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Notwendigkeit und Bedeutung von Bitten

Gebete zu Gott (Jesus-Jehova)

Hinweise durch Bibel und Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:

Hand nach rechts Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime


    Hilfe Gottes setzt Bitte voraus (Matthäus.07,07-08; Lukas.11,09; Jakobus.04,02; Jakobus.05,14; Lukas.11,05; Lukas.11,11; Lukas.11,13; Jeremia.29,13 .14)

    Viele Menschen in unserer westl. Kultur glauben, Gebet zu Gott (Jesus-Jehova) bewirke entweder gar nichts oder habe allenfalls autosuggestive Wirkung auf den Betenden selbst oder suggestive Wirkung bei anderen. Gebetswirkungen seien daher entweder Zufall oder Einbildung.
    Die christlichen Kirchen pflegen zwar Gebet in verschiedensten Formen, aber die Wirkung scheint viele Kirchenmitglieder auch nicht unbedingt so zu überzeugen, dass sie daraus ein reges und intensives Gebetsleben abzuleiten scheinen. Katholiken denken beim Gebet vor allem ans Rosenkranzgebet zu Maria oder an vorformulierte Gebete wie das Vaterunser.
    (Matthäus.07,07) Warum fordert also Jesus alle Menschen auf: » a Bittet, so wird euch gegeben; b suchet, so werdet ihr findenc klopfet an, so wird euch aufgetan. (a Matthäus.07,07*; = Lukas.11,09Matthäus.18,19Matthäus.21,22Markus.11,24Johannes.14,13-14;  Johannes.15,07Johannes.16,241.Joh.05,14-15Jakobus.01,05Jakobus.04,02Jeremia.29,13jl.ev01.092,15+;  jl.ev09.043,05jl.schr.035,10jl.rbl1.083,13jl.him2.146,02-03;  b Jeremia.29,13-145.Mose.04,29; VatB.023;  c = Lukas.11,09-10; a+b+c: jl.bmar.179,14jl.ev01.145,04-05;  jl.ev02.137,16*;  jl.ev03.100,17jl.ev05.088,06jl.ev05.267,03jl.ev08.069,02**;  jl.ev08.103,11jl.ev08.104,08jl.ev08.108,11-14*;  jl.ev09.154,12jl.ev09.194,10jl.hag1.001, Vorrede;  jl.him2.154) (Beispiel Hilfe bei einem Tiertransport)

    Apostel Jakobus (Jakobus.05,14) weist darauf hin, daß insbesondere bei Krankheiten Gebet unter Handauflegung ein hervorragendes Mittel zur Heilung durch Gottes Hilfe sei. Wenn dies wirklich so ist, warum spielt Gebet unter Handauflegung in unserem Gesundheits- bzw. Krankheitswesen praktisch keine Rolle bzw. warum benutzen nur einige als Scharlatane abgekanzelte Aussenseiter diese Methode zur Heilung verschiedenster Erkrankungen? Beispiele dafür, dass wohl doch etwas dran sein könnte, habe ich an mir und an anderen allerdings schon öfters erlebt. (Beispiel der Spontantheilung einer Bänderdehnung)
    Apostel Jakobus weist auf einen der häufigsten Gründe hin, warum viele Menschen wenig spürbare göttliche Hilfe erfahren: »... Ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet.« (Jakobus.04,02)

    Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Hilfe aus der unsichtbaren geistigen Welt in verschiedensten Bereichen wohl nur bzw. am ehesten kommt, wenn man zuvor darum gebeten hat.
    (jl.bmar.179,14) Auf den gleichen Sachverhalt weist ein Erleuchteter aus dem Jenseits hin: »...In der Folge (sollt ihr) zwar alles, was ihr nun habt, vom Herrn (Jesus) haben, aber nur auf dem Wege der Bitte! Wer von euch aber nicht bitten wird, der wird auch nichts oder nicht viel erhalten.«
    Kurz gesagt: Laut solchen Aussagen werden himmlische Helfer wohl nur aktiv, wenn man sie direkt um ihre Hilfe bittet?!


    Warum Hilfe Gottes eine Bitte erfordert (jl.ev01.145,04-05; jl.ev02.137,16)

