1) Immer wieder weisen die göttl. Offenbarungen darauf hin, daß Satan und zumindest ein Teil seiner Helfer die Wahrheit und göttlichen Gesetze sehr wohl kennen. Ihre mißliche Lage liegt also nicht daran, daß sie die Wahrheit nicht kennen würden. {a jl.erde.072,16}
2) Ohne Kenntnis der Regeln hätte Satan keine Sünde. Er kennt sehr wohl seine Schuld. Aber Einsicht und Wunsch nach Veränderung sind bei ihm zwei völlig getrennte Dinge. Er verharrt nach wie vor in trotziger Opposition gegen Gott (=Jesus) . {a jl.bmar.119,02; jl.ev02.152,10}
3) Satan besitzt noch voll sein Selbstbewußtsein, aber nicht mehr seine Urkraft. Er hat völlige Freiheit nur zurück zu Gott. Alle anderen Wege kann er nur gehen, wenn Gott und die Engel es ihm gestatten. {a jl.rbl2.301,06}
zu 2) Satans ordnungswidriges Verhalten ist sündhaft: a »Wäre Satan Gottes Wille nicht bekannt, hätte er ewig keine Sünde.« {a jl.bmar.119,02; jl.ev02.152,10}
zu 3) Durch seinen Sturz veränderte sich einiges: a Luzifer »ist noch immer im Vollbesitze seines großen Selbstbewußtseins, aber nicht mehr im Besitze seiner Urkraft. Er ist gefangen und gerichtet in allen seinen Teilen. Nur ein Weg steht ihm stets frei und das ist der zu Meinem Vaterherzen. Für jeden anderen aber ist er gerichtet und so gut wie tot und vermag keinen Fuß und keine Hand auch nur um ein Haar breit weiter wohin zu bewegen.« {a jl.rbl2.301,06}