Homepage

Kennzeichen/Auswirkungen von Umsessenheit, Besessenheit

Urheber von Fremdeinflüssen

Ursachen / Auslöser von Fremdeinflüssen

Folgen von Abgötterei, Spiritismus, Magie, Wahrsagerei, Esoterik, Greuelsünden

Medikamente / Schulmedizin

Selbsthilfemöglichkeiten

Befreiungsdienst / Exorzismus

Honorierungsfragen

    Austreibungs-Alternativen bei Einflüssen von Verstorbenen


    Inhaltsübersicht:


    Sind besetzende Geister immer bösartig bzw. Höllengeister?

    • Bei Geistwesen, die einen Menschen besetzen, darf nicht von vorneherein davon ausgegangen werden, daß sie bösartige und höllische Geistwesen sind!
    • Relativ viele Fremdeinflüsse erfolgen durch Verstorbene, die noch nicht einmal erkannt haben, daß sie ihren irdisch-materiellen Körper beim Sterben abgelegt haben und nun in einer feinstofflicheren Welt weiterexistieren. Sie erkennen es oft nicht einmal, wenn sie einen Menschen besetzen. Solche unwissende, oft hilflose und desorientierte Verstorbene benötigen Aufklärung über ihre Lage und einen besseren Weg. Dann verlassen sie meist freiwillig den besetzten Körper und kehren in der Regel auch nicht mehr zurück.
    • Selbst wenn Verstorbene bewußt einen irdischen Menschen besetzen und ihm schaden, erfolgt dies nicht unbedingt bewußt, absichtlich oder aus bösartigen Motiven und Zielen heraus. Oft basiert ihr Eindringen auf falschen Annahmen und Hoffnungen. In solchen Fällen hilft Aufklärung und Wegweisung meist ihnen und dem besetzten Menschen weiter, weil sie dann meist freiwillig gehen.
    • Am Verlauf und den Auswirkungen kann man evtl. erkennen, ob raffinierte, boshafte und mächtige Höllengeistwesen (= Teufel, Dämonen) oder eher boshafte, egoistische Verstorbene beeinflussen. (Beispiel) Wenn sie eindringen, gehen sie nur selten von sich aus wieder.

    Müssen eingedrungene Geister immer vertrieben werden oder gibt es Alternativen?

    Wie mit beeinflussenden Geistwesen umgegangen werden sollte, sollte man davon abhängig machen,

    • wer sie sind (ob unwissende, gutartige oder bösartige Verstorbene oder Höllengeister)
    • ob sie unwissentlich-unabsichtlich oder bewußt-absichtlich einwirken
    • ob sie selbst am meisten Hilfe brauchen (Beispiel)
    • ob sie harmlose oder schädliche Absichten verfolgen
    • ob sie von sich aus oder in höllischem Auftrag Satans tätig sind.

    Was bezweckt Gott bei allen Geistwesen?

    • Gottes Liebe gibt kein gefallenes Wesen im Diesseits oder im Jenseits auf; er vergisst sie nicht, sondern sucht sie und zeigt ihnen stets Wege zur Umkehr und Rettung auf.
    • Egal, welche Reifestufe ein Mensch oder Geist aufweist, Gott führt ihn entsprechend seiner Stufe auch Jenseits weiter; letztlich sollen alle Geistwesen gerettet und glücklich in einer himml. Gesellschaft werden.
    • Wenn Gott einen Menschen durch ein irrendes bzw. gefallenes Geistwesen besetzen lässt, kann dies geschehen, um dem Geist (und Menschen) bestimmte Erfahrungen zu ermöglichen (Beispiel),
    • Das Erlebnis der Macht Jesu beim Befreiungsdienst soll auch Höllengeistern eine Umkehrchance geben, sich von Satan und seinen Höllengesellschaften zu trennen und auf den Weg zu Jesus Christus begeben, um aus höllischen Bindungen frei zu werden.

    Ist Nächstenliebe eingedrungenen Geistern gegenüber beim Befreiungsdienst angebracht?

