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    Verstorbene als Urheber von Fremdeinflüssen


    Inhaltsübersicht:


    Welche Wesensteile eines Menschen existieren nach dem Tode fort?

       Nach dem Ablegen des materiellen Leibes (beim Tod) existieren die Seele und der Geist des Menschen in einer feinstofflicheren Ebene, im sog. Zwischenreich weiter.
       Die Forschungsergebnisse der Thanatologie (Todeserforschung) und spiritistisch orientierten Parapsychologie bestätigen eindrucksvoll viele Aussagen von Propheten und Medien aller Religionen seit Urzeiten. Sie bestätigen u.a., daß Seele und Geist eines Menschen nach dem Leibestod in einer menschengleichen Gestalt und mit den gleichen Gedanken, Wünschen, Bedürfnissen und Eigenschaften weiterexistieren.
       Es gibt zahlreiche, im Grunde nicht zu widerlegende und längst veröffentlichte Beweise aus allen Kulturen und Religionen dafür, daß Verstorbene (=Geister) mit Menschen weiterhin in Kontakt bleiben können. Beide Seiten können sich nicht nur miteinander (z.B. über Hellsicht, Hellhören, Hellfühlen oder durch sog. Materialisierung des feinstofflichen Körpers eines Geistes (Beispiel) verständigen, sondern auch gegenseitig aufeinander - zum Vorteil oder Nachteil beider Seiten - einwirken.
       Alle Geistwesen haben eine menschliche Form, egal ob sie zu den ordnungswidrigen, höllischen Wesen oder zu den Gott gehorchenden, himmlischen Engeln, oder zur Gruppe der zwischen Hölle und Himmel (im sog. 'Geisterreich' bzw. 'Zwischenreich') befindlichen Wesen gehören. Unter den Wesen im Zwischenbereich zwischen Hölle und Himmel befinden sich für kürzere oder längere Zeit die meisten verstorbenen Erdenmenschen.
       Alle ehemaligen Menschen nennt man nunmehr 'Geister'. Sie leben im sog. 'Zwischenreich' oder 'Mittelreich'. Haben sie sich nach und nach seelisch-geistig weiterentwickelt und gehorchen sie Gott (= Jesus Christus) und leben sie nach seinen Geboten, nennt man sie himmlische Geister bzw. Engel.
       Gehorchen sie Gottes Gegenspieler, nämlich dem abtrünnigen erstgeschaffenen und einst höchsten Engel namens Satan und leben sie nach seinen ordnungswidrigen Gesetzen, dann nennt man sie höllische Geister, bzw. Teufel oder Dämonen.
       Engel und Dämonen (=Teufel) sind also letztlich gute bzw. arge Geister, die alle schon irgendwann einmal Mensch waren und nach ihrem Tode Gott (= Jesus Christus) oder Satan gehorchen und für Gott oder Satan aktiv sind.

    Wie können Verstorbene in einen Menschenkörper gelangen?

       Geister können ihre menschengleiche Gestalt durch Gedanken und Willen beliebig verkleinern oder vergrößern. Sofern keine besonderen Umstände dies verhindern, können sie auch ihren Ort wechseln und Materie - z.B. einen menschlichen Körper - beliebig durchdringen oder sich darin festsetzen.
       Die Festsetzung eines Geistes nach dem Eindringen in einen materiellen Körper, das Bewohnen des fremden Körpers nennt man 'Besetzung' bzw. von alters her auch 'Besessenheit'.

    Wovon hängt es ab, ob Geister einen Menschenkörper besetzen können?

