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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Möglichkeit und Folgen eines Kometen/Asteroiden-Einschlages auf der Erde

Vergleich zwischen Forschungserkenntnissen und Prophezeiungen

wichtiger Hinweis! s. Jesu Vorhersage einer kosmisch verursachten Globalkatastrophe (Asteroidenimpakt)


Inhaltsübersicht:


Gestirnseinschläge ins Meer

10-km-Asteroideneinschlag im Golf von Mexiko an der Küste von Yukatán

Wissenschaftler behaupten:
»Zehn Kilometer Durchmesser hatte der Gesteinsbrocken, der an der Küste von Yukatán vor 64,5 Millionen Jahren in den Golf von Mexiko einschlug. Er war mit einer Sprengkraft von rund 70 Millionen Megatonnen vieltausendfach stärker als der gesamte atomare Overkill. Er schuf einen 180 Kilometer großen Krater am Rande der Halbinsel Yukatán.« ('Spiegel' 36/1992, S. 233)
Auf dem Grunde dieses Kraters fand man eine dunkle Glasschmelze (s. 2. Petr.03,10) aus sog. 'geschockten Quarzen', die nur bei extremem Druck nach einem Meteoriteneinschlag enstanden sein können.
1991 »gruben Geologen in Haiti die Reste eines Glasregens aus, der ebenfalls vor 64,5 Millionen Jahren über der Insel niedergegangen sein muß. Die chemische Zusammensetzung der Glasperlen stimmte genau überein mit der dunklen Glasschmelze am Boden des Yukatán-Kraters.
Hochangereichertes Iridium stammt meist aus kosmischen Gesteinsbrocken.

Als Folgen werden aufgeführt:

  • Eine gebirgshohe Flutwelle überrollte die Karibik.
  • Ein Staubgürtel verdunkelte die Erde.
  • Dann wurde es kalt, schwefliger Regen vergiftete den Planeten.
  • dieser Asteroideneinschlag habe zum urplötzlichen Aussterben der Dinosaurier geführt; dies behauptet der Physiker Luis Alvarez, der im Jahr 1991 auf eine irdiumaltige Schicht in 64,5 Millionen Jahre altem Gestein gestoßen war.

Wissenschaftserkenntnisse über Folgen eines 1-km-Asteroiden-Einschlages ins Meer

Ein urzeitlicher Asteroidencrash war das Hauptthema einer Forschertagung über 'Oceanic Impacts' im April 1999 im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.
Im 'Spiegel' 16/1999, S. 268 f. wird beschrieben, welche Erkenntnisse Forscher aufgrund der 'sehr genauen' Rekonstruktion eines Asteroideneinschlages (genannt 'Eltanin') ins Meer vor ca. 2,2 Millionen Jahren gesammelt haben.

Größe des Asteroiden

Laut Unterwasser-Forschungen mit dem Forschungseisbrecher 'Polarstern' eines Forscherteams um Rainer Gersonde schlug ein Asteroide mit ca. 1 km Durchmesser südwestlich des Kap Hoorn im Südpazifik ins Meer ein. Zwar schützte das Wasser vor einem zu tiefen Einschlag in die Erdrinde, aber noch »metertief im Meeresboden befanden sich fingernagelgroße Splitter eines Asteroiden mit hohen Anreicherungen des Elements Iridium, das auf der Erde kaum vorkommt. Messungen ergaben, daß Splitter über eine riesige Fläche verteilt waren.« ('Spiegel' 16/1999, S. 268)

Explosionswucht

Als Ergebnis ihrer Rekonstruktion der Folgen vertrat Wissenschaftler Gersonde die Meinung, daß es »beim Aufprall des über tausend Meter großen Gesteinsbrockens aus dem All zu einer gewaltigen Explosion mit der Sprengkraft von fünf Millionen Hiroshima-Bomben kam. Der Feuerball habe das Meer zum Kochen gebracht. Sekundenschnell verdampften rund 500 Kubikkilometer Wasser,- das entspricht dem zehnfachen Inhalt des Bodensees.
Zusammen mit der ultraheißen Wolke aus Wasserdampf wurden auch zwei Milliarden Tonnen Meersalz sowie Asteroidenstaub in die Atmosphäre geschleudert. Wahrscheinliche Folge: Änderung der Atmosphärenzusammensetzung und wahrscheinlich dadurch ein Ozonloch. ('Spiegel' 16/1999, S. 269)

