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Endzeitprophezeiungen (Lorber, SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Bedingungen zur Sündenvergebung und Befreiung von Lasten

Textauszüge aus den Werken des Propheten Jakob Lorber


Inhaltsübersicht:


Was zur Sündenvergebung nützlicher ist als Büßen in Sack und Asche, Fasten, Kasteien und Opfern

   (jl.ev08.042,01) (Jünger zu Jesus nach seiner Belehrung über Schuldnachlaß:) »Ja, Du wahrlich allerweisester Herr und Meister, die wahre und vollkommene Buße ist und bleibt also das einzige und alleinige Seelenheilmittel (Sacramentum), und alles andere ist nichts und hat keinen Lebenswert. Das sehen wir nun alles wohl und ganz rein ein. Aber was sagst Du, o Herr und Meister, zu den strengen Büßern in Sack und Asche? Sind bei der strengen Buße der Sack und die Asche notwendig?«
   (jl.ev08.042,02) Sagte Ich: »Das ist es ebensowenig, als es von eurer Seite nun auch nicht notwendig war, Mich darum zu fragen, da Ich euch doch ohnehin hinreichend klar gezeigt habe, worin die wahre und bei Mir allein Wert habende Buße eines Sünders besteht. Was sollen denn Sack und Asche dem Menschen für eine Heiligung seiner Seele bieten? Sack und Asche wurden bei den Alten nur als entsprechende Bilder aufgestellt, unter denen die rechte Buße zu verstehen war; denn der Sack bezeichnet die äußere Demut und die Asche die wahre innere der Seele. Aber das faule Tragen eines Sackes und das Bestreuen des Hauptes mit der Asche hat einem Menschen ebensowenig eine Heiligung gebracht wie das Fasten und Kasteien, - wie auch der Krieger, der sich vor dem Feinde in eine sichere Höhle aus Furcht und Angst verkriecht, statt mit ihm mutvoll in einen Kampf zu treten, wohl auch schwerlich mit einer Siegerkrone gekrönt wird.
   (jl.ev08.042,03) Darum fort mit Sack und Asche, fort mit dem Kasteien und Fasten, und fort mit der Opferung der Böcke und fort mit allen andern Tempelopfern wegen der Vergebung der Sünden; denn sie haben vor Mir nicht den allergeringsten Lebenswert! Aber dafür herbei mit einem festen und unbeugsamen Willen zur wahren inneren Lebensbesserung! Herbei mit der lebendigen Liebe zu Gott und zum Nächsten, und herbei mit dem vollen Glauben an Gott und Dessen Menschwerdung in Mir; denn nur das heiligt den Menschen und macht stark und volllebend die Seele in Meinem in ihr waltenden Geiste!«

Bedingungen für göttliche Hilfe; rechtes Fasten

   (jl.kenz.145,03) »Das ist aber ein rechtes Fasten in Sack und Asche, das Ich erwähle: "Lasset los, die ihr mit Unrecht gebunden habet; lasset ledig, die ihr beschweret habt, und tuet hinweg allerlei Last vom Nacken der Schwachen! Brechet den Hungrigen euer Brot, und die so im Elende sind, führet in euer Haus. So ihr einen Nackten sehet, so entziehet ihm nicht, was eurem Fleische geziemt, und bekleidet ihn!
   (jl.kenz.145,04) Alsdann wird Mein Licht wieder hervorbrechen wie eine Morgenröte, und euere Besserung wird schnell wachsen; eure Gerechtigkeit wird dann vor euch einhergehen, und Meine alleinige Herrlichkeit wird euch zu sich nehmen!
   (jl.kenz.145,05) So ihr dann rufen werdet, so werde Ich antworten, und so ihr schreien werdet, da werde Ich sagen: Sehet Kinder, hier bin Ich, euer Vater!«

Eigenbemühungen als Voraussetzung zur Sündenvergebung durch Gott und zur Seligwerdung