       Sofern ein Mensch nach der göttl. Ordnung lebt, in seinen Gedanken und Eigenschaften in Harmonie ist, uneigennützig gute Werke tut und sich maßvoll in allem verhält, sind sein eigener Geist und seine Seele so stark, daß sie eindringende fremde Geistwesen leicht erkennen und vertreiben können bzw. dazu von Engeln ausreichend Schutz und Hilfe (Beispiel) erhalten.
       Die Angriffe von Geistern und die eigenen Verteidigungsbemühungen bzw. die Hilfe von Engeln gegen geistige Fremdeinwirkungen laufen in der Regel für den Menschen so unbewußt ab, daß sie ihm allenfalls als Unruhe, Unwohlsein, Widersprüche zum gewohnten Empfinden, Denken und Wollen oder als Schwächung auffallen.
       Wo diese Voraussetzungen nicht vorliegen, d.h. wo die göttliche Ordnung verlassen und (durch Sünden) übertreten wird und wo Eigenschaften und Fähigkeiten übertrieben oder blockiert werden - also aus der Harmonie geraten -, werden einerseits gleichgesinnte Geistwesen schwingungsmäßig angezogen, andererseits stellen Engel dann ihre Hilfe ein. Bei mangelnder Aufmerksamkeit, fehlendem Gebet um Schutz und ungenügender Gegenwehr der eigenen Seele können sich Geister dann leicht im menschlichen Körper einnisten. Den Zustand der In-Besitznahme bzw. des Bewohnens des menschl. Körpers nennt man 'Besetzung', 'Fremdbeeinflussung von innen' bzw. von alters her 'Besessenheit'.

    Wo setzen sich eindringende Geister im Menschen fest?

       Besetzt wird durch einen eindringenden Geist zwar nur der Körper bzw. ein (beliebiger) Körperteil des Menschen, aber vom fremden Geist übertragen sich die Energie, die Gedanken, Bedürfnisse, Vorlieben, Süchte und Gefühle des fremden Geistes schwingungsmäßig auf den Menschen. Sie überlagern dabei - verstärkend oder abschwächend - verschiedene menschliche energetischen Bereiche. Je nachdem, ob ein Geist z.B. die Nerven, einen Gehirnteil, ein bestimmtes Sinnesorgan, Verdauungsorgan, Sexualorgan, das Blut, die Lymphe, Zunge oder sonst einen Teil des Körpers besetzt, wirkt er dort regional verstärkt und erzeugt entsprechende Symptome bzw. Erkrankungen.
       Je nach ihrer Stärke beeinflussen eingedrungene Geistwesen mehr oder weniger das menschliche Denken, Fühlen, Wollen, die Bedürfnisse und Energie bzw. Sinnes- oder Organfunktionen des Besetzten. Umgekehrt wirken auch die menschlichen Gedanken, Gefühle, Vorlieben, Energien etc. auf den eingedrungenen Geist.
       Es laufen daher energetische Wechseleinflüsse ab.

    Welche Rolle spielen Jenseits-Kenntnisse fürs Weiterleben?

       Je nach ihrer irdischen Lebensführung können Verstorbene seelisch-geistig sehr verschieden (un)reif sein. Ihr Wissen um die Möglichkeit des Weiterlebens und die Regeln dort kann völlig fehlen, falsch oder auch mehr oder weniger richtig und umfassend sein. Je nach seel. Reife und Wissen sind die weitere Wege, ihr Aufenthaltsort und die Schicksale der Verstorbenen sehr verschieden.
       In den westlichen, meist sehr materialistisch orientierten Ländern wissen Sterbende bzw. Verstorbene sehr oft nahezu nichts über die Möglichkeit des Weiterlebens, weil sie zu Erdenzeiten an ein Weiterleben nicht glaubten, selbst wenn sie davon hörten. Falls sie religiöses Wissen darüber haben, sind ihre Vorstellungen oft unrichtig oder nur teils richtig.
       Die Vorstellungen z.B. über den 'jüngsten Tag' oder über die 'Auferstehung der Toten beim jüngsten Gericht' sind nicht selten grotesk falsch. Dies kann ihr Schicksal für lange Zeit negativ beeinflussen*. Wenn z.B. ein Verstorbener die kath. Lehre glaubt, daß er im oder beim Grabe ruhe bis zum 'jüngsten Tag' bzw. bis zum 'jüngsten Gericht', dann verläßt er möglicherweise den Grabesort so lange nicht, bis er irgendwann merkt, daß er falsche Vorstellungen vom Weiterleben hatte und sich endlich dahin begibt, wo es seinem seel. Reifestand und seiner Aufgabe entspricht.