Flutwellen gigantischen Ausmaßes

»Beim Aufprall des Eltanin-Asteroiden vo 2,2 Mill. Jahren wurden riesige Flutwellen erzeugt. Mit rund 700 Stundenkilometer breiteten sie sich, mit nur langsam abnehmender Wellenhöhe, über die Weltmeere aus. An den Küsten stauten sich die Riesenwellen und wuchsen dadurch auf das 10- bis 40fache - hunderte Meter hohe Wasserberge überfluteten das Land.« ('Spiegel' 16/1999, S. 269) (s. lk.21,25)
»Riesenwellen verursachten gigantische Verwüstungen. Fast mit der Geschwindigkeit von Düsenflugzeugen breiteten sich diese nahezu ungebremst über die Ozeane aus. Nichts konnte sie stoppen. Noch an Tausende von Kilometern entfernten Küsten türmten sich die Flutwellen viele hundert Meter hoch auf. Die Berge aus Wasser walzten alles nieder, was ihnen im Weg stand... Innerhalb von 24 Stunden erreichten die Riesenwellen sämtliche Küstenregionen der Erde.
Stürzt ein Asteroid in den Ozean, hat dies, anders als bei einem Einschlag auf dem Land, stets globale Auswirkungen und ist deshalb weit gefährlicher.« ('Spiegel' 16/1999, S. 269) (s. offb.08,08)
»Selbst eine solche Kollision (mit einem kleineren Asteroiden) hätte schon sintflutartige Folgen. Wenn ein solcher Trumm irgendwo in den Nordatlantik fiele, würden haushohe Wellen gegen Westeuropa branden.« ('Spiegel' 16/1999, S. 269)
»Von den Küstenstädten«, so Gersonde, »bliebe kaum mehr übrig als nach einem direkten Asteroidentreffer.« ('Spiegel' 16/1999, S. 269)

Veränderungen des Weltklimas

Auch eine dramatische Veränderung des Weltklimas halten die Asteroidenforscher für möglich. »Je nachdem bis in welche Höhe der hochgeschleuderte Wasserdampf gelangte, könnte es durch vermehrte Wolkenbildung in den Jahren danach unten am Boden zu einer Abkühlung gekommen sein«, erläuterte Gersonde. ('Spiegel' 16/1999, S. 269)

Generell mögliche Folgen von Riesenflutwellen

Riesenflutwellen von solchen Ausmaßen könnten

  • Milliarden von Menschen innerhalb von wenigen Stunden töten, denn gerade die Küstenstreifen sind mit vielen Welt- und Großstädten und unzähligen kleineren Ortschaften übersät.
  • Küstenländer bis tief ins Hinterland überfluten und zerstören
  • ausser Menschen auch unzählige Pflanzen und Tiere vernichten (s. jl.ev05.108,03)
  • die Erdoberfläche verheeren und vielfach umgestalten (Jes.24,01);
  • Bergen und Inseln verschieben (Offb.06,14) bzw. Inseln und Küstenlandstriche völlig verschwinden lassen
  • Landschaften völlig umgestalten, Berge und Höhen absenken und einebnen, Ebenen, Meeresgrund, Seegrund, Flußgründe anheben (s. am.09,05) .
  • weite Landstriche öde und unbewohnbar machen
  • Wirtschaft, Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Schulen, kurz, die Infrastruktur ganzer Länder schlagartig vernichten oder langfristig lähmen
  • durch weltweite Riesenerdbeben die Schäden der Flutwellen noch erheblich vergrößern
  • Gebäude und Bunker könnten wegen Überflutung oder Riesenerdbeben keinen Schutz bieten
  • Asteroiden mit mehreren Kilometern Durchmesser könnten mit Waffen wohl kaum abgewehrt oder abgelenkt werden
  • Flucht wäre auch mit noch so schnellen Fahrzeugen aussichtslos

Gestirnseinschläge auf Land

Überlieferungen

In der Bibel, dem sumerischen Gilgamesch-Epos und in Sagen der Hopi-Indianer stößt man auf die Überlieferung von Großkatastrophen aus dem Kosmos. Bekannte größere Asteroiden-Einschläge

Siljan-Ring in Mittelschweden (52 km Krater-Durchmesser)

