Wolfgang Johannes Bekh veröffentlichte 1985 in seinem Buch 'Das Dritte Weltgeschehen' folgende Vorhersage eines österreichischen Sehers. Die Vision selbst stammt aus dem Jahre 1959:
'Vor Ausbruch des großen Krieges hält die Linke einen Siegeszug."
Genau das ist in den letzten Jahren passiert. Der Sieg der SPD 1998 in
Deutschland ist das bisher letzte Glied linker Wahlsiege innerhalb Westeuropas.
Innerhalb der Europäischen Union haben nur noch Irland und Spanien eine
Rechtsregierung. Linke Regierungen gibt es in: Deutschland, Frankreich, England,
Italien, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Dänemark, Schweden,
Finnland, Griechenland und Portugal. Das sind 13 linke : 2 rechten
Regierungen.
Innerhalb der Prophezeiungsszene gilt obiger Seher als gute Quelle. Mehrfach
kam es zu Treffen zwischen dem Seher und Prophezeiungsforschern (z.B. W.J. Bekh
und A. Gann)
Im selben Buch von 1984 zitiert Bekh den Seher weiter: 'Ein begrenzter Konflikt auf dem Balkan ... sei der Anfang der kriegerischen Auseinandersetzungen, ohne nennenswerte Auswirkungen noch auf Mitteleuropa." Das trifft auf den Krieg/die Kriege im ehemaligen Jugoslawien zu und dieser Seher ist nicht der Einzige, der diesen Konflikt vorausgesehen hat.
Viele Quellen sehen einen großen Krieg in Europa zunächst im Nahen Osten
ausbrechen.
Alois Irlmaier z.B. - ein Seher und waschechter Südostbayer, 1959
gestorben und vielleicht der beste Seher aus Deutschland im 20. Jahrhundert, dazu
im Jahre 1950: 'Alles ruft Frieden, Schalom! Da wird es passieren - ein
neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich
gegenüber - die Lage ist gespannt. Aber der eigentliche Funke wird auf dem
Balkan ins Pulverfaß geworfen ...'
Da haben wir also gleichzeitig einen Konflikt im Nahen Osten und (wieder) auf dem Balkan.
Insbesondere den älteren Prophezeiungen (19. Jh. und früher) nach wäre direkt vor Beginn eines großen Krieges in Europa - nur wenige Wochen oder Monate zuvor - mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen gleichzeitig in nahezu allen westeuropäischen Staaten zu rechnen:
z.B. in Italien, Frankreich, Deutschland und England. Dies deutet auf eine plötzliche globale Ursache. Einen Weltfinanzcrash?
Genauere Vorhersagen zu einer Weltwirtschaftskrise finden sich im
Wesentlichen erst in jüngeren Quellen. Bei den konkreten Einzelheiten ergeben
sich deutliche Abweichungen, so daß sich z.B. kein klares Bild ergibt im Hinblick auf die Dauer der Krise vor Beginn des
Krieges. Mit anderen Worten: Es bleibt soweit unklar, wie lange vor den
eigentlichen Katastrophen die Wirtschaft zusammenbrechen müßte.
Ein Geistlicher aus den USA namens David Wilkerson hatte 1974 eine Vision zu
einer Wirtschaftskrise (aus dem Buch 'Die Visionen"):
'... Nicht nur der amerikanische Dollar wird in sehr große Schwierigkeiten geraten, sondern auch alle anderen Währungen der Welt. Ich sehe, wie Europa von einer totalen ökonomischen Verwirrung gepackt wird, die dann auch Japan, die USA, Kanada und kurz darauf alle anderen Nationen der Erde ergreift. Es Ist nicht eigentlich eine Wirtschaftskrise, die Ich kommen sehe - aber eine Rezession von solchem Ausmaß, daß dadurch die Lebenshaltung fast aller Gehalts- und Lohnempfänger auf der Welt beeinflußt wird. Die größten Wirtschaftsfachleute der Welt werden nicht in der Lage sein, das ökonomische Durcheinander zu erklären, und eine Internationale Angstkrise wird sich entwickeln. Ob Sie es glauben oder nicht - aber auch das Gold wird seinen Wert nicht behalten.
Dies ist eine der eindeutigsten Voraussagen dieses Buches.
Der Ruf wird immer lauter werden, alle Finanzsysteme der Welt dadurch zu
stärken, daß man sie in ein einheitliches System einordnet."