    Welche Bedeutung hat die seel. Reife eines Sterbenden?

       Nach geistigen Regeln hängt die seelisch-geistige Reife eines Menschen bzw. Geistes vor allem davon ab, wie groß seine Liebe zu Gott, zu den Mitmenschen und Mitgeschöpfen war bzw. ist. Die Liebe zum Nächsten zeigt sich in guten Werken und in der gleichwertigen Behandlung der Mitmenschen. Die Liebe zu Gott zeigt sich u.a. darin, daß man nach ihm sucht, ihn in seinem wahren Wesen zu erkennen versucht, ihn als geistigen, göttlichen Vater liebt und seine durch Propheten geoffenbarte und durch seine Menschwerdung als Jesus Christus mitgeteilte Lehre kennenlernt und tätig danach lebt.
       Jene Verstorbenen, die zu Erdenzeiten viele gute Werke uneigennützig verrichteten und überwiegend nach ihrem jeweiligen Glauben und Gewissen lebten - selbst wenn sie keine Christen waren! - und versuchten, einen harmonischen Charakter zu entwickeln, haben meist eine hohe seelisch-geistige Reifestufe. Sie gelangen daher nach ihrem Übergang ins Jenseits meist sehr rasch in helle, schöne Örtlichkeiten im Mittelreich (Geisterankunftsstätte). Dort befinden sie sich unter ihresgleichen, erhalten Schulung für ihre jenseitige Aufgabe, zu der es z.B. gehören kann, Hinterbliebene oder andere Menschen auf Erden gedanklich zu führen und zu beschützen*.

    Was geschieht mit seelisch-geistig unreifen, weltlich-materialistisch orientierten Verstorbenen?

       Menschen, deren Denken und Handeln überwiegend auf den Erwerb von Geld und materiellen Gütern, weltlichen Ehren und Ämtern, auf Macht, Genuß, Vergnügen, Luxus und Sex ausgerichtet war und die egoistisch lebten, Süchten frönten, sich um Mitmenschen und Gott wenig oder gar nicht kümmerten oder Gott und seine Ordnung gar lächerlich machten oder bekämpften, bringen aus geistiger Sicht wenig seelisches und kein geistiges 'Guthaben' ins Jenseits mit. Werke der uneigennützigen Nächstenliebe stellen zunächst das vorhandene bzw. fehlende 'Startkapital ins Jenseits' dar. Wo dies fehlt - meist gekoppelt mit völliger Unwissenheit über das Jenseits und seine Regeln -, sind die Startvoraussetzungen denkbar miserabel.
       Zwar verläuft auch dort jedes Schicksal individuell, aber meist befinden sich solche Verstorbene lange in Dunkelheit (= Entsprechung für Unwissenheit und fehlende Liebe, Wärme und Leben) oder im Nebel. Sie sind oft lange Zeit völlig isoliert oder befinden sich unter gleichgesinnten unreifen und unwissenden Geistern. Blinde können aber auch dort schlecht andere Blinde führen.

    Wo halten sich seelisch unreife, materiell gesinnte Verstorbene auf?