   (jl.ev08.066,05) (Schriftgelehrter zu Jesus:) »Herr und Meister, stärke mich in meinem Glauben!«
   (jl.ev08.066,06) Sagte Ich: »Der Glaube allein wird dich nicht selig machen, sondern die Tat nach dem Lichte des Glaubens, auf daß der Glaube lebendig werde. Mache aber auch das Unrecht, das du vielfach an deinen Nebenmenschen begangen hast, soviel es möglich ist, wieder gut, so werden dir deine Sünden vergeben werden; denn solange jemand nicht den letzten ungerechten Stater an seinem Nebenmenschen berichtigt hat, wird er ins Reich Gottes nicht eingehen!«
   (jl.ev08.066,07) Sagte der Schriftgelehrte: »Herr und Meister, da werden wenige ins Reich Gottes eingehen! Denn wie häufig ist daß der Fall, daß man selbst beim besten Willen das an jemand wissentlich verübte Unrecht gar nicht mehr wieder gutmachen kann, und solcher Verhinderungsfälle gibt es eine Menge. Was soll man da tun, um zur Vergebung der Sünden zu gelangen?«
   (jl.ev08.066,08) Sagte Ich: »Wo ein Mensch, der sein Unrecht erkannt und bereut hat, das unmöglich an seinem Nebenmenschen mehr gutmachen kann, was er ihm geschadet hat, so bekenne er sein Unrecht reuig und wahr im Herzen vor Gott und bitte Ihn um Vergebung und daß Er, dem alle Dinge möglich sind, an dem Geschädigten den ihm zugefügten Schaden gutmachen wolle und möge, so wird Gott solch eine aufrichtige Bitte auch allzeit sicher erhören und dem ernst gutwilligen und reuigen Bittsteller die Sünde vergeben, besonders wenn derselbe durch Liebewerke an anderen wieder gutzumachen bemüht ist, was er an denen, die für ihn nicht mehr da sind, hätte gutmachen sollen.
   (jl.ev08.066,09) Wer aber auch das nicht mehr könnte, dem solle durch eine rechte Reue und durch seinen wahrhaft guten Willen von Gott aus geholfen sein. Aber solange die Gelegenheit noch da ist, daß du das deinem Nebenmenschen angetane Unrecht selbst noch gutmachen kannst, da nützet dir der pure gute Wille, Reue und Bitte wenig oder nichts, sondern allein die Tat. Nach dieser erst sollst du auch Gott um Vergebung deiner Sünden bitten, und sie werden dir auch von Gott aus vergeben werden, so du dir den wahren und ernsten Vorsatz im Herzen gemacht hast, keine Sünde mehr zu begehen, und den gemachten Vorsatz auch aus allen deinen Lebenskräften, die unter der Herrschaft deines freien Willens stehen, hältst.
   (jl.ev08.066,10) Fällst du aber wieder in deine alten Sünden von neuem, so bleiben dir auch alle die begangenen auf der Rechnung. Denn hast du an deinem Nächsten ein begangenes Unrecht einmal gutgemacht, daß ihr dann Freunde geworden seid, begehest aber bald darauf entweder an demselben Freunde oder an einem andern ein neues Unrecht, so kommt dir auch das schon gutgemachte vor dem Gericht als ein erschwerender Beweis für deine neu begangene Sünde entgegen, und du wirst von dem Gerichte auch doppelt so stark bestraft werden, als du für deine erste Untat wärest bestraft worden. Wenn aber schon die weltlichen Richter also ihre Urteile fällen, und das mit Recht, so wird Gott sicher mit einem verstockten Sünder, der sich wohl manchmal bessert und sein Unrecht sühnt, aber bald wieder von neuem zu sündigen anfängt, nicht milder verfahren.
   (jl.ev08.066,11) Der Mensch kann also nur dadurch die wahre und volle Vergebung seiner begangenen Sünden erlangen, so er erstens seine Sünden als ein Unrecht gegen seine Nebenmenschen erkennt, sie bereut und nach Möglichkeit wiedergutmacht, und zweitens aber dann auch Gott um Vergebung bittet mit dem ernsten Vorsatz, die Sünden nicht mehr zu begehen und dem gemachten guten Vorsatz auch treu zu bleiben. So ihr das in euren Herzen euch treu und wahr vornehmen und dann aber auch nach der Vornahme handeln werdet, so sage Ich es euch schon hier: Eure Sünden sind euch von Mir vergeben!«

Selbstbemühung (Selbstvergebung) als Bedingung für Sündenvergebung durch Gott; wahre Beichte

