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Schutz vor Satan durch Abkehr von Fehlern und Sünden

Verknüpfung zu den Texten des Propheten Jakob Lorber (1800-64)


    Kurzfassung der Aussagen in Lorbers Werken

    So lange Menschen ihre Fehler oder einen Irrtum nicht erkennen, vor Gott (=Jesus) bereuen, die Sünde verabscheuen und Schaden wieder gutmachen, darf ihnen aus pädagogischen Gründen keine oder nur eine relativ geringe Erhörung von Bitten zuteil werden, weil sonst die Suche nach den Fehlern oder Irrtümern unnötig erscheinen würde.
       Wer Schutz vor Satan, Dämonen und ungeläuterten Verstorbenen haben will, sollte

    1) um Hilfe, Schutz bzw. Rettung bitten. {a Joel.03,05; Röm.10,13; b Obd.17}

    2) sich charakterlich so entwickeln, daß Satan nicht mehr durch extreme Eigenschaften, Laster oder Süchte angezogen wird. {a jl.hag2.158,22-24}

    3) davon ausgehen, daß die Versuchungen zu Untugenden, Leidenschaften, Lastern und Sünden von Satan stammen; wer hölische Einwirkungen als Fremdeinflüsse erkennt, kann ihnen leichter widerstehen. Diese satanischen Impulse auf die Neigungen und Sinne sollten ernsthaft im Namen Jesu Christi zurückgewiesen werden! {a jl.ev01.217,04}

    4) Versuchungen oder inneren Zwängen nicht nachgeben, sondern man sollte das Gegenteil davon tun, wonach es einen zu gelüsten anfängt. Immer wieder sollte man sich von Satan und seiner gottwidrigen Ordnung so weit und so gründlich als möglich distanzieren bzw. lossagen. {a jl.ev01.217,06a}

    5) von klein auf darin erzogen werden, Bedürfnissen nur im nötigen Maße nachzugeben und gegenüber Neigungen, Verlockungen und fleischlichmateriellen Gelüsten Selbstdisziplin und Verzicht zu üben; wer dies völlig und äußerst konsequent in allen Versuchungen vermag, bekommt Ruhe vor Satan. {a jl.ev08.012,13}

    6) alle kritisch-verführerischen Orte und Gelegenheiten meiden; rein, nüchtern leben; sich bei Alkohol beherrschen; allzeit beten, keine unreinen Worte gebrauchen. {a jl.Warn.001,07}

    7) sich vor Geiz, Neid, Kleinmut, Ärger und vor allem vor Zorn hüten. Sie ermöglichen Satan und entsprechenden Dämonen, einen Menschen zu besetzen und zu verderben. {a jl.Warn.001,12}

    8) sexuell und sittlich rein leben und um Hilfe gegen sex. Versuchungen beten, um Besessenheit zu vermeiden. {a jl.Warn.001,13}

    9) fleischlich-materiellen Neigungen, Genüssen, und weltlichen Schätzen und Vorteilen wenig Platz einräumen. Man sollte Satans Einflüsse hinter solche Zielen erkennen und mit größter Selbstbeherrschung, Selbstdisziplin und Bescheidenheit leben. {a jl.ev08.012,06}

    10) ernsthaft so viel als möglich selbst tun, um Schäden an seiner Seele zu vermeiden; dazu sollte man Jesus Christus um Hilfe bitten. In seinem Namen und aus seiner Kraft kann man alle Versuchungen überwinden. {a jl.ev01.217,08}

    11) Versuchungen von Anfang an widerstehen und eiserne Konsequenz gegen alle Schwächen, selbst die kleinsten, zeigen. Nachgeben in irgend etwas führt dazu, daß man Satan kaum mehr je völlig los wird. {a jl.ev02.089,05 b jl.ev01.217,06c}

    12) Selbst Sünden in Kleinigkeiten sind nur schwer wieder völlig aus der Seele zu tilgen und brauchen einen schweren Kampf bis zur völligen Tilgung aller Spuren. {a jl.ev01.217,07; b jl.him2.001,02}

