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Gründe der Menschwerdung Gottes in Bezug auf Satan

Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    Gott kam als Mensch in der Person Jesu vor allem aus Gründen, die mit dem Fall und der Bannung Satans in Materie zu tun haben, zur Erde. Er wollte dadurch u.a.:

    1) den Namen des Schöpfergottes offenbaren, der sich im alten Testament Jehova Zebaoth nennen ließ und als Mensch in der Person des Jesus von Nazareth auf die Erde kam. {a jl.3Tag.030,09}

    2) sich als Gott in aller Fülle als Mensch, Bruder und Freund zeigen. {a jl.gso2.013,02-15}

    3) für alle einst gefallenen Geistwesen wieder ein vollkommenes, ewiges und selbständig freies Leben ermöglichen. {a jl.ev08.057,14}

    4) beweisen, daß die Umkehr auch auf der Erde, dem Wohnsitz des gebannten Geistes von Satan, möglich ist, obwohl hier die meisten und schwersten Entwicklungs- und Entfaltungsschwierigkeiten durch Satan gemacht werden. Weil Satan hier seine größte Versuchungsmacht hat, kann nur auf dieser Erde die 'Gotteskindschaft' erworben werden. {a jl.erde.053,10; b jl.him1.313,24}

    5) sich den Geschöpfen in seinem Wesen als Person sichtbar machen, um die Kluft zwischen Geschöpfen und Schöpfer zu verringern und den Menschen und sich eine Freude zu machen. {a jl.ev03.238,07b}

    6) den Menschen seine Richtlinien zu einem rechten und leichteren Leben erneut persönlich mitteilen und ihnen den Weg zurück zur göttl. Ordnung selbst vorleben. {a jl.ev02.040,16}

    7) den Menschen zeigen, wie sie trotz ihres einstigen Abfalles von Gott wieder Gott ähnlich werden, von ihren Sündenschulden befreit und dadurch vom Gericht und geistigen Tod befreit werden können. {a jl.ev01.203,07; Lk.19,10}

    8) Um die Bindung an die Materie zu lockern und daraus frei zu machen {a jl.ev05.247,08-10}

    9) die gefallenen Engel und Menschen aus dem Gericht und der Hölle retten und sie erlösen, indem er ihnen den wahren Lebensweg zeigte und ihnen eine Brücke aus der Hölle ins verlorene Paradies schuf. {a jl.ev08.034,15; jl.kjug.003,12; Lk.01,31b; =Mt.01,21-23; jl.kjug.009,13b}


    Originaltexte über den Gründe der Menschwerdung Jesu Christi in Bezug auf Satan:

    zu 1) Jesus offenbarte im Tempel als Zwölfjähriger: a »Mein Name heißt Jesus Emanuel, und Mein Geist heißt Jehova Zebaoth! ... Vertraue und baue auf Mich, und du wirst den Tod nicht sehen!« {a jl.3Tag.030,09}

