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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Selbsthilfe und / oder Gottvertrauen?

Textauszüge aus den Werken des Propheten Jakob Lorber


Inhaltsübersicht:


Hilfe bei Jesus statt bei Priestern und Mitmenschen suchen

   (jl.hag1.002,04) (Jesus:) »Meinen Freunden und Freundinnen sage: sie sollen Meine Diener und Knechte (Priester, d. Hg.) nicht mehr lieben als Mich! Ihr Heil sollen sie nicht so sehr in ihre, sondern vielmehr ganz in Meine Hände legen und sich ganz Mir anvertrauen. Denn der Diener muß handeln nach dem Gebote streng, will er nicht für unwürdig befunden werden; allein der Geber des Gesetzes steht über demselben und kann auch über dasselbe stellen, wen er will. Solange sie aber stehen unter dem Joche, werden sie gerichtet; wer aber zu Mir kommt, dem kann Ich das Gericht erlassen.«


   (jl.kenz.147,14) »Ihr wenigen aber, die ihr bis jetzt an Meinem Namen und an Meinem Worte gehalten habt, fürchtet euch nicht, und richtet auch niemanden, so werde Ich euch erhalten und nicht fallen lassen. Erwartet nichts von der Welt und ihren unsinnigen Räten; denn Ich sage euch: Das alles wird untergehen, was nicht an Mich sich anhält; ihr aber werdet bleiben, wie Ich in Ewigkeit!«

Was der Mensch selbst erledigen muß bzw. wo ihm Gott hilft

Bedeutung des freien Willens bei Änderungen

   (jl.ev05.097,02) (Engel Raphael:) »Will er (Sünder) sich ändern, so steht ihm vom Herrn aus nichts im Wege; denn ein (innerlich) Bedrängter darf ja nur den leisesten Wunsch in sich äußern, und es wird ihm alsbald Hilfe gegeben. Aber so er sich in seiner Bosheit ganz wohl und zufrieden befindet und nie einen bessern Wunsch von sich und in sich vernehmen läßt, da freilich wird ihm in seinem Willen keine besondere Einstreuung (Beeinflussung, d. Hg.) gemacht.
   (jl.ev05.097,03) Wohl wird es in seines Herzens Sensorium, das man 'Gewissen' nennt, eingeflüstert, und er bekommt von Zeit zu Zeit ganz tüchtige Mahnungen von uns aus. Kehrt er sich nur einigermaßen daran, so ist da von einem Verlorengehen und Verdorbenwerden keine Rede mehr. Da kommt dann die geheime Hilfe unablässig von oben und verleiht der Seele stets Einsicht und Kraft, sich aus dem großen Gewirre mehr und mehr loszumachen; und es gehört dann nur so ein wenig guten Willens dazu, und es gehet dann schon recht hurtig vorwärts, - wenigstens bis dahin, wo der Mensch, für eine höhere Offenbarung geeignet, vom Geiste Gottes Selbst ergriffen und weiter im wahren Lebenslichte geführt wird.
   (jl.ev05.097,04) Aber wo sich natürlich der Mensch in seiner groben Verblendung und in seinem Weltsinnenrausche an die gar sanften und leisen Mahnungen, von uns ausgehend und sich im Herzen kundgebend, gar nicht im geringsten kehrt, sondern schon gleich tut, als wäre er ein Herr der ganzen Welt, - ja, da hat dann doch wohl niemand anders die Schuld am unverbesserlichen Zustande der eigenen Seele als eben die höchst eigene Seele für sich selbst!«

Wesen und Entstehung von Teufeln und Dämonen

   (jl.ev05.097,05) »Glaube es mir, und merke wohl auf, was ich dir nun sage! Es gibt in der ganzen Natur- und Geisterwelt keine sogenannten Urteufel, sondern nur solche, die schon früher als unverbesserlich schlechte und lasterhafte Menschen einmal auf der Welt gelebt haben und schon da als die ganz eigentlichen, eingefleischten Teufel die andern Menschen zu allerlei Lastern und Schändlichkeiten nicht nur verlockten, sondern auch mit allen ihnen zu Gebote stehenden Zwangsmitteln dazu nötigten, - wodurch sie sich aber in sich selbst eine desto größere Verdammnis bereiten, aus der sie sich schwer je völlig herauswinden werden... «

