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Endzeitprophezeiungen bis 2027 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Armut, Not, Elend, Hunger und Seuchen als Endzeitkennzeichen

Tiefere Ursachen

Vorhersagen Jesu Christi durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


Industrie als Verursacher von Not

(jl.ev09.040,10) »...Die völlig glaubenslose Industrie jener Zeit ... wird eine derart karge und magere (gegenüber den Menschen, d. Hg.) sein, daß die zu stolzen und prachtliebenden Könige von den Menschen sogar große Steuern mit aller Gewalt von dem fordern werden, was sie essen und trinken (Nahrungs- und Getränkesteuern!) werden, und es wird dadurch entstehen eine große Not, Teuerung, Glaubens- und Lieblosigkeit unter den Menschen, die sich gegenseitig betrügen und verfolgen werden.«

Wissensanhäufung und Verstandesherrschaft als Ursachen von Elend, Not und Hunger; Vergleich mit Noahs Zeiten (mt.24,37)

(jl.Schr.013,02) "Gleich aber wie da waren die Tage Noahs, so wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes." (mt.24,37)
(jl.Schr.013,04) (Erklärung Jesu:) »Ihr wisset ja, wie ebenfalls zu den Zeiten Noahs die Völker der Tiefe (Hanochitenreich, d. Hg.) sich in allerlei Literatur und Wissenschaft geworfen haben. Ein euch bekannter König der Tiefe war ein großer Schriftsteller. Seinem Beispiele folgten Tausende, und in kurzer Zeit war die damalige Welt mit einer Unzahl von Büchern und Schriften überschwemmt.
(jl.Schr.013,05) Je mehr diese Literatur überhandnahm, je mehr die Menschen lasen und studierten, desto kälter wurden sie in ihren Herzen, - aber zugleich desto raffinierter zur Erfindung aller erdenklichen Bosheit!
(jl.Schr.013,06) Man fing durch die Politik die Menschen zu fangen an, und bald scheute man kein Mittel mehr, wenn es noch so himmelschreiend war, um durch dasselbe irgendeinen eitlen vorgesteckten herrschsüchtigen Zweck zu erreichen. Man kam am Ende so weit, daß man die Menschen allein nach dem Golde schätzte; wer solches nicht besaß, ward zum Sklaven, ja zum förmlichen Lasttiere bestimmt, und man trieb in dieser Weise die Greuelszenen so weit, daß Mir endlich alle Geduld brechen mußte und Ich die Erde nur durch ein allgemeines Gericht (Sintflut, d. Hg.) vor dem Untergange verwahren konnte.
(jl.Schr.013,07) Also standen - wie euch ziemlich bekannt - die Sachen zu Noahs Zeiten. Wie stehen sie denn jetzt?
(jl.Schr.013,08) Ich habe euch schon vor einer längeren Zeit in den sogenannten 'Zwölf Stunden' gezeigt, wie die Sachen stehen. Wenn Ich euch nun wieder eine neue solche Enthüllung machen würde, da würdet ihr sehr 'bedeutende Fortschritt' der Weltpolitik und der Grausamkeit entdecken; und Ich sage euch, es fehlt gar nicht mehr viel, daß ihr völlig in die Zeiten Noahs kommen werdet, wo man am Ende sogar gläserne Häuser bauen mußte, damit die Männer der abgefeimtesten Politik allzeit ohne große Schwierigkeit beobachten konnten, was die Untertanen taten.
(jl.Schr.013,09) Doch es bedarf der gläsernen Häuser nicht; die geheime Politik ist auch in eurer Zeit so weit gediehen, daß sie nicht ein Mittel unversucht läßt, um dadurch ihren herrschsüchtigen Zweck zu erreichen! Würdet ihr eingeweiht sein in die Geheimnisse (Geheimdiensttätigkeiten, d. Hg.) so mancher Staaten, fürwahr, ihr würdet über Hals und Kopf schreien: »Herr, so schlage doch einmal zu! Denn ärger könnte es ja doch in der tiefsten Hölle nicht zugehen als da!«
(jl.Schr.013,10) Ich aber will euch nicht einweihen in solche Geheimnisse; denn so ihr nur ein kleines Augenmerk auf die Früchte hinwerfet, so kann es euch nicht entgehen, mit der größten Bestimmtheit zu erschauen, wessen Geistes Kinder solche Propheten sind, die so herrliche Früchte zum Vorscheine bringen. - Und worin liegt von allem dem der Grund?
(jl.Schr.013,11) Gehen wir in dasjenige Königreich, welches vom Meere umflossen ist! (England, d. Hg.) In diesem Königreiche findet ihr Bibliotheken und Zeitschriften in einer solchen Menge, daß man mit den Blättern Europa und Asien dreimal belegen könnte, und nirgends wird soviel gelesen als in diesem Königreiche; aber auch nicht leichtlich findet ihr irgendwo eine größere Gefühllosigkeit und gänzliche Verhärtung der Herzen als in eben diesem Königreiche! Mit der größten Gleichgültigkeit von der Welt kann da ein vom Golde strotzender, vielbelesener und gelehrter Großer tausend arme, wehklagende, brot- und obdachlose Menschen vor seinem Palaste des Hungertodes sterben sehen, ohne im geringsten etwa dazu bewegt zu werden, auch nur einem von den vielen Sterbenden ein Stück Brot zu reichen.
(jl.Schr.013,12) Frage: Ist das nicht eine herrliche Frucht der großen Belesenheit und nicht selten tiefer mathematischer und mechanischer Weisheit?!
(jl.Schr.013,13) Ist es nicht herrlich, wenn man sich durch derlei mathematische und mechanische Weisheit arbeitende Maschinen erbauen kann, durch welche Tausende armer Menschen mit einem Schlage brotlos und dem Hungertode preisgegeben werden ?!

