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Endzeitprophezeiungen bis 2027 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Sozialunruhen, Bürgerkriege, Terror, Chaos und Anarchie in der Endzeit

Vorhersagen Jesu Christi durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


Bibl. Ankündigung von Sozialunruhen und Kriegen

Jesus weissagte zu seinen Lebzeiten, als er die Zustände der sog. Endzeit (= unsere Zeit) beschrieb: (mt.24,07) »... es wird sich a ein Volk gegen das andere empören und ein Königreich gegen das andere; (a = mk.13,08; = lk.21,10-11; jl.ev06.150,15*; jl.ev06.174,05a*; jl.ev07.184,08*; jl.ev08.185,03*)

Wie und warum Sozialunruhen, Revolutionen, Chaos, Plünderungen, Raub und Mord entstehen

 Als historisch immer wiederkehrende Ursachen und Auslöser von Unruhen, Terror, Attentaten, Aufständen, Chaos und Anarchie beschreibt Jesus durch Lorber:
(jl.Kenz.147,01) »Die Menschen haben sich seit langer Zeit her eine schlechte Ordnung zusammengestellt, die das Gepräge des ägyptischen Kastenwesens (Rangordnungen mit Geringschätzung des Untergebenen, d. Hg.) nur zu deutlich an sich trug. Die Menschheit aber fühlte sich, und ward inne, daß ihr Wert nicht in den Kastenstufen, die von den Regenten geschaffen wurden, sondern nur in der Ausbildung ihrer inneren geistigen Kräfte liege; und es fing die Menschheit darob über die Großen und Regenten zu murren an; aber die Großen und Regenten wollten dies gerechte Murren nicht verstehen, und stopften gewaltsam jedem den Mund, der es mit seinem Murren zu offen und zu laut trieb. Dies eigenmächtige Geschäft der Großen und Regenten benannte die Menschheit 'Geistesdruck', und ward sehr erbost über solche Eigenmächtigkeiten der Großen und der Regenten.
(jl.Kenz.148,02) Da die Menschheit mit ihrem Murren nicht weiter kam, und sah, daß die Großen und Regenten gar nicht darauf achteten, so fing die Menschheit laut zu klagen an, und verwünschte tausendfältig die rücksichtslosen Eigenmächtigkeiten der Großen und Regenten; aber diese hatten ihre Ohren mit ihren vielen Soldaten verstopft, und achteten nicht darauf. Da ward grimmig die Menschheit, trat keck den Tod verachtend vor die Großen und Regenten hin, und forderte mit gewaltigster Stimme ihr urangestammtes Recht.
(jl.Kenz.148,03) Da erbebten die Großen und dieselben Regenten am meisten, die sich's zu einem Grundsatze gemacht hatten, die Menschheit bis auf's Blut zu drücken und zu verdummen, durch jedes Mittel, dem sie nur irgend einen scheinbaren allgemeinen Zweck unterschieben konnten. Einige Großen und Regenten speisten ihre Völker mit eitlen (leeren, d. Hg.) Versprechungen ab, und diese gaben sich halbwegs zufrieden; wieder andere wollten auch nichts versprechen, und die Folge davon war, daß sie von ihrem Volke von ihren goldenen Herrscherstühlen vertrieben wurden, und bis zur Stunde noch auf fremdem Boden herumirren müssen. Aber nun kommt es auf jene Großen und Regenten, die ihren Völkern allerlei beschwichtigende Versprechungen gemacht haben, von denen aber bis zur Stunde noch keine in der Art als erfüllt folgte, wie sie in der bedrängten Stunde gegeben ward.
(jl.Kenz.148,04) Nun fängt allenthalben das Volk wieder zu fragen an, und sagt: "Was ist das wohl? Was hat man uns versprochen? und nun sehen wir, daß anstatt Weiß überall Schwarz gegeben wird! Man enthob uns zwar des lästigen Kastenwesens; aber dafür will man uns nun allgemein mit Sklavenketten belegen. Man gibt uns Religionsfreiheit ohne Religon. Also gibt man uns auch eine Menge hochgestellter und gutbesoldeter Beamten; aber ein zweites Gesetz bleibt unterwegs; und das, was noch kommt, ist so gestellt wie ein delphischer Orakelspruch, den man so und so gebrauchen kann."
(jl.Kenz.148,05) Die Regierung besteht nun aus einem Kaiser, der den Stein der Weisen noch nicht gefunden hat, oder aus einem Könige, Großherzoge, Herzoge oder Fürsten. Diese gekrönten Häupter erwählen dann ein Ministerium, selten wie es sein solle, sondern lediglich nach ihrer Gunst nach dem alten Sprichworte: "Des Regenten Gunst macht den Philister zu einem Minister." Daraus folgt aber dann auch eine notwendig allgemeine Unzufriedenheit, weil in solch einer Verfassung die gröbsten Ungereimtheiten an's Tageslicht gefördert werden müssen, deren Durchführung beinahe ebenso wenig möglich ist, als so da Blinde den Sehenden Unterricht in der Farbenmischung und deren Effekten geben wollten. So lange solche Meister nicht stutzig werden, und den Sehenden auch etwas gelten lassen, so frettet (windet) sich die Sache noch so durch, als wie da jemand in einem Bette schläft, das voll Flöhe und Wanzen ist; werden aber die Meister dann stutzig und behaupten auf Leben und Tod, daß von nun an das Weiß schwarz ist und das Schwarz weiß, und daß der Arme nicht arm, und der Reiche nicht reich sei, und dergleichen allerevidenteste, widersinnigste Dinge mehr; - dann wird bei solch einer Regierung von A bis Z alles unzufrieden, und am Ende verwegen, wild und toll. Was aber daraus in jüngster Zeit, so solchem Übelstande nicht ehestens abgeholfen wird, schon für Folgen entstehen müssen, kann ein jeder sehr leicht auf den Fingern nachzählen: Aufstände, allerlei Renitenzen bei Groß und Klein, Raub, Mord und Totschlag werden von Tag zu Tag allgemeiner; die Gewissenlosigkeit muß überhand nehmen; das Eigentum der Wohlhabenden wird stets mehr und mehr gefährdet. Die äußeren Mächte werden Kenntnis erhalten von solch üblen Zuständen eines so unklug bestellten Staates, und werden dessen Schwächen nur zu gut zu ihren Gunsten zu benützen verstehen; und ehe sich's noch jemand recht versehen wird, da wird auch schon alles darunter und darüber gehen, und niemand wird da dem andern raten können und sagen: Tue dies oder jenes, und es wird dir besser bekommen.«