    13) lebenslange Ausdauer gegen Satans Verlockungen oder Drohungen haben, denn er gibt nicht so leicht auf und verzichtet auf seine Beute nur ungern. {a Mt.10,22b; Mt.24,09-13; Lk.21,19; 2 Tim.02,12; jl.ev01.138,12}

    14) die volle geistige Wiedergeburt anstreben, d.h. völlig nach dem göttlichen Willen leben; wenn dieses Ziel erreicht worden ist, hat Satan alle Macht über diesen Menschen für ewig verloren ja er wird mit seinen Helfern sogar von diesen Menschen gerichtet und sie können ihm seine Opfer entreißen. {a jl.ev01.226,04}

    15) auch im Jenseits als Geist aus eigenem Willen Satans Verlockungen oder Drohungen mit eigenem Willen widerstehen und dadurch selbst helfen. {a jl.ev05.071,16}


    Originaltexte über Schutz vor Satan durch Abkehr von Fehlern und Sünden:

    zu 1) Hinwendung zu Gott und Bitten sind sehr wichtig: a »Wer des Herrn Namen (= Jesus Jehova Zebaoth) anrufen wird, der soll errettet werden. Denn b auf dem Berge Zion (d.i. Handeln nach dem Willen Gottes) und zu Jerusalem (d.i. wo Gott wohnt, es ist nicht ein Ort gemeint) wird Errettung sein, wie der Herr verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der Herr berufen wird.« {a Joel.03,05; Röm.10,13b Obad.17}
       Der Prophet Jesaias verhieß: a »Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet... denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.« {a Jes.45,22}
       Wenn man Jesus Christus darum bittet, verheißt er: a »Geradeso, wie du keinen Unglücklichen und Trauernden sehen kannst, ohne den Wunsch, ihm zu helfen, ist es auch bei Mir nur in einem viel größeren Maße der Wunsch und mit ihm der allmächtige, feste Wille, jedem Menschen für Zeit und Ewigkeit zu helfen! Das Verlorene zu suchen, das Kranke zu heilen, und alles, was da gefangen ist, zu erlösen, ist Mein Sinn, Meine Absicht und Mein Willeaber dennoch soll auch einem jeden Menschen sein freiester Wille unverrückt belassen werden.« {a jl.ev02.113,14 f.}

    zu 2) Satan wird von Untugenden und Lastern angezogen: a »Wenn ein Mensch sich von seinem eigenen Herzen berücken läßt und hochmütig, herrschsüchtig, fleischsinnig, weltsüchtig und eigenliebig wird, dann nähert sich der Mensch selbst eigenwillig dem Feinde des Lebens, wird selbst ein Feind alles Lebens und nicht selten ärger noch denn der eigentliche in Person, vor dessen List ihr euch verwahren sollt. Wenn dann der eigentliche Feind des Lebens einen solchen ihm ähnlichen Nachbar neben sich gewahrt, da spart er dann freilich wohl keine Mühe mehr, um den an sich zu fesseln, der ihn also überwiegend ähnlich freiwillig aufgesucht hatte! Seht, da fängt dann erst die List des Feindes, einen solchen Freund für ewig für sich zu gewinnen, wirkend an!« {a jl.hag2.158,22-24}

    zu 3) Bestimmte Kennzeichen lassen die Einflüssse Satans unschwer erkennen: a »Jeder Mensch erkennt Satans böse Einflüsterungen mit leichter Mühe, da diese die Seele allzeit hartherzig, unkeusch, ehebrecherisch, selbstsüchtig, herrschgierig, meineidig, geizig, unbarmherzig, gegen alles Wahre und Göttliche gleichgültig, gegen Arme und Leidende gefühllos und für allen Wohlgenuß auf der Welt gierig stimmen - so kann er solchen argen Bestrebungen des Satans auch allzeit eine offene Stirne bieten, indem der Satan nur in die Sinne der Seele, nie aber in ihren Willen einwirken kann.« {a jl.ev01.217,04}
       Satan bzw. seine 'Götter' dürfen jedoch auch auf den Willen einwirken, sofern ihnen im Rahmen eines Paktes oder einer Weihe dieses Recht eingeräumt wurde! Solche Rechte werden von Jesus Christus und den Engeln respektiert. Um davon frei zu werden, sollte man diese Verträge kündigen und Jesus Christus als neuen Herrn und Gott annehmen.