Bahn- und Autotrassen aus geistiger Sicht

(jl.Schr.013,14) Ist es nicht herrlich, Eisenbahnen zu errichten, durch welche fürs erste eine Menge Fuhrleute und andere Handwerksarbeiter um ihren Verdienst kommen und fürs zweite durch ebendiese Prachtstraßen dem Landmanne so viele Grundstücke zerstört werden, daß er nachher bald genötigt ist, den Bettelstab zu ergreifen?! Und welch ein anderer großer Nutzen sieht erst fürs dritte heraus, der darin besteht, daß auf solchen Wegen aller Luxus und alle Industrie desselben um so schneller befördert werden kann, damit die arme Menschheit ja desto geschwinder leiblich wie geistig zugrunde gerichtet wird und die Herzen der Reichen baldmöglichst so fest werden wie die Straßen, aus denen sie miteinander durch Handel, Wechsel und Trug konversieren?!
(jl.Schr.013,15) Sind das nicht herrliche Früchte großer Belesenheit und daraus hervorgehender Gelehrtheit?!

Arbeitslosigkeit als Folge der kalt berechnenden Vernunft und Technik

(jl.Schr.013,16) (Jesus:) "Heißt man nicht den einen gescheiten Mann, der sich seinen Verstand zu Geld machen kann?!
(jl.Schr.013,17) Eben darum aber, weil der Verstand soviel Geld einträgt, ist die Liebe ganz außer Kurs gekommen, und die Tätigkeit nach ihr kennt man beinahe nicht mehr! Denn man hat ja Maschinen genug, die aus dem Verstande heraus tätig sind; wozu der Menschenhände?!
(jl.Schr.013,18) Denn Menschenhände könnten durch ihre Tätigkeit ja etwa gar in einem oder dem andern großen Negotianten (Geschäftsinhaber, d. Hg.) Liebe zu seinen Arbeitern erwecken! Um sich dieser Gefahr nicht auszusetzen, lasse man ja fleißig Maschinen errichten; denn diese arbeiten viel geschwinder und nehmen nie das Herz des Besitzers in Anspruch, sondern nur höchstens dann und wann, wenn zufälligerweise an ihnen etwas beschädigt wird, den Verstand, der das Beschädigte wieder allenfalls auf dem Wege einer Minuendo-Lizitiation (Lohnverkürzung) ausbessern läßt.
(jl.Schr.013,19) Saget, ob es nicht bei euch buchstäblich also geht?!
(jl.Schr.013,20) Das Betteln ist untersagt; aber das Maschinenbauen wird mit Prämien belohnt! Was denn hernach mit den Armen? - Oh, da wird ja auch gesorgt! Es gibt ja eine Menge Armenhäuser und Armenväter; es werden Sammlungen angestellt und werden Theater und Bälle gegeben! Dadurch ist für die Armen schon so gut gesorgt, daß die ersteren zu Halbarrestanten werden, und die zweiten, noch Freien, bekommen monatlich eine so erstaunliche Summe, daß sie sich mit derselben höchstens in einem Tage einmal halbwegs satt essen könnten! Wieviel aus der Armenkasse so ein Armer bekommt, brauche Ich euch nicht bekanntzugeben; das wißt ihr hoffentlich selbst.
(jl.Schr.013,21) Stellet aber neben solcher Beteilung das menschliche Bedürfnis auf und das Verbot zu betteln, so wird es euch sicher klar, wie 'vortrefflich' für jene Armen gesorgt ist, die noch glücklicherweise aus irgendeinem solchen Fond beteiligt sind! Was aber bleibt für diejenigen übrig, die bei den Armenvätern noch kein Gehör gefunden haben?
(jl.Schr.013,22) Sehet, was das für herrliche Früchte der Literatur, der Belesenheit und der großen Kultur des Verstandes sind!
(jl.Schr.013,23) Wäre es denn nicht besser, weniger zu lesen und zu lernen? Und das bestehe darin, daß man wisse, was die Pflicht eines Menschen, ja gar eines Christen sei!
