Alle glaubensverbindlichen 245 katholischen Dogmen
Vergleiche mit Jesu Neuoffenbarungen seiner Urlehren durch Jakob Lorber (1800-64) Quelle der Dogmenzusammenstellung: http://paxetbonum.de/index.php/2007/01/25/zweihundertfuenfundvierzig/ und http://kath-zdw.ch/maria/245.dogmen.html
Anm.: Diese Vergleiche sind bei weitem nicht vollständig, bedürfen weiterer Bearbeitung!
Inhaltsübersicht:
- Die Lehre von Gott dem Einen der Wesenheit nach
- Die Lehre von Gott dem Dreipersönlichen
- Die Lehre von Gott dem Schöpfer
- Die Lehre von der Person des Erlösers
- Die Lehre vom Werk des Erlösers
- Die Lehre von der Mutter des Erlösers
- Die Lehre von der Gnade
- Die Lehre von der Kirche
- Die Lehre von den Sakramenten
- Die Lehre von Gott dem Vollender
Neuoffenbarungen Jesu zur Thematik
- Was Jesus von lehrverfälschenden Menschensatzungen und Dogmen hält
- Jesu Richtlinien für Glaubensverbreitung (Mission)
- Bedeutung der Willensfreiheit und Reisefreiheit
- Die Folgen von Zweifeln oder Ablehnung eines Dogmas
- Unwirksamkeit kirchlicher Maßnahmen gegen Neuoffenbarungen
- Kirche, Armut und Reichtum
Die katholische Kirche hat im Ersten Vatikanischen Konzil definiert, dass ein Dogma ein Satz göttlichen und katholischen Glaubens ist, der durch das allgemeine und ordentliche Lehramt (affirmativ) oder durch konziliare oder päpstliche Definition definitiv als von Gott offenbarte und zu glaubende Wahrheit verkündet wird.
Zweihundertfünfundvierzig glaubensverbindliche Dogmen-Lehrsätze der kath. Kirche Dogmen einer Kirche gelten im allgemeinen als unwiderruflich. Sie sind jedoch offen für Präzisierungen sowie „Neuinterpretationen“ in veränderten Kontexten und in neuem Sprachgebrauch.
Nach dem Buch 'Grundriß der Katholischen Dogmatik' von Ludwig Ott, Ausgabe aus Mitte der Achtziger (ein Klassiker) Alle Glaubenssätze, die dort als 'de fide' (für jeden Gläubigen absolut verbindlich) bezeichnet wurden, thematisch wie dort behandelt aneinandergereiht:
'De Fide' bezeichnet den höchsten Grad an Glaubensgewißheit, den die Kirche laut diesem Dogmatik-Lehrbuch anzubieten hat.Die mit einem # gekennzeichneten und rot geschriebenen Dogmen entsprechen nicht der Urlehre Jesu, sind daher Erfindungen der kath. Kirche. Sie dienen meist Machtzwecken.
Links zu den einzelnen Dogmen führen zur Urlehre, wie sie aus Bibel oder Neuoffenbarungen Jesu, z.B. durch Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Emanuel Swedenborg etc. geoffenbart wurden.
Die Lehre von Gott dem Einen der Wesenheit nach
1. Gott, unser Schöpfer und Herr, kann aus den geschaffenen Dingen durch das natürliche Licht der Vernunft mit Sicherheit erkannt werden.
- Aufforderung zum Forschen, Prüfen und Handeln nach Erkanntem
- Wie Gott am leichtesten zu finden ist; Prüfpflicht bezüglich Wahrheit
- Warum Gott nicht ohne Anstrengung zu erkennen ist; warum große Offenbarungen selten erfolgen; Entstehung und Folgen betrügerischen Priestertums
- Auswirkungen emsthafter Wahrheitssuche, Gottes- und Nächstenliebe bezüglich Offenbarungen und Schutz
- Denken, Suchen und Forschen nach Natururgrund führt zu individuellen Offenbarungen
2. Das Dasein Gottes ist nicht bloß Gegenstand der natürlichen Vernunfterkenntnis, sondern auch Gegenstand des übernatürlichen Glaubens.
Offenbarungen Gottes durch Propheten und Seher geben Aufschluss über das Dasein und Wesen Gottes sowie über viele weitere wesentlichen Fragen. Sie stellen ein wichtiges Fundament des Glaubens dar.
- Gott offenbart seine Existenz und gibt seinen Willen und Absichten kund
- Verbindlichkeit und Gültigkeitsdauer von Offenbarungen (Privatoffenbarungen?)
- Glaube an Jesus und Taufe als Voraussetzungen für umfassendste Offenbarungen
- Mutige Bekenner und Verkünder Jesu erhalten Offenbarungen
- Innere Reife als Voraussetzung für inneres Wort
- Offenbarungen und Weisheit als Lohn für Armenhilfe; Sozialrichtlinien bezüglich Armut
- Demut als Offenbarungsvoraussetzung, Hochmut als Hindernis
- Offenbarungen aus dem eigenen Gottesgeist
- Innere Offenbarungen durch eigenen Geistfunken sind wertvoller als äussere Erklärungen
- Erfahrungswissen und Erwecken des Geistfunkens ermöglichen Wahrheitserkenntnis
- Bekehrten Weltmenschen offenbart Geistfunke in sich alles für die Seele nötige
# 3. Gottes Wesen ist für den Menschen unbegreiflich.
Das ist falsch. Offenbarungen Gottes existieren u.a. genau deshalb, um das Wesen Gottes für Menschen begreifbar zu machen:
- Aufklärung über Gottes Wesen und Weg zur Wahrheit durch Offenbarungen
- Höchste Erkenntnis entsteht nur durch Offenbarungen; wie Wahrheit weiterzugeben ist
- Belehrung soll Kampf zwischen Lüge und Wahrheit ermöglichen
- Wahre Gotteserkenntnis durch Lehre bewirken
- Gotteserkenntnis, lebendiger Glaube, Gottesliebe als Lehrziele; Rest lehrt Gott
- Wer Gott ist, wie er zu finden und zu erkennen ist; Wesen der Wahrheit
4. Die Seligen des Himmels besitzen eine unmittelbare, intuitive Erkenntnis des göttlichen Wesens.
5. Die unmittelbare Gottanschauung übersteigt das natürliche Erkenntnisvermögen der menschlichen Seele, ist also übernatürlich.
# 6. Um Gott wirklich unmittelbar zu schauen, bedarf die Seele des Glorienlichtes.
# 7. Gottes Wesen ist auch für die Seligen des Himmels unbegreiflich.
- Wiedergeborenen werden alle Schöpfungsgeheimnisse individuell offenbart
8. Die göttlichen Eigenschaften sind sowohl mit der göttlichen Wesenheit als auch unter sich real identisch.
9. Gott ist absolut vollkommen.
10. Gott ist in jeder Vollkommenheit absolut unendlich.
11. Gott ist absolut einfach.
12. Es gibt nur einen einzigen Gott.
13. Der eine Gott ist im ontologischen Sinn wahrer Gott.
14. Gott besitzt eine unendliche Erkenntniskraft.
15. Gott ist die absolute ontologische Güte in sich und in Beziehung zu anderen.
16. Gott ist absolut unveränderlich.
17. Gott ist ewig.
18. Gott ist unermesslich und absolut raumlos.
19. Gott ist im geschaffenen Raum überall gegenwärtig.
20. Das Erkennen Gottes ist unendlich.
21. Gott erkennt alles bloß Mögliche.
22. Gott erkennt alles Wirkliche in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
# 23. Gott sieht in der scientia visionis auch die zukünftigen freien Handlungen der vernünftigen Geschöpfe mit unfehlbarer Gewissheit voraus.
24. Das Wollen Gottes ist unendlich.
25. Gott will und liebt sich selbst mit Notwendigkeit, die außergöttlichen Dinge hingegen mit Freiheit.
26. Gott ist allmächtig.
27. Gott ist der Herr des Himmels und der Erde.
28. Gott ist unendlich gerecht.
29. Gott ist unendlich barmherzig.
30. Gott ist absolut wahrhaftig.
31. Gott ist absolut treu.
32. Gott ist die absolute sittliche Güte oder Heiligkeit.
33. Gott ist die absolute wohlwollende Güte.
Die Lehre von Gott dem Dreipersönlichen
# 34. In Gott sind drei Personen, der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Jede der drei Personen besitzt numerisch dieselbe göttliche Wesenheit.