Solche Ursachen und Verhätnisse finden sich in unserer Zeit weltweit, insbesondere in ethnischen Konflikten, z.B. zwischen den Israelis und Arabern, aber auch zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern. Dieser Nährboden sollte daher vorrangig verändert werden, wenn man ruhige und friedliche Verhältnisse erreichen will. Wer meint, mit Polizei oder militärischen Zwangsmaßnahmen solchen Folgen falscher Behandlung der Menschen beizukommen, wird wenig Erfolg haben.

Empfehlung bei Sozialunruhen

Jesus nennt in aller Knappheit und Deutlichkeit die Bedingungen, unter denen er in chaotischen Zeiten und Verhältnissen Hilfe bietet:
(jl.Kenz.149,07) »... ihr Wenigen, die ihr noch an Mir hanget, klammert euch künftig kräftiger an Mich, durch die Liebe zum Nächsten, durch Worte und Taten nach Meinem Worte; so sollet ihr zeitlich und ewig vor jedem Schaden verwahrt werden; und wo tausendmal Tausende verlieren werden, sollet ihr verschont werden; und wo das Schwert rasen wird und die Kugeln sausen, werdet ihr mit heiler Haut durchkommen. Aber das müsset ihr alle getreu beobachten, und euch Meines Wohlgefallens würdig bezeigen; dann solle euch auch Mein Schutz in der Fülle zuteil werden... «

s. Beispiele für göttliche Hilfe in allen Lebenslagen

Vorhersage chaotischer geistiger und sozialer Zustände im Juden- und Christheidentum (jes.03,01-05)