    Gibt es rationale Gründe dafür, dass Hilfe aus der unsichtbaren Welt am ehesten erfolgt, wenn man darum bittet? Falls dies so ist, gibt es dann bestimmte Regeln, zu wem, um was und wie zu beten bzw. zu bitten ist?
    (jl.ev01.145,04) Jesus begründet durch seinen 'Schreibknecht' Jakob Lorber (1800-64), dem er zwischen 1840-64 tausende Seiten durch eine innerlich klar vernehmbare Stimme diktierte, u.a., warum göttl. Hilfe tatsächlich Gebet voraussetzt: ».. Ich darf und kann niemandem Meine Kraft und Macht anbinden aus Meinem Willen, es sei denn, daß da jemand kommt und sie sich selber nimmt; denn es wird von Mir aus niemandem je vorenthalten, sich zu nehmen das Leben oder das Gericht, was er will, und so auch nicht Meine Macht und Kraft zu einem guten Zwecke.«
    Ein selbst erlebtes Beispiel (Linderung von Arthroseschmerzen) weist darauf hin, dass Jesus der richtige Adressat für erfolgreiche Gebete zu sein scheint.
    Jesus schildert weiter, was geschieht, wenn man sich die kleine Mühe einer Bitte nicht macht: (jl.ev01.145,05) »Wer da nicht selbst kommt, dem wird nichts zuteil - außer die Gnade des Lichtes, durch das er finde hier oder jenseits den Weg zu Mir und auf dem Wege einsehe, daß Ich Selbst der Weg zum Leben und das Leben selbst bin.« Offensichtlich entscheidet der freie Wille des Menschen entscheidend mit, ob solche Hilfe kommt oder nicht. (Beispiel Schmerzlinderung nach komplizierten Knöchelbrüchen)
    Jesus begründet auch, warum sich Gott (Jesus-Jehova) und die ihm gehorchenden Engel mit ihren Hilfen geradezu zurückhalten müssen, wenn Menschen sie nicht um Hilfe bitten: (jl.ev02.137,16)»Ich kann zwar alles wissen schon von Ewigkeit her, was mit einem Menschen wird, wenn Ich es wissen will; aber auf daß der Mensch in der Reife seiner Jahre völlig frei und unbeirrt handeln kann, so ziehe Ich auf eine bestimmte Zeit Meine Augen von ihm ab und nehme kein Wissen von seinem freien Handeln, außer er bittet Mich inständigst, ihm zu helfen beim freien Kampfe mit der Welt. Da sehe Ich Mich nach ihm um, helfe ihm auf den rechten Weg (Beispiel einer Logeneinstufung) und verleihe ihm beim Kampfe mit der Welt die nötige Kraft.«
    Weil Gott (Jesus-Jehova) und seine Engel also die Willensfreiheit eines Menschen sehr wichtig nehmen und sie beachten, werden sie nach geistigen Grundregeln wohl erst dann spübar und erkennbar aktiv und helfen, wenn man sie darum gebeten hat. Wer daher um nichts bittet, dessen Wille wird ja erfüllt, wenn er nichts an Hilfe erhält. Warum sollte ihm auch etwas aufgenötigt werden, auf das er offensichtlich keinen grossen Wert legt?

    Notwendigkeit von Bitten; warum Bitten wichtiger als Danken ist (jl.bmar.179,03-15)

    Wenn Bitten eine zentrale Voraussetzung für Hilfe aus der göttlichen Welt sind, welche Rolle nehmen dann beim Beten die verschiedenen Formen des Betens ein? Man unterscheidet z.B. beim Beten die Bittgebete, Dankgebete, Anbetung, Lob und Preis Gottes.
    In einer Lorber diktierten Schrift über den Werdegang eines verstorbenen Bischofs im Jenseits erklärt ihm Petrus, warum z.B. Bitten wichtiger als Danken beim Beten ist: (jl.bmar.179,03) »Da uns der Herr Selbst so (Vaterunser) beten und bitten gelehrt hat, so glaube ich denn doch, daß es nicht unrecht sein dürfte, so wir als Kinder Ihn zuvor um all das bitten möchten, was wir für uns als notwendig erkennen!«
    Wir Menschen sollen also selbst erkennen, was uns fehlt und dürfen, ja sollen sogar Jesus um Hilfe bei der überwindung des Problems bzw. Mangels bitten! In der Tat funktioniert das, sofern bestimmte Regeln eingehalten werden! (Beispiel Arbeitssuche)

    Weiter wird begründet, welche verborgene Bedeutung Danken und Bitten als Formen des Betens haben, bzw. was sie symbolisieren: (jl.bmar.179,04) »Ich meine: Schon der schuldige Dank, den wir für die zahllosen Wohltaten dem Schöpfer darbringen, ist ein heilig großes Privilegium für uns freie Wesen. Wir anerkennen dadurch Gott (Jesus-Jehova) gegenüber das, was wir haben und empfangen, als freie und nicht als gerichtete Gabe. Aber die Bitte steht dennoch viel höher, da uns eben durch die Bitte nicht nur die Erkenntnis zukommt, daß wir eine Gottesgabe als eine freie anerkennen dürfen, sondern auch sogar die freie Wahl der Gabe!
    (jl.bmar.179,05) Zur vollkommenen Freistellung des Geistes gehört nicht nur die freie Erkenntnis dessen, was der Herr als für uns Lebensnotwendiges frei gibt, sondern hauptsächlich die freie Wahl dessen, was uns nottut. Dazu aber gehört doch offenbar mehr Selbsterforschung und freie Selbsterkenntnis als nur zur Wahrnehmung, daß alles, was wir sind, haben und empfangen, freie Gaben aus Gott (Jesus-Jehova) dem Herrn sind.
    (jl.bmar.179,06) Wer für eine empfangene Gabe dankt, fühlt aber dabei kein Bedürfnis nach einer für die Folge weiter nötigen Gabe, ist in seiner Lebenssphäre noch sehr stumpfsinnig und hat noch viel Tierisches in sich. Denn auch Tiere danken durch ihren frohen Genuß instinktmäßig dem Geber, wenn sie Ihn auch nicht zu erkennen imstande sind. Begehren aber kann kein Tier etwas, weil es seine Bedürfnisse nicht erkennen kann! Wenn es hungrig ist, da sucht es Speise. Hat es diese gefunden und sich gesättigt, dann ruhet es so lange, bis es wieder hungrig wird. Diese Ruhe ist ein stumpfer Dank für die Speise, die es zur Sättigung gefunden hat; aber wenn das stumpfe Tier satt ruht, hat es keine weitere Erkenntnis, daß es künftig wieder hungrig werden könnte und einer Nahrung bedürfte.
    (jl.bmar.179,07) Nicht so ist es bei dem Menschen, denn dieser weiß, was ihm not tut. Hat der Mensch sich gesättigt, so weiß er, daß er wieder wird essen müssen, um sich zu sättigen. Er kennt aber auch den Geber. Daher soll er nicht nur danken, wenn er sich gesättigt hat, sondern soll vielmehr noch mit dem Danke die Bitte vereinen. Durch sie legt er dem Schöpfer um so mehr an den Tag, und bezeugt, daß er alles nur von Ihm bekommt und auch für die Zukunft das Gute und Notwendige von Ihm erwartet.«