    zu 4) Jesus empfahl gegen Versuchungen: a »Wenn ihr so was (neg. Einflüsterungen zu falschem Verhalten) an euch merkt, da ... richtet eure Seelen auf und tut gerade das Gegenteil davon, als wonach es euch zu gelüsten anfängt, so werdet ihr Meister des bösen Geistes!« {a jl.ev01.217,06a}

    zu 5) Wichtig ist es, zu einer disziplinierten, verzichtsbereiten Haltung gegenüber Gelüsten, Schwächen und materiellen Wünschen erzogen zu werden. a »Wenn ein Hausvater und Hausherr die rechte und gute Ordnung in seinem Hause erhalten will, so muß er mit seinem Gesinde nicht gemein (d.h. sich ihm anbiedern, d. Hg.) werden und sich bald fügen in dessen allerartige Schwächen. Denn tut er das, so wird er ein Gefangener seines losen Hausgesindes, und wenn er dann zu einem oder zum andern sagen wird: "Tue dies!" oder "Tue jenes!", werden ihm da seine über ihn mächtig gewordenen Diener wohl noch gehorchen? O nein, sie werden ihn nur verhöhnen und verlachen! {a jl.ev08.012,13}
       Also auch wäre es der Fall mit einem Feldherrn, so er sich unterordnete seinen Kriegern, die ihre Kraft und ihren Mut nur dem Feldherrn verdanken. Es käme der Feind, und er geböte dann den Kriegern, den mächtig drohenden Feind anzugreifen und zu besiegen, würden die Krieger dem schwach gewordenen Feldherrn wohl gehorchen? O nein, sie würden sich sträuben und sagen: "Wie magst du, Schwacher, uns gebieten? Hast du nicht den Mut und den Willen je gehabt, uns ernstlich den Gebrauch der Waffen einüben zu lassen und tändeltest nur mit uns wie ein Spielgefährte, wie kannst du uns nun gegen den Feind führen? Du warst nie unser Meister, sondern wir die deinen! Wie wirst du es nun auf einmal anstellen, uns alten Meistern über dich ein Meister zu werden?" {jl.ev08.012,14}
       Seht, so auch ergeht es einem jeden Menschen, der nicht schon von der frühesten Zeit an von seinen Eltern und Lehrern streng angehalten wird, sich in allen möglichen fleischlichen Leidenschaften selbst zu verleugnen, damit diese nicht die Herren und Meister über seine Seele werden! Denn sind sie einmal der Seele über den Kopf gewachsen, so hat diese dann einen schweren Stand, über alle die Begehrungen und Reizungen ihres Fleisches zu gebieten, weil sie eben in ihrem Fleische schwach und nachgiebig und hinfällig geworden ist. {jl.ev08.012,15}
       Wird aber eine Seele schon von Jugend an nach der Wahrheit des klaren Verstandes vernünftig so geleitet und geübt, daß sie stets mehr Herr ihres Fleisches wird und demselben ja nicht mehr gewährt, als was ihm von der Natur aus nach Meiner Ordnung gebührt, so wird solch einer Seele auch von selbst verständlich alle Welt mit ihren Schätzen und ihren andern Lustreizen gleichgültig, und die also nun rein im Geiste starke Seele ist dadurch denn auch nicht nur Herr über ihres Leibes Leidenschaften, sondern auch ein Herr über die gesamte Natur der Welt und somit auch ein Herr über die gesamte Hölle und ihren Fürsten der Lüge und der Finsternis. {jl.ev08.012,16}
       Nun wisst ihr, wer und was eigentlich die Hölle und der Fürst der Lüge und der Finsternis ist, und wie er zu bekämpfen und sicher zu besiegen ist. Tut es denn auch also, so werdet ihr Menschen auf dieser Erde sein Reich bald und leicht vollends zerstört haben, und ihr werdet wahre Herren der ganzen Erde und eurer und ihrer Natur sein!« {jl.ev08.012,17}
       Als Lohn für konsequente Selbstbeherrschung und Selbstdisziplinierung nennt Jesus: a »So ihr Satan in allen ... Stücken werdet besiegt haben, dann wird er euch fürderhin in aller Ruhe lassen, und ihre werdet mit ihm keinen Kampf mehr zu bestehen haben.« {a jl.ev01.217,06b}