Angebotene Gnade soll genutzt werden; warum ernsthafte, vertrauens- und sinnvolle Bitten Voraussetzungen für Hilfe sind


   (jl.ev05.097,06) »Daß aber dann auch jenseits vom Herrn in der ordnungsmäßigen Art alles Mögliche zugelassen wird, um eine verdorbene Seele zu heilen, kannst du dir wohl denken; denn der Herr hat keine Seele fürs Verderben, sondern nur für die möglichste Lebensvollendung erschaffen. Aber das kannst du dir auch merken, daß da im ganzen, unermeßlichen Schöpfungsraume keine einzige Seele durch ein irgend unvermitteltes, ganz unbedingtes Erbarmen zu einer Lebensvollendung gelangen kann, sondern nur durch ihren höchst eigenen Willen! Der Herr läßt dem Menschen wohl allerlei Hilfsmittel in die Hände spielen; aber dann heißt es beim Menschen, diese als solche erkennen, sie mit dem eigenen Willen ergreifen und selbst wie ganz eigenmächtig gebrauchen!
   (jl.ev05.097,07) Ja, wenn dann ein Mensch frei aus sich ruft und sagt in seinem Herzen: "Herr, ich bin zu schwach, mir mit den von Dir mir dargereichten Mitteln zu helfen; hilf Du mir mit Deinem Arm!", - ah, da hat der Mensch selbst die höhere Hilfe begehrt mit dem eigenen Willen und aus der eigenen Erkenntnis und Innewerdung der unzulänglichen Kraft! Da kann dann der Herr auch sogleich mit aller der erforderlichen Macht und Kraft einwirken und einer schwachen Seele augenblicklich helfen.
   (jl.ev05.097,08) Aber es muß da des Menschen Wille wie sein Erkennen und Vertrauen von der vollsten Entschiedenheit durch und durch begleitet sein. Denn es bleibt sonst bei der Ordnung, dernach sich eine jede Seele mit den dargebotenen Mitteln selbst helfen muß, weil jede fremde Einstreuung (Einflußnahme, d. Hg.) in das Hauselement des Eigenwillens eine offenbare Auflösung des Wesens der Seele zur notwendigen Folge haben müßte. Denn wenn die Seele sich selbst bilden muß nach der ewig notwendigen Anordnung des Herrn, so muß sie sich auch selbst bilden und vollenden mit den dargebotenen Mitteln, gleichwie auch ein jeder Mensch auf der Erde sich selbst des Leibes Nahrung suchen, sie erkennen und genießen muß, so er sein irdisches Leben fristen will.
   (jl.ev05.097,09) Da steigt kein Gott und kein Engel auf die Erde und saget allenthalben: "Seht, dies und jenes esset, so es euch hungert!", sondern es kommt der Hunger und der Mensch kostet mit seinem Gaumen die überall wachsenden Früchte, und die ihm munden, die ergreift er und stillt sich mit ihnen ganz behaglich seinen Hunger. Dürstet es ihn, so eilt er zu einer frischen Quelle, und friert es ihn, so wird er sich bald aus allerlei feinsten Stoffen, die seine Haut nicht reizen und stechen, eine Hülle zur Not zusammenflechten und seine Haut also verwahren vor der Kälte der Luft. Und will er geschützt vor Regen und wilden Tieren sein, so wird er auch bald mit einer Hütte fertig sein; denn es sind ihm dazu ja allerlei Mittel geboten. Wo er sich nur hinwendet, findet er gleich eine Menge Gaben, die er als solche leicht erkennen und auch mit den ihm dafür verliehenen Kräften ebenso leicht gebrauchen kann.
   (jl.ev05.098,01) Wenn der Herr aber den Menschen schon für die äußeren Lebensbedürfnisse selbst sorgen läßt, um die Seele in der Selbsterkenntnis und Selbsttätigkeit zu üben, um wieviel mehr ist dann das für die Seele selbst der notwendige Fall!«

Schutz durch Gottvertrauen oder durch Selbsthilfe und Reichtümer?

