Sicht von oben auf den SB-Wasserionisierer, Außenbehälter 3, 9 Liter, Innengefäß 1,2 Liter, 2 Edelstahl-Elektroden, Ionentrennmembran

Selbstbau eines hocheffektiven H2-Wasserionisierers

zur Herstellung von Wasserstoffgas (H2), basischem Katholyt und saurem Anolyt zu Minipreisen

Spitzenwerte bei Wasserstoffgaserzeugung >1,8 ppm/L, pH-Werte 1,5 bis pH 13,5

LeveLuk K8 - Leistungswerte zum Vergleich mit Leistungswerten des H2-Selbstbauwasserionisierers.

Inhaltsübersicht

Wasserionisierer in Betrieb nehmen

Sonstiges Wissenswertes

Vorbemerkung zu Kosten, Arbeitsaufwand und Materialunbedenklichkeit

Für 25-40 € Materialkosten kann man selbst bei geringer Bastelerfahrung in ca. 1 - 2 Stunden ein hocheffektives Gerät zur Erzeugung von Wasserstoffgas (H2) und von basischem Katholyt (AktivWasser) sowie saurem aktiven Wasser (Anolyt) herstellen.

Die insgesamt nur 3 Baubestandteile, mit denen das Trinkwasser in Kontakt kommt, bestehen aus V2A-Edelstahl-Elektroden, 2 BPA-freien Boxen und Backpapier. Alle Teilen werden auch sonst im Alltag im Lebensmittel- und Gesundheitsbereich verwendet, weil sie als gesundheitlich unbedenklich zugelassen und daher gebräuchlich sind.

2 Selbstbaugeräte-Typen

2 weitgehend baugleiche Typen unterscheiden sich durch verschieden große Elektroden und Behälter, um dadurch spezielle Zwecke zu erreichen:

  1. H2-Wasserionisierer: erstellt durch Zugabe von Magnesiumchlorid hohe Wasserstoffgasmenge incl. basischer Mineralien im Trinkwasserbereich von pH 6,5 bis 9.5. Produziert saures OxidWasser (Anolyt) im Bereich bis pH 4.0.
  2. H2-Booster: erzielt in kleinerer Außenkammer durch größere Elektroden, deren unterschiedliche Ausrichtung und mehr Zugabe von Salz oder Magnesiumchlorid pH-Werte von 1.5 bis 13,5.

Beide Selbstbaugeräte schneiden bei einem Leistungsvergleich mit den teuersten kommerziellen Wasserstoffgeräten und Wasserionisierern bestens ab. Auch die Betriebskosten sind minimal. (1-2 Cent pro Liter)

Zur Einführung s. Grundlegendes zum Aufbau und Funktion eines Wasserionisierers

Gesamtes Zubehör zur Herstellung eines SB-H2-Wasserionisierers

Werkzeuge zum Bau

Die benötigten Werkzeuge sind oft in einem Haushalt schon vorhanden:
  • Bohrmaschine mit Futteral bis 10 mm

  • Lochfräser zum Ausschneiden der Öffnungen im 360 ml-Behälter

    • 25 mm Säge für Wasserein/auslassöffnung
    • 63 mm Säge für 1 große Deckelöffnung
  • Schere zum Zuschneiden der Membrane

  • Bohrer 10 mm (Alternative zur 25 mm-Öffnung durch Lochfräse) für Wasserein/auslassöffnung

  • Bohrer 6, 7 oder 8 mm für Loch im Deckel des 0,36L-Gefäßes zum Durchstecke des Trinkhalmes

  • Bohrer 1,5 oder 2 mm für 2 Bohrungen durch Deckelrand oben und im unteren Dosenteil zur Durchführung der Drähte.