(jl.Schr.013,24) Wäre es, wie gesagt, nicht besser, nach solcher wenigen, aber nützlichen Wissenschaft vollauf tätig zu sein und dadurch die wahre Pflicht eines Menschen zu erfüllen, als die Zeit seines ganzen Lebens hindurch zu lesen und zu schreiben, aber die Tätigkeit nach Meinem Worte gänzlich zu vergessen?!

Bedingungen, große Strafgerichte aufzuheben oder zu verschieben

(jl.Schr.013,25) Ich sprach es: »Seid nicht eitle Hörer, sondern Täter des Wortes!« Wo aber sind diese Täter nun? Sind es etwa die Maschinen- und Luxusfabrikanten? Oder sind es die Eisenbahndirektoren und Unternehmer? Sind es etwa die Industrieritter oder die Zuckerplantageninhaber in Amerika? Oder ist es etwa die geld-, gold- und herrschsüchtige Geistlichkeit? - Fürwahr, Ich bin doch gewiß mit überaus weitsehenden und scharfen Augen versehen - und bin genötigt, Mir ebenfalls stark vergrößernde Fernröhren zu kreieren, um mit denselben die Täter Meines Wortes auf der Erde aufzusuchen! Bei trillionenmaliger Vergrößerung geht es Mir noch schlecht; denn da zeigt sich die Zahl noch so klein, daß Ich sie fürwahr noch nicht recht ausnehmen kann, ob sie ein Tausender, ein Hunderter, ein Zehner oder gar eine Null ist.
(jl.Schr.013,26) Ich habe daher jetzt ein viel größeres Fernrohr in der Arbeit! Ihr werdet sicher verstehen, was Ich damit sagen will, indem ihr selbst ein wenig daran arbeitet; eine ganze Zentralsonnenscheibe soll zum Objektiv dienen! Durch dieses will Ich die Zahl der Täter Meines Wortes genau beschauen! Sollte etwa für die ganze Erde sich ein reiner Zehner darstellen, so will Ich Mein Gericht noch auf tausend Jahre verschieben; wenn aber die Zahl unter Zehn steht, so werde Ich Meine Geduld bis zu einem großen allgemeinen Gerichte auf die Zahl der Täter Meines Wortes beschränken, - das heißt für jeden Täter ein Jahr!
(jl.Schr.013,27) Man wird freilich sagen: »Herr! Es gibt ja noch recht viele wohltätige Menschen!«; Ich aber sage darauf: »Ja, es gibt recht viele Hunderttausendstel, Zehntausendstel- und Tausendstel-, wohl auch Hundertstel-Täter Meines Wortes; wenn Ich sie aber zusammenaddiere, so wird kaum einer daraus!«
(jl.Schr.013,28) Wieso aber? - Was ist der, so er Hunderttausende besitzt und gibt davon an die Armen jährlich höchstens den zehntausendsten Teil seines Vermögens und kennt aber dennoch Mein Wort, was Ich zu dem reichen Jünglinge gesprochen habe? Frage: Ist ein solcher mehr als ein Zehntausendstel-Täter Meines Wortes?! Wahrlich, nach solchen frage Ich nicht; diese werden sich in Meinem Fernrohre auch nicht ausnehmen, sondern nur die Ganzen!
(jl.Schr.013,29) Zu Noahs Zeiten hatte Ich ebenfalls einen solchen Tubus aufgerichtet; und da Ich nicht mehr fand als acht alleinige Täter Meines Wortes, so ließ Ich das Gericht ergehen. - Ich fürchte nun, ob Ich bei der gegenwärtigen Beschauung die Zahl Noahs treffen werde, und das aus dem Grunde, weil die Politik und die Industrie diesmal schon einen bei weitem höheren Gipfel erreicht hat als zu den Zeiten Noahs; und was die allenthalben vorkommende Grausamkeit betrifft, so steht Hanoch nicht um ein Haar vor! Nehmet nur die (Schrift Lorbers) 'Zwölf Stunden' zur Hand und vergleichet!
(jl.Schr.013,30) Also ist es jetzt, wie es zu den Zeiten Noahs war, eine reife Frucht der Literatur und der großen Belesenheit! Daraus aber wird auch klar, daß das Heil des Menschen nie vom Viellesen und Vielhören, sondern vom Tun nach dem Gesetze der Liebe abhängt!
(jl.Schr.013,31) Ich meine, das dürfte auch klar sein; aber darum nächstens doch eine Zentralsonne mehr wegen der Vergrößerung des Objektivglases auf Meinem Fernrohre!«