Der Siljan-Krater mit 52 km Durchmesser entstand rund 250 Kilometer nordwestlich von Stockholm nach Meinung von Forschern vor ca. 368 Millionen Jahren. Ein Riesenmeteor mit 100facher Schallgeschwindigkeit soll ihn erzeugt haben. ('Spiegel' 36/1992, S. 232)

Als Folgen werden aufgezählt:

  • Gestein und Sand schmolzen unter der Wucht der kosmischen Feuerkugel.
  • Ein Sturm aus Staub, Gesteinsschlacke und Stickoxyden wirbelte in die oberen Atmosphärenschichten. Später prasselten die Stickoxyde, in Wasser gelöst, als ätzend saurer Salpeterregen nieder.« ('Spiegel' 36/1992, S. 232)
    Die weitflächige Verbreitung solcher Niederschläge zeigen Funde des belgischen Forschers Jean-Georges Casier, der mit Philippe Claeys und Stanley Margois in der Wissenschaftszeitschrift Science den Fund von winzigen Glaskügelchen veröffentlichte. Casier fand geschmolzene Glaskügelchen in der Nähe der belgisch-französischen Grenze. Nur ein Meteor, so die Wissenschaftler, könne das Gestein geschmolzen haben. Es sei hoch in die Luft geschleudert worden, in Form der Glaskugeln erstarrt und schließlich über dem heutigen Belgien niedergeregnet. »Auch eine Irdium-Anomalie wurde gefunden«, versichert Casier. Dieses sehr seltene Metall findet sich nur in Meteoriten in größeren Mengen. Sie datieren das Alter dieser Glaskügelchen auf ca. 370 Millionen Jahre.
  • »Die Folge war eine Massenvernichtung von Leben: 70% aller Arten löschte der Meteor aus.«

Kraterdurchmesser anderer Einschläge

Mehr als 130 Einschlagskrater mit Durchmessern bis über 200 Kilometer wurden bislang auf der Erde gefunden.
»Vor 65 Millionen Jahren ging über dem heutigen Mexiko ein Komet nieder und hob einen 200 Kilometer großen Krater aus.« ('Spiegel' 28/1994, S. 147)
Im Nördlinger Ries in Bayern sei vor rund 14 Millionen Jahren ein kilometergroßer Brocken niedergegangen. Der Krater mißt 25 Kilometer Durchmesser.
»In den fünfziger Jahren erforschte der Geologe (und spätere Astronom) Shoemaker einen gut 1000 Meter im Durchmesser großen und 167 Meter tiefen Krater in Arizona. Er wies nach, daß sich vor 50000 Jahren eine etwa 50 Meter große Eisenkugel aus dem All in den Wüstensand gebohrt hatte.« ('Spiegel' 27/1994, S. 150)

Kleinere Meteoriteneinschläge

»Auch kleinere Trümmer, die vom Himmel sausen, hinterlassen ihre Spuren. Insgesamt 30 Tonnen stürzen täglich auf die Erde zu; gewöhnlich sind es staubkorn- oder murmelgroße stücke, die schon in der Lufthülle als Sternschnuppen verglühen. Manchmal sind auch Felsbrocken darunter, die den Erdboden erreichen. ('Spiegel' 28/1994, S. 148)
»Drei Kilogramm wog der Meteorit, der am 8.11.1982 ins Eßzimmer der Familie Donahue in Wethersfield (US-Staat Connecticut) krachte.« ('Spiegel' 28/1994, S. 148)
»Mitte 1994 raste ein kosmisches Geschoß über die kanadische Millionenstadt Montreal hinweg und landete in der Wildnis; Wissenschaftler registrierten ein seismisches Been der Stärke 3,8.« ('Spiegel' 28/1994, S. 150)
»Anfang Februar 1994 registrierte US-Spähsonden einen Aufprall eines Himmelskörpers mit dem Gewicht eines vollbeladenen Güterzuges bei den pazifischen Tokelau-Inseln: Für die Wachhabenden der Bodenstation sah es so aus, als sei eine Atombombe gezündet worden. Die Militärs waren alarmiert.« ('Spiegel' 28/1994 S. 150)