   (jl.ev08.193,12)(Jesus:) »... Warum bittet ihr Mich denn nun um Vergebung, so Ich es euch zuvor doch klar genug gezeigt habe, wie und warum Mich kein Mensch jemals beleidigen kann? Ich sage es euch: Vergebt euch selbst eure Sünden und Dummheiten gegenseitig, erweckt eure Liebe zu Gott und zum Nächsten, so werden euch auch von Mir aus eure Sünden vergeben sein!
   (jl.ev08.193,13) So aber jemand ein Narr, ein Blinder und ein Stummer ist, wird ihm das zu etwas nütze sein, so Ich zu ihm sagte: Ich vergebe dir deine Narrheit, dir deine Blindheit und dir deine Stummheit? Nein, das wird keinem zu etwas nütze sein; denn es wird dabei dennoch der Narr ein Narr, der Blinde ein Blinder und der Stumme ein Stummer verbleiben. So Ich aber den Narren von seinem Übel und den Blinden und den Stummen von ihrem Übel heile durch Wort, Rat und Tat, so wird allen dadurch wahrhaft geholfen sein.
   (jl.ev08.193,14) Wer demnach eine Torheit begeht, der erkenne die Torheit, lege sie ab und begehe sie nicht mehr, und sie wird ihm vergeben sein auch im Himmel; aber solange er das nicht tut und dennoch von Zeit zu Zeit Gott um die Vergebung seiner Sünden bittet, so werden sie ihm nicht vergeben werden eher, als bis er durch die volle Ablegung seiner alten Torheiten sich selbst seine Sünden vergeben hat. Ein jeder kehre daher zuerst vor seiner Tür, dann kann er auch zu seinem Nächsten gehen und zu ihm sagen: "Siehe, ich habe nun den Unflat von mir entfernt und bin mit mir in der Ordnung; lasse denn auch, daß ich selbst nun deine Hausflur reinige dadurch, daß ich alles dir zugefügte Unrecht auf die Weise gutmache, wie du es wünschest!" Ja, wenn die beiden Nachbarn also ihre Sache gutmachen und freundschaftlich schlichten, dann wird sie auch im Himmel gutgemacht und geschlichtet sein! Wenn aber nicht also, dann nützet den Himmel um die Vergebung seiner Sünden bitten nichts!
   (jl.ev08.194,01) Wer da gut sehend ist, der kann wohl zu seinem Bruder sagen, so er in dessen Auge einen Splitter erschaut: "Bruder, lasse es, daß ich dir den Splitter aus deinem Auge nehme!" Aber einer, der selbst nicht nur einen Splitter, sondern gar einen ganzen Balken von Sünden und Torheiten im eigenen Auge trägt, der sehe, wie er den Balken aus seinem Auge ziehen mag! Ist sein Auge rein, dann erst kann er auch seinem Bruder den Splitter aus dem Auge nehmen helfen.
   (jl.ev08.194,02) Wer da lehrt seine Mitmenschen, der lehre sie nicht nur weise und feingefügte Worte, wie das auch tun die Pharisäer und andere falsche Propheten, sondern vielmehr durch seine Taten und Werke, so wird er seine Mitmenschen zur wahren und lebendigen Befolgung bewegen! So er aber so und so lehrt, selbst aber seiner Lehre zuwiderhandelt, so gleicht er einem Wolfe in Schafspelzkleidern, der nur darum die kurzsichtigen und leichtgläubigen Schafe um sich vereinigt und ihnen weise Lehren gibt, um sie sich für seinen Rachen gefügig zu machen.
   (jl.ev08.194,03) Wird es solch einem Wolfe von einem Lehrer wohl etwas nützen, so er, heimlich sein Unrecht einsehend, zu Gott sagt: "Herr, vergib mir meine Sünden; denn ich habe an Deinen Schafen gesündigt oftmals!", bleibt aber dabei dennoch der alte Wolf? Oh, dieses Bitten und Beten wird ihm gar nichts nützen; denn er ist ja noch der alte Wolf! Er lege den Wolf ganz ab und werde ein Lamm, dann hat er sich selbst seine Sünden vergeben, und sie werden ihm dann im Himmel vergeben sein!
   (jl.ev08.194,04) Wenn dein Bruder dich beleidigt und dir Übles zugefügt hat, so hast du durch die Liebe in deinem Herzen das offenste Recht, deinem Bruder die an dir begangenen Sünden zu vergeben; und so er dann auch freundlich zu dir kommt und dir dankt für deine Liebe und dir Gutes zu tun ernstlich verspricht, so sind ihm seine an dir begangenen Sünden auch im Himmel vergeben, auch dann, so du dich von ihm nicht entschädigen läßt.