Auch, wenn es hier in Nuancen Abweichungen gibt, so trifft doch folgendes
zu:
Die Weltfinanzkrise begann 1998 durch den Währungsverfall in Südostasien. Danach
kamen Rußland und Lateinamerika dran. Zunächst sagte man, das kann den Westen
nicht besonders stören, doch inzwischen, nachdem die Börsen vorübergehend um
rund 30% eingebrochen sind, wird man vorsichtig. Überdies besteht bei den
Fachleuten nicht gerade Einigkeit darüber, was zu tun ist. Die einen wollen
alles die freien Finanzmärkte regeln lassen, die anderen wollen die Finanzmärkte
reglementieren. Der Goldpreis ist in den letzten Jahren stark gefallen (hat sich
aber gegenwärtig stabilisiert). Grund für den Preisverfall: Regierungen,
Institutionen und Privatleute verkaufen Gold, um liquide zu sein. Würde in einer
entsprechenden Krise jeder versuchen, Gold zu Geld zu machen, so würde der
Goldpreis weiter fallen. In einer solchen Krise böte Gold also keine Sicherheit.
Vorausgesagt wird in sehr vielen Fällen eine Katastrophenhäufung, nach deren
Ende die Weltbevölkerung drastisch reduziert ist.
Bezüglich des Rückgangs der
Bevölkerung schwanken die bekannten Quellen zwischen 5% und über 60%
Überlebender. Viele ältere Quellen benutzen Formulierungen wie 'nur wenig
Überlebende", die ebenso vermuten lassen, daß die Mehrheit der Menschen
sterben.
An fehlender Vorsorge - sowohl auf staatlicher Ebene, als auch auf privater - sterben die meisten Menschen: Die Menschen verhungern, weil sie keine Vorräte haben, sie verdursten, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben, sie ertrinken, weil sie nicht evakuiert wurden. Sie sterben, weil sie sich an Orten befanden, die militärische Primärziele sind. Und ein großer Teil würde auch sterben, weil nicht genug investiert wurde in die Früherkennung von einem die Erdbahn kreuzenden Himmelskörper.
Nochmals: So schrecklich diese Zahl von weltweit schätzungsweise nur 10 bis 20% Überlebender auch wäre, es darf darüber hinaus nicht vergessen werden, woran die anderen 80% bis 90% sterben würden. Viele der großen Gefahren werden in den Prophezeiungen detailliert genug beschrieben, so daß nur ein kleiner Rest von Risiken bliebe, gegen die kaum Vorkehrungen getroffen werden könnten.
All das in Zusammenhang mit einem Polsprung - dem plötzlichen Kippen der Erdachse
- vermutlich durch kleinere Meteoriten-, bzw. Kometeneinschläge - oder beides.
Zusätzlich soll die Atmosphäre der Erde beim Vorbeiflug des Himmelskörpers in eine giftige
Staubwolke geraten. Diese Staubwolke soll sich zwar nach drei Tagen auf dem
Erdboden absetzen, bzw. verschwunden sein, aber allein innerhalb dieser drei
Tage soll etwa ein Drittel der Menschheit sterben.
Innerhalb der Literatur wird dieses Ereignis infolge des 'Sternes' als Dreitägige Finsternis bezeichnet.
Zu diesem Teilszenario findet sich
ausgesprochen viel Material. Es gibt in der gesamten Prophezeiungsliteratur kein
zeitlich so begrenztes Ereignis (3 Tage), welches so häufig vorhergesagt wird bei
dem sich ein so hoher Übereinstimmungsgrad hinsichtlich der Details findet. Man
findet Material dazu in vielen Ländern Europas und die Quellen kommen aus vielen
Jahrhunderten. Darüber hinaus werden die europäischen Quellen durch
außereuropäische Quellen gestützt.
So ist z.B. in mongolischen Quellen des 17.Jahrhunderts die Rede davon, daß
eine globale Katastrophe durch eine grosse Finsternis oder plötzlich
auftauchende Sonnen angekündigt wird.
Etwa die Hälfte der Quellen, die die Dreitägige Finsternis voraussagen bzw.
entsprechend deutliche Hinweise enthalten, erwähnen sie im Zusammenhang mit
einem großen Krieg in Europa. Dem nach wäre die Finsternis gegen Ende eines
Krieges zu erwarten. Oder anders ausgedrückt: Dieser Krieg wäre das letzte
Vorzeichen für diese globale Naturkatastrophe.
Ob man es nun für albern hält oder nicht: den Quellen nach würde Westeuropa
von Osten angegriffen: von Rußland! Da aber in letzter Zeit nur noch wenige
lebende seherische Quellen von diesem Krieg berichten, besteht gewisser Anlaß,
diese Prophezeiung des Krieges in Europa anzuzweifeln.