Gestirnsexplosionen in der Erdatmosphäre

Nicht selten explodieren Himmelskörper bereits in der Erdatmosphäre:
»136 Meteoritenexplosionen in der Atmosphäre - so wurde im Herbst 1993 bekannt - haben erdumkreisende Sateliten zwischen 1975 und 1992 aufgezeichnet - durchschnittlich acht pro Jahr.« ('Spiegel' 28/1994 S. 150)
»Am 30. Juni 1908 war in der sibirischen Taiga ein verheerender Steinschlag aus dem All niedergegangen. Der Meteorit, der morgens um sieben Uhr vom Himmel stürzte, war "weit heller als die Sonne", wie Augenzeugen berichteten. Der Bauer Sergej Semjonow, der im 70 Kilometer entfernten Städtchen Wanawara morgens auf seiner Veranda stand, sah gerade noch den gleißenden Lichtblitz der Feuerkugel, denn pustete ihn ein heißer Orkan um. "Fast brannte mein Hemd auf meinem Rücken", gab er später zu Protokoll.
Bäume wurden wie Streichhölzer umgeknickt. Tausende Rentiere verbrannten im Gluthauch aus dem All. Im menschenleeren Talbecken des Flusses Steinige Tunguska hinterließen die Flammen eine verkohlte Wüste, so groß wie das Saarland.« ('Spiegel' 28/1994, S. 148)

Folgen von Einschlägen für Atmosphäre und Klima

Geschätzte Folgen eines 1 1/2 km großen Asteroiden-Einschlages

Die Verwüstungen, die beispielsweise ein eineinhalb Kilometer messender Koloss auf der Erde anrichten würde, beschrieb der Nasa-Astronom Morrison im Frühjahr 1993 vor Abgeordneten des US-Kongresses: ('Spiegel' 28/1994 S. 144)
Aus dem Einschlagskrater von etwa 16 Kilometer Durchmesser würden Wolken von Staub aufsteigen und sich wie ein Leichentuch um die Erde spannen. ('Spiegel' 28/1994 S. 144)
Der dichte Staub in der Atmosphäre würde eine "monatelange weltweite Dunkelheit" hervorrufen, so Morrison; die Sonnenstrahlen blieben "lange genug abgeblockt", um die Erde in einen "nuklearen Winter" zu stürzen. ('Spiegel' 28/1994 S. 144)
"Die Temperatur fiele dramatisch ab, die Agrarwirtschaft bräche zusammen. Hunger und Epidemien reduzierten rasch die Weltbevölkerung. Die meisten Menschen müßten sterben." ('Spiegel' 28/1994 S. 144)

Folgen eines 50-m-Gestirnsbrockens

»Schon ein 50-Meter-Klotz - mit dem die Statistiker etwa alle 300 Jahre rechnen - könnte, wenn er im richtigen Winkel heranzischte, Metropolen wie New York, Paris oder Berlin auslöschen.« ('Spiegel' 28/1994 S. 144)

Auswirkungen nach dem Einschlag auf der Erde lt. Prophezeiungen

Der auf die Erde einschlagende Himmelskörper (Impakt)

Statistische Wahrscheinlichkeit von Asteroideneinschlägen

Statistiker vertreten die Ansicht, daß »alle 300 000 Jahre ein 1-km-Asteroid die Erde - wie der Eltanin genannte Asteroid im Südpazifik - treffe. Kleinere Einschläge gäbe es sogar noch viel häufiger. ('Spiegel' 16/1999, S. 269)
Mit dem Absturz eines nur rund hundert Meter großen Asteroiden sei etwa alle tausend Jahre zu rechnen.« ('Spiegel' 16/1999, S. 269)

Schutzmaßnahmen

Einschätzung der Gefahr aus dem Kosmos

»Astronomen wie Clark Chapman vom Planetary Science Institut in Tucson / Arizona und David Morrson vom Ames Research Center der US-Weltraumbehörte Nasa äußerten in einer Studie ihr Unbehagen: Durch Asteroiden und Kometen, drohen der Erde "potentiell so katastrophale Schäden", daß sie "das Ende der Zivilisation" bedeuten könnten. "Eines Tages", mahnte Chapman, "wird uns einer dieser Brocken treffen". ('Spiegel' 28/1994 S. 143)
»Die meisten Astronomen stimmen mittlerweile darin überein, daß die Gefahr aus dem All bislang unterschätzt wurde. So hat der Astronom David Rabinowitz von der University of Arizona innerhalb von nur zwei Jahren mehr als 40 hausgroße Felsklötze in erdnahen Umlaufbahnen aufgespürt - hundertmal mehr, als sich nach bisherigen Schätzungen dort aufhalten dürften.
Auf kosmischen Bahnen, die sich irgendwann mit der Bahn der Erde schneiden werden, schwirren laut einer Hochrechnung der US-Weltraumbehörde Nasa bis zu 2000 Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als einem Kilometer umher. Nur rund 200 von ihnen sind, im Rahmen des 'Space-watch'-Programms der Nasa als 'Near-earth-Objects' bislang geortet worden. ('Spiegel' 28/1994 S. 144)
»Im All zirkulieren auch heut noch genügend Geschosse, die imstande sind, Katastrophen auszulösen:

  • Schwärme von (bis zu 1000 Kilometer großen) Asteroiden und (bis zu 100 Meter großen) Meteoriten, bestehend aus Stein, Eisen und Nickel, kreisen im sogenannten Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter um die Sonne.
  • Schätzungsweise 100 Milliarden Kometen sind als Eis- und Staubklumpen in der riesigen 'Oortschen Wolke' geparkt, die fast bis zu den nächsten Fixsternen reicht, weit jenseits der sonnenfernsten Planeten Neptun und Pluto.
Einige Kometen benötigen für ihre Reise durch das Planetensystem nur wenige Jahrzehnte, andere viele Jahrtausende.

Möglichkeit und Grenzen von Vorwarnungen

Zu glauben, die Teleskope auf der Erde und im Weltraum würden frühzeitig jede Gefahr durch Asteroiden oder Kometen erfassen, erweist sich als eine trügerische Hoffnung:
»Niemand sah am 23.3.1989 den berggroßen Gesteinsbrocken kommen, der im Sturzflug auf die Erde zuraste. Nur einige zehntausend Kilometer jenseits der Mondbahn schrammte der 800 Meter lange knollenförmige Koloß vorbei. Hätte sich der 70 000 km/h schnelle Himmelskörper um ein paar Stunden verspätet, wäre er mit der Erdkugel kollidiert. Erst Tage nach dem Beinahe-Zusammenstoß - das kosmische Geschoß war längst wieder in die Tiefen des Alls abgetaucht, entdeckten die Astronomen auf ihren Fotoplatten seine blasse Spur. Die Himmelskundler hatte es kalt erwischt. Schockartig wurden sie daran erinnert, daß die Erde nicht im leeren Raum, sondern inmitten eines gigantischen Streufelds von kosmischem Schotter treibt.« ('Spiegel' 28/1994, S. 140)
Erst dieser Beinahe-Zusammenstoß alarmierte z.B. den US-Kongreß. »Ein Jahr später bestellten die Politiker bei der Weltraumbehörte Nasa eine Risikostudie. Eine Nasa-Arbeitsgruppe schlug 1993 den Bau eines Frühwarnsystem für kosmische Geschosse vor: Sechs Observatorien - drei auf der Nord-, drei auf der Südhalbkugel - sollen 25 Jahre lang den Himmel systematisch nach Asteroiden und Kometen auf Kollisionskurs mit der Erde durchmustern. Die 2,5-Meter-Spiegelteleskope, so der Plan, werden mit elektronischen Kameras ausgestattet, die ihre Beobachtungsdaten automatisch in Computer einspeisen. Spüren die Robot-Fahnder, so die Zielvorgabe, jeden Monat 500 neue Himmelsobjekte auf, wären die größten Brocken nach spätestens 10 Jahren erfaßt.« ('Spiegel' 28/1994, S. 150)
Sofern die bibl. Prophezeiung des Zephania auf diesen Fall zutrifft, kommt die Katastrophe trotz aller Teleskope und Satellitenüberwachung letztlich unerwartet (Zeph.01,13) und macht alle Pläne der Menschen schlagartig zunichte.