    zu 2) Aus folgenden Gründen ist der Name Jesus so bedeutsam: a »Jesus ist etwas so ungeheuer Großes, daß, so dieser Name ausgesprochen wird, die ganze Unendlichkeit von zu großer Ehrfurcht erbebt. Sagt ihr: Gott, so nennt ihr zwar auch das allerhöchste Wesen; aber ihr nennt Es in seiner Unendlichkeit, da Es ist erfüllend das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber in dem Namen Jesus bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen: {a jl.gso2.013,02}
       Jesus ist der wahrhaftige, allereigentlichste, wesenhafte Gott als Mensch, aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unendlichen Macht, Kraft und Gestalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht. - Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit oder: In Jesu wohnt die Gottheit in ihrer allerunendlichsten Fülle wahrhaft körperlich wesenhaft; darum denn auch allezeit die ganze göttliche Unendlichkeit angeregt wird, so dieser unendlich heiligst erhabene Name ausgesprochen wird! {jl.gso2.013,03}
       Und dieses ist zugleich auch die unendliche Gnade des Herrn, daß Er sich hatte gefallen lassen, anzunehmen das körperlich Menschliche. Warum aber tat Er dieses? Höret, ich will euch nun ein kleines Geheimis enthüllen! {jl.gso2.013,04}
       Vor der Darniederkunft des Herrn konnte nimmerdar ein Mensch mit dem eigentlichen Wesen Gottes sprechen. Niemand konnte dasselbe je erschauen, ohne dabei das Leben gänzlich zu verlieren, wie es denn auch bei Moses heißt: "Gott kann niemand sehen und leben zugleich!" Es hat sich zwar der Herr in der Urkirche, wie auch in der Kirche des Melchisedek, zu der sich Abraham bekannte, wohl öfter persönlich gezeigt und hat gesprochen mit Seinen Heiligen und Selbst gelehrt Seine Kinder. Aber dieser persönliche Herr war eigentlich doch nicht unmittelbar der Herr Selbst, sondern allzeit nur ein zu diesem Zwecke mit dem Geiste Gottes erfüllter Engelsgeist. {jl.gso2.013,05}
       Aus solch einem Engelsgeiste redete dann der Geist des Herrn also, als wenn unmittelbar der Herr Selbst redete. Aber in einem solchen Engelsgeiste war dennoch nie die vollkommenste Fülle des Geistes Gottes gegenwärtig, sondern nur insoweit, als es für den bevorstehenden Zweck nötig war. {jl.gso2.013,06}
       Ihr könnt es glauben: in dieser Zeit konnten auch nicht einmal die allerreinsten Engelsgeister die Gottheit je anders sehen als ihr da seht die Sonne am Firmamente. Und keiner von den Engelsgeistern hätte es je gewagt, sich die Gottheit unter irgendeinem Bilde vorzustellen, wie solches auch noch unter Mosis Zeiten dem israelitischen Volke auf das strengste geboten wurde, daß es sich nämlich von Gott kein geschnitztes Bild, also durchaus keine bildliche Vorstellung machen sollte. {jl.gso2.013,07}
       Aber nun hört: Diesem unendlichen Wesen Gottes hat es einmal wohlgefallen, und zwar zu einer Zeit, in welcher die Menschen am wenigsten daran dachten, sich in Seiner ganzen unendlichen Fülle zu vereinen und in dieser Vereinigung anzunehmen die vollkommene menschliche Natur! {jl.gso2.013,08}
       Nun denkt euch: Gott, den nie in geschaffenes Auge schaute, kommt als der von der allerunendlichsten Liebe und Weisheit erfüllte Jesus auf die Welt! {jl.gso2.013,09}
       Er, der Unendliche, der Ewige, vor dessen Hauche Ewigkeiten zerstäuben wie lockere Spreu, wandelte und lehrte Seine Geschöpfe, Seine Kinder, nicht wie ein Vater, sondern wie ein Bruder! {jl.gso2.013,10}
       Aber das alles wäre noch zu wenig. Er, der Allmächtige, läßt sich sogar verfolgen, gefangennehmen und dem Leibe nach töten von Seinen nichtigen Geschöpfen! Sagt mir: Könntet ihr euch eine unendlich größere Liebe, eine größere Herablassung denken, als diese, die ihr an Jesu kennt?! {jl.gso2.013,11}
       Durch diese unbegreifliche Tat hat Er alle Dinge des Himmels anders gestaltet. Wohnt Er auch in Seiner Gnadensonne, aus welcher das Licht allen Himmeln unversiegbar zuströmt, so ist Er aber dennoch ganz derselbe leibhaftige Jesus, wie Er auf der Erde in all Seiner göttlichen Fülle gewandelt ist als ein wahrer Vater und Bruder, als vollkommener Mensch unter Seinen Kindern gegenwärtig. Er gibt all Seinen Kindern alle Seine Gnade, Liebe und Macht und leitet sie Selbst persönlich wesenhaft, endlos mächtig zu wirken in Seiner Ordnung! {jl.gso2.013,12}
       Ehedem war zwischen Gott und den geschaffenen Menschen eine unendliche Kluft, aber in Jesu ist diese Kluft beinahe völlig aufgehoben worden; denn Er Selbst, wie ihr wißt, hat uns dieses ja doch sichtbar angezeigt, fürs erste durch Seine menschliche Darniederkunft, fürs zweite, daß Er uns nicht einmal, sondern zu öfteren Malen Brüder nannte, fürs dritte, daß Er mit uns aß und trank und alle unsere Beschwerden mit uns trug, zum vierten, daß Er als der Herr der Unendlichkeit sogar der weltlichen Macht Gehorsam leistete, zum fünften, daß Er sich hat von weltlicher Macht sogar gefangennehmen lassen, zum sechsten, daß Er sich sogar durch die weltlich mächtige Intrige hat ans Kreuz heften und töten lassen, und endlich zum siebenten, daß Er Selbst durch Seine Allmacht den Vorhang im Tempel, welcher das Allerheiligste vom Volke trennte, zerrissen hat! {jl.gso2.013,13}
       Daher ist Er auch der alleinige Weg, das Leben, das Licht und die Wahrheit. Er ist die Türe, durch welche wir zu Gott gelangen können, d.h. durch diese Türe überschreiten wir die unendliche Kluft zwischen Gott und uns, und finden da Jesum, den ewigen, unendlichen heiligen Bruder! {jl.gso2.013,14}
       Ihn, der es also gewollt hat, daß diese Kluft aufgehoben würde, können wir denn nun doch sicher über alles lieben!« {jl.gso2.013,15}