Ein 'großer' Atomkrieg in Europa, Nordamerika, oder Rußland ist indes den
seherischen Quellen nach eindeutig auszuschließen. Das schließt freilich nicht aus, dass punktuell solche Waffen eingesetzt werden!
Diese Aussage wird sowohl
durch jüngere Quellen belegt als auch durch ältere. Dies ist eines der klarsten
Ergebnisse meiner bisherigen Untersuchungen.
Da der Krieg in Europa als sehr
kurz beschrieben wird - etwa 3 Monate - und er im wesentlichen nicht atomar sein
soll, dürfte er an den Gesamtzerstörungen nur geringen Anteil haben.
Es macht also nicht allzu viel Sinn, über die Wahrscheinlichkeit eines Dritten Weltkrieges zu spekulieren, da er im Gesamtzusammenhang eine eher untergeordnete Rolle spielen würde. Dennoch ist es interessant, sich das Material zu einem Angriff aus dem Osten anzusehen.
Entsprechende Prophezeiungen tauchen schon sehr früh in der Geschichte auf,
schon im 11 . Jahrhundert - lange Zeit bevor der russische Bär seine Krallen
zeigte. Der Angriff aus dem Osten ist der absolute Favorit innerhalb der
Prophezeiungen.
Der bisweilen zitierte Angriff der Araber (Angriff aus dem
Süden) spielt keine vergleichbare Rolle und entstammt eher schwerpunktmäßig aus
der Feder einiger Nostradamus-Interpreten.
Sieht man sich nun die Vorhersagen zu einem Angriff aus dem Osten genauer an, so zeigt sich, daß etwa ab dem Jahre 1800 konkret von Rußland die Rede ist, also über 100 Jahre bevor Rußland ab 1917 allmählich für den Westen zu einer Bedrohung wurde. Vergleicht man überdies die Details des 'russischen Angriffes" mit denen des 'Angriffes aus dem Osten', so drängt sich einem die Vermutung auf, daß in vielen Fällen auch die älteren Quellen Rußland meinten.
Ein ähnlich klares Bild ergibt sich bei der Jahreszeit, zu dem dieser Krieg ausbrechen soll. 12 von 14 Quellen nach wäre mit einem Kriegsausbruch in Europa Ende Juli/Anfang August zu rechnen - zur Zeit der Kornernte.
Weitere übereinstimmende Details hinsichtlich des Krieges findet man bei den meisten seiner Aspekte: z.B. dem Verlauf der Kämpfe und den Orten besonderer Kampfhandlungen.
Ein ähnlich häufig erwähntes Thema in den Prophezeiungen sind Überflutungen,
bzw. die Überflutungen der Nord- und teilweise auch Ostseeküsten.
45% aller Quellen, die sich in irgendeiner Form - und sei es nur beiläufig - auf diese
Küstenregion beziehen, sagen Überflutungen voraus. Im Prinzip tut es jede
Quelle, die sich etwas eingehender mit Deutschland befaßt! Besonders ist hier zu
beachten, daß in mindestens 50% aller Fälle von urplötzlichen Überflutungen
ausgegangen werden muß. Normale Sturmfluten oder ein allmählich steigender
Meeresspiegel (Polschmelze) spielen innerhalb der Quellen keine entscheidende
Rolle.
Obwohl die Angaben zu den überfluteten Gebieten differieren, so ergibt sich
doch ein kleinster gemeinsamer Nenner bei 30 Metern über Normalnull. Vertraut
man den Prophezeiungen, dann hätten wir hier an der Nord- und Ostseeküste
Gebiete, die unbedingt zu verlassen wären.
Der hohe Grad der Übereinstimmungen
macht es nahezu unmöglich, sich mit Interpretationen oder Spitzfindigkeiten
herauszureden.
Anmerkung für Skeptiker:
Wenn Sie an der Küste wohnen, dann beobachten Sie
die Tiere. Wenn plötzlich alle möglichen Vierbeiner ins Landesinnere drängen,
schließen Sie sich dieser Karawane an - die Richtung stimmt!
All diese statistischen Auffälligkeiten werfen erneut die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Quellen auf. Hierzu gibt es umfangreiche Untersuchungen. Zum Beispiel vom Österreicher Alexander Gann (1986), der einen Großteil der für Deutschland wichtigen Prophezeiungen penibel untersucht hat und in fast allen Fällen zu dem Schluß kommt, daß eine paranormale Begabung Grundlage der Voraussagen war.