- Papsttum = Christheidentum mit Drei-Götter-Lehre und Heiligen als Halbgöttern?
35. Es gibt in Gott zwei innergöttliche Hervorgänge.
# 36. Subjekt der innergöttlichen Hervorgänge (im aktiven und passiven Sinn) sind die göttlichen Personen, nicht die göttliche Natur.
# 37. Die zweite göttliche Person geht aus der ersten durch Zeugung hervor und verhält sich deshalb zu ihr wie der Sohn zum Vater.
- Offenbarungen sollen über Identität Jesu aufklären
- Warum Jesus deutlich seine Göttlichkeit offenbarte; Verpflichtung daraus
- Wer in Jesus inkarnierte; Deutung der biblischen Jakobsleiter
- Warum Jesus mehr als nur bloßer Prophet ist
- Selbstzeugnis Jesu, mehr als ein Prophet zu sein
- Selbstzeugnis Jesus, kein Prophet, sondern mehr zu sein
- Wer in Jesus inkarnierte
# 38. Der Hl. Geist geht aus dem Vater und dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch eine einzige Hauchung hervor.
# 39. Der Hl. Geist geht nicht durch Zeugung hervor.
40. Die Relationen in Gott sind mit der göttlichen Wesenheit real identisch.
41. In Gott ist alles eins, soweit nicht ein Gegensatz der Relation vorhanden ist.
# 42. Die drei göttlichen Personen sind ineinander.
# 43. Alle Tätigkeiten nach außen sind den drei Personen gemeinsam.
Die Lehre von Gott dem Schöpfer
Erschaffung des Kosmos und Welt
44. Alles, was existiert, wurde seiner ganzen Substanz nach von Gott aus nichts hervorgebracht.
45. Gott wurde durch seine Güte bewogen, die Welt frei zu erschaffen.
46. Die Welt wurde zur Verherrlichung Gottes erschaffen.
# 47. Die drei göttlichen Personen sind ein einziges, gemeinsames Prinzip der Schöpfung.
48. Gott hat frei von äußerem Zwang und innerer Nötigung die Welt erschaffen.
49. Gott hat die Welt gut erschaffen.
50. Die Welt hat einen zeitlichen Anfang genommen.
51. Gott hat die Welt allein geschaffen.
52. Gott erhält alles Geschaffene im Dasein.
53. Gott schützt und leitet durch seine Vorsehung alles Geschaffene.
Erschaffung und Sündenfall der ersten Menschen
54. Der erste Mensch wurde von Gott erschaffen.
# 55. Der Mensch besteht aus zwei Wesensbestandteilen, einem materiellen Leib und einer geistigen Seele.
56. Die vernünftige Seele ist unmittelbar die Wesensform des Leibes.
57. Jeder Mensch besitzt eine individuelle unsterbliche Seele.
58. Gott hat dem Menschen ein übernatürliches Endziel gesetzt.
59. Die Stammeltern waren vor dem Sündenfall mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.
60. Die Stammeltern sündigten durch Übertretung des göttlichen Prüfgebotes schwer.
61. Die Stammeltern verloren durch die Sünde die heiligmachende Gnade und zogen sich den Zorn und Unwillen Gottes zu.
62. Die Stammeltern verfielen dem Tod und der Herrschaft des Teufels.
# 63. Die Sünde Adams ist durch Abstammung, nicht durch Nachahmung auf alle seine Nachkommen übergegangen.
# 64. Die Erbsünde wird durch natürliche Zeugung fortgepflanzt.
# 65. Im Stand der Erbsünde ist der Mensch der heiligmachenden Gnade und ihrer Gefolgschaft sowie der präternaturalen Integritätsgaben beraubt.
# 66. Die Seelen, die im Stande der Erbsünde aus dem Leben scheiden, sind von der beseligenden Anschauung Gottes ausgeschlossen.
Engellehre = Ebook "Engel als Freunde gewinnen"
67. Gott erschuf am Anfang der Zeit geistige Wesen (Engel) aus nichts.
Die Erschaffung der ersten Engel
68. Die Natur der Engel ist geistig.
Eigenschaften der Urgeister 69. Die bösen Geister (Dämonen) wurden von Gott gut erschaffen; sie wurden durch ihre eigene Schuld böse.
Satans Wesen, Irrtümer und Fall 70. Die sekundäre Aufgabe der guten Engel ist der Schutz der Menschen und die Sorge für ihr Heil.
Aufgaben und Tätigkeiten der Engel jenseits 71. Der Teufel besitzt auf Grund der Sünde Adams eine gewisse Herrschaft über die Menschen.
Satan, Faq zu Satan, Rebellion und Sturz vieler Engel
Die Lehre von der Person des Erlösers
72. Jesus Christus ist wahrer Gott und wesenhafter Gottessohn.
73. Christus hat einen wirklichen Leib, nicht einen Scheinleib angenommen.
74. Christus hat nicht bloß einen Leib, sondern auch eine vernünftige Seele angenommen.
75. Christus wurde aus einer Adamstochter, der Jungfrau Maria, wahrhaft gezeugt und geboren.
76. Die göttliche und die menschliche Natur sind in Christus hypostatisch, d.h. in der Einheit der Person, miteinander verbunden.
77. Die beiden Naturen Christi bestehen nach der Vereinigung ohne Verwandlung und Vermischung in ihrer Eigenart unversehrt fort.
78. Jede der beiden Naturen in Christus besitzt einen eigenen physischen Willen und eine eigene physische Wirkungsweise.
79. Die hypostatische Vereinigung der menschlichen Natur Christi mit dem göttlichen Logos erfolgte im Augenblick der Empfängnis.
80. Die hypostatische Vereinigung wird nie aufhören.
# 81. Der Akt der hypostatischen Union wurde von den drei göttlichen Personen gemeinsam bewirkt.
# 82. Die zweite göttliche Person ist allein Mensch geworden.
83. Jesus Christus ist auch als Mensch der natürliche Sohn Gottes.
84. Der Gottmensch Jesus Christus ist mit einem einzigen Kult, und zwar mit dem Gott allein zukommenden absoluten latreutischen Kult, zu verehren.
85. Die göttlichen und menschlichen Prädikate Christi sind dem einen fleischgewordenen Logos zuzuteilen.
86. Christus war frei von jeder Sünde, sowohl von der Erbsünde als auch von jeder persönlichen Sünde.
87. Die menschliche Natur Christi war körperlichen Leiden unterworfen.
Die Lehre vom Werk des Erlösers
88. Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, um die Menschen zu erlösen.
89. Der gefallene Mensch kann sich nicht selbst erlösen.
90. Christus ist den Menschen Gesetzgeber und Richter.
91. Der Gottmensch Jesus Christus ist Hoherpriester.
# 92. Christus hat sich am Kreuz als wahres und eigentliches Opfer Gott dargebracht.
93. Christus hat uns durch seinen Opfertod am Kreuze losgekauft und mit Gott versöhnt.
# 94. Christus hat durch sein Leiden und Sterben Lohn von Gott verdient.
95. Nach dem Tode stieg Christus mit der vom Leib getrennten Seele in die Unterwelt hinab.
96. Am dritten Tage nach seinem Tode stand Christus glorreich von den Toten auf.
# 97. Christus fuhr mit Leib und Seele in den Himmel auf und sitzt nun zur Rechten des Vaters.
- Himmelfahrt (Textausführungen von J. Lorber u. G. Mayerhofer, pdf)
Die Lehre von der Mutter des Erlösers
# 98. Maria ist wahrhaft Gottesmutter. Katechismus: Nr. 495: In den Evangelien wird Maria „die Mutter Jesu“ genannt (Joh 2,1;19,25) [Vgl. Mt 13,55 u.a]. Weil der Heilige Geist dazu anregt, wird sie schon vor der Geburt ihres Sohnes als „die Mutter meines Herrn“ bejubelt (Lk 1,43). Der, den sie durch den Heiligen Geist als Menschen empfangen hat und der dem Fleische nach wirklich ihr Sohn geworden ist, ist ja kein anderer als der ewige Sohn des Vaters, die zweite Person der heiligsten Dreifaltigkeit. Die Kirche bekennt, daß Maria wirklich Mutter Gottes [Theotokos, Gottesgebärerin] ist.