       Wenn Verstorbene auf Erden sehr weltlich-materiell gelebt haben, ist meist auch ihre Wahrnehmungsfähigkeit im Jenseits sehr gering. Ihre Fantasie schafft sich ihre eigene Umgebung, die konsequenterweise ihren immer noch materiell orientierten (alten) Vorstellungen, Neigungen, Lüsten und Absichten entspricht. Ihre alten, materiell bzw. weltlich oder sinnlich orientierten Begierden, Wünsche, Vorlieben ziehen sie zugleich unbewußt dorthin bzw. zu jenen Personen, wo sie zu Erdenzeiten ihre Vorlieben oder auch Laster auslebten. Das kann die Familie, der Arbeitsplatz, Ort der Hobbies oder Laster etc. sein. (s. Lorbers Ausführungen)
       Ihre Gedanken und Wünsche sind oft noch lange auf die hinterbliebenen Angehörigen, Freunde und Arbeits- oder FreizeitkollegInnen ausgerichtet. Ihre Gedanken und ihr Wille befördern sie oft gedankenschnell an den Ort bzw. zu den Personen ihre Wünsche oder Begierden, ihrer Vorlieben oder auch ihres Hasses, Grolls und Bitterkeit.
       In solcher materieller Umgebung bleiben sie oft noch sehr lange, erkennen dies aber zumindest anfangs nicht unbedingt, weil sie sich und ihre Umgebung weitgehend gleichartig empfinden wie zu Erdenzeiten.

    Warum erfolgen an bestimmten Orten besonders gern Besetzungen durch Verstorbene?

       Aus den o.a. Gründen halten sich an irdischen Orten jeweils vor allem jene Geistwesen auf, die zum dortigen Geschehen und den dort befindlichen Menschen passen und die sich während ihrer Erdenzeit schon oft oder gerne dort aufgehalten haben. (s. Lorbers Ausführungen)
        Dort kommen sie in die Sphäre (Aura) der irdischen Menschen, werden von gleichgesinnten Menschen wie von einem Magneten angezogen - und gelangen evtl. ohne es zu wissen, in die Aura bzw. in den Körper eines dort befindlichen Menschen und bleiben evtl. lange drin.
       Unwissende, unreife, materiell-weltlich fixierte Verstorbene können also unwissentlich und ohne ihr Wollen einen Menschen besetzen.

    Wissen unreife Geister es, wenn sie einen Menschen besetzen?

       Oftmals erkennen unreife, geistig unwissende Verstorbene nicht einmal, daß sie einen Menschen besetzen und mit ihren Gedanken, Emotionen, Begierden, Süchten, Lastern oder Hobbies evtl. schwer belasten. Dies hängt damit zusammen, weil sie meist nicht begriffen haben, daß sie nun in der geistigen Welt leben und ihre Wahrnehmung aufgrund der mangelnden seelischen Reife für äußere, materielle Dinge oft fehlt oder gering ausgebildet ist. (s. Lorbers Ausführungen)
       Wohl registrieren sie, daß sich manche Dinger veränderten, z.B. daß sie evtl. gedankenschnell ihren Aufenthaltsort ändern ohne zu erkennen, daß dies durch ihre Gedanken und ihren Willen bzw. Sehnsucht nach etwas geschieht; oder sie wollen einen Menschen anfassen und greifen mit ihrer feinstofflichen Hand durch ihn hindurch. Oder sie sprechen hinterbliebene Angehörige, Freunde oder ArbeitskollegInnen an, und diese reagieren nicht - scheinen sie also aus für sie unerklärlichen Gründen auf einmal links liegen zu lassen.
       Wenn ein Verstorbener nun einen Menschen unwissentlich besetzt und beeinflusst, kann es sein, daß er zwar erkennt, daß er in einem fremden Körper steckt - vielleicht sogar in einem andersgeschlechtlichen. Evtl. meint er, der von ihm besetzte Mensch bleibe dauernd um ihn herum und beeinträchtige und belästige ihn (statt umgekehrt). Da er aber oft nicht begriffen hat, daß er selbst keinen physischen Körper mehr hat und nun in einem fremden materiellen Körper steckt, legt er sich eben Erklärungen zurecht, die ihn vielleicht selbst nicht überzeugen, aber mangels anderer Erkenntnisse verdrängt er meist seine Zweifel über die Ungereimtheiten seiner Existenz.

    Was bewirkt die Besetzung eines Menschen durch einen Verstorbenen?