    zu 6) Selbstbeherrschung, Verzicht, Mäßigkeit und Gebet schützen vor Versuchungen: a »Meidet daher nun übersorgfältig alles, was nur irgend das Fleisch reizt, meidet den Wein, in dem der Geist der Unzucht wohnt, meidet solche Orte, wo euch freundliche, reizende Dirnen begrüßen, betet allezeit, und haltet Fasten besonders im Weine und Biere, und führt keine unreinen Worte, sonst seid ihr alle nicht sicher vor den Versuchungen des Satans.« {a jl.Warn.001,07}

    zu 7) Charakterfehler sind Einlaßtore für Satan: a »Hütet euch aber auch vor Geiz, Neid, Kleinmut, Ärger und gar vor Zorn. denn wie schon gleich anfangs gesagt, es wird der Satan keine, auch die geringste Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, in den Menschen zu dringen und ihn zu verderben." {a jl.Warn.001,12}

    zu 8) Wegen Sexualdämonen empfiehlt Jesus: a »Aber auch die Weiber und Mädchen sollen nun sehr ernstlich sich an Mich anschließen, sonst werden sie allerartige gewaltigste Schiffbrüche erleiden. {a jl.Warn.001,13}
       Der Satan hat nun auch Legionen fleischlich unreinster Geister flott gemacht, welche nichts eifriger zu tun haben werden, als in die Bäuche der Weiber und Mädchen zu fahren, und diese dann auf das Elendste zu plagen. {jl.Warn.001,14}
       Was bald ausbrechende Seuchen nicht töten werden, das wird von dieser Brut entweder heimlich oder wohl auch offenbar geplagt werden, daher sollen besonders die Mädchen bald nach dem Untergange (der Sonne) sich in die Stuben zurückziehen, und allda zu Mir beten, so werden sie vor allen den Plagen gesichert sein.« {jl.Warn.001,15}

    zu 9) Über die Gefahren fleischlich-materieller Neigungen, Genüsse und dem Streben nach weltlichen Schätzen und Vorteilen sagt Jesus: a »Obwohl aber der Leib der Seele zur Erreichung des ewigen Lebens unumgänglich notwendig ist, so ist er aber leicht auch das größte Unheil für die Seele; denn wenn sie sich von den notwendigen Reizungen ihres Fleisches betören läßt, ihnen nachgibt und sich ganz in dieselben mit aller ihrer Liebe und mit allem ihrem Denken und Willen versenkt, so ist sie in das Gericht ihres eigenen Fürsten der Lüge und Finsternis eingegangen, aus dem sie höchst schwer zu erlösen sein wird. {a jl.ev08.012,06}
       Und siehe, was dein Leib für deine Seele ist, das ist die Erde für das ganze Menschengeschlecht! Wer sich zu sehr von dem Glanze ihrer Schätze blenden und gefangennehmen läßt, der kommt auch selbst und freiwillig in ihr Gericht und in ihren materiellen Gerichtstod, aus dem er ebenfalls noch schwerer sich befreien wird. {jl.ev08.012,07}
       Weil nun aber die Menschen der Erde stets mehr und mehr der glänzendsten Schätze zu entlocken verstehen, um damit ihrem Fleische die größtmögliche Wohlfahrt, Behaglichkeit und Wollust zu verschaffen, so ist eben das die besonders erhöhte Tätigkeit des Fürsten der Hölle, welche in sich ist das ewige Gericht und somit der Tod der Materie und der Mittod jener Seelen, die sich aus oberwähnten Gründen von ihr haben gefangennehmen lassen. {jl.ev08.012,08}
       Mit welcher Allmacht und Weisheit willst du dagegen als für ewig wirksam kämpfen? Ich sage es dir und euch allen: Mit keiner andern als mit der Wahrheit, die Ich euch gelehrt habe, und mit der Macht der möglichsten Selbstverleugnung und der wahren und vollen Demut des Herzens!« {jl.ev08.012,09}