Jesus schildert durch Auslegung des Propheten Jesajas, was in der Endzeit auf politischer und sozialer Ebene geschehen wird, weil die Menschen Gott vergessen haben bzw. fremden Göttern dienen:
(jl.ev07.175,01) »Dieses folgende Kapitel hat seine weissagende Geltung für jetzt und für die Folge jener Zeiten (Endzeit, d. Hg.), die Ich euch ehedem kundgegeben habe.
(jl.ev07.175,02) Also aber lautet der erste sehr bedeutungsvolle Vers des Propheten:
(jes.03,01) "Sieh, der Herr, Herr Zebaoth wird von Jerusalem nehmen allerlei Vorrat und desgleichen von ganz Juda, allen Vorrat des Brotes und allen Vorrat des Wassers!"
(jl.ev07.175,03) Unter dem Ausdruck 'Jerusalem' verstehet hier das gegenwärtige Judentum, wie es jetzt ist und schon lange früher auch also war; unter 'Juda' aber verstehet die künftigen Generationen, die dann durch die Annahme Meiner Lehre zu dem Stamme Juda gezählt werden. Diese werden durch ihre große Trägheit auch in einem noch viel größeren Maße dasselbe Los zu gewärtigen haben wie nun im engeren Maße die Juden.
(jl.ev07.175,04) Unter der Wegnahme des Brotvorrates verstehet die Wegnahme der Liebe und der Erbarmung, und unter der Wegnahme des Wasservorrates verstehet die Wegnahme der wahren Weisheit aus Gott, und die Folge davon wird sein, daß sie alle in großer Irre und Finsternis der Seele wandeln werden und keiner dem andern wird raten können; und so auch einer dem andern etwas raten wird, so wird ihm der Rat- und Lichtbedürftige doch nicht trauen und wird sagen: "Wie redest du mit mir vom Lichte und befindest dich in der gleichen Finsternis wie ich!" Daß dann die Menschen durch ihr eigenes Verschulden infolge ihrer Trägheit völlig hilflos dastehen werden, gibt der Prophet in den folgenden Versen treulich also kund, indem er sagt:
(jl.ev07.175,05; jes.03,02) "Also werden ihnen weggenommen werden Starke und Kriegsleute, Richter, Propheten, Wahrsager und Älteste; Räte und weise Werkleute und kluge Redner
(jes.03,03) und Hauptleute über fünfzig, wie auch die ehrlichen Leute."
(jl.ev07.175,06) »Ich setze hier geflissentlich die Hauptleute und die ehrlichen Leute zuletzt, statt gleich anfangs des dritten Verses, und habe schon Meinen Grund dazu. Und nun vernehmet die Beleuchtung!
(jl.ev07.175,07) Wer sind denn die Starken und die Kriegsleute? Das sind solche, wie dereinst war der David voll Glauben und Vertrauen auf Mich, und die Kriegsleute sind solche Menschen, die sich von dem Glauben und Vertrauen des Einen voll begeistern lassen, auf daß sie allzeit siegen über alle noch so vielen Feinde des Guten und Wahren aus Gott.
(jl.ev07.175,08) Wenn aber bei den Menschen der volle Mangel des lebendigen Wassers aus den Himmeln eingetreten ist und alles Fleisch mit seinen Seelen sich in der dicksten Finsternis befindet, wer wird dann unter den Menschen ein rechter und gerechter Richter sein? Wer wird da haben die Gabe der Weissagung? Und so sie auch jemand noch für sich hätte, wer wird ihm glauben ohne inneren Verstand, daß es also ist?! Wer wird für die Geistesblinden und Tauben wahrsagen können? Und wen wird die finstere Menschheit wegen hervorragender Weisheit als einen wahren Ältesten erwählen und zu ihrem Hirten machen mögen? Daher erkennet nun diese Sache recht!