- Maria ist jene Frau, die Gottes materielle Umhüllung in Menschengestalt geboren hat (= 'Leibesgebärerin'). Erzengel Gabriel bezeugte Samaritern: a 'Dies ist das Weib, von dem geschrieben steht: "Siehe, eine Jungfrau wird uns einen Sohn gebären! Des Name wird Immanuel heißen, und in Ihm wird Gott wahrhaftig mit uns sein!"' {a Jl.ev09.130,05}
Die Marienverehrung wurde unter anderem aus dem Isis-Kult abgeleitet, der sich um Isis, der ägyptischen "Gottesmutter" und "Himmelskönigin" entwickelte, um dem z. B. das Volk Israel in Ägypten verfallen war. Auf dem Konzil von Ephesus im Jahr 431 wurde an die Stelle von Isis nun Maria gesetzt. Auch die Göttinnen Diana (eine römische Göttin) und Artemis (eine griechische Göttin) wurden durch Maria ersetzt. Und viele Titel der antiken heidnischen Muttergottheiten gingen nun auf Maria über, genauer auf die "Kult-Maria" des Katholizismus: "Himmelskönigin", "Gnadenspenderin", "Unbefleckte", "Gottesmutter" und "Gottesgebärerin". Das Konzil von Ephesus erklärte im Jahr 431 also die leibliche Mutter Jesu zur "Gottesmutter" und sie machte diese neue Lehre zu einem Dogma, das in allen Großkirchen (römisch-katholisch, evangelisch, orthodox) seither geglaubt werden muss. Doch wird nicht mit diesem Begriff die Vorstellung erweckt bzw. bewusst in Kauf genommen, dass Maria sozusagen über Gott stehe? Denn sie wäre demzufolge die Mutter "Gottes" und "Gott" wäre ihr Kind.
99. Maria wurde ohne Makel der Erbsünde empfangen. 479 - "Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben. Wenn sich deshalb jemand, was Gott verhüte, anmaßt, anders zu denken, als es von Uns bestimmt wurde, so soll er klar wissen, dass er durch eigenen Urteilsspruch verurteilt ist, dass er an seinem Glauben Schiffbruch litt und von der Einheit der Kirche abfiel, ferner, dass er sich ohne weiteres die rechtlich festgesetzten Strafen zuzieht, wenn er in Wort oder Schrift oder sonst wie seine Auffassung äußerlich kundzugeben wagt."
Nr.: 498: Man war manchmal verunsichert, weil das Markusevangelium und die Briefe des Neuen Testamentes nichts von der jungfräulichen Empfängnis Marias sagen. Man hat auch gefragt, ob es sich hier nicht um Legenden oder um theologische Konstrukte handelt, die nicht Anspruch auf Geschichtlichkeit erheben. Darauf ist zu antworten: Der Glaube an die jungfräuliche Empfängnis ist bei Nichtchristen, Juden wie Heiden, auf lebhaften Widerspruch, Gespött und Unverständnis gestoßen [Vgl. etwa Justin, dial. 99,7; Origenes, Cels. 1,32.69]; er war also nicht durch die heidnische Mythologie oder irgendeine Angleichung an zeitgenössische Ideen motiviert. Der Sinn dieses Geschehens ist nur für den Glauben erfaßbar, der es „aufgrund des Zusammenhanges der Geheimnisse selbst untereinander“ (DS 3016) im Ganzen der Mysterien Christi, von seiner Menschwerdung bis Ostern, sieht. Schon der hl. Ignatius von Antiochien bezeugt diesen Zusammenhang: „Es blieb dem Fürsten dieser Welt die Jungfrauschaft Marias und ihre Niederkunft verborgen, ebenso auch der Tod des Herrn – drei laut rufende Geheimnisse, die in Gottes Stille geschahen“ (Eph. 19, 1) [Vgl. 1 Kor 2,8]. Quelle:
100. Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt. Katechismus: Maria ist immerwährende Jungfrau:
Nr. 496: Schon in den ersten Formulierungen des Glaubens hat die Kirche bekannt, daß Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes im Schoß der Jungfrau Maria empfangen wurde. Auch der leibliche Aspekt dieses Geschehens wurde mitausgesagt: Sie hat Jesus „ohne Samen aus Heiligem Geist empfangen“ (Syn. im Lateran 649: DS 503). Die Väter sehen in der jungfräulichen Empfängnis das Zeichen dafür, daß wirklich der Sohn Gottes in eine uns gleiche menschliche Natur kam. (Quelle)
101. Maria empfing ohne Mitwirkung eines Mannes vom Hl. Geist. Katechismus:
Nr. 497: Die Berichte in den Evangelien [Vgl. Mt 1,18–25; Lk 1,26–38] fassen die jungfräuliche Empfängnis als ein Werk Gottes auf, das über jedes menschliche Verständnis und Vermögen hinausgeht [Vgl. Lk 1,34]. Der Engel sagt zu Josef von Maria, seiner Braut: „Das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist“ (Mt 1,20). Die Kirche erblickt darin die Erfüllung der Verheißung, die Gott durch den Propheten Jesaja gegeben hat: „Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären“ (Jes 7,14) [Nach der griechischen Übersetzung in Mt 1,23]. (Quelle)
- Josef glaubt an Marias Jungfrauschaft angesichts der Engelzeugnisse bei der Geburt: Josef: a 'Höre, du reinste Jungfrau des Herrn! Die Frucht deines Leibes ist wahrhaftig eine Zeugung des Heiligen Geistes Gottes; denn alle Himmel bezeugen es nun!' {a JL.KJug.018,19 -22}
- Erzengel Gabriel bezeugte Samaritern: a 'Dies ist das Weib, von dem geschrieben steht: "Siehe, eine Jungfrau wird uns einen Sohn gebären! Des Name wird Immanuel heißen, und in Ihm wird Gott wahrhaftig mit uns sein!"' {a Jl.ev09.130,05}
102. Maria gebar ohne Verletzung ihrer jungfräulichen Unversehrtheit. Katechismus: Nr. 499: Ein vertieftes Verständnis ihres Glaubens an die jungfräuliche Mutterschaft Marias führte die Kirche zum Bekenntnis, daß Maria stets wirklich Jungfrau geblieben ist, auch bei der Geburt des menschgewordenen Gottessohnes. Durch seine Geburt hat ihr Sohn „ihre jungfräuliche Unversehrtheit nicht gemindert, sondern geheiligt“ (LG 57). Die Liturgie der Kirche preist Maria als die „allzeit Jungfräuliche“ [Aeiparthenos] [Vgl. LG 52]. (Quelle)
103. Maria lebte auch nach der Geburt Jesu jungfräulich. Katechismus:
Nr. 500: Man wendet manchmal dagegen ein, in der Schrift sei von Brüdern und Schwestern Jesu die Rede [Vgl. Mk 3,31–35; 6,3;1 Kor 9,5; Gal 1,19]. Die Kirche hat diese Stellen immer in dem Sinn verstanden, daß sie nicht weitere Kinder der Jungfrau Maria betreffen. In der Tat sind Jakobus und Josef, die als „Brüder Jesu“ bezeichnet werden (Mt 13,55), die Söhne einer Maria, welche Jüngerin Jesu war [Vgl. Mt 27,56] und bezeichnenderweise „die andere Maria“ genannt wird (Mt 28,1). Gemäß einer bekannten Ausdrucksweise des Alten Testamentes [Vgl. z.B. Gen 13,8; 14,16; 29,15] handelt es sich dabei um nahe Verwandte Jesu. (Quelle)
104. Maria wurde mit Leib und Sele in den Himmel aufgenommen. 483 - "Da er [Gott] ihr [Maria] die große Ehre erweisen konnte, sie von der Verwesung des Todes zu bewahren, muss man also glauben, dass er es wirklich getan hat." 485 - "Sie [Maria] erhielt als herrliche Krone aller ihrer Ehrenvorzüge, dass sie von der Verwesung im Grab verschont blieb."
487 - "… es ist eine von Gott offenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckte, immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen wurde."
Katechismus:
Maria ist in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen
Nr. 966: „Schließlich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod“ (LG 59). Die Aufnahme der heiligen Jungfrau ist eine einzigartige Teilhabe an der Auferstehung ihres Sohnes und eine Vorwegnahme der Auferstehung der anderen Christen. (Quelle)
Die Lehre von der Gnade
105. Es gibt eine übernatürliche Einwirkung Gottes auf die Seelenkräfte, die der freien Willensentscheidung vorangeht.
106. Es gibt eine übernatürliche Einwirkung Gottes auf die Seelenkräfte, die mit der freien Willensentscheidung zeitlich zusammenfällt.