Fragliche Abwehrvorkehrungen

Sobald die Gefahr eines Asteroiden-Einschlags als sicher gilt, würde Militär vermutlich versuchen, mittels Raketen den Himmelskörper von der Erde abzulenken oder ihn zu zersprengen. Pläne dafür existieren zumindest:
»Eine Nasa-Studie empfiehlt, Atomraketen in eine Erdumlaufbahn zu schießen, stählerne Wachhunde, die sich auf herrannahende Himmelsbrocken stürzen und sie in die Luft sprengen sollen. Ein anderer Vorschlag lautet, Laserkanonen auf dem Mond zu postieren.« ('Spiegel' 28/1994, S. 144)
»Der greise Atombombenbauer und SDI-Stratege Edward Teller ('Vater der Atombombe') empfahl, eine Armada von Atomraketen in einer Erdumlaufbahn zu parken. Für einen kosmischen Trumm von etwa einem Kilometer, so Tellers Rechenbeispiel, würde eine Wasserstoffbombe mit der Sprengkraft einer Megatonne, gezündet 400 Meter über der Oberfläche des Kolosses, ausreichen. Doch der Schuß könnte nach hinten losgehen. Die bei der Explosion entstehenden Kometensplitter wären immer noch groß genug, um als kosmische Schrotkugeln irdiche Städte einzuäschern.« ('Spiegel' 28/1994, S. 150)
Bei einem Asteroiden von einigen Kilometern Durchmesser würde die Zerstörung durch irdische Waffen wohl kaum gelingen. Bibel und Neuoffenbarungen geben mehrfach an, daß ein solcher Himmelskörper ein großes Strafgericht Gottes für eine völlig entartete und boshaft gewordene Menschheit sein werde. Wenn dies so ist, kann mit absoluter Sicherheit davon ausgegangen werden, daß eine Ablenkung oder Zerstörung durch Waffen nicht funktionieren würde. Auf die Nutzlosigkeit aller technischen oder militärischen Abwehrmaßnahmen weist eine konkrete Prophezeiung Lorbers sogar eigens hin!
Dieses weltumfassende Strafgericht wurde schon von den alttestamentlichen Propheten als 'Tag des Herrn (Jes.13,09, Ez.13,05 ' oder 'Tag des Zornes' (Offb.06,17, Zeph.01,18) angekündigt. Sofern es zu diesem Impakt am 'Tag des Herrn' kommt, wird er daher exakt an jenem Ort und zu jenem Zeitpunkt einschlagen, den der göttliche Wille bestimmt hat.
Dieses große, allgemeine Strafgericht Gottes werde ca. 2000 Jahre (jl.ev09.023,06, jl.ev06.174,07) nach Jesu Erdenzeit erfolgen.

Gibt es effektive Schutzmaßnahmen?

    Hand nach rechts Auch die in den USA, Russland, Australien und sonstigen Ländern inzwischen mit Hochdruck im Bau befindlichen oder bereits vorhandenen großen unterirdischen Städte (D.U.M.B.S.) in teils mehreren km Tiefe werden evtl. noch gegen einen Atomkrieg, aber sicher nicht gegen dieses göttliche Strafgericht aus dem Kosmos irgendeinen Schutz bieten können. Das geht aus obigen Prophezeiungen wohl deutlich genug hervor.
    Die vermutlich ausschließlich für die 'NWO-Elite' reservierten unterirdischen Städte werden daher wohl lediglich als exklusive, besonders teure und tiefe Elitemassengräber dienen können.

Bei frühzeitiger Vorwarnung würden die Menschen vermutlich Schutz in Bunkern, Kellern oder Höhlen suchen. Wenn man aber bedenkt, daß als unmittelbare Folgen eines größeren Asteroideneinschlags riesige Erdbeben, Überschwemmungen, Druckwellen, Hitzeglutwellen und herabprasselnde Wasser- und Gesteinsmassen zu erwarten sind und anschließend jahrelange Atmosphärenveränderungen und Lichtmangel mit Mißernten eintreten, dann wird erkennbar, daß Flucht oder eine hinreichende materielle menschliche Vorsorge ziemlich illusorisch sein dürften. Darauf weisen auch die biblischen Prophezeiungen und die Vorhersagen Lorbers klar hin:

Vergleich visionärer Vorhersagen mit dem optischen Eindruck eines Gestirnseinschlages

Propheten und Seher erleben ihre Visionen mitunter so, als ob sie aus der Ferne oder Nähe ein Geschehen selbst optisch und akustisch wahrnehmen würden. Wenn man sich dies vor Augen hät, kann man daraus u.a. auf die Ursachen und Folgen des Geschauten/Gehörten in der Umwelt und bei den Betroffenen schließen. Insofern beschreiben zahlreiche Propheten das 'Strafgericht Gottes' am 'Tag des Zorns Gottes' ziemlich eindeutig so, daß daraus auf den Aufprall eines Kometen oder Asteroiden auf die Erde und auf seine weltweit verheerenden Konsequenzen (Zeph.01,15) geschlossen werden kann.