    zu 10) Es ist äußerst wichtig, daß ein Mensch selbst ernsthaft so viel als möglich selbst tut, um Satans Verlockungen zu widerstehen. Dazu darf und soll er um Jesu Christi Hilfe bitten: a »Wer da ist eines ernsten Willens und selbst soviel (an der Überwindung von Seelenschäden durch die Sünde) tut, als er kann, und seine Schwäche Mir überträgt im Geiste, dem wird dann der volle Sieg über den Satan auch ein leichter sein; aber, wohl gemerkt, nur unter lebendig gläubiger Anrufung Meines Namens.« {a jl.ev01.217,08}
       Über jeden Menschen kommen immer wieder zur Erprobung des eigenen Standvermögens so manche Versuchungen, mit denen man trotz des größten Vertrauens zu Jesus Christus zu kämpfen hat. a »Aber durch die Kraft und Macht Meines Namens wirst du alle Versuchungen zu Boden schlagen... Was ein Mensch aus Mir für sich frei haben will, das muß er sich durch die eigene Kraft erkämpfen!« {a jl.ev03.210,15-16}

    zu 11) Äußerst wichtig ist Widerstand gegen Versuchungen von Anfang an und eiserne Konsequenz gegen alle Schwächen, selbst die kleinsten: a »Man muß nur Mut haben und Satan alle Wege verlegen, so richtet er auch mit seiner ganzen Hölle voll Teufel nichts aus; aber wenn man ihm einmal Blößen zeigt, wo er leicht einen Anhangspunkt finden kann, dann dürfte der Kampf freilich ums hundertfache schwerer werden!... b So ihr nur in einem oder dem andern Stücke euch fangen lasst oder zum wenigsten in irgend etwas leichten Sinnes nachgebt, so werdet ihr seiner bis an euer irdisch Lebensende nicht leichtlich wieder völlig los.« {a jl.ev02.089,05 b jl.ev01.217,06c}

    zu 12) Jesus warnt schon vor kleinen Übertretungen der göttl. Ordnung: a »Wo der Arge (Satan) es in irgendeiner Seele nur einmal dahin gebracht hat - was eben keine so große Mühe für ihn ist -, daß sie in einem oder dem andern Stücke ihren Willen hinzugab, woraus dann natürlich eine Sünde erzeugt wurde, dann kostet es schon einen schweren Kampf, um diesen Schaden an der Seele wieder völlig gutzumachen... b Wie schwer es aber für den Gefallenen ist, sich wieder aufzurichten und dann völlig aufzustehen, das zeigt euch die ganze Welt und, als ein überaus verständliches Beispiel, euer Leben selbst, so ihr dasselbe nur ein wenig durchachten wollet.« {a jl.ev01.217,07; b jl.him2.001,02}

    zu 13) Der Kampf gegen Satan muß lebenslang geführt werden: a Wer »beharren wird bis ans Ende, der wird selig werden, denn leichten Kaufs gibt der Satan seine Beute nicht aus seiner Tatze!« {a Mt.10,22b; Mt.24,0913; Lk.21,19; 2 Tim.02,12; jl.ev01.138,12}

    zu 14) Wiedergeborenen verheißt Jesus die völlige Macht über Satan: a »Seid ihr einmal wiedergeboren aus dem Geiste, dann hat der Satan alle Macht über euch für ewig verloren, und ihr werdet seine Richter sein wie auch aller jener, die er an sich gerissen hat, und die ihr ihm wieder entreißen werdet für ewig!« {a jl.ev01.226,04}

    zu 15) Auch im Jenseits ist Widerstand aus sich heraus gegen Satan nötig: a »Und weil eine jede noch so verdorbene Seele immer die gleiche Bestimmung hat, so kann ihr auch jenseits zu ihrem Lebensheile auf keine andere Art geholfen werden, als daß sie sich mit den wenigen ihr noch zu Gebote stehenden Mitteln selbst helfen kann und nach der ewigen Ordnung Gottes auch selbst helfen muß.« {a jl.ev05.071,16)

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