107. Zu jedem Heilsakt ist die innere übernatürliche Gnade Gottes (gratia elevans) absolut notwendig.
108. Zum Anfang des Glaubens und des Heiles ist die innere übernatürliche Gnade absolut notwendig.
109. Der Gerechtfertigte kann ohne besondere Hilfe Gottes nicht in der empfangenen Gerechtigkeit bis ans Ende verharren.
110. Der Gerechtfertigte ist ohne besonderes Gnadenprivileg Gottes nicht imstande, das ganze Leben hindurch alle Sünden, auch die lässlichen, zu meiden.
111. Der Mensch kann auch im gefallenen Zustand mit seiner natürlichen Erkenntniskraft religiöse und sittliche Wahrheiten erkennen.
112. Zur Verrichtung einer sittlich guten Handlung ist die heiligmachende Gnade nicht erforderlich.
# 113. Die Gnade kann durch natürliche Werke weder de condigno noch de congruo verdient werden.
114. Gott gibt allen gerechten hinreichende Gnade (gratia proxime vel remote sufficiens) zur Beobachtung der göttlichen Gebote.
# 115. Gott hat durch seinen ewigen Willensratschluss bestimmte Menschen zur ewigen Seligkeit vorherbestimmt.
# 116. Gott hat durch seinen ewigen Willensratschluss bestimmte Menschen wegen ihrer vorhergesehenen Sünden zur ewigen Verwerfung vorherbestimmt.
117. Der menschliche Wille bleibt unter dem Einfluss der wirksamen Gnade frei. Die Gnade ist nicht unwiderstehlich.
118. Es gibt eine Gnade, die wahrhaft hinreichend ist und doch unwirksam bleibt (gratia vere et mere sufficiens).
119. Der Sünder kann und muss sich mit Hilfe der aktuellen Gnade auf den Empfang der Rechtfertigung vorbereiten.
120. Ohne Glauben ist die Rechtfertigung eines Erwachsenen nicht möglich.
121. Zum Glauben müssen noch weitere Dispositionsakte hinzukommen.
122. Die heiligmachende Gnade heiligt die Seele.
123. Die heiligmachende Gnade macht den Gerechten zu einem Freund Gottes.
124. Die heiligmachende Gnade macht den Gerechten zu einem Kind Gottes und verleiht ihm ein Anrecht auf das Erbe des Himmels.
125. Die heiligmachende Gnade macht den Gerechten zu einem Tempel des Hl. Geistes.
126. Mit der heiligmachenden Gnade werden die drei göttlichen oder theologischen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe eingegossen.
127. Mit der heiligmachenden Gnade werden auch die moralischen Tugenden eingegossen.
128. Ohne besondere göttliche Offenbarung kann niemand mit Glaubensgewissheit wissen, ob er sich im Stande der Gnade befindet.
129. Das Maß der empfangenen Rechtfertigungsgnade ist nicht bei allen Gerechten gleich.
130. Die empfangene Gnade kann durch gute Werke vermehrt werden.
131. Die Rechtfertigungsgnade ist verlierbar und wird durch jede schwere Sünde verloren.
132. Der Gerechte erwirbt sich durch seine guten Werke wahrhaft Anspruch auf übernatürlichen Lohn von seiten Gottes.
133. Der Gerechtfertigte verdient sich durch seine guten Werke die Vermehrung der heiligmachenden Gnade, das ewige Leben und die Vermehrung der Himmelsglorie.
Die Lehre von der Kirche
Heiligen- und Reliquienverehrung
# 154. Es ist erlaubt und nützlich, die Heiligen im Himmel zu verehren und sie um Fürbitte anzurufen.
Jesu Offenbarungen begründen, warum Bitten nur direkt an Jesus Christus, nicht an Maria, Heilige, Selige, 'Aufgestiegene Meister' Verstorbene u.ä. Geistwesen gerichtet werden sollen: Die Anrufung um Beistand und Hilfe, die Verehrung oder gar Anbetung von Maria, Heiligen oder Seligen wurde von den Heiden übernommen, die mit ihren Göttern, Halbgöttern und Hausgöttern (Laren)genau dies machten. Es erfüllt den Tatbestand der Vergötzung von Personen und ist daher verbotene Abgötterei.
- Bitten an Heilige oder Engel um Fürbitte bei Gott oder um direkte Hilfe durch sie selbst entsprechen nicht dem göttlichen Willen. Schließlich geht alle Macht, Hilfe, Energie und Delegierung von Aufgaben letztlich direkt von Jesus Christus aus.
Ausschließliche Heiligenverehrung unter Zurücksetzung und Vernachlässigung der direkten Beziehung zu Jesus als Gott stellen direkte Abgötterei dar.
Gute Engel und Geister sind nur im göttlichen Auftrag tätig - nicht aus sich heraus. Hilfe durch sie kommt letztlich nur durch Gottes Geheiß. Jesus erläuterte hierzu: a 'So jemand an die Hilfe und Führung von gewissen Schutzgeistern und Engeln glaubt, der ist gleich dem, der da wohl kennt den Monarchen, daß er überaus gut ist, aber aus Furcht, es möchte dem Monarchen vielleicht doch nicht recht sein, daß er ihn selbst belästigen würde mit seiner vermeintlichen Ungeschicklichkeit, so schlingt er sein Band um andere Schutz- und Hilfswesen und glaubt am Ende, daß diese ihm in allem Ernste (allein) geholfen oder ihn vor Gefahren geschützt haben, während doch nur der Monarch als der Hauptbauherr dem Schwachgläubigen seine Hilfe und seinen Schutz durch diejenigen hat zuteil werden lassen, auf welche sich der Schwachgläubige berufen hat.' {a JL.Him1.379,01}
Marienanrufung und Verehrung
- Jesus bestätigt die einzigartige Vorzugsstellung Marias, sagte aber auch zu seiner Erdenzeit schon voraus, daß Maria später einmal mehr als er wie eine Göttin verehrt und gar als Weg zur Seligkeit angesehen würde. Vor göttl. Verehrung Marias warnt Jesus. a 'Sie ist die Erste, und es wird nimmermehr eine sein wie sie. Aber es wird auch so kommen, daß man ihr mehr Tempel als Mir erbauen wird und sie ehren wird zehnfach mehr als Mich, und man wird des Glaubens sein, nur durch sie selig werden zu können! Darum will Ich denn nun auch, daß man sie nicht zu sehr erhebe, da sie wohl weiß, daß sie Meines Leibes Mutter ist, und auch weiß, wer hinter diesem Leib steht! - Deshalb seid mit ihr überaus gut und artig, aber hütet euch davor, ihr irgendeine göttliche Verehrung zukommen zu lassen! Denn bei allen ihren über alle Maßen vortrefflichsten Eigenschaften ist sie dennoch ein Weib; und vom besten Weibe bis zur Eitelkeit ist und bleibt nur ein sehr kleiner Zwischenraum! Und jede Eitelkeit ist der Same des Hochmuts, aus dem alles Übel in die Welt gekommen ist, noch kommt und allzeit kommen wird! Deshalb beachtet auch gegen die Mutter, was Ich euch nun gesagt habe!' {a Jl.ev01.108,10-14}
- Maria will aus Bescheidenheit und wahrer Erkenntnis des Unterschiedes zwischen ihr als Geschöpf und Jesus als Gott keine Stellvertreterfunktion übernehmen. Schon während der Kindheit Jesu verwies Maria auf Jesus als wahren Heiler und allmächtigen Helfer. Auf eine Bitte um Hilfe in Krankheit erwiderte sie: a 'Was ruft ihr zu mir? Ich kann euch keine Hilfe leisten; denn ich bin gleich euch nur eine schwache, sterbliche Magd meines Herrn! Aber Der (Jesus), den ich auf meinen Armen trage, kann euch wohl helfen; denn in Ihm wohnt die Fülle der ewigen Allkraft!' {a JL.KJug.148,02-04}
Jesus nimmt indirekt Stellung zum Rosenkranzgebet der Katholiken. Dazu offenbarte er:
- Wenn der einstmalige Gruß des Engels an Maria bei der Verkündigung (im kath. Rosenkranzgebet) stets wiederholt wird, macht dies aus Maria ein Götze. Was bezweckt der ehemalige Gruß heute noch? Sie hat die stete Wiederholung dieses Grußes nicht nötig hat und will dies auch nicht: a 'Der Gruß an Maria kam aus der allerhöchsten Höhe der Heiligkeit Gottes in aller Fülle der Macht und Kraft Seines Geistes, damit euch allen die Liebe im Vater ein wahrer Bruder werde.- Nun, so fragt euch, was ihr jetzt noch mit diesem Gruße wollt? - Maria bedarf dessen nicht und dürstet auch nicht nach demselben. Und sie weiß es auch am besten von euch allen, daß Mein Ohr schärfer ist als das ihrige und Mein Auge heller als das ihre; auch daß Meine Liebe, Meine Demut und Meine Sanftmut zunichte macht die Liebe, Demut und Sanftmut aller, auch der allerseligsten Geister des Himmels.' {a JL.Him1.014,03}
- Die aus der Anrufung von Heiligen erkennbare Unwissenheit und Irrtum bewirken bei Maria Trauer. Jesus erhört evtl. aus Liebe diese Anliegen - nicht, weil es richtig ist: a 'Wahrlich, es bereitete ihr eure Unwissenheit und euer grober Irrtum nur Trauer, wenn Ich nicht aus Meiner übergroßen Liebe zu euch allezeit, zuvorkommend, auf Mich nähme, was an sie oder auch an einen andern seligen Bruder von euch gerichtet wird.' {a JL.Him1.015,04}
- Maria und die Heiligen bekommen die abgöttische Verehrung durch Menschen nicht mit, weil Jesus dies verhindert. a 'Siehe, daher mache ich die Ohren der Seligen taub und ihre Augen blind, damit ihre Seligkeit nicht getrübt werde durch eure große Torheit.' {a JL.Him1.015,04}
- Die direkte Hinwendung zu Jesus erfreut Maria und die Heiligen. Marias Liebe zu den Menschen entspricht dem Maß der Liebe der Menschen zu Jesus. a 'Wer Mich sucht, an dem wird auch Maria Freude haben, und ebenso alle Seligen. Und sie werden allezeit bereitwilligst sein, ihm zu dienen nach Meiner Liebe in ihnen, aus welcher ihnen kund wird, wo und woran es euch gebricht... b Maria liebt euch, so wie ihr Mich liebt.'{a JL.Him1.015,05; b JL.Him1.015,07}
- Nicht durch Maria oder Heilige erlangt man Gottes Gnade, sondern durch Jesus. Er allein ist der Zugang zu Gott als Vater. a 'Es ist auch unnütze, anderswo als gerade nur durch Mich zur Gnade gelangen zu wollen. Denn nur Ich allein bin die Türe zum Vater, da alle Gnade innewohnt. Wer nicht durch Mich geht, der kommt nicht dahin.' {a JL.Him1.015,05}
- Die Liebe von Maria und der Heiligen zu den Menschen bemißt sich nach der Liebe der Menschen zu Jesus. a 'Maria liebt euch, so wie ihr Mich liebt.' {a JL.Him1.015,07}
- In allen Anliegen und Nöten soll man sich ausschließlich direkt an Jesus wenden. a 'Wer zum Vater will, der wende sich nur an Mich als des Vaters großen Liebling, welcher der alleinige wahre Bruder zu euch ist, voll der höchsten Liebe und Weisheit. Und so habt ihr es nicht nötig, euch an jemand anderen, als gerade an Mich , in allen euren Anliegen und Nöten zu wenden!' {a JL.Him1.014,02}
- Papsttum = Christheidentum mit Drei-Götter-Lehre und Heiligen als Halbgöttern?
Zur Anrufung und Verehrung von Heiligen und Seligen
- Jedes Wesen hat aus Gott nur soviel Energie und Macht, wie es für seine jeweilige Aufgabe braucht. a 'Ihr wisst, daß alle Menschen und alle Geister und Engel nichts sind, als von Mir frei getragene Gedanken, die allzeit ihr Leben und ihr alles aus Mir haben, und zwar ein jeder so viel, als es Meiner ewigen Ordnung gemäß für ihn gerade am zweckdienlichsten ist.' {JL.Him1.379,02}
- Aus sich heraus helfen zu wollen ist so, wie wenn ein Blinder durch einen Blinden geführt wird. a 'Wenn nun einer zu dem andern kommt und ihm sagt: "Helfe mir in diesem und jenen!" - und wenn dann der andere dem Anrufenden wie aus sich helfen will, ist das nicht gerade so, wie wenn ein Blinder den andern führen und ein Toter dem andern das Leben einhauchen oder ein Übertrauriger den andern Übertraurigen trösten möchte?' {JL.Him1.379,03}
- Jeder hat gerade ausreichend für sich Energie, nicht für andere dazu. a 'Es hat jeder Mensch, Geist und Engel genug, daß er für sich steht, und hat auch nicht ein Atom mehr, daß er aus sich für einen andern stehen könnte.' {JL.Him1.379,04}
- Jesus ist der einzige wirkliche geistige Helfer. Jede andere Anrufung von Geistwesen um Hilfe ist eine Folge von kirchlich erzeugtem schwachen Glauben: a 'Es gibt auf dem Wege der reinen Wahrheit nur einen einzigen wahren Schutzgeist - und dieser bin ich Selbst! Alle andern 'Schutzgeister' rühren her von einem durch gewinnsüchtige Anstalt der äußeren Kirche hervorgerufenen Schwachglauben.' {JL.Him1.379,07}
- Hilfe durch Anrufung Heiliger erfolgt im Grunde gegen Gottes Wille. Wenn Hilfe von Heiligen oder Engeln verlangt wird, kommt sie allenfalls, weil der menschliche Wille von Gott respektiert wird und aus Gnade, weil die glaubensschwachen Beter sonst evtl. jeglichen Glauben an jenseitige Hilfe verlieren würden. a 'Da sich aber Menschen darauf berufen haben, sich noch jetzt berufen und in die Zukunft berufen werden, so bleibt vorderhand, um die Freiheit der Menschen unbeschadet zu lassen, nichts anderes übrig, als den Schwachgläubigen auf dem Wege der vermeintlichen Dazwischenkunft (Vermittlung) Meine Hilfe und Vorsehung angedeihen zu lassen.' {JL.Him1.379,08}
- Wer bei der Suche nach Hilfe Gott umgeht, handelt ungerecht, da letztlich alle Energie aus Gott stammt. a '(Es ist) ungerecht, wenn der Mensch Mich umgeht und Hilfe sucht bei denen, die aus sich nichts haben, sondern alles nur aus Mir!' {JL.Him1.380,12}
- Wer Geistwesen um Hilfe bittet, handelt unbiblisch, weil sich alle Menschen direkt an Jesus, d.h. an Gott wenden dürfen und sollen. a 'Fragt ein jegliches Evangelium, fragt alle Apostel und andere Verbreiter Meines Wortes und zeigt Mir irgendeine Stelle, in welcher da gelehrt wurde, sich auch an gewisse 'Schutzgeister' neben Mir zu halten. Oder heißt es im Evangelium nicht vielmehr: 'Kommt alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, denn Ich will euch alle erquicken!''. {JL.Him1.381,15 f.; Mt.11,28}
'Ist in dieser Einladung jemand ausgenommen oder jemand dem Schutze der Engel anbefohlen? - Gewiß nicht! - Was da gesagt ist, ist gesagt für die ganze Unendlichkeit und für die ganze Ewigkeit!' {JL.Him1.381,16}
- Der Glaube an Geisterhilfe verwechselt Ursache und Wirkung, denn alle Geister haben ihre Kraft und Macht letztlich von Gott. Wer sich nicht mit Jesus verbindet, schmarotzt von seiner Kraft und Macht. a 'Ein solcher (Schutzpatronen)Glaube ist gleich einer Schmarotzerpflanze auf dem Baume des Lebens. - Wer aber möchte behaupten, daß die Schmarotzerpflanze von irgendwo anders, denn aus dem Baume, auf dem sie sitzt, ihr Leben saugt?' {a JL.Him1.381,18 .20}
b 'Was nicht mit mir sich verbindet... ist eine Schmarotzerpflanze auf dem Baume des Lebens.' {a JL.Him1.381,20}