Einschlags-Vorzeichen

Durch Sateliten und Sternwarten würde die Ankunft eines größeren Asteroiden wahrscheinlich erst einige Tage, bestenfalls Wochen vorher registriert - wenn überhaupt.
Wenn der herannahende Himmelskörper eine größere Staubatmosphäre um sich hat, käme irgendwann der Zeitpunkt, wo er sich zwischen Sonne, Mond und Erde schieben und daher den Lichteinfall verringern würde. Spätestens dann erkennt jeder, welche Gefahr nun droht. Je nach chemischer Zusammensetzung der begleitenden Staubwolke kann sie eine bestimmte Farbe haben. Je nach dieser Staubfarbe würde die Sonne und der Mond dann entsprechend 'gefärbt' aussehen. Verschiedene Visionen weisen darauf hin, dass der Mond sich rötet (Joel.03,04) (vermutlich durch eine rote Staubatmosphäre (Offb.06,12) um diesen Himmelskörper herum) bzw. der Mond nicht mehr scheine (Jes.13,10)
Herannahende Asteroiden können durchaus vielfache Schallgeschwindigkeit haben. Ein größerer Asteroid würde daher beim Eindringen in die dichte Erdatmosphäre Überschall-Knallgeräusche (unter Donner und Steinhagel (Offb.11,19))und riesige Druckwellen und evtl. Hitzeglut orkanartig vor sich hertreiben.
Lt. Lorber nähert sich der 'Feind aus den Lüften' der Erde

Zeitumstände, Zeitpunkt der Globalkatastrophe

Der Zeitpunkt und die näheren Umstände werden von Bibel und Prophet Lorber so umschrieben: Der Himmelskörper wird von Gott selbst als Strafgericht für die entartete Menschheit gesandt

Psychische Reaktionen vor einem Gestirnseinschlag

Die psychischen Folgen wären weltweit Erschrecken, Furcht, Ängste und Panik jeder Art und Stärke. Es gäbe Heulen, hysterisches Geschrei, und viele hektisch-kopflose Aktivitäten, sobald die Unausweichlichkeit des Geschehens klar würde.
Diese Reaktionen haben bibl. Propheten sogar eigens vorhergesehen.

Letzter optischer Eindruck eines heranrasenden Asteroiden

Beim Eintritt in die Lufthülle der Erde würden begleitende, kleinere Gesteinsbrocken entweder in der Lufthülle ganz verglühen oder als glühende, feuersprühende Teile den Erdboden erreichen und Wald-, Busch- und Häuserbrände verursachen. Feuerregen wäre also höchstwahrscheinliche Begleitzeichen.
Lt. Offenbarung des Johannes habe der heranrasende Himmelskörper die Größe eines 'Berges', der ins Meer stürze (offb.08,08)

Ein sehr rasch in die Erdatmosphäre eindringender Himmelskörper käme zumindest an seiner Oberfläche ins Glühen. Aufgrund seiner mehrfachen Überschallgeschwindigkeit würde vermutlich der Eindruck entstehen, als ob ein Riesenblitz oder eine Sonne einschlüge. Sofern der ganze heranrasende Teil oder Bruchstücke davon in der Luft explodieren, wäre der kurzfristige Beobachtereindruck wie von einer extrem hellen Sonne bzw. wie von einer oberirdischen H-Bombenexplosion mit allen dafür typischen Druckwellen, Hitze- und Rauchpilzerscheinungen.