(jl.ev07.175,09) Wem Brot und Wasser in ihrer geistigen Bedeutung weggenommen sind, dem ist dadurch alles genommen; denn wen Gott mit der geistigen Blindheit straft und züchtigt, der ist am meisten gestraft und gezüchtigt. Denn dem ist dadurch alles genommen, und er steht völlig rat- und hilflos da. Das ist aber dann auch schon das äußerste Mittel, mit dem der zu überhand genommen habenden Trägheit der Menschen und allen ihren vielen Lastern stets am allerwirksamsten begegnet werden kann.
(jl.ev07.175,10) Daß aber die Menschen sich mit der Wegnahme des geistigen Brotes und Wassers wahrhaft im größten Elende befinden müssen, und was ihnen dadurch noch alles benommen ist, bezeugt der Prophet noch weiter im dritten Verse, wo er ausdrücklich sagt: Den Menschen werden genommen werden auch die Räte oder Ratgeber und weise Werkleute in allen Zweigen der menschlichen Bedürfnisse, also auch kluge Redner, die sonst mit ihrer Weisheit gar vieles Gute bewirkt haben.
(jl.ev07.175,11) Das Übelste an der Sache aber ist die miterfolgte Wegnahme der, sage, fünfzig Hauptleute! Wer sind diese, und was hat die Zahl fünfzig hier zu tun? Das werden wir nun gleich ganz wohl einsehen.
(jl.ev07.175,12) Wenn wir uns eine ganz große und vollkommen geordnete Gemeinde von Menschen vorstellen, so hat sie, so sie mit allem wohl versorgt sein will, in allem numerisch fünfzig Hauptzweige zu ihren Lebensbedürfnissen schon von alters her zu besorgen und zu bestellen. Was darüber ist, gehört schon der Hoffart an, und was darunter, das ist dann schon Schwäche, Mangel und Armseligkeit. Damit aber jeder einzelne Zweig der gezählten Bedürfnisse nutzwirkend versehen und gehandhabt wird, so muß er auch einen kundigen Hauptmann als Vorsteher und Leiter an der Spitze haben, der sich im Betriebe seines Werkes von Anfang bis zu Ende wohl auskennt; fehlt der und steht an seiner Stelle ein Unkundiger, so wird dieser Bedürfniszweig der ganzen Gemeinde bald schlechte oder auch gar keine Früchte mehr zu tragen anfangen.
(jl.ev07.175,13) Wie wird aber eine große Gemeinde erst dann bestehen, wenn sie durch ihre Trägheit und Fahrlässigkeit endlich aller fünfzig Hauptleute bar wird? Ich sage es euch: Gerade also, wie die große Gemeinde der Juden nun besteht, in der nur gewisse Diebe und Räuber noch etwas besitzen und sich auf Unkosten der Armen mästen und für ihre Bäuche sorgen, dafür aber Tausende in der tiefsten Armut hilflos verschmachten. Denn wo ist der weise Hauptmann, der für sie sorgete und ihnen Arbeit und Brot gäbe in einem oder dem andern Erwerbszweige? Sehet, dieser ist nicht da in gar manchen Zweigen, und somit ist auch alles andere nicht da! Es gibt zwar nun wohl auch noch gewisse Hauptleute, die den verschiedenen Zweigen vorstehen, aber nicht fürs Volk, sondern für sich, und sie sind darum nur Diebe und Räuber und keine rechten Hauptleute wie zu den Zeiten Meiner Richter.
(jl.ev07.175,14) Ihr habt nun gesehen, wie das äußere und innere Wohl der Menschen einer großen Gemeinde von den Hauptleitern in den verschiedenen Bedürfniszweigen abhängt; aber von wem hängt denn in einem Lande, das von einem Fürsten oder Könige regiert wird, eine rechte Aufstellung der besprochenen Hauptleute in einer großen Menschengemeinde vor allem ab? Sehet, eben von einem weisen Könige!«