    • Auch Geister Verstorbener benötigen Hilfe, Aufklärung, Verzeihung, Güte und Liebe, vor allem, wenn sie unwissend sind und Irrtümer ihrem Einwirken bzw. Eindringen zugrundeliegen.
    • Mit eingedrungenen Geistwesen gehen priesterliche Exorzisten oft sehr rigoros, kühl, rücksichtslos und unbarmherzig um. Dies widerspricht dem Gebot der allgemeinen Nächstenliebe, das auch gegenüber Verstorbenen, also Geistwesen gilt.
    • Jesus verhieß im Gleichnis vom verlorenen Sohn sogar Satan und seinen gefallenen Engeln (Dämonen, Teufeln), zu Gott und zur Seligkeit zurückkehren zu können. Folglich sollten auch die besetzenden Geister dementsprechend so behandelt werden, daß sie umkehrwillig werden oder zumindest eine Chance dazu erhalten.
    • Die HelferInnen im Befreiungsdienst sollten sich als Mitarbeiter an diesem Rettungswerk verlorener Geister mitbeteiligen und sich entsprechend aufklärend verhalten! Sie sollten daher lernen, worüber und wie sie irrende Geister aufklären können und wie sie sich den geistigen Störern gegenüber verhalten sollen.
    • Jede Befreiungmaßnahme sollte aus der Haltung der mitfühlenden Liebe, des Verständnisses und der Güte dem besetzenden Geist gegenüber erfolgen. Das schließt konsequente Strenge gegenüber Egoismus oder Boshaftigkeit eines Geistes keinesfalls aus. (Beispiel)
    • Durch eine Haltung der Liebe und Fürsorge erhält man gerade auch im Befreiungsdienst himmlische Unterstützung und mehr Schutz durch Engel gegen bösartige Geistwesen. Umgekehrt ermöglichen Lieblosigkeit und Hartherzigkeit Geistwesen gegenüber, daß sie sich der Vertreibung widersetzen oder nach ihrer Vertreibung jene Person angreifen oder gar selbst besetzen können, die sich durch Lieblosigkeit falsch verhalten hat.
    • Liebe allein hat schon eine positive und umwandelnde Wirkung auf Verstorbene und direkt auch eine vertreibende Kraft bei dämonischen Wesenheiten. Lieblosigkeit, Härte und Unbarmherzigkeit stärken dagegen die Position und Einflußmöglichkeit höllischer Geister beim Besetzten und dem, der befreien will.

    Worüber sollten eingedrungene Verstorbene aufgeklärt werden?

    Da nur wenige Menschen umfassende und rechte Kenntnisse über die Zustände und Aufgaben im Jenseits haben, befinden sich die meisten Verstorbenen in großer Unwissenheit. Aus Unwissenheit oder falschen Annahmen heraus besetzten sie evtl. einen Menschen und versuchen, durch ihn stellvertretend irdische Gelüste oder materielle Bedürfnisse auszuleben. Daraus ergibt sich:
    • Verstorbene brauchen oft Aufklärung über ihren Tod, das sog. 'jüngste Gericht, die 'Auferstehung des Fleisches', ihren Aufenthaltsort und Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Jenseits.
    • Auch bösartige bzw. höllische Geister benötigen Aufklärung, weil auch bei ihnen viel falsches Verhalten auf falschen Voraussetzungen beruht. (Beispiel)
    • Eine der wichtigsten Aufklärungen besteht darin, einen Geist darauf hinzuweisen, daß sein weiteres Wohlergehen und der Aufstieg ins Licht, d.h. zur Erkenntnis und in höhere Ebenen maßgeblich davon abhängt, daß er
      • in Jesus Christus den Leiter und Beherrscher des ganzen Universums und aller Geister erkennt,
      • sich in allen Problemen direkt an ihn wenden darf - ja sogar soll! -,
      • ihn als geistigen Vater, Freund und Bruder zu lieben lernt und
      • bereit sein sollte, sich an seine leichten Gebote der Gottes- und Nächstenliebe auch im Jenseits zu halten.

      Nach der Vermittlung geistigen Grundwissens über das Jenseits und Aufklärung über Irrtümer sollte der aufgeklärte fremde Geist bereit sein, den besetzten Menschen freiwillig zu verlassen.

    Wie kann man einem umkehrwilligen Verstorbenen himmlische Führer zukommen lassen?