- Mit jeder Last darf und soll man zu Jesus kommen zwecks Hilfe, anderswo ist keine echte Hilfe zu finden bzw. sie erfolgt dann auch bestenfalls im Auftrage oder Zulassung Jesu Christi. 'Darum: wer da ist mühselig und beladen oder ist ein Kranker voll Gebrechen, der komme zu Mir, auf daß Ich ihn labe und stärke. Denn solches wird er nimmer finden irgendwo anderswo als bei Mir und in Mir!' {a JL.Him1.300,07}
- Jesus ist der am sichersten und am besten helfende Geist; er stellt Schadhaftes wieder ganz her. a 'So euer Haus schadhaft ist oder ihr irgendeinen Schaden befürchtet, so wendet euch nur allzeit an Mich, der Ich bin der allerverständigste Seelenhausbaumeister und der am sichersten helfende Schutzgeist aller Schutzgeister, - und ihr könnt versichert sein, daß, wenn Ich ein Haus niederreiße, Ich es auch zu den allerbilligsten Preisen und am allerehesten werde gewiß fest genug wieder aufzubauen vermögen.' {a JL.Him1.385,44}
- Jesus als Herr über alles braucht keine Vermittler, da er alles in allem selbst ist. 'Und denket, daß ein Monarch wie Ich durchaus keine Vermittler benötigt, sondern: Ich bin alles in allem Selbst!' {a JL.Him1.385,45}
- Jesus allein ist wirklich heilig. Ihm allein gebührt alle Verehrung, alles Lob, aller Dank, aller Preis und alle Anbetung. Nur er soll verehrt und angebetet werden. Wer ihn durch Liebe und Gehorsam verehrt, verehrt dadurch zugleich alle heiligmäßigen Wesen. a 'Was die Verehrung der Heiligen betrifft, da sage Ich euch nichts als das: Verehrt durch eure Liebe und demütigen Gehorsam nur den Alleinheiligen - so werden durch solche allein gültige Verehrung auch alle euch bekannten und unbekannten Heiligen am allfüglichsten verehrt werden! Denn mir allein gebührt alle Verehrung, alles Lob, aller Dank, aller Preis und alle Anbetung. Nur durch Mich und in Mir werden alle Menschen verherrlicht, wenn sie zuvor Meinen Namen in ihrem Herzen durch die wahre Liebe und den lebendigen Glauben im Geiste und in der Wahrheit verherrlicht haben.' {a JL.Him1.300,06}
- Aufklärung und Überwindung der Bilderverehrung und Heiligenanrufung ist sogar im Jenseits sehr schwierig, weil in solchen Fällen das Vertrauen zu Gott fehlt und dort erneut die Hilfe bei Schutzpatronen statt bei Jesus gesucht wird. Jesus warnte: a 'Es werden aber die (Menschen)Geister, die in die andere Welt gelangt sind, nur mühsam geheilt von dieser Schutzgeisterkrankheit (d.h. dem Irrglauben, sie müssten sich wegen Hilfe an Heilige halten, d. Hrsg.). Und es geschieht sehr oft, daß ihnen alle die vermeintlichen 'Schutzgeister' müssen aus dem Wege geräumt werden. Denn wenn solches nicht geschähe, so würden Mich die meisten Römisch-Katholischen fliehen und sich zu ihren Schutzgeistern wenden. Mich, der Ich ihnen sichtbar wie ein Bruder und liebevollster Vater entgegenkommen und ihnen zurufe, daß nur Ich es bin, den allein sie zu suchen und zu finden haben, Mich fliehen sie in allem Ernste, und die Mutigeren bitten Mich sogar, Ich möchte sie zu ihren Schutzgeistern bringen.' {JL.Him1.384,41}
# 155. Es ist erlaubt und nützlich, die Reliquien der Heiligen zu verehren
Die Verwendung und Verehrung von Reliquien der Heiligen, oder Seligen ist eine Übernahme heidnischer Praktiken und erfüllt den Tatbestand der Vergötzung von Gegenständen, es ist daher verbotene Abgötterei. (z.B. Rock von Trier JL.Him2.290,01) # 156. Es ist erlaubt und nützlich, die Bilder der Heiligen zu verehren.
Ebenso wie die Verehrung, Anrufung oder gar Anbetung von Heiligen, Seligen oder sonstigen Verstorbenen oder Lebenden ist auch ihre Bildverehrung/Anbetung Abgötterei, die aus dem Heidentum übernommen wurde. 157. Die lebenden Gläubigen können den Seelen im Fegfeuer durch ihre Fürbitten (Suffragien) zu Hilfe kommen.
Die Lehre von den Sakramenten
# 158. Die Sakramente des Neuen Bundes enthalten die Gnade, die sie bezeichnen, und verleihen sie denen, die kein Hindernis entgegensetzen.
Alle Sakramente und Sakramentailien enthalten zahlreiche magische Elemente, die aus dem Heidentum übernommen worden sind. Daher enthalten und können sie auch keine Gnade verleihen, sondern sie eher verhindern und die Sakramentenempfänger und -Spender unter den Einfluss heidnischer Geistwesen bringen! # 159. Die Sakramente wirken ex opere operato.
'Ex opere operato' besagt, dass etwas allein schon deshalb eine verheißene Wirkung zustande bringt, weil es gesagt oder getan wird. Das ist eine typisch magische Einstellung, hinter der die abergläubische Annahme steht, Gott oder Geistwesen müssten das tun, was mit dem Spruch oder der zeremoniellen Handlung ausgedrückt und gewollt wird. Gott soll dadurch also zu etwas veranlasst werden, und er in seinem Willen geradezu dazu gezwungen werden, das zu tun, was der Magier bzw. Priester durch das Sakrament erreichen will. Aufgrund dieses magischen, abergläubischen und abgöttischen Konzeptes hinter jedem Sakrament kann Jesus = Gott solche Handlungen weder akzeptieren noch gutheißen oder gar fördern. Wer als Katholik selbstkritisch überprüft, was alles durch den Empfang der Sakramente verheißen wird, kommt unweigerlich zur Erkenntnis, dass nichts vom Verheißenen eintritt! # 160. Alle Sakramente des Neuen Bundes verleihen dem Empfänger die heiligmachende Gnade.
Sakramente, die auf magischem Konzept basieren und aus dem Heidentum übernommen wurden, verleihen keine heiligmachende Gnade, sondern verhindern sie, weil sie dem Willen Gottes und Jesu in vielerlei Hinsicht widersprechen. Jesus warnte die Apostel und Nachfolger davor, auch nicht eine einzige heidnische Praktik zu übernehmen! # 161. Drei Sakramente, die Taufe, die Firmung und der Ordo, prägen der Seele einen Charakter, d.h. ein unauslöschliches geistiges Merkmal ein und können deswegen nicht wiederholt werden.
Die Vorstellung, durch magische Sprüche und symbolische Zeremonienhandlungen der Seele ein unauslöschliches Siegel einzuprägen, ist ein typisch magisch-heidnisches Konzept. Daher ist es gegen den Willen Gottes = Jesu. 162. Der sakramentale Charakter ist ein der Seele eingeprägtes geistiges Merkmal.
Die Vorstellung, durch magische Sprüche und symbolische Zeremonienhandlungen der Seele ein unauslöschliches Siegel einzuprägen, ist ein typisch magisch-heidnisches Konzept. Daher ist es gegen den Willen Gottes = Jesu. # 163. Alle Sakramente des Neuen Bundes wurden von Jesus Christus eingesetzt
Nicht ein einziges der 7 Sakramente entspricht Jesu Willen, da das Gesamtkonzept eines Sakramentes auf magisch-heidnischer Basis beruht (s.o.) Selbst wenn bei jedem Sakrament irgendein Bezug auf ein Wort oder eine Handlung Jesu genommen wird, ändert dies nichts daran, dass Jesus daraus keine Sakramente im Sinne der Magier, Heiden bzw. kath. Kirche haben wollte oder selbst einsetzte! # 164. Es gibt sieben Sakramente des Neuen Bundes.
Schon die Anzahl 7 weist darauf hin, dass ein magisch-heidnisch-numerologisches Konzept über die Menge der Sakramente im Hintergrund steht. # 165. Die Sakramente des Neuen Bundes sind für alle Menschen zum Heile notwendig.