       Die Auswirkungen einer Besetzung können sehr verschieden sein, weil es nun darauf ankommt, ob die energetischen Einflüsse, welche die Gedanken, Emotionen, Wille, Gesundheitszustand etc. erzeugen, vom Besetzenden oder vom Besetzten stärker sind.
       Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, daß sich fremde Energiemuster denen des besetzten Menschen überlagern. Wenn die Gedanken, Emotionen, Ziele oder der seelische Zustand des Eindringlings z.B. sehr verschieden und in bestimmten Bereichen stärker sind als die des Besetzten, dann verdrängen sie dort die Seelenbereiche. Dies kann zu auffälligen und evtl. blitzschnellen Änderungen im Denken, zu raschem und scheinbar unbegründetem Wechsel der Meinung, Ziele, Gefühle oder gesundheitlichen Befindlichkeit führen. Diese raschen und evtl. krassen Wechsel erscheinen als 'Spaltung der Person' und wirken auf Außenstehende, als ob sie es evtl. plötzlich, kurzzeitig oder auch längerdauernd 'wie mit einer anderen Person' zu tun hätten. Das ist ja in der Tat so, denn der menschliche Körper des Besetzten wird ja im Grunde nun von einer 'anderen Regierung' (d.h. durch den Besetzer) geleitet.
       Die Stärke der Überlagerung kann jeden Grad annehmen - von kaum merklich bis zur alles überdeckenden Massivität. Sie kann kurzzeitig oder auch lange dauern, kann nur Teilbereiche des Denkens, Fühlens, Wollens und der Vorlieben oder auch der Gesundheit betreffen.
       Wenn die fremden Gedanken, Willenseinflüsse und andersartigen Ziele so massiv sind, daß sie die Person des Verstorbenen beherrschen, erscheint das Bild der sog. 'multiplen Persönlichkeit', der 'Schizophrenie'.
       Ist die Stimmung des meist desorientierten, verängstigten, verunsicherten, pessimistischen Verstorbenen depressiv, dann kann bei entsprechender Stärke der Besetzte ebenfalls depressive Züge zeigen. Neigt er an sich schon zu einer solchen Stimmung, verstärken sich seine depressiven Züge entsprechend.
       Hatte bzw. hat der Verstorbene suchtartige Vorlieben, so treten solche Bedürfnisse bzw. Drang- oder Zwangszustände auch auf beim Besetzten auf. Sind bei ihm schon gleiche Vorlieben vorhanden, verstärken sie sich dadurch. Waren sie vorher nicht vorhanden, treten sie nun als Interessen, Gelüste oder Drangzustände ganz neu auf.
    Sind Vorlieben, Stimmungen, Ziele etc. bei Besetzer und Besetztem gleichartig, so verstärken sie sich bis hin zu Extremen bzw. zur Sucht. Wegen ihrer gleichen Ausrichtung fallen diese Formen von Fremdeinflüssen meist nicht auf. Man wundert sich allenfalls, warum nun auf einmal bestimmte Gedanken, Wünsche, Bedürfnisse oder Ziele viel stärker und öfters auftreten oder kaum mehr beherrschbar sind.
       Sind Vorlieben, Stimmungen, Ziele etc. bei Besetzer und Besetztem sehr verschieden und seitens des Eindringlings erheblich stärker, dann ist dies auffälliger, weil die Änderungen im Denken, Fühlen, Wollen etc. sehr krass sein können und dem bisherigen Verhalten evtl. auffällig widersprechen.

    Wie empfinden unwissende Verstorbene den Zustand einer Besetzung?