Genußsucht und geistige Blindheit als Ursache vieler Übel

(jl.ev08.181,16) »...Es (gibt) unter allem Elende und unter aller Not der Menschen nichts Ärgeres ... als die geistige Blindheit der Menschen. Denn aus ihr entspringen notwendig alle anderen Übel unter den Menschen und werden auch so lange bestehen, als es Epikure (Genußmenschen, d. Hg.) geben wird in allen Gemeinden der Menschen; denn der Naturweltsinn solcher Weisen verdirbt nur zu bald durch sein sehr anlockendes Beispiel viele Tausende von Menschen.
(jl.ev08.181,17) Denn ein Teil fängt an, alle Mittel aufzubieten, um selbst nach der Weise Epikurs ein Leben führen zu können; ein anderer und stets größerer Teil aber muß dabei offenbar in die größte physische und noch größere geistige Not versinken, und alles Elend und alle Not ist dann auf der Erde unter den Menschen fertig.
(jl.ev08.181,18) Wenn aber also, kann da Gott dafür, so die Menschen im Besitze ihres vollkommen freien Willens sich von Gott abwenden und ein Leben nach ihrer Weltliebe führen? Oder sollte Gott, als infolge Seiner Liebe, Güte, Weisheit und Macht, etwa stets all das Elend und alle die Not unter den Menschen nicht bestehen lassen? Höret, so Gott das nicht zuließe, da würde es ehest noch greulicher unter den Menschen aussehen, als es nun aussieht! Was würde da mit der Zeit aus den Menschen werden? Nichts als ein rohestes und vollends geist- und lebensloses Klotzwerk gleich den heidnischen Götzen aus Stein, Metall und Holz!«

Ursachen und Zweck von Hungersnöten

Hunger zum Abbau von Herrschsucht

(jl.widk.066,07) (Jesus:) »Es kann noch sehr viel geschehen, aber auch sehr wenig, je nachdem, ob die Menschen sich von Mir oder zu Mir wenden werden. Das Schwert hat schon arg gehauset, aber so die Menschen noch länger in der Herrschsuchtsflut treiben werden, werde Ich noch einen andern Engel senden, nämlich den Hunger- und zugleich Pest-Engel. Diese Lehren werden den Menschen sicher ganz andere Begriffe beibringen, als von denen sie jetzt belebt sind.«
(Anm.: Wenn Hunger und Pest von Engeln veranlasst werden, nützen Vorsorgemaßnahmen und Medikamente nichts, d. Hg.)