   (jl.kenz.142,01) (Jesus:) »... Wer auf Mich baut und vertraut, dem solle kein Haar gekrümmt werden, weder geistig noch leiblich. Alle aber, sie mögen sein, wer sie wollen, hoch oder nieder, Könige oder Bettler, die auf ihre eigene Macht bauen, und auf die 'Selbsthilfe' vertrauen, werden untergehen, und es wird heißen: Heute mir, morgen dir!...«


(jl.him1.271,01) »Der Mensch ist ein Denker,
doch Ich nur ein Lenker.
Der heiterste Morgen
bringt jedem noch Sorgen.
Doch wem da beschieden
der Abend im Frieden,
der denke am Ziele:
Es war so Mein Wille!«

   (jl.him1.271,02)(Jesus:) »Schreibe nur zu und verkünde Meinen Rat dem Bekümmerten ..., daß er nur ganz allein auf Mich vertrauen und Mir volltrauen solle! Denn Ich weiß es allezeit am besten, wo jemanden der Schuh drückt, und bin auch ein sehr verlässiger Wegweiser. Mir sind alle Wege wohl bekannt. Und Ich bin der nächste und kürzeste Weg Selbst! Wer darauf wandeln wird, der wird das rechte Ziel nicht verfehlen ewiglich! Denn wen Ich führe, der hat wahrlich einen sicheren Geleitsmann. Und wer auf Meinen Wegen wandelt, der verfolgt ein sicheres Ziel, ja ein Ziel, das ein Ziel aller Ziele ist. Denn Ich bin der Wegweiser, der Weg und das ewige, lebendige Ziel Selbst!
   (jl.him1.271,03) Siehe daher, ... du sorgst und bekümmerst dich eitel (umsonst, d. Hg.), wenn du Mich liebst, treu rufst und ungezweifelt glaubst, daß Ich, dein allmächtiger, großer und heiliger Vater, es bin, der dir solches durch diesen Meinen Wortschreiber (Lorber, d. Hg.)sagen läßt. Tue daher nur soviel als du magst und kannst, alles übrige überlasse im vollsten Vertrauen nur Mir! Und du kannst versichert sein, daß Ich alles zu einem gerechten Ziele führen werde.
   (jl.him1.272,04) Wahrlich, so du Mich eine Stunde lang geliebet und ebenso lange Mir vertraut hast, so hast du mehr getan, als so du dich zehn Jahre vergeblich sorgtest und in solchen Sorgen für nichts und um nichts gar oft von Meinen Gnadenwegen dich abwendetest!
   (jl.him1.272,05) Sage, magst du wohl allen deinen Kindern eine Elle hinzufügen? Oder vermagst du die Schwachen zu stärken und die Starken zu schwächen? Oder vermagst du wohl die Kleinen groß und die Großen klein zu machen, oder daß die Blinden sehend und die Sehenden blind werden, die Tauben das Gehör erhalten und die mit offenen Ohren doch nichts hören und verstehen?
   (jl.him1.272,06) Siehe, Ich bin ein Herr über Lebendige und Tote! Und so hört der Lebendige allezeit Meine Vaterstimme, versteht sie und kehret sich danach. Aber auch den Toten (d.h. von Gott abgefallenen, d. Hg.) kann Ich Mich als Herr mit Meiner Donnerstimme allerschütternder Macht gar wohl verständlich machen, wenn es an der Zeit ist. Und es müssen Mir gehorchen die ganze Erde, der Mond und all die Sonnensterne und all das Weltgetümmel um sie!
   (jl.him1.272,07) Siehe, so aber solches alles und zahllos mehreres, vom Kleinsten bis zum Größten, abhängt von Meinem Willen, und du aber freiwillig hängest mit deinem Herzen an Meiner Vaterliebe, die da ist der ewige Ursprung aller Dinge - wie kann dich dann noch etwas bekümmern, so du Meiner Liebe allezeit versichert sein kannst, sein sollst und nun auch über alle Maßen wahrhaft bist!
   (jl.him1.272,08) Siehe an Meinen Knecht (Lorber, d. Hg.) - er hat kein Vermögen, als das von Mir! Und doch sage Ich dir, daß er in seiner Armut reicher und glücklicher ist, als einer, dem alle Schätze und Wissenschaften der Erde zu Gebote stünden!
   (jl.him1.272,09) Siehe, die Ich versorge, die sind wohl versorgt, zeitlich und um desto mehr noch ewig, und werden bei Meiner Kost gar wohl aushalten! Und Mein Amt wird ihnen keine Amtsstunden vorschreiben, sondern die seligste Freiheit ihrer Liebe...«

Beispiele für Hilfen durch Gebet, durch Engel

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Letztes Update: 09.12.2017