       Wenn ein unwissender Geist einen Menschen besetzt, erkennt er dies nicht unbedingt. Zwar spürt auch er eine Veränderung und einen Einfluß auf sein Denken, Fühlen und Wollen. Auch bei ihm können sich die Einflüsse durch den besetzten Menschen ähnlich verstärkend oder hemmend auswirken wie umgekehrt.
       Nicht selten haben unwissentlich eingedrungene Verstorbene sogar das Gefühl, daß sie von einem anderen (nämlich dem von ihnen Besetzten) bedrängt würden und dieser sie belästige! Je nach ihrem Charakter meinen sie, sich dagegen wehren zu müssen. Evtl. bedrängten oder quälen deshalb 'ihren hartnäckigen und sturen Peiniger, der absolut nicht weichen will', um ihn loszuwerden oder um sich an ihm zu rächen! Wenn der Eindringling zu Gewalt neigt, kann fatale Folgen für den Besetzten haben, indem er den Besetzten z.B. schlägt, kratzt, verwundet oder gar zu töten versucht und diese Handlungen am bzw. mit dem Körper des Besetzten vornimmt. Ärzten erscheint ein solches Verhalten dann als 'krankhaften Selbstschädigungs- oder Selbstzerstörungstrieb'. In Wirklichkeit wird er vom Eindringling, der ja seinen Körper benutzt, zu solchen Handlung gegen und an sich gezwungen und kann sich bei entsprechender Stärke evtl. kaum dagegen wehren. Aber auch hier gilt, daß sich der stärkere Impuls bzw. der stärkere Wille durchsetzt.
       Wichtig ist, daß sich der Besetzte nach Kräften mit seinem Willen zur Wehr setzt. Sehr viel leichter wird ihm seine Abwehr werden, wenn er Jesus Christus um Hilfe durch Engel beim Kampf gegen solche Impulse oder Bedrängnisse bittet.

    Was kann man tun, um Verstorbene, die unbewußt einen Menschen besetzen, aus ihm herauszubekommen?

       In allen Fällen, in denen Verstorbene unbewußt (meist ähnlich gesinnte und veranlagte) Menschen besetzen, sollte vorrangig der Verstorbene (die 'andere Person' im Besetzten) angesprochen und über den erfolgten Übergang beim 'Tod' ins Jenseits aufgeklärt werden. Oft haben sie nach Jahren noch nicht registriert, daß sie physisch gestorben sind und nun in der Geisterwelt fortleben. Sie wehren sich oft gekränkt gegen die 'Unterstellung' bei Aufklärungsversuchen, daß sie 'tot' seien - weil sie zu recht ihre Weiterexistenz - aber auf anderer, feinstofflicher Ebene - erleben.
       Sobald ein solcher unwissender Verstorbener begriffen und akzeptiert hat, daß er in der geistigen Welt weiterlebt, sollten ihm die Regeln mitgeteilt werden,
    • wie er sich zu verhalten hat,
    • daß er die materielle Sphäre und den besetzten Menschen durch seinen Willen freiwillig verlassen soll
    • wo er sich hinbegeben soll und wie er dabei Hilfe erhält
    • daß er sinnvolle Tätigkeiten annehmen und ausüben soll
    • daß er jederzeit in jedem Anliegen durch Jesus und seine Engel Hilfe erhalten kann,
    • wie er alte Lasten und Schulden tilgen und wiedergutmachen kann.
    So soll ihm der Weg zur Freiheit, zu Licht, Kraft, Nahrung und Höherentwicklung gezeigt werden. Er sollte aufgefordert werden, nun bewußt den besetzten Menschen zu verlassen und sich einem herbeigebetenen höheren Geistwesen in die Obhut begeben. (weitere Ausführungen dazu)

    Welche Folgen hat die Befreiung von einem Verstorbenen bei dem zuvor Besetzten?