    zu 3) Durch seine Menschwerdung wollte sich Gott den Engeln und Menschen in seinem menschlichen Wesen sichtbar zeigen: a »Ich war wohl schon von Ewigkeit her in Mir Selbst in aller Macht und Herrlichkeit, aber Ich war dennoch für kein geschaffenes Wesen ein schau- und begreifbarer Gott, auch nicht für einen vollkommensten Engel. So Ich Mich jemandem, wie dem Abraham, Isaak und Jakob, gewisserart beschaulich machen wollte, so geschah das dadurch, daß Ich einen Engel besonders mit dem Geiste Meines Willens also erfüllte, daß er dann auf gewisse Momente Meine Persönlichkeit darstellte. Aber von nun an bin Ich allen Menschen und Engeln ein schaubarer Gott geworden und habe ihnen ein vollkommenstes, ewiges und selbständig freiestes und somit wahrstes Leben gegründet, und eben darin auch besteht Meine eigene größere Verherrlichung, und so denn auch die eurige.« {a jl.ev08.057,14}

    zu 4) Satans a »Wohnung ist lediglich auf diese von euch bewohnte Erde beschränkt. Alle anderen Weltkörper, obschon Teile dieser einstigen Seele, sind von dieser Einwohnerschaft frei; daher können aber auch die Menschen jener Weltkörper, obschon in ihrer Natur gewöhnlich besser als hier auf der Erde, dennoch nie zu jener vollkommen gottähnlichen Höhe gelangen wie die Kinder aus dieser Erde, welche zwar das im Geiste von Gott Allerentfernteste und das Allerletzte ist, aber eben darum im Besserungsfalle das Allerhöchste und Allergottähnlichste werden kann... b Satan hat auf der Erde seine größte Versuchungsmacht. {a jl.erde.053,10; b jl.him1.313,24}
       Und aus eben diesem Grunde wählte auch Ich als der Herr diese Erde zum Schauplatze Meiner höchsten Erbarmungen und schuf auf ihrem Boden alle Himmel neu.« {a jl.erde.053,11}

    zu 5) In Jesus wurde Gott sichtbar. Ein von Gottes Geist erleuchteter Jünger begründet aus seiner Sicht, warum Gott zur Erde kam: a »Um für die Menschen dieser Erde, für die Engel aller Himmel und für alle Geschöpfe der ganzen Unendlichkeit eine desto größere Seligkeit zu bereiten, kam Er Selbst als ein Mensch auf diese Erde, um Sich förmlich als Selbst Mensch mit Fleisch und Blut wie ein Mensch dem andern zu offenbaren. Das tut der Herr nicht nur unsertwegen, das tut Er auch Seinetwegen; denn Er müßte mit den Zeiten vor Langeweile vergehen, so Er mit Seiner Allwissenheit denn doch in Sich höchst klar gewahren müßte, daß Er als eine im höchsten Grade formlose, ewige, wenn auch vollendetste Intelligenz von Seinen Geschöpfen nie geschaut und noch weniger angesprochen werden könnte und somit auch unerkannt bleiben müßte!« {a jl.ev03.238,07b}