Magische Worte und zeremonielle Handlungen aus heidnischem Gedankengut, wie dies bei den Sakramenten der Fall ist, sind keinesfalls zum Heil, also zur Heiligung notwendig - im Gegenteil, sie halten davon ab, weil magische Praktiken immer auch Abgötterei sind und entsprechende Folgen nach sich ziehen. # 166. Zur gültigen Spendung der Sakrament ist erforderlich, dass der Spender das sakramentale Zeichen in der rechten Weise vollzieht.
Auch dies ist ein Hinweis, dass Sakramente magisch-heidnische Praktiken darstellen. Für Magier ist es typisch, dass sie glauben, die Zauberei wirke dann am besten oder unfehlbar, wenn alle Bestandteile genau nach Vorschrift (der jenseitigen Zauberer) geschehe. # 167. Der Spender muss ferner die Absicht haben, wenigstens zu tun, was die Kirche tut.
Ein Magier oder Zauberer muss exakt das tun, was ihm seine höllischen Auftraggeber befehlen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Dogma zum strikten Gehorsam gegenüber den kirchlichen Autoritäten bzw. ihren vielen abgöttisch-heidnischen Lehren und Praktiken aufruft # 168. Zum würdigen oder fruchtbringenden Empfang der Sakramente ist beim erwachsenen Empfänger eine sittliche Disposition erforderlich.
Wenn der erwachsene Empfänger eines heidnisch-magischen Spruches oder Zeremoniells glaubt, er müsse sich für den Empfang der magischen Handlung sittlich-würdig vorbereiten, dann dient dies vor allem dazu, ihn an die Regeln des Zauberers bzw. Sakramentenspenders zu binden und sich strikt gehorsam zu zeigen. Treten die verheißenen magischen Wirkungen nicht ein, kann man dann immer darauf verweisen, er habe sich das Ausbleiben der verheißenen Wirkungen selbst zuzuschreiben - weil er nicht würdig genug dazu war.
Die Taufe
# 169. Die Taufe ist ein wahres, von Jesus Christus eingesetztes Sakrament.
170. Materia remota des Taufsakramentes ist wahres und natürliches Wasser.
# 171. Die Taufe verleiht die Rechtfertigungsgnade.
# 172. Die Taufe bewirkt die Nachlassung aller Sündenstrafen, sowohl der ewigen als auch der zeitlichen.
# 173. Die Wassertaufe (baptimus fluminis) ist seit der Promulgation des Evangeliums für alle Menschen ohne Ausnahme zum Heile notwendig.
174. Die Taufe kann von jedem Menschen gültig gespendet werden.
175. Die Taufe kann von jedem noch nicht getauften Menschen im Pilgerstand gültig empfangen werden.
# 176. Die Taufe der unmündigen Kinder ist gültig und erlaubt.
Die Firmung
# 177. Die Firmung ist ein wahres und eigentliches Sakrament.
# 178. Ordentlicher Spender der Firmung ist allein der Bischof.
Die Eucharistie
# 179. In der Eucharistie ist der Leib und das Blut Jesu Christi wahrhaft, wirklich und wesenhaft gegenwärtig.
# 180. Christus wird im Altarsakrament durch Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in seinen Leib und der ganzen Substanz des Weines in sein Blut gegenwärtig.
181. Die Gestalten von Brot und Wein bestehen nach der Substanzverwandlung fort.
# 182. In der Eucharistie ist der Leib und das Blut Christi zugleich mit seiner Seele und seiner Gottheit und darum der ganze Christus wahrhaft gegenwärtig.
# 183. Unter jeder der beiden Gestalten ist der ganze Christus gegenwärtig.
# 184. In jedem Teil der beiden Gestalten ist nach geschehener Trennung der ganze Christus gegenwärtig.
# 185. Nach vollzogener Konsekration sind Christi Leib und Blut in der Eucharistie dauernd gegenwärtig.
# 186. Dem in der Eucharistie gegenwärtigen Christus ist der Kult der Anbetung zu erweisen.
# 187. Die Eucharistie ist ein wahres, von Jesus Christus eingesetztes Sakrament.
188. Die Materie zum Vollzug der Eucharistie ist Brot und Wein.
189. Für die Unmündigen ist der Empfang der Eucharistie nicht zum Heile notwendig.
190. Die zweigestaltige Kommunion ist weder auf Grund eines göttlichen Gebotes noch als Mittel zum Heile für jeden einzelnen Gläubigen notwendig.
# 191. Inhaber der Konsekrationsgewalt ist nur der gültig geweihte Priester.
192. Das Sakrament der Eucharistie kann von jedem getauften Menschen im Pilgerstand gültig empfangen werden, auch von den unmündigen Kindern.
# 193. Zum würdigen Empfang der Eucharistie ist der Gnadenstand und die rechte und fromme Gesinnung erforderlich. De fide bezüglich des Gnadenstandes.
# 194. Die Hl. Messe ist ein wahres und eigentliches Opfer.
# 195. Das Messopfer ist nicht bloß ein Lob- und Dankopfer, sondern auch ein Sühn- und Bittopfer.
Sündennachlass, Beichte
# 196. Die Kirche hat von Christus die Gewalt empfangen, die nach der Taufe begangenen Sünden nachzulassen.
# 197. Durch die kirchliche Absolution werden die Sünden wahrhaft und unmittelbar nachgelassen.
# 198. Die kirchliche Sündenvergebungsgewalt erstreckt sich auf alle Sünden ohne Ausnahme.
# 199. Die Ausübung der kirchlichen Sündenvergebungsgewalt ist ein richterlicher Akt.
# 200. Die im Bußgericht stattfindende Sündenvergebung ist ein wahres und eigentliches, von der Taufe verschiedenes Sakrament.
# 201. Die aus dem Furchtmotiv hervorgehende Reue ist ein sittlich guter und übernatürlicher Akt.
# 202. Das sakramentale Sündenbekenntnis ist kraft göttlichen Rechtes angeordnet und zum Heile notwendig.
# 203. Der Beichtpflicht unterliegen kraft göttlicher Anordnung alle schweren Sünden nach Art, Zahl und artändernden Umständen.
204. Das Bekenntnis der lässlichen Sünden ist nicht notwendig, aber erlaubt und nützlich.
# 205. Mit der Sündenschuld und der ewigen Strafe werden von Gott nicht immer alle zeitlichen Sündenstrafen nachgelassen.
# 206. Der Priester hat das Recht und die Pflicht, je nach der Beschaffenheit der Sünden und der Fähigkeit des Pönitenten heilsame und entsprechende Genugtuungswerke aufzuerlegen.
- Reinigung durch Buße (Einsicht, Reue, Umkehr, Wiedergutmachung)
- Reue und Verhaltensänderung als Voraussetzungen zur Schuldvergebung
- Wiedergutmachung als Bestandteil der Befreiung von Schuld
- Schuldvergebung durch Vorsatz, Einstellungs- und Verhaltensänderung
- Vergebung als Voraussetzung zur Befreiung von Schuld
- Befreiung von Schuld durch Liebe zu Gott und den Nächsten
- Bereinigung von Schuld durch Charakteränderung und Annäherung an Gott
- Gelegenheiten und Gefahren zur Sünde meiden
207. Auch die außersakramentalen Bußwerke, wie die Verrichtung freiwilliger Bußübungen und das geduldige Ertragen göttlicher Heimsuchungen, besitzen satisfaktorischen Wert.
# 208. Die Form des Bußsakramentes besteht in den Absolutionsworten.
# 209. Die Absolution bewirkt in Verbindung mit den Akten des Pönitenten die Sündenvergebung.
# 210. Die Hauptwirkung des Bußsakramentes ist die Wiederversöhnung des Sünders mit Gott.
# 211. Das Bußsakrament ist für die nach der Taufe in schwerer Sünde Gefallenen zum Heile notwendig.
- Wege zur Befreiung von Schuldenlast im Diesseits und Jenseits
- Schuldaufhebung durch Eigenbemühung oder durch göttl. Gnade?