       Hilfe für den bislang unwissenden Verstorbenen durch Aufklärung bedeutet in der Regel auch Hilfe, d.h. Befreiung für den besetzten Menschen.
       Sobald der ungebetene 'Fremdbewohner' aus ihm entfernt ist, verschwinden meist recht schnell und umfassend alle Symptome, die mit der Überlagerung durch den Verstorbenen zusammenhingen. Die alte 'eigene' Persönlichkeit kommt dann in jenen Bereichen wieder zum Vorschein, die vom Verstorbenen überlagert waren. Je nach Umfang und Stärke der vorherigen Besetzung kann dies sehr viele Änderungen gleichzeitig (z.B. im Denken, in den Vorlieben, Abneigungen, Gefühlen, Kraft, Gesundheit, Wahrnehmung etc.) mit sich bringen. Daran erkennt man oft erst nachträglich, wie umfassend und in welchen Schwerpunkten das Leben des Besetzten beeinflusst war.
       Solche Befreiungen durch Aufklärung und freiwillige Entfernung des unwissenden Verstorbenen können beim bislang Besetzten einer 'unerklärlichen Spontanremission' bzw. 'Wunderheilung' gleichkommen, die mit keinem medizinischen oder pharmazeutischen Mittel erreichbar sind.
       Angeblich Schizophrene können danach innerhalb weniger Minuten oder Stunden 'geheilt' sein. Bei fremdverursachten Epilepsien hören die Anfälle völlig auf. Bei Depressiven bessert sich die Stimmungslage und die Lebensperspektive etc.
       An solchen schlagartigen bzw. relativ raschen Veränderungen zeigt sich dann, daß die vorherige 'Krankheit' eigentlich eine 'Störung durch Überlagerung' war. Organische Veränderungen können sich dann regenerieren und Funktionsstörungen aufhören. Korrekterweise sollte man dann auch nicht von der 'Heilung einer Krankheit' reden, sondern von einer 'Befreiung von einem Störeinfluß'. (Beispiele)

    Kann starke und lange Trauer von Hinterbliebenen Besetzung durch den Verstorbenen bewirken?

       Hinterbliebene wissen meist ebensowenig wie der Verstorbene um ein Weiterleben und die dortigen Regeln. Dies führt oft zu stärkerer und längerer Trauer, als es nach den tatsächlichen Umständen gerechtfertigt wäre.
       Gedanken und starke Emotionen übertragen sich telepathisch nicht nur auf Lebende, sondern noch stärker auf Verstorbene. Weil in der geistigen Welt Gedanken starke schöpferische Kraft haben, können Trauergedanken und Gespräche über den Verstorbenen diesen (vergleichbar wie durch einen Magneten) heranziehen und ihn in der Aura bzw. im Körper eines Hinterbliebenen festhalten. Dies kann nicht nur einen Angehörigen, sondern auch Verwandte, Freunde oder Bekannte *- oder auch ehemalige Feinde betreffen! Die Folgen und die Lösung einer solcherart zustande gekommenen Besetzung gleichen den oben angeführten Schritten.

       Abhilfe: Die Hinterbliebenen sollten in einem solchen Fall

    • mehr Wissen über das Jenseits erwerben
    • den Verlust realistisch als Übergang in ein andere Sphäre betrachten, die ja immer auch die Chance eines Neuanfangs bietet
    • nicht aus Selbstmitleid über den Verlust trauern,
    • sich vor starken Traueremotionen hüten
    • nicht zu lange trauern.
    • bei der gedanklichen Beschäftigung mit Verstorbenen zuvor Jesus um Engelsschutz vor Besetzung bitten
    • für den Verstorbenen Aufklärung durch zuvor verstorbene Angehörige, Freunde oder Engel erbitten
    • für ihn und sich um Trost, Kraft, Erkenntnis und gute, sichere Führung durch himmlische Geistwesen bitten

    Welche Umstände ziehen generell Geistwesen an und können zu Fremdeinflüssen führen?

       Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Absicht, Vorliebe, jedes Bedürfnis, jeder Trieb, jedes Laster, jede Emotion und natürlich auch jede Tat erzeugt Schwingungsmuster, die gleichartige bzw. ähnlichgesinnte oder gestimmte Verstorbene wieder zu Menschen bzw. Lieblingsorten hinziehen können.
       Sofern die vom Menschen erzeugten Schwingungen gut sind, ziehen sie gute oder gar himmlische Geistwesen an, die dem Menschen helfen, ihn unterstützen, führen und schützen und bei der Erreichung seines Lebenszieles spürbar helfen. (Beispiele)
       Sofern die vom Menschen ausgehenden Schwingungsmuster durch Gedanken, Emotionen, Motive, Pläne und Taten jedoch negativen Charakter aufgrund ordnungswidrigen, sündhaften Denkens, arger Motive und Verhaltens aufweisen, ziehen sie entsprechend gesinnte Geister mit unreifem Charakter und evtl. bösartigen Eigenschaften und höllischen Zielen heran.
       Seelisch-geistig nieder stehende oder gar höllische Geistwesen kennen aus Erfahrung oder durch gezielte Schulung in höllischen Gesellschaften meist viele Möglichkeiten, wie sie bewußt einen Menschen besetzen können.
       Normalerweise schützen Engel jene Menschen, die sich an die göttl. Ordnung halten, vor solchen unreifen bzw. bösartigen Geistwesen.

    Folgende Umstände bzw. Verhaltensweisen reduzieren die Engelshilfe und und sind die verborgenen Ursachen, warum neg. Geister Menschen umlagern bzw. besetzen dürfen:

    • Übertretungen der göttl. Ordnung (durch Sünden) gegen Mitmenschen und Mitwelt
    • Unterlassen von Gebeten um Schutz, Hilfe, Führung durch Engel
    • Glaubenslosigkeit, Atheismus,
    • Abgötterei durch Hinwendung und Vergottung von Ahnen, 'Göttern', 'Heiligen', 'Seligen', 'aufgestiegenen Meistern', Menschen, Tieren, Natur
    • Magie als Zusammenarbeit mit Geistern
    • Spiritismus (Geisterkontakt) mit ungeläuterten, unwissenden oder gar höllischen Geistern
       Die dann eintretende Schutzlosigkeit macht es bösartigen, höllischen Geistwesen sehr leicht, einen sündhaften Menschen zu besetzen, zu beeinflussen und letztlich evtl. umfassend zu beherrschen.
       An Zwängen, Süchten, Bosheiten, Irrtümern und antireligiös-antigöttl. Einflüssen ist ihre Anwesenheit und ihr höllisches Wirken erkennbar. Dann redet man von 'dämonischer Besessenheit'.
    Hilfe:    In solchen Fällen ist mit bloßer Aufklärung des Verstorbenen nichts zu machen, denn höllische Geistwesen - also ehemalige boshafte, ungläubige, antigöttlich und bewußt ordnungsübertretende Menschen - kennen die geistigen Regeln meistens sehr gut - und übertreten sie bewußt.

    Wie kann man sich von argen Eindringlingen selbst befreien?

       Um bösartige Geister mit höllischen Zielen zu entfernen, sind folgende Schritte wirksam:
    • 'fasten' (d.h. vor allem konsequentes Unterlassen von allem Falschen und Bösen, das ihnen die Türe geöffnet hat)
    • sich an Jesus Christus wenden, ihn als Gott erkennen, anerkennen und sich seiner Ordnung und Führung unterstellen (evtl. bewußte Lebensübergabe vornehmen)
    • richtig beten lernen und erkennen, daß ohne Bitte von Gott bzw. Engeln keine oder nur wenig Hilfe gewährt wird
    • Jesus darum bitten, daß Engel Schutz, Hilfe, Beistand, Kraft und Befreiung vom Fremdeinfluß gewähren (Beispiele)
    • eigene Schuld vor Gott (=Jesus) bekennen, bereuen, bereinigen, evtl. wiedergutmachen
    • anderen ihre Schuld vergeben, für sich um Vergebung bitten
    • Nächstenliebe ausüben, uneigennützige gute Werke ausüben
    • nach seinem Gewissen leben
    • um Erkenntnis bitten, wodurch man einem Eindringling die Türe geöffnet hat, sein Verhalten entsprechend ändern,
    • den Geist identifizieren
    • im Namen Jesu Christi bösartigen Wesen befehlen zu weichen

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Letztes Update: 21.01.2017