Zusammenhang von Hungersnöten mit industriellem Lebensmittelmißbrauch und sanktioniertem Wucher

(jl.him2.318,05) »...(Es) hat dieses Volk (Irland) keine Gesetze; und wenn es schon welche hat, so achtet es sie nicht, die weltlichen so wenig wie die göttlichen, die es kaum noch dem Namen nach kennt. Dafür aber hat es desto mehr Wucherer aller Art und stets viel Militär. Und der Segen von alledem ist - die Hungersnot!
(jl.him2.318,06) Als dem Volke die Erdäpfel (Kartoffel) wohl gerieten, da wußte es kaum, was alles es daraus machen sollte: Schnaps, Sirup, Mehl, Stärke, Bier und noch eine Menge derlei Industrieartikel. Ich aber gab diese Frucht nur als ein höchst einfaches Nährmittel, das der Ärmste sich leicht bereiten kann. So aber dieses 'Erdbrot für Arme' ein Industrieartikel für den Luxus und die Geldsäcke der ohnehin Reichen werden sollte, da nur weg mit diesem Nährmittel der Armen!
(jl.him2.319,07) In diesem Lande gäbe es jetzt noch für etliche Mißjahre Geld und Getreide in großer Menge in den Händen der Wucherer, aber eben da muß ja das schnöde Eigentumsrecht (das allzu eigennützige, das allgemeine Wohl bedrohende, wucherische Eigentumsrecht, d.Vl.) aufrechterhalten werden, wenn darob auch Hunderttausende ins Gras heißen müssen! - Aber schützet das Eigentum der Wucherer nur noch mehr, stellet Wachen zu ihren Kornspeichern, lasset aber dafür Hunderttausende verhungern - wahrlich, euer Lohn wird groß sein in der Hölle! Verflucht sei der Wucherer und auch das Gesetz, das ihn schützt!
(jl.him2.319,08) Ich aber sage: Dem Wucherer hänget einen Stein an den Hals und werfet ihn ins Meer, da es am tiefsten ist! - So jemand einen Menschen tötet, den verurteilet ihr auch zum Tode - so aber ein solcher Geldteufel von einem Wucherer Hunderttausende tötet durch seine unersättliche Gewinnsucht, für den habt ihr kein Gesetz! O so geschieht euch ... recht, so ihr alle Hunger sterbet ...! Nur zu mit der Gerechtigkeit, es soll ja alles noch besser werden hier auf Erden!
(jl.him2.319,09) Ich meine nun, daß es genug sei, auf daß ihr ... Hungersnot, ihre Ursache und ihren Grund einsehet.
(jl.him2.319,10) Das aber sage Ich euch: Wenn es auch anderswo so wird ..., dann wird ihr Los noch ärger sein denn das dieses Landes. Denn da gibt es für die Menschen keine andere Schule als die des Elendes! - Das spricht Der, der alle Völker der Erde kennt... «

Zusammenhang zwischen Teuerung, geistigem und physischem Hunger; Bewältigung von Hungersnot

(jl.him2.323,01) »Also Schreibe ein Wörtlein über die gegenwärtige Teuerung der materiellen Lebensmittel.
(jl.him2.323,02) Siehe, zu allen Zeiten der Welt war es also und wird es also bleiben, daß die materiellen Lebensmittel stets gleichen Schritt halten mit den geistigen. - Die Israeliten wurden oft mit Mißwachs, Teuerung, Hungersnot und Pestilenz bestraft, wenn ihr Herz und Geist von Mir abließ und sich anderen Göttern zuwandte. In den heutigentags abgöttischen Ländern (z.B. Indien, Afrika, Südamerika, d. Hg.) herrscht fortwährend Not und Pest mehr oder weniger. Warum denn? - Oh der Abwesenheit Meines Geistes!
(jl.him2.323,03) Solange im verschieden-sektisch christlichen Europa das Volk allgemein sich mehr um Mich bekümmerte und nach Meinem Geiste strebte, solange gab es Engel in die große Menge unter den Menschen. Dadurch wurden nicht nur die Menschen, sondern auch die Erdbewohner gesegnet, so daß er stets reichliche Ernten trug. Aber diese Ernten brachten die Völker auf lauter industrielle Gedanken (z.B. indem sie Nahrungsmittel durch Zusätze und Verarbeitung 'veredeln' oder zu Industrieprodukten benutzen, d. Hg.) - und die Gedanken an Mich sind gesunken!