    Danken und Bitten sind also Zeichen der Freiheit und des differenzierten Erkenntnisvermögens eines Menschen!

    Petrus weist weiter darauf hin, dass Menschen sogar das Recht auf Bitten an Gott (Jesus-Jehova) haben!: (jl.bmar.179,08) »Zugleich aber stellt der Mensch sich seinem Meister eben durch die Bitte auch so dar, wie ihn eben der Meister haben will: als ein völlig freies Wesen, dem nicht nur das Recht des Empfangens, sondern auch das demütig freie Recht des Begehrens zusteht. Dieses Recht aber setzt doch sicher bei jedem Menschen eine mächtige Selbsterkenntnis voraus, ohne die kein Mensch ein vollkommener Mensch werden kann!
    (jl.bmar.179,09) Ich meine, diese Gründe dürften für eure Weisheit wohl hinreichend sein, um einzusehen, daß die Bitte für jeden freien Geist um vieles nötiger ist als der beste und allerschuldigste Dank!
    (jl.bmar.179,10) Und sollten dir ... alle meine sicher triftigsten Gründe noch immer nicht genügen, so genüge dir, daß der Herr Selbst uns gar oft aufgefordert hat, daß wir bitten sollen, so wir etwas empfangen wollen, aber nur überaus selten jemanden an eine Danksagung erinnerte!
    (jl.bmar.179,11) So gab Er uns auch eine heilige Form (Vaterunser), nach der wir beten und bitten sollen. Aber von einer Form, wie wir danken sollen, weiß ich dir kaum etwas zu sagen!
    (jl.bmar.179,12) Wohl dankte der Herr Selbst bei der Gottheit, die als Vater in Ihm war, zu öfteren Malen und verwies es auch ein einzigesmal den neun Gereinigten, die nicht wieder mit dem Zehnten gekommen sind, Ihm die Ehre zu geben. Dessenungeachtet gab Er uns dennoch nie eine Form, wie wir danken sollen, - was Er in bezug auf die Bitte doch ausdrücklich getan hat.
    (jl.bmar.179,13) Hat aber der Herr von uns unvolkommeneren Bewohnern der Erde die Bitte ausdrücklich verlangt, so bin ich wohl der Meinung, daß Er sie bei euch nicht als überflüssig betrachten wird!
    (jl.bmar.179,14) Daher geht schließlich mein Auftrag vom Herrn an euch alle dahin, daß ihr in der Folge zwar alles, was ihr nun habt, vom Herrn haben sollt, aber nur auf dem Wege der Bitte! Wer von euch aber nicht bitten wird, der wird auch nichts oder nicht viel erhalten.
    (jl.bmar.179,15) Denn seid ihr frei, so müßt ihr auch selbst erkennen, was euch nottut. Habt ihr euch dahin erkannt - was bei euch um vieles leichter sein wird, als es bei uns war -, dann bittet; und es wird euch gegeben werden, um das ihr werdet gebeten haben.«
    Der letzte Satz ist wohl ein wichtiger Schlüssel, damit Gebete erhört werden: Weil wir frei sind, obliegt es uns selbst, zu erkennen, was wir gerade brauchen. Wenn wir dann Jesus und seine Engel um Hilfe bitten, erhalten wird das Erbetene - nicht mehr und nicht weniger! Wer also z.B. Erkenntnisse darüber benötigt, ob ein eingeschlagener Weg oder eine bestimmte Praktik oder Lehre richtig ist, sollte um Erkenntnis darum bitten und auf die dann folgenden Zeichen, Worte und Geschehnisse achten. (Beispiel von Erfahrungen mit Leitern einer chr. Charismatikergruppe.)


Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime

Wer obige Gebetsanleitungen Gottes (Jesus-Jehova) mit denen von Allah im Islam vergleicht, findet unschwer enorme Unterschiede:

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