Chaos und Revolten als Weckmittel für atheistische und geistig-träge Systeme (jl.ev07.175,15-176,05a; jes.03,04 -12)

(jl.ev07.175,15)(Fortsetzung dieser proph. Auslegung:) »Was sagt aber unser Prophet (Jesajas) da, was der Herr den trägen, gottvergessenen Gemeinden noch tun wird? (jl.ev07.175,16) Höret, seine Worte lauten ferner also:
(jes.03,04) "Ich, spricht der Herr, will ihnen Jünglinge zu Fürsten geben, und Kindische sollen über sie herrschen!
(jes.03,05) Und das Volk wird Schinderei treiben, ein Mensch wider den andern, ein jeglicher sogar wider seinen Nächsten, und der Junge wird sich stolz erheben über den Alten und ein loser, betrügerischer Mann über den Ehrlichen!"
(jl.ev07.175,17) Die Worte des Propheten sind hier für sich so klar und wahr, daß sie keiner weiteren Erklärung bedürfen; nur auf die großen und offenbar bösesten Folgen kann Ich euch aufmerksam machen, obschon sie auch leicht von selbst zu finden sind. Wenn bei einem solchen Wirrwarr in einem Lande einmal alle Lebensverhältnisse in die größte Unordnung geraten und durch die Not alle Menschen einer Gemeinde in die größte Unzufriedenheit gesetzt werden, dann gibt es denn auch eine schonungslose Empörung über die andere. Das Volk erwacht und steht auf und treibt Fürsten und die selbstsüchtigen Hauptleute in die Flucht oder erwürgt sie gar. Und da ist es, wo man sagt: "Ein Volk zieht wider das andere." (vgl. mt.24,07)
(jl.ev07.175,18) Denn der Mensch vermöge seiner trägen Beschaffenheit läßt sich so lange noch allen Druck gefallen, wie er in seiner Blindheit noch seinen Magen mit einer noch so mageren Kost füllen kann; wenn aber einmal auch diese aufhört und er nichts als den Hungertod vor seinen Augen hat, dann erwacht er sicher und wird zu einer hungerwütenden Hyäne. Und bis dahin muß es kommen, damit die Menschheit zum Erwachen kommt.
(jl.ev07.176,01) Nun aber ist alles zerstört und niedergemacht. Wem nur irgendeine Schuld gegeben werden kann, daß er durch seine unbarmherzige Selbstsucht auch zum allgemeinen Völkerunglück beigetragen hat, der fällt als ein leider trauriges Opfer der allgemeinen Volksrache. Aber was dann? Die Menschen haben nun keinen, gar keinen, weder einen guten noch einen bösen Führer mehr. Sie befinden sich in der vollendetsten Anarchie, in der am Ende ein jeder tun kann, was er will; ein anderer, Stärkerer, kann ihn aber auch strafen nach seiner Herzenslust.
(jl.ev07.176,02) Da treten dann die Weiseren zusammen und sagen: "So geht es nicht, und so kann es auch nicht bleiben! Wir Weiseren und Mächtigeren wollen uns einverstehen und das Volk dahin stimmen, daß es mit uns wähle ein weises Oberhaupt. Und es ist ein Großhaus, das zwei Brüder von mancher anerkannten Erfahrung innehabe!" Was geschieht da und dann? Der Prophet soll es uns ganz getreulich sagen! Und was sagt da der Prophet?
(jl.ev07.176,03) Höret! Er sagt:
(jes.03,06) "Dann wird einer seinen Bruder aus seines Bruders Hause ergreifen und sagen: 'Du hast Kleider (Kenntnisse und Erfahrungen), sei unser Fürst und hilf du diesem Umfalle!'
(jes.03,07) Er aber wird zu der Zeit sagen und schwören: 'Höret, ich bin kein Arzt, und es ist weder Brot (Glaubens-Gutes) noch Kleid (Glaubens-Wahres) in meinem Hause! Setzet mich darum nicht zum Fürsten im Volke!'
(jes.03,08) Denn Jerusalem (das Judentum an sich, d. Hg.) ist reif und fällt dahin, und Juda (die späte Zeit des entarteten Christentums, d. Hg.) liegt ebenfalls da; denn ihre Zunge und ihr Tun ist wider den Herrn, indem sie den Augen Seiner Majestät (dem Lichte Seiner Weisheit) widerstreben.
(jes.03,09) Es ist das vor aller Welt offen und kundig. Ihr Wesen hat kein Hehl; denn sie rühmen ihre Sünde wie zu Sodom und Gomorra und sind frech und verbergen sich sogar nicht. Wehe ihrer Seele; denn damit bringen sie sich selbst in alles Unglück!"
(jl.ev07.176,04) Aber der gewählte Fürst, der allenfalls auch Ich Selbst sein könnte, sagt weiter:
(jes.03,10) "Gehet und prediget zuvor den Gerechten, daß sie gut werden, und sie werden dann die Frucht ihrer Werke essen!
(jes.03,11) Wehe aber den Trägen und Gottlosen; denn sie sind allzeit böse, und es wird ihnen vergolten werden nach ihren Werken, und wie sie es verdient haben!
(jes.03,12) Höret, darum sind Kinder Fürsten Meines Volkes, und sogar Weiber herrschen über sie. Mein Volk, deine (falschen) Tröster verführen dich (siehe Rom!, d. Hg.) und zerstören den Weg, den du gehen sollst!
(jl.ev07.176,05a; jes.03,13) Aber der Herr steht da, zu rechten, und ist (nun) aufgetreten, die Völker zu richten."«

Politische Hilflosigkeit aus Unfähigkeit, weise Leiter zu erkennen; kirchliche Schuld daran; negative Folgen