    zu 6) Um den Menschen a »die Mühe der Sichselbsterkennung leichter zu machen, hat der Schöpfer zu allen Zeiten Offenbarungen, Gesetze und Lehren aus den Himmeln herab den Menschen gegeben und ist nun sogar im Fleische Selbst zur Erde gekommen, um den Menschen bei der Arbeit der Sichselbsterkennung zu helfen und ihnen für die Folge mehr Licht zu geben, auf daß ihre Mühe eine leichtere würde, als sie bis jetzt war.« {a jl.ev02.040,16}
       Jesu Lehre führt ins Himmelreich: a »Meine Lehre ... ist das Reich Gottes, das nun nahe zu euch gekommen ist und jedem, der danach lebt, das ewige Leben geben wird.« {a jl.ev06.220,07}

    zu 7) So kann sich jeder vervollkommnen: a »Ein jeder Mensch kann auch in allem Gott völlig ähnlich werden, wenn er den erkannten Gotteswillen völlig zu dem seinigen macht. .. Ich beweise euch solches nicht nur durch Worte, sondern vielmehr durch die Taten, die Ich vor euren Augen gewirkt habe.« {a jl.ev06.135,02}
        a »Wer gefallen ist, den hebt auf und bringt ihn auf einen guten Weg und führt ihn, auf daß er zur Einsicht seiner Sünde kommen möge und solche getan zu haben bereue! Das soll euch obliegen!« {a jl.ev01.203,07; Lk.19,10}

    zu 8)     Der Drang zur Materie und die Bindung an sie werden überwunden durch ein großes Maß an Erniedrigung, Demütigung und durch Liebe. Dies lebte Gott als Mensch in Jesus Christus vor: a »Wenn das alles für ewig also bleiben müßte, wie es nun ist im starren Gerichte und Tode, so wäre das alles gleich dem verlorenen Schafe, das aber nimmer irgendwo mehr zu finden wäre. Und welches Vergnügen und welche Freude böte Gott wohl eine ewig tote, materielle Kreatur? {a jl.ev05.247,08}
       Ich aber kam ja hauptsächlich eben darum als nun Selbst materiell in diese Welt, um dies verlorene Schaf zu suchen und es der seligen Bestimmung zuzuführen. {jl.ev05.247,09}
       Gottes Geist und Wille wird nun in diesem Meinem Leibe, also in der Materie, gesänftet und gleichsam beugsam und lösbar gemacht. Ist das geschehen, dann muß diese Meine Materie in der möglich größten Erniedrigung und Demütigung gebrochen und zuerst gelöst werden, und der Geist Gottes, der in aller Seiner Fülle in Mir wohnt und eins ist mit Meiner Seele, muß diese gebrochene Materie, als durch Sein Liebefeuer geläutert, erwecken und beleben, und sie wird dann auferstehen als ein Sieger über alles Gericht und über den Tod.« {jl.ev05.247,10}
       Auf diese Weise verliert das Materielle seine zu große Wertigkeit, Bedeutung und Anziehungskraft. Überdies werden Geistwesen, die noch dieselben sinnlichen und materiellen Bedürfnisse haben, dann nicht mehr so angezogen und können einen disziplinierten Menschen nicht mehr so stark beeinflussen oder gar besessen machen.

    zu 9) Durch den Fall von Adam und Eva ging die Einheit von Geist und Seele bei ihnen verloren. Jesus kam a »darum in diese Welt, um den Menschen wieder den wahren Lebensweg zu zeigen und das verlorene Paradies durch seine Lehre wiederzugeben.« {a jl.ev08.034,15}
       Auf den Erlöserauftrag Jesu wurde Maria bei der Erscheinung des Engels Gabriel schon hingewiesen: a »Du sollst Ihm aber, wann Er aus dir geboren wird, den Namen Jesus geben; denn Er wird erlösen Sein Volk von all den Sünden, vom Gerichte und vom ewigen Tode.« {a jl.kjug.003,12; Lk.01,31b; =Mt.01,21-23; jl.kjug.009,13b}
       Aufgabe Jesu war es u.a., a »zu suchen das Verlorene, zu heilen die Kranken, aufzurichten das Gebeugte und zu erlösen alle die Gefangenen. Wem Ich helfe, dem wird auch geholfen sein für ewig; wer aber Meine Hilfe nicht wird annehmen wollen, dem wird niemand, weder im Himmel noch auf dieser Erde, helfen können.« {a jl.ev06.220,06}


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