02_42.09.10,04)

    „Die gegenwärtige Krankheit vor dem Leibestode der Menschen ist demnach nichts anderes als die Folge der nahe gänzlichen Verlassung der alten Ordnung, ist aber auch zugleich ein Hüter der in manchen Menschen noch gesunden Seele, auf daß diese sich dann nach und nach aus ihrem schlechten Fleische zurückzieht, sich dadurch den Fesseln der bösen Seelesubstanzen ihres Leibes entwindet und, wenn diese ihr zu arg zu wirtschaften anfangen, sich mit Hilfe ihres besseren jenseitigen Geistes noch rechtzeitig aus ihrem Leibe für immer entfernt und darauf ewig nimmer nur den allerentferntesten Wunsch hat, sich je wieder in einen Leib zu begeben, – außer, sie ist schon als völlig böse aus dem Leibe getreten und sucht dann, um sich am Fleische recht bitter rächen zu können, in das Fleisch eines auf der Erde noch lebenden Menschen zu dringen und dasselbe auf die grausamste und unbarmherzigste Weise zu quälen, was ihr schon häufig gesehen und erlebt habt an den von bösen Geistern besessenen Menschen.“ (GEJ.10_182,19)

    "Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an seiner Seele." (Lk 9,25; Mt 16,26)

    „Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet; denn der Satan geht umher nun wie ein wütender Löwe und sucht alle Menschen zu verschlingen. […] Er wird jeden Menschen bei seiner schwächsten Seite ergreifen und wird ihn erwürgen und verderben, so der Mensch auch nur eine Minute sich von Mir entfernt in seinem Herzen. Daher gilt es nun im vollsten Ernste – Leben oder Tod! Denn es soll nun alles durchreutet werden auf das allergewaltigste, und was da des Teufels ist, das soll des Teufels bleiben, und was Mein ist, das soll Mein sein ewig!“ (HiG.03_48.07.11ff)

    mehr zum Thema im Artikel "Das brutale, lukrative Geschäft mit der Organspende" von Dr. jur. Georg Meinecke, Nestor der deutschen Patienten-Anwälte

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