- Bedeutung der Fehlererkenntnis und Schuld-Einsicht
- Reinigung durch Buße (Einsicht, Reue, Umkehr, Wiedergutmachung)
- Reue und Verhaltensänderung als Voraussetzungen zur Schuldvergebung
- Wiedergutmachung als Bestandteil der Befreiung von Schuld
- Schuldvergebung durch Vorsatz, Einstellungs- und Verhaltensänderung
- Vergebung als Voraussetzung zur Befreiung von Schuld
- Befreiung von Schuld durch Liebe zu Gott und den Nächsten
- Bereinigung von Schuld durch Charakteränderung und Annäherung an Gott
- Gelegenheiten und Gefahren zur Sünde meiden
- Rückfälligkeit und ihre Folgen
- Makel und Vertrauensverlust als Sündenfolgen überwinden
- Rettungswege im Jenseits
- Rettung Verstorbener durch Aufklärung?
# 212. Inhaber der kirchlichen Absolutionsgewalt sind allein die Bischöfe und die Priester.
213. Die von Diakonen, Klerikern niedrigeren Ranges und Laien erteilte Absolution kann nicht als sakramentale Lossprechung betrachtet werden.
# 214. Das Bußsakrament kann von jedem Getauften, der nach der Taufe eine schwere oder lässliche Sünde begangen hat, empfangen werden.
# 215. Die Kirche besitzt die Gewalt, Ablässe zu verleihen.
- Sühne durch Opfer, Geld, Stiftungen
- Habsucht, Geiz, Opferforderungen, Kirchengebote, bezahlter Gottesdienst und Sündenablässe als Antichristkennzeichen ;
- Unentgeltlichkeit von Predigen, Heilen und Dämonenvertreiben; Lebensunterhalt beim Missionieren
- Weitere Hinweise Jesus aufs Ablassunwesen: jl.ev06.151,10 f.; Ev11.332,01
# 216. Der Gebrauch der Ablässe ist für die Gläubigen nützlich und heilsam.
Krankensalbung, letzte Ölung
# 217. Die Letzte Ölung (Krankensalbung) ist ein wahres und eigentliches, von Christus eingesetztes Sakrament.
218. Materia remota der Letzten Ölung ist Öl.
219. Die Form besteht in dem die Salbung begleitenden Gebet des Priesters für den Kranken.
# 220. Die Letzte Ölung verleiht dem Kranken heiligmachende Gnade, um ihn aufzurichten und zu stärken.
# 221. Die Letzte Ölung bewirkt die Nachlassung der noch vorhandenen schweren und lässlichen Sünden.
222. Die Letzte Ölung bewirkt bisweilen, wenn es dem Seelenheil dienlich ist, die Wiederherstellung der leiblichen Gesundheit.
# 223. Die Letzte Ölung kann nur von Bischöfen und Priestern gültig gespendet werden.
# 224. Die Letzte Ölung kann nur von schwerkranken Gläubigen gültig empfangen werden.
Priesterweihe
# 225. Die Weihe ist ein wahres und eigentliches, von Christus eingesetztes Sakrament.
- Ausbildung echter Nachfolger durch Jesus selbst
- Unterweisung wahrer Nachfolger und Inhaber geistlicher Ämter durch Jesu Geist
- Schülerschaftsbedingungen für Schulung durch Jesus
- Wer allein Geistiges lehren soll; Motive falscher Lehrer
# 226. Die Priesterweihe ist Sakrament.
Jesus will seine wahren Nachfolger selbst ausbilden. Ein Studium in Priesterseminaren mit nachfolgender Weihe entspricht nicht seinem Willen. Aus einer sakramentale Weihe resultierende geistige Vorzüge oder Privilegien sind antichristliche Erfindungen:
- Vorhersage kirchlicher Theologenausbildung als Gegensatz zu Jesu Empfehlungen
- Überlegenheit geistiger Ausbildung durch Jesus gegenüber Seminarausbildung; Vorhersage antichristlicher Priesterseminarausbildung
- Seminarausbildung als Kennzeichen falscher Nachfolger; Vorhersage
- Langes Studium mit zeremonieller Weihe als Kennzeichen falschen Priestertums; Vorhersage
- Zwangsnachfolge, Eigennutz und Seminarausbildung als Kennzeichen antichristlicher Nachfolger
# 227. Die Bischöfe sind den Presbytern übergeordnet.
Das Bischofsamt entstand aus der örtlichen Wahl eines Gemeindeaufsehers, der keinerlei Vorzug vor anderen Gemeindemitgliedern besaß und sich überdies seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten sollte! Eine hierarchische Vorzugsstellung besass er ausdrücklich keine! Es sollte ihm jedoch Achtung, Liebe entgegengebracht und sein Rat befolgt werden. # 228. Das Weihesakrament verleiht dem Empfänger heiligmachende Gnade.
Eine Geistesgabe nach Handauflegung ist keine sakramentale Weihe im späteren Sinne! Eine Priesterweihe gibt dem Priester vor Gott noch lang keinen Vorzug oder besondere Gnaden! # 229. Das Weihesakrament prägt dem Empfänger einen Charakter ein.
Diese angebliche seelische Einprägung ist eine magische Vorstellung, die mit einer echten Übertragung einer Geistesgabe durch Handauflegung durch einen Wiedergeborenen nicht gleichgesetzt werden darf. # 230. Das Weihesakrament verleiht dem Empfänger eine dauernde geistliche Gewalt.
Die Übertragung echter Geistesgaben soll zu keinem festen Amt führen und schon gar nicht zu Macht oder Gewalt - weder physisch, psychisch oder geistig - berechtigen:
- Sind Priester vor Gott mehr als Laien wert?
- Gemeindeaufseher (Episkopos)-Auswahlkriterien; Übertragung der Geistesgaben; Unterhaltsspenden
- Was an Amt verdienstvoll und gottgefällig ist
- Grundlagen des Amtsansehens und Amtsehre
- Rechte Einstellung von Amtsinhabern; wann Amtsmacht eingesetzt werden soll
- Wahre und falsche Demut bei Amtsinhabern
- Wert von Ämtern; Los von widergöttlichen Gesetzen, Ämtern und Amtstyrannen
- Mißbrauch geistiger Ämter
# 231. Der ordentliche Spender aller Weihestufen, sowohl der sakramentalen als auch der nichtsakramentalen, ist allein der gültig geweihte Bischof.
- Gemeindeaufseher (Episkopos)-Auswahlkriterien; Übertragung der Geistesgaben; Unterhaltsspenden
- Wertlosigkeit von Ämtern und Rängen vor Gott
- Völlige Läuterung sowie Dankbarkeit als Voraussetzung für höhere geistliche Ämter
- Was an Amt verdienstvoll und gottgefällig ist
- Grundlagen des Amtsansehens und Amtsehre
- Rechte Einstellung von Amtsinhabern; wann Amtsmacht eingesetzt werden soll
- Wahre und falsche Demut bei Amtsinhabern
- Wert von Ämtern; Los von widergöttlichen Gesetzen, Ämtern und Amtstyrannen
- Mißbrauch geistiger Ämter
- Charakterliche Risiken für Amtsinhaber
Die Ehe
232. Die Ehe ist ein wahres und eigentliches, von Christus eingesetztes Sakrament.
# 233. Das Ehesakrament verleiht den Ehekontrahenten heiligmachende Gnade.
Die Lehre von Gott dem Vollender
234. Der Tod ist in der gegenwärtigen Heilsordnung eine Straffolge der Sünde.
235. Alle erbsündigen Menschen sind dem Gesetz des Todes unterworfen.
Himmel = Faqs zum Himmel
# 236. Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes von aller Sündenschuld und Sündenstrafe frei sind, gehen in den Himmel ein.
237. Die himmlische Seligkeit dauert in alle Ewigkeit.
238. Der Grad der himmlischen Seligkeit ist bei den einzelnen Seligen verschieden je nach dem Grade ihrer Verdienste.
Hölle = Faqs zur Hölle
Das jüngste Gericht
242. Am Ende der Welt wird Christus in Herrlichkeit wiederkommen zum Gericht.
- Das jüngste Gericht
- Wie kam es zum Irrglauben an ein allgemeines jüngstes Gericht? { jl.ev11.243 | jl.ev11.247}
- Wann ist der 'jüngste Tag' und worin besteht das 'jüngste Gericht?
- Welche Erinnerungen bleiben nach dem Leibestod erhalten?
- Woher stammen die Fakten für den Lebensrückblick? (= Jüngstes Gericht)
- Sind Lichterlebnis und die Lebensrückschau das 'jüngste Gericht'?
- Welche Rolle spielt Jesus Christus beim jüngste Gericht?
Auferstehung der Toten
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