    • Ein zum Weggang aus einem besetzten Menschen bereiter Geist sollte sich wegen Hilfe auf dem weiteren Weg sogleich vertrauensvoll an Jesus Christus wenden und ihn bitten, ihm einen geeigneten Führer und Lehrer zu senden;
    • der unwissende Geist darf sich für seine weitere Führung jemanden aus der jenseitigen Verwandtschaft oder einen jenseitigen Freund / Freundin, zu dem / der er Vertrauen hat, erbitten; besser ist es aber meistens, die Auswahl vertrauensvoll Jesus zu überlassen. Der von ihm gesandte Geist oder Engel hat erheblich mehr Wissen und Macht, als es noch nicht allzu lange Verstorbene besitzen.
    • Nicht selten bieten sich aber auch 'Dämonen in Lichtgestalt' als Führer an. Um diese als falsche Boten und Helfer rasch erkennen zu können, sollte man sie schwören lassen, daß sie als einzigen Herrn und Gott Jesus Christus anerkennen und sie ebenfalls schwören lassen, daß sie Satan nicht als ihren Herrn anerkennen. Im Zweifelsfalle sollte man sich ihrer Führung nicht anvertrauen.
    • Den von Jesus zur Hilfe und Führung gesandten Engel bzw. gute Geist sollte der umkehrbereite Geist begrüßen, ihm für seine Hilfsbereitschaft danken und darum bitten, ihm nun aus dem besetzten Körper herauszuhelfen und ihn dorthin zu jenen Wesen zu begleiten, wo es für seine zukünftige Aufgabe vorgesehen sei.
    • Empfehlenswert kann es sein, den Geist bzw. seinen Führer zu bitten, den besetzten Menschen nun spürbar zu verlassen, um eine unmittelbare Kontrolle des Wegganges zu bekommen.
    • Ein Mensch kann durch eine Besetzung sehr viel Leid und Schaden erlebt haben. Von dieser Last kann sich der schuldig gewordene Geist befreien, wenn er den Menschen für alles Negative um Verzeihung bittet und der frei werdende Mensch ihm diese Schuld verzeiht, vergibt und erlässt. Danach kann der Geist ohne Belastung seinen weiteren Weg ins Licht beginnen.
    • Wenn der auszugsbereite Geist dem besetzten Menschen noch etwas Gutes als kleine Entschädigung für das, was er ihm unwissentlich angetan hat, tun will, möge er Jesus darum bitten, beim frei werdenden Menschen wieder alles zu heilen, frei zu machen und in die rechte Ordnung zu bringen, was durch die Besetzung im Menschen und in seiner sozialen Umgebung in Unordnung gekommen ist. Er soll den frei werdenden Menschen segnen und dann mit seinem neuen geistigen Freund, Helfer und Führer auf den Weg in eine bessere Zukunft gehen.
    • Je bereitwilliger der Geist den Anweisungen seines von Jesus Christus gesandten Führers folgt und je inniger seine Beziehung zur Jesus Christus wird und um je mehr er demütig bittet, desto rascher wird er den Aufstieg in lichtere Sphären erreichen.
    • Sofern sonstige konkrete Hilfen seitens des Verstorbenen erbeten werden, sollte man sie erfüllen, sofern sie sinnvoll und ihre Erfüllung möglich ist. Sofern Bitten jedoch unsinnig und schikanös sind oder auf geistigen Irrtümern beruhen, sollte man die Verstorbenen freundlich aber bestimmt auf den Sachverhalt hinweisen und die Nicht-Erfüllung ihres Wunsches begründen bzw. bessere Lösungsmöglichkeiten gemeinsam suchen.
    • Der nun frei werdende Mensch sollte dem Geist die - mit einer Besetzung zusammenhängenden - Belastungen verzeihen, beide sollten sich gegenseitig verabschieden und segnen.
    • Der Geist sollte aufgefordert werden, sich nicht weiter um die irdischen Belange und Hinterbliebenen zu kümmern - außer es würde ihm dazu der Auftrag von göttlicher Seite erteilt! - und sich mit dem zugeteilten Führer wegzubegeben.

    Kann/soll man Höllengeister zur Umkehr zu Gott bewegen?