   (jl.ev08.194,05) Sieht der Bruder sein an dich begangenes Unrecht aber nicht ein und verharrt in seiner Bosheit, da wird wohl deine Liebe und Geduld dir im Himmel hoch angerechnet werden, aber dem Bruder werden seine Sünden bleiben, solange er sie sich selbst nicht gänzlich vergibt, was dadurch geschehen kann, daß er sie völlig als Sünden erkennt, sie an sich verabscheut und vollends ablegt und nicht mehr begeht.
   (jl.ev08.194,06) Wie aber, wenn also und unmöglich anders, können einige von euch Essäern zu den Menschen sagen: "Wir sind für die Menschen von dem höchsten Gott erwählt zu Seinen Stellvertretern und haben das Recht, den Menschen die uns einbekannten Sünden und Laster, als auch im Himmel gültig, zu vergeben, so der Bekenner die von uns ihm auferlegten Bußen verrichtet und dies und jenes Opfer bringt!" - auf welch letzteres vor allem gesehen wird?! So Ich Selbst aber keinem Menschen die Sünden zuvor vergeben kann, als bis er sie sich selbst auf die euch gezeigte Art vergeben hat, wie könnet dann ihr an Gottes Statt den Menschen gegen Opfer jene Sünden vergeben, die sie an euch nie begangen haben?!
   (jl.ev08.194,07) Ja, ihr könnet als rechte Ärzte von jenen Menschen, die bei euch Hilfe suchen, schon wohl ganz ernstlich auch verlangen, daß sie euch bekennen alle ihre Sünden und Gebrechen, auf daß ihr ihnen dann einen rechten Rat fürs fernere Leben und mit dessen genauer Befolgung auch die gewünschte Heilung der Seele und des Leibes verschaffen könnet. Doch auch in diesem Falle seid keine sündenvergebende Stellvertreter Gottes, sondern nur helfende Brüder und Freunde der an Leib und Seele leidenden Mitmenschen, denen dann auch alle Sünden im Himmel vergeben sein werden, so sie, euren Rat genau befolgend, sich selbst ihre Sünden völlig vergeben haben werden!
   (jl.ev08.194,08) Darum, wollt ihr in der Folge den Menschen wahrhaft helfen, so lehret sie vor allem, wie sie sich vor allem selbst zu helfen haben; denn ohne eine ernst vorangehende Selbsthilfe ist auch keine Hilfe von Gott aus möglich! Vorzugsweise aber gilt das für die durch allerlei Sünden schwach und krank und oft schon ganz tot gewordene Seele des Menschen, die vermöge ihres freien Willens und rechten Verstandes von Gott aus auf sich selbst angewiesen ist und sich selbst von allen Schlacken der Materie und deren Gerichtes reinigen muß, auf daß sie dann auch vom Geiste gereinigt und gestärkt werden kann.
   (jl.ev08.194,09) Leget daher alle eure alten Torheiten und leeren Trügereien ab, und machet euch frei von ihnen; reiniget dadurch eure Seelen, und Ich werde dann zu euch auch sagen können: "Nun seid ihr auch rein vor Mir!" Ich werde euch dann stärken durch Meinen Geist, der euch dann beleben wird zur höheren Tatkraft und euch zeihen wird zu wahren und vollkommenen Menschen.
   (jl.ev08.194,10) So ihr nun aber das wisset und es vernommen habt aus Meinem Munde, so handelt auch danach; denn sonst nützen euch diese Meine wahrsten und lebendigsten Worte ebensowenig, als den Menschen eure leeren und unwahren und toten Worte jemals etwas genützt haben.
   (jl.ev08.194,11) Es sind Meine Worte wohl die Kraft und das Leben aus Gott Selbst, aber sie werden erst zu eurem Lebensanteile durch euer Handeln danach. Seid darum allzeit wahre Täter und nicht pure Hörer des Wortes, das Ich zu euch geredet habe, so werden euch alle eure vielen Sünden vergeben werden auch im Himmel, und Ich werde euch dann allzeit helfen können! - Habt ihr das wohl begriffen?«