  • Spitzrundzange zum Biegen der Haltedrähte für Elektroden

  • Kleiner Schraubendreher

  • Messer (Teppichmesser, Hakenklinge oder sonstiges Messer) zum Entgraten der runden Ausschnitte

  • Lineal für Koordinaten-Messungen der auszusägenden Kreise

  • glatte Metallstange (hohle 3 mm Messingstange aus Baumarkt) zum Wickeln von Spiralelektroden

Alle Bestandteile des Selbstbau-H2-Wassionisierers

Nötige Teile

  1. 1 x 0,36 Liter Lock&Lock-Box (HPL 810) für den inneren Behälter, Preis ab ca. 2,75 €

  2. 1 x 1,8 Liter-Lock&Lock-Box (HPL813) Preis ab 4,00 € (für H2-Wasserionisierer)
    oder 1 x 1,3 Liter (HPL809), Preis ab 3,50 € (für H2-Booster)

  3. V2A-Edelstahldraht, 0,8 mm (bei OBI ca. 3.- für 9 m), 2 x 1,10 m (für H2-Wasserionisierer).
    2 x 1,80-2,00 m (für H2-Booster)

  4. 1 x roter Schrumpfschlauch, 1,6 mm Durchmesser

  5. 1 x schwarzer Schrumpfschlauch, 1,6 mm Durchmesser

  6. 1 DC-Netzteil 24 V, 2 A für beide Gerätetypen gleich geeignet.

  7. 1 x DC-Adapter, Buchse weiblich, 5,5x2,1 mm ab 2.- €

  8. 1 x Backpapier 11x15 cm, braun oder weiß

  9. 1 x Trinkhalm


Kosten gesamt ab ca. 25 €
Schablone für das Fräsloch im Deckel des kleineren Gefäßes

Bauanleitung

Schablone für das Fräsloch im Deckel des kleineren Gefäßes

Von der Mittenmarkierung auf der Schmalseite des Deckels Strich nach unten ziehen. Vom Markierungspunkt in der Mitte 29 mm nach unten messen und dort den Bohrpunkt anzeichnen.

Fräsen der Öffnung im Deckel

63 mm Loch ausfräsen

An der Bohrmarkierung mit 3 mm oder 4 mm-Bohrer ein Loch vorbohren, dann mit dem Lochfräser mit 63 mm die Öffnung ausfräsen.

Alternative Lochanordnungen

Öffnungen für Wasserein/Auslass und Pluselektrode

Öffnungen für Wasserein- und -Auslass und Pluselektrode

Mit einem 1,5 oder 2,0 mm-Bohrer werden je eine Öffnung an beiden Unterteilseiten (oben links und rechts) für die stromführende Plus-Elektrode gebohrt.

Mit einem 25 mm Lochfräser oder einem 10 mm-Bohrer wird eine Öffnung für den Wassereinlass und Wasserauslass gemacht. Die Bohrmarkierung befindet sich 12,5 mm unterhalb des oberen Dosenrandes. Beim Fräsen mit dem 25 mm-Lochfräser wird ein kleiner Teil der beiden kleinen Stege weggefräst. Das schadet der Gehäusestabilität aber nicht.

Entgraten des Ausschnittes nach Fräsen

Entgraten

Mit Messer (Teppichmesser, Hakenmesser oder scharfem Taschenmesser) die Ausfransungen des ausgefrästen Loches abschneiden.
2 Bohrungen für Einlass und Auslass der -Elektrode

Bohrungen für Elektrodendurchführungen am Deckel

An den oberen Rundungen des Deckels mit 1,5 mm-Bohrer je links und rechts ein Loch von außen durch den Wulst bohren. Dort wird der Anfang und das Ende des Spiraldrahtes der Kathode durchgeführt.

Bohrungen für Elektrodendurchführungen für das Gehäuseunterteil

Bohrungen für Elektrodendurchführungen für das Gehäuseunterteil

Auf gleicher Breite wie beim Deckel wird auch im Unterteil der kleineren Box links und rechts je ein Loch mit 1,5 mm Bohrer direkt unterhalb des Wulstes für die Anodenspirale gemacht.

Bohrung mit 25 mm Lochfräse oder mit 10 mm Bohrer für Wassereinfüllung / Wasserauslass.