Wie die Kirchen und Staat geistigen Hunger erzeugen

(jl.him2.323,04) (Jesus:) "Anstatt der echt geistigen Schriften, die man sowohl von seiten Roms (Vatikan, d. Hg.) als auch von seiten der niederen Staatspolitik stets mehr zu verpönen, ja förmlich als ketzerisch zu verbieten angefangen hat, hat man nun die Welt mit einer Legion sinn- und gehaltloser Journale (Zeitschriften, Illustrierten, d. Hg.) und andere Schriften angestopft. Man hängt wieder Reliquien aus und ordnet Wallfahrten an, gründet wieder Orden und dergleichen Greuel mehr.

Warum geistige Verkümmerung mit Mißernten zusammenhängt

(jl.him2.323,05) Es ist dadurch für den Geist eine große Hungersnot ob der vorangegangenen, stets größer werdenden Teuerung der geistigen Nahrungsmittel eingetreten. Die Engel haben sich von dem Erdboden wieder mehr und mehr zurückgezogen, da ihnen die stets größer werdende Finsternis der Erde durchaus nicht mehr zusagt und sie die große Hurerei der Menschen, besonders der römischen (kathol., d. Hg.), schon gar nicht anzieht. So ist daher ja auch leicht begreiflich, daß der Erdboden in der stets größeren Ermangelung der himmlischen Arbeiter (Engel) auch im selben Verhältnisse magere Ernten bei einer oder der anderen Fruchtgattung abgeben muß.
(jl.him2.323,06) Im vorigen Jahre habe Ich nur die Erdbirnen (Kartoffel, d. Hg.) hie und da etwas über die Hälfte geschlagen, und sehet, nahezu ganz Europa seufzt! Was wird denn aber dann sein, so Ich nebst den Erdbirnen auch das Korn, den Mais und die Gerste schlagen möchte und sehr wahrscheinlich auch schlagen werde, wenn die Menschheit in diesem ihrem Finsternis-, Hurerei-, Unzuchts- und allerlei Industrieeifer fortfährt und Meiner noch mehr vergißt?! Dann erst werdet ihr von großem Jammer und großer Not und vom tiefsten Elende lesen und hören, daß euch darob die Haare zu Berge stehen werden!
(jl.him2.324,07a) Ich wollte wohl die Cholera nach Europa kommen lassen. Aber es 'gereute' Mich; denn Ich entdeckte recht viele Wohltäter unter so manchem Volke. - Aber zugleich entdeckte Ich auch eine noch größere Masse Wucherer, unmittelbar der Hölle entsteigend, die in ihnen im Vollmaße ist. Diese Teufel in noch menschlichen Larven müssen Meine Strafrute fühlen nach dem Maße ihrer Frevel. Daher sollen allerlei Übel die Erde nun nach der Ordnung beschleichen.