    Beim Befreiungsdienst äußern sich besetzende Geister nicht selten durch den Mund des besetzten Menschen (Beispiel) (bzw. durch ein Medium).
    Die Erfahrung zeigt, daß sie ihre Vertreibung aus einem besetzten Menschen sehr fürchten, weil sie danach keine vergleichbare Bleibe mehr haben bzw. als Versager in ihrer jeweiligen Höllengesellschaft massiv bestraft und degradiert werden. Diese Angst einerseits und das Erlebnis, daß Jesu Macht unvorstellbar viel größer ist als die Satans und seiner Helfer - was der Befreiungsdienst beweist - bewirkt bei Höllengeistern nicht selten ein Umdenken.
    Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer sofortigen Abkehr von Satan und Rückkehr zu Gott und seiner Ordnung nicht gerade groß sein mag, und das Hauptumkehrmotiv Angst sein mag, so sollte man die Gelegenheit nutzen, ihnen den Weg zu Jesus Christus zu zeigen und zu eröffnen.
    Dann sind folgende Informationen an sie und entsprechende Schritte nach bisherigen Erfahrungen damit empfehlenswert:

    • Umkehrwilligen Geistern sollte detailliert der Weg zu einer Loslösung aus satanischer Macht und Bindung aufgezeigt werden.
    • Sie sollen aufgeklärt werden, daß Jesus Christus durch seinen Kreuzestod die Macht Satans über umkehrwillige Anhänger endgültig gebrochen hat - daß aber die Hinwendung zu Jesus Christus aus eigenem freien Willen erfolgen muß.
    • Sie benötigen Informationen darüber, daß kein gefallener Geist in Satans Macht und höllischer Umgebung bleiben muß, wenn er eine Umkehr zu Gott und die Einhaltung göttl. Gebote ernsthaft beabsichtigt.
    • Umkehrwillige Geister und Menschen sollen sich von Satan bzw. ihren dämonischen Herrschern lossagen, d.h. alle evtl. vorhandenen Pakte, Gelübde, Weihen, Versprechen u.ä. Bindungen kündigen.
    • Um Schutz vor evtl. vereinbarten Strafkonsequenzen und der Rache Satans zu erhalten, benötigen sie einen stärkeren, neuen Herrn, eben Jesus Christus. Ihm sollten sie sich bewußt in einer formlosen, gedanklich vollzogenen Lebensübergabe anvertrauen und um die nötige Engelshilfe zur Loslösung und Schutz gegen die zu erwartende Rache Satans bzw. seiner Helfer bitten.
    • Sie sollten Gott (= Jesus) gegenüber ihren Abfall und die bewusste Übertretung der göttlichen Gebote eingestehen, ernsthaft bereuen, Besserung geloben und Weidergutmachung leisten (Buße tun).
    • Daraufhin sollte er um Entsendung eines Engels bitten, der ihn von nun an schützt und in höhere, lichtere jenseitige Ebenen führt.

    Wenn der besetzende Geist aufgrund solcher Massnahmen umkehrt, verläßt er den von ihm besetzten Menschen freiwillig. In solchen Fällen ist auch seine Rückkehr nicht mehr wahrscheinlich und die Gefahr erneuter Besetzung geringer, sofern der frei gewordene Mensch sich durch tägliches Gebet durch Engel schützen läßt und die göttl. Gebote einhält. (Beispiel)
    Diese Art der Befreiung kostet zwar einige Zeit, setzt fundiertes Wissen um Jenseitsvorgänge seitens der Befreiungshelfer voraus und schließt das Risiko von Täuschung nicht aus. Aber wenn es gelingt, einen Höllengeist zur Rückkehr zu Gott zu bewegen, werden simultan der beeinflusste bzw. besessene Mensch und der unter satanischem Einfluß gebundene Geist frei! Über die Umkehr eines 'verlorenen Sohnes' herrscht im Himmel bekanntlich die größte Freude. Daher lohnt sich der ernsthafte Versuch dazu auf jeden Fall.

    Was sollte nach einer Befreiung geschehen?

    • Der Befreite sollte Jesus anschließend um Beseitigung aller durch die Belastung entstandenen negativen Folgen an Körper, Seele und in mitmenschlichen Beziehungen bitten.
    • Ebenso sollte man um Schutz vor der Rückkehr des weichenden Geistes oder Eindringen eines anderen Geistes bitten und dass kein anderer negativer Geist die Aufgabe und Stelle des entwichenen Geistes übernehmen dürfe.
    • Abschließend sollte man Jesus Christus in Gedanken für die Hilfe danken, ihn loben und dafür bei passender Gelegenheit Zeugnis ablegen.
    • Dank sollte man auch an alle am Aufklärungs- und Befreiungsvorgang beteiligten geistigen Helfer richten.

Home |  Zurück zur Themaübersicht Fremdeinflüsse: |  Kennzeichen |  Ursachen |  Beispiele |  Befreiung |  Spuk |  Magie |  Wahrsagen |  Jesu Hinweise

Letztes Update: 21.01.2017