Bedeutung der Vergebung für Erhörung eigener Gebete

   (jl.ev09.048,04)(Jesus:) »... Ich habe euch eure Sünden, an denen die Pharisäer die Schuld haben, schon vergeben; habt ihr aber nach eurem Gewissen noch an jemand irgend etwas verbrochen wider das Gesetz Mosis, so machet das an ihm gut, - und so er es euch vergeben wird, da ist es euch auch völlig vergeben in allen Himmeln.
   (jl.ev09.048,05) Solltet ihr aber einen harten Menschen finden, der es euch nicht vergeben wollte, so lasset euch darum nicht bange werden im Herzen, denn da wird euer guter Wille fürs Werk bei Mir angenommen werden, und der unversöhnliche Mensch wird seine Härte auf seiner Rechentafel als Schuld aufgezeichnet finden! - Denn Ich allein bin der weiseste und allergerechteste Richter, der allein einem jeden sein wahrstes Urteil allerwirksamst zukommen läßt.«

Bedingungen zur Sündenvergebung und zur Erlangung von Heil

   (jl.ev09.213,12) »... Erkennet in Mir den alleinigen Herrn und Meister, und liebet Gott über alles tatsächlich dadurch, daß ihr eure Nächsten liebet gleich wie euch selbst und gerecht seid gegen jedermann, und es werden euch dadurch alle eure Sünden vergeben sein!
   (jl.ev09.213,13) So ihr aus eurem Antriebe jemandem ein Unrecht zugefügt habt, da machet es - wo das tunlich ist - wieder gut; und ist das irgend nicht mehr tunlich, so tuet andern Armen dafür Gutes, und ihr werdet euch dadurch Schätze sammeln fürs künftige Leben in Meinem ewigen Himmelreiche!
   (jl.ev09.213,14) Darin besteht ganz kurz Meine Lehre an euch Menschen und enthält Moses und alle Propheten. So ihr sie beachten werdet in der Tat, da werdet auch ihr Meine rechten Jünger sein, und Ich werde im Geiste der Macht Meiner Liebe in euren Herzen Wohnung nehmen, euch führen in alle Weisheit und euch geben das ewige Leben; denn Ich allein kann das tun, weil Ich das Licht, der Weg und das Leben Selbst bin!
   (jl.ev09.213,15) Ich bin das Licht der Liebe des Vaters in Mir; wie aber die Liebe das Leben Selbst ist, so ist auch das Licht dasselbe gleiche und eine Leben. Wer demnach an Mich glaubt, daß Ich vom Vater, der die Liebe ist, als ein rechter Sohn oder Licht allzeit ausgehe, der glaubt auch sicher an den ewigen, heiligen Vater, der Mich als ein rechtes und lebendiges Licht in diese Welt gesandt hat, auf daß alle, die an Mich glauben, in sich das ewige Leben haben.
   (jl.ev09.213,16) Glaubet demnach, daß Ich, als das Licht und Leben, also der wahrhaftigste Sohn des ewigen Vaters bin, durch den alles - der Himmel und diese Erde mit allem, was Himmel und Erde und die ganze Unendlichkeit enthält -, gemacht wurde, und lebet und tut allzeit nach Meiner Lehre, und liebet also Gott über alles und euren Nächsten wie euch selbst, und ihr habt dadurch das ewige Leben in euch, und so ihr auch dem Leibe nach einmal sterben werdet, so wird aber eure Seele dennoch im hellsten und vollsten Bewußtsein fortleben und ewig nimmerdar einen Tod sehen, fühlen und schmecken!
   (jl.ev09.213,17) So ihr dieses begriffen habt, da fasset auch in euren Herzen den unbeugsamen Vorsatz, nach diesen Meinen Worten tätig zu werden und zu bleiben!«

Richtlinien zur Wiedergutmachung und Vergebung

   (jl.ev10.107,05) »Machet womöglich alles gut, was ihr - wie Ich das schon einmal bemerkt habe - irgend Übles angerichtet habt, und ihr werdet dadurch Meiner Gnade in eurer Seele gewärtig werden! Wo ihr aber irgend an einem Menschen ein begangenes Unrecht nicht wiedergutmachen könnt, da habt doch den guten Willen dazu, und wendet euch vollgläubig im Herzen an Mich, und Ich werde eure rechte Bitte nicht unerhört lassen!
   (jl.ev10.107,06) Aber das sei auch euch allen gesagt, daß der nicht in Mein Reich eingehen wird, der nicht den auch noch so geringen Schaden, den er jemandem zugefügt hat, wiedergutgemacht hat! Denn was ihr nicht wollt, daß man euch tue, das tut auch eurem Nächsten nicht!
   (jl.ev10.107,07) Wenn aber euch jemand einen Schaden zufügt und also an euch sich versündigt, den ermahnet mit aller Sanftmut, und vergebet es ihm! Bessert er sich, so wird das euch zugute kommen; bessert er sich aber nicht, so verdammt ihn darob nicht, sondern wendet euch da wieder an Mich in eurem Herzen, und Ich werde eure gerechte Bitte auch da wahrlich nicht unerhört lassen!
   (jl.ev10.107,08) Tut alles, was ihr tut, in aller Liebe in Meinem Namen, und ihr werdet dadurch zu Kindern Gottes und zu Erben des Himmelreiches werden, und eure Seligkeit wird nimmerdar ein Ende haben, sondern ewig fortdauern!«

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Letztes Update: 29.01.2018