Optischer Eindruck nach dem Einschlag

Nicht nur der Asteroid selbst, sondern ihn evtl. begleitende kleinere Gestirnsbrocken, die in die Erde einschlagen, würden große Rauchsäulen erzeugen. Für den entfernten Beobachter schiene es so, als ob der Rauch aus dem Abgrund der Erde oder wie aus einem gigantischen Brunnenloch (Kraterschlund) käme. Finsternis und Dunkelheit wären logische Folgen aller Einschläge. (s. Bibelvorhersagen von Verfinsterung (Zeph.01,15) und Dunkelheit (Zeph.01,15) durch Rauchwolken (Jes.13,10), die der Himmelskörper wohl auch um sich herum verbreitet. (Vermutlich die von div. Sehern viel zitierten 'finsteren 3 Tage'?)
Bei entsprechender Größe und Geschwindigkeit könnte ein Asteroid auch die Erdrinde durchschlagen. In jedem Falle werden hochgeschleuderte Gesteinsbrocken, flüssiges Erdmagma, und verdampfendes Wasser riesige Rauchsäulen, Gesteinschlag, Platzregen, Brände und Stürme erzeugen. Sie würden die Atmosphäre verdunkeln und das Klima langjährig beeinflussen.
Je nach Asteroiden-Größe und Aufschlagswucht könnte sogar die Erdachse ins Taumeln (Jes.24,20) kommen (wodurch sich evtl. die Erdachse verlagern (Offb.06,14) und gar umpolen könnte.

Gibt es Überlebende?

Laut Vorhersagen durch Bibel und Prophet Lorber werden

Das Leben danach im '1000-jährigen Friedensreich'


Kometen

Bestandteile von Kometen

»Normalerweise trudeln die Kometen als düstere Frostkugeln unerkannt durch den Leerraum. Ihre Oberfläche ist schwarz wie Kohle.
Der Amerikaner Fred Whipple, der große alte Mann der modernen Astronomie, prägte den Begriff vom 'schmutzigen Schneeball' - ein Gebilde aus gefrorenem Wasser und erstarrten Gasen, vermengt mit feinsten Staubpartikeln.
Wenn sich ein solcher Eisbrocken der Sonne nähert, taut er nach und nach auf. Riesige Mengen von Gas und Staub verdampfen dann von seiner Oberfläche. Es bilden sich zwei Kometenschweife, die kaum voneinander zu unterscheiden sind: Der eine, bläulich gefärbt, besteht aus dem ionisierten Gas; der andere formiert sich aus dem freigesetzten Staubmantel, der, wenn er von der Sonne beschienen wird, in den unterschiedlichsten Gelbtönen leuchtet - eine oft hundert Millionen Kilometer lange Wetterfahne. Je näher ein Komet der Sonne kommt, desto spektakulärer strahlt sein Schweif am Himmel. ('Spiegel' 28/1994, S. 145) Die Neuoffenbarung erklärt sowohl das Aufleuchten des Kometenschweifes oder Meteoritenschweifes erheblich differenzierter und physikalisch plausibler.

Sind Kometen Unglückanzeiger?

Der 'Spiegel' schreibt über Aberglauben im Zusammenhang mit Kometen:
»Irrationale Furcht vor den unerklärlichen Schweifsternen, die scheinbar kommen und gehen, wie es ihnen beliebt, hat die Menschen zu allen Zeiten zittern lassen.
Dem Volk galten die Kometen stets als 'bös Zeichen für Hunger, Sterb und Kriegerschar'. Gekrönte Häupter sahen in ihnen die Vorboten baldigen Todes. "Was gilt's, dieser Gott fordert mich ab", rief Kaiser Karl V. aus, als im Sommer 1558 ein Komet erschien. Im Herbst war er tot.
Der Azteken-Herrscher Montezuma II. nahm es ebenfalls als böses Omen, als er einen Schweifstern erblickte: Der große weißbärtige Gott Quetzalcoatl, so war ihm vorausgesagt worden, werde nach Mexiko zurückkehren und sein Reich einfordern. Als 1519 der spanische Eroberer Hernando Cortez landete, sah Montezuma die Prophezeiung erfüllt. Widerstandslos überließ er sein Land den Konquistadoren.
Auch für allerlei Plagen wurden die Unglücksbringer aus dem Kosmos verantwortlich gemacht: die giftigen Dünste des Schweifs verseuchten (angeblich) das Brunnenwasser, versprühten Pesterreger, ließen die Felder verdorren und sorgten 1688 für das große Katzensterben in Westfalen.« ('Spiegel' 28/1994, S. 146)
Die Neuoffenbarungen Jesu durch Lorber geben näheren Aufschluß darüber, was an diesem Glauben berechtigt ist bzw. was wirklich Aberglauben ist, ebenso, wie Kometen gebildet werden, woraus sie bestehen, wie ihr Schweif entsteht und welche Geschwindigkeit sie erreichen können.


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Letztes Update: 21.06.2017