Vom bekannten niederländischen Parapsychologen H.W.C. Tenheaff (siehe Literaturhinweise am Ende des Artikels) gibt es ebenso eingehende Untersuchungen im Zusammenhang mit paranormalen Vorauswahrnehmungen.
Sicher ist nur eines: Kein Börseninsider wird an die Öffentlichkeit treten und sagen: "In einer Woche bricht alles zusammen." Keine Zeitung wird eine solche Meldung drucken. Wenn alles erst einmal durch und durch brüchig ist, wird niemand es wagen, mit solchen Meldungen eine Panik auszulösen. Bedenken Sie: wer die wirtschaftlichen Warnzeichen, die schon überdeutlich sind, ignoriert, für den wird dieser Crash überraschend kommen!
Zu meiden wären die flachen Küstengebiete an Nord- und Ostsee, der Bayrische Wald, allgemein das deutsch-tschechische Grenzgebiet, und die Großstädte, bzw. Ballungsräume. Ausnahme hierbei vermutlich München.
Andererseits gibt es bei vielen spirituell oder religiös orientierten
Menschen eine gewisse Scheu vor materieller Vorsorge. Auf eine geistige
Vorbereitung alleine würde ich mich persönlich allerdings nicht
verlassen. Sicherlich ist es sinnvoll und hilfreich, wenn man betet. Doch warum soll es
falsch sein, dafür zu sorgen, daß man im Trocknen ohne Hunger und Durst
betet?
Es ist nicht zu vermuten, daß Sie deshalb 'in die Hölle' kommen, weil Sie
nach den Katastrophen Konservendosen an ihre Nachbarn verteilen. Im Gegenteil:
Sie könnten sicher sein, daß Ihre Nachbarn das 'ziemlich nett' finden.
Fängt man ernsthaft an, sich mit dem Thema Vorsorge zu befassen, dann erkennt
man relativ schnell, daß all das durchaus zu bewältigen ist. Wenn Sie
beispielsweise 40 Stunden und 1000 € investieren, dann stehen Sie schon besser
da, als die allermeisten Menschen. Entscheidend wäre, daß man damit
beginnt.
Eine perfekte Vorsorge kann sicherlich nicht das Ziel
sein. Man sollte nicht auf die Arbeitslosigkeit seines Schutzengels hinarbeiten.
Doch man sollte wohl andererseits auch nicht darauf vertrauen, daß einem alles
abgenommen wird. Denn dann könnte es leicht passieren, daß man vom Hunger
getrieben - trotz aller guter Vorsätze sich in plündemden 'Teams'
wiederfindet.
Haben Sie schon mal richtig Hunger gehabt? Na bitte!
Optimal wäre es, so gut vorbereitet zu sein, daß man Plünderer für gewisse
Zeit mit durchfüttern kann. Nach Irlmaier und Mühlhiasl soll es in Teilen
Bayerns nur für etwa zwei Monate zu Plünderungen kommen. Auch hier zeigt sich
also relativ schnell Licht am Ende des Tunnels.
Die Prophezeiungen zur Zeit danach machen überdeutlich, daß uns kein materieller Weltuntergang bevorstehen wird. Die derzeitige materialistische glaubens- und lieblose Zeit wird allerdings zu Ende gehen. ('Welt'-Ende)
Vermutlich wird auch die Industrie relativ rasch wieder aufgebaut werden. Sobald die Energieversorgung sichergestellt ist, wird man versuchen, die noch vorhandenen Maschinen zu reparieren.
Es ist vollkommen klar, daß man Technologie einsetzten wird, um möglichst
schnell wieder normale Lebensbedingungen zu bekommen. Den Quellen nach ist mit
einer erstaunlich schnellen Normalisierung zu rechnen - zumindest in Mitteleuropa bzw.
Deutschland. Mit anderen Worten: Es würde zwar hart werden, aber die wirklich
kritische Zeit wäre nur relativ kurz. Gerade die Kürze der zu überstehenden Zeit
macht Überlegungen hinsichtlich materieller Vorbereitungen
sinnvoll.
Praktisch sämtliche Quellen, deren Visionen über die Katastrophenzeit hinaus reichen, sagen eine sehr gute Zukunft voraus. Selbstredend sind in diesen Quellen besonders diejenigen Quellen vertreten, die als besonders glaubwürdig gelten.
Vieles in den Quellen deutet darauf hin, daß es in dieser Friedenszeit in Europa zu starken internationalen Strukturen kommt. Fast durchgängig ist von der Vereinigung der christlichen Kirchen die Rede und einem starken Staatsmann, der betont christlich eine Art europäischer Führer ist.