(jl.kenz.137,06) (Fortsetzung der Prophezeiungsauslegung:) »Der Welt fehlt nun alles geistige Licht, denn die Diener Baalams (vor allem das Papsttum, d. Hg.) haben es erstickt in den Herzen der ohnehin Wenigen, die noch irgend einen schwachen Glauben hatten. Nun ist eine vollste Nacht geworden; niemand weiß mehr zu raten und zu helfen; daher halten sie Rat über Rat, und wählen in einem fort Wähler über Wähler, um dadurch auf die Weisesten des Landes zu gelangen; aber sie sind nun alle blind, und ersehen und erkennen die Weisen nicht, da sie sich nur an die Angesehensten halten, und an jene, die eine starke Stimme haben; daher aber werden sie auch stets mehr Elend hervorrufen, und Raub und Mord und großes Blutvergießen, wie es sich nun schon an mehreren Orten zu zeigen anfängt. Es ist sonach hohe Zeit, mit dem rechten Lichte zu kommen, da sonst zu viel Elend über die Welt kommen würde und müßte, um vor der völligen Zerstörung gesichert zu sein...«

Unmöglichkeit, Anarchie und Not ohne göttliche Hilfe zu überwinden; Zweck von Unglück und Katastrophen

Wie Terror, Chaos und Anarchie von der Wurzel her zu überwinden sind, beschreibt Jesus durch Lorber ganz klar:
(jl.kenz.134,01) »Das sicherste und wirksamste Mittel (gegen Anarchie und Not) bin Ich, der Herr des Himmels, aller Welten, aller Völker und Fürstentümer! - (jl.Kenz.134,02) Wenn die Völker ... Mich ergreifen werden, dann wird Friede und Ruhe in ihren Landen sein. Solange das aber nicht der Fall sein wird, soll der Zankapfel von ihren Landen nicht genommen werden. Alle noch so feinen politischen Mittel sollen fruchtlos sein, sie mögen Junten über Junten (Vereinigungen, Regierungsausschüsse) bilden und Repealversammlungen (Abschaffungs- oder Aufhebungsversammlungen) über und über halten, und es soll ihnen solches dennoch wenig oder gar nichts helfen. Denn Ich allein bin der Herr und tue nach Meinem Plane, was Ich will! - Meinst du denn, daß Meine Pläne von ein paar Jahren abhängen? O sieh, vor Mir sind tausend Jahre wie ein Tag. Und ein leiblich Unglück der Völker, welches sie wach hält, ist besser als eine glückliche Nacht, in der es kaum jemand der Mühe wert hält, an Mich zu denken und im Herzen zu glauben, daß da alles von Mir abhängt und daß Ich auch ein stets wachender Herr bin aller Völker und Herren der Welt! Meinst du aber etwa, man solle diesen Menschen gute Bücher und geistig geweckte Menschen zukommen lassen, auf daß sie die Wahrheit erschauen möchten!? - O siehe, an dergleichen Mitteln habe Ich es noch nie in einem Lande fehlen lassen. Wenn aber der Acker ein durchaus schlechter Grund und voll Unkrautes ist, wird da das Weizenkorn wohl aufgehen und eine Frucht bringen? Ja, es werden wohl einzelne Halme aufschießen; aber sie werden wenig beachtet, da ihr Dasein von keinem gemeinsamen Nutzen ist. Wenn aber das Unkraut auf dem schlechten Acker abgemäht wird, da wird äußerlich auf die wenigen einzelnen Halme keine Rücksicht genommen, es müßten nur gar schöne und samenreiche darunter sein, welche der Herr des Ackers durch seine Knechte sammeln ließe wegen des guten Kornes. Denn so ein Halm gute Frucht bringt auf schlechtem Grunde, wird er noch eine bessere tragen in fetter, unkrautloser Erde. Aber die schlechten Gründe müssen aufgebracht werden, und durchstochen und durchwühlet das Land, damit alles Unkraut verderbe; alsdann wird der Acker mit der Zeit fähig werden, einen guten Samen fruchtbringend in sich aufzunehmen. Also werden nun auch die von dir erwähnten Länder aufgewühlt und in die Brache gelegt, damit sie in der rechten Zeit fruchttragend werden mögen. - Verstehst du solches? - Ja, Ich sage dir: Also muß es geschehen! Denn nun ist die Zeit gekommen, da Ich das Unkraut verderben und die Länder nach der Reihe brach legen lasse. Je mehr des Unkrautes, desto eher soll diese Arbeit vor sich gehen. Auch deinem Lande steht ein gleiches Los bevor! Da will Ich alle Lauen aus Meinem Munde speien und alles Unkraut bis in den Grund vernichten im Feuer Meines Grimmes. - Das sage Ich, der Herr!... «

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Letztes Update: 16.02.2017