Unter welchen Umständen auch in Hungersnöten göttl. Hilfe erfolgt

(jl.him2.324,07a) Bis diese Brut (der Wucherer) vertilgt ist und es auf der Erde lichter wird, will Ich den Erdboden nicht segnen, außer dort örtlich nur, wo irgend Menschen leben, die Mich wahrhaft in ihren Herzen tragen und glauben, daß Ich bei ihnen bin und sie auch mit wenigen Broten bestens erhalten und ernähren kann.
(jl.him2.324,08) Fürchtet daher auch ihr diese Zeit nicht! So ihr auf Mich wahrhaft vertrauet, wird euch nirgends hungern. Habt ihr wenig, so will Ich das Wenige segnen, und es wird für euch ein großer Überfluß vorhanden sein. - Aber so ihr, im Bewußtsein Meines Segens, euch noch sorgen und kümmern würdet und würdet fragen: "Was werden wir essen und womit werden wir uns kleiden?" - dann würde Ich euch sorgen lassen und würde Mich etwas zurückziehen und Meinen armen und doch wieder sehr reichen Knecht und Bruder (Lorber, d.Hg.) von euch nehmen. Dann versorget euch mit hundert Metzen Mehl und allerlei eßbaren Dingen - und ihr werdet dennoch hungern, als hättet ihr wochenlang nichts gegessen!
(jl.him2.324,09) Denn wie überall, so ist auch hier an Meinem Segen alles gelegen! - Darum bleibet gleichfort ganz voll Vertrauen auf Mich; möge sich die Zeit gestalten, wie sie will, so werde Ich euch nimmer verlassen, und euch soll nicht hungern, weder geistig noch leiblich. Und wenn da schon der Knecht (Lorber, d. Hg.) verreisete, so werde aber dennoch Ich stets gleich segnend bei euch sein so lange, als ihr euch nach diesem Wörtlein verhalten werdet.
(jl.him2.324,10) Also wohlgemerkt: Nicht gesorgt, gefürchtet und gekümmert, solange Ich bei euch bin; es wird euch nichts geschehen! Niedergedrückt, traurig und ängstlich dürfet ihr nicht sein; denn das wäre ein Aushängeschild des Herzens, das da besagen würde: "Siehe, der Herr ist wohl da; aber Er schläft und mag uns nicht helfen!" - Weg also auch mit diesem Aushängeschild! Denn wo Ich bin, muß Freude und volle, seligste Ergebung in Meinen Willen und nicht Furcht, Kleinmut und Traurigkeit herrschen! Dann herrsche auch Ich kräftigst in solchem Herzen und in solchem Hause!...«

Not, Elend

Vorhersage großer, allgemeiner Not, Elendes und nie dagewesener Trübsal

(jl.ev08.185,02) (Jesus über die Endzeit unserer Tage:) »...(Es wird herrschen) große und allgemeine Not, Elend und Trübsal, wie die Erde eine größere noch nie gesehen hat. Der Glaube wird erlöschen und die Liebe erkalten, und alle armen Geschlechter werden klagen und verschmachten, aber die Großen und Mächtigen und die Könige dieser Welt werden den Bittenden dennoch nicht helfen ob des zu großen Hochmutes und daraus auch ob der zu großen Härte ihres Herzens!«

Genußsucht als Grund des Elends in Städten

(jl.ev08.186,04) »... (vor allem in Städten herrscht) größte Armut, allerlei Not und Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene Epikureertum (Genuß-, Luxus- und Vergnügungsstreben) der Großen und Mächtigen.«

Seuchen

Seuchen und Pest bei Menschen, Tieren, Pflanzen als Kriegsfolgen

(jl.ev08.185,03) »Also wird auch ein Volk sich erheben wider das andere und wird es bekriegen mit Feuerwaffen. Dadurch werden die Herrscher in große, unerschwingbare Schulden geraten und werden ihre Untertanen mit unerschwingbaren Steuern quälen. Es wird dadurch entstehen eine übermäßige Teuerung, Hungersnot, viele böse Krankheiten und Seuchen und Pestilenz unter den Menschen, Tieren und sogar Pflanzen!«

Zulassungsgrund bzw. Zweck von Pest und Hunger

(jl.widk.066,07) »Es kann noch sehr viel geschehen, aber auch sehr wenig, darnach (je nachdem, ob) die Menschen sich von Mir oder zu Mir wenden werden. Das Schwert hat schon arg gehauset, aber so die Menschen noch länger in der Herrschsuchtsflut treiben werden, werde Ich noch einen andern Engel senden, nämlich den Hunger- und zugleich Pest-Engel. Diese Lehren werden den Menschen sicher ganz andere Begriffe beibringen, als von denen sie jetzt belebt sind.«

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Letztes Update: 16.02.2017