Spirale drehen

V2A-Edelstahldraht als Elektroden

0,8 mm dicke V2A-Edelstahldrahtelektroden - zu Spiralen gedreht - sind für SB-Wasserionisierer m.E. die geeignetsten Elektroden. Sofern hohe basische und tiefe saure Werte angestrebt werden, sollte man als Anode 1 mm dicken säurebeständigeren V4A-Edelstahldraht verwenden.

V2A-Stahl gilt als ungiftig, wird daher z.B. auch für Töpfe, Pfannen u.a. Geräte für Lebensmittel benutzt.

Mehr über geeignete andere Elektroden

Spiralen aus Edelstahldraht machen

Für H2-Wasserionisierer:

Draht für Deckelelektrode des 360 ml-Innengefäßes: Länge 1,10 m. Spiralwindungen um einen glatten Metallstab (optimal hohler 3mm-Messingstab aus Baumarkt) mit 3 mm Durchmesser machen.

Für H2-Booster

Drahtlänge zwischen 1,80 und 2,00 m für 360 ml-Unterteil.

Drahtwicklung per Hand: Drahtanfang 18cm gerade lassen, dann Spirale in eng aneinander liegenden Windungen um glatten Metallstab wickeln, letzte 8 cm Draht gerade lassen.

Drahtwicklung per Bohrmaschine: empfehlenswert, wenn man mehrere Selbstbau-H2-Wasserionisierer herstellen will.

Dazu in ein kleines Brettchen ein 6 mm-Loch und 2 cm rechts davon ein 3 mm-Loch bohren. Durch das 6 mm-Loch wird der Hohlstab gesteckt, durch das 3mm-Loch der Draht.

15 cm langes Draht-Anfangsstück in den Hohlraum des Metallstabes stecken, umbiegen und weitere 3 cm Draht zusammen mit dem Hohlstab ins Bohrfutter der Bohrmaschine spannen. Den Draht nun durch das danebenliegende 3 mm-Loch stecken und mit geringster Drehzahl in eng aneinander liegenden Windungen um den Metallstab wickeln. Die letzten 8 cm Draht nicht mehr wickeln, sondern gerade lassen.

Danach Anfangsdrahtstück aus dem Metallhohlraum ziehen und gerade ziehen.

Sprialen für 360ml-Dosenunterteil: empfohlene Drahtlänge zwischen 1,80 und 2,00 m. Spiralwicklung ebenso wie bei 1,10 m Drahtlänge.

Elektrodenform für Deckel und Unterteil

Spiralformung für Unterteil und Deckel des kleinen Innengefäßes

H2-Wasserionisierer

Die Spiralen für den Dosenunterteil und für den Deckel sollen möglichst gleich geformt werden. Zunächst formt man die Spirale folgendermaßen für den Unterteil:

  • Spirale für Deckel und Dosenunterteil: Die ersten 18 cm des Drahtes bleiben gerade. Die Spirale wird 13 cm gleichmäßig ausgezogen und in der Mitte umgebogen (s. Bild) Beide Elektrodendrähte sollen gleich lang und gleich geformt werden.

    Am Deckel wird dann der 18 cm lange Draht durch die rechte 1,5 mm-Bohrung am Deckeloberteil ca. 13 cm durchgeschoben.

    Durch die linke 1,5 mm-Bohrung am Deckeloberteil wird dann das andere gerade Drahtende soweit durchgeschoben, dass 1 cm Überstand bleibt. Aus diesem überständigen Teil wird eine Schlaufe gebogen, die den Draht von außen arretiert.

    Wo der Draht durch die 1,5 mm-Bohrungen geht, fixiert man ihn mit 1 Tropfen rasch trocknenden Klebstoff, damit die Elektroden eine feste Arretierung haben und sie zu Korrekturzwecken besser zurechtzubiegen sind.

    Am Dosenunterteil wird mit dem Drahtanfang und -ende genauso verfahren.

Membrane auflegen

Membrane zwischen Deckel und Unterteil einklemmen

Backpapier (Membrane = Diaphragma) 13x15,5 cm ausschneiden.

Membrane auf Behälter-Unterteil auflegen und Deckel darüber mit den 4 seitlichen Laschen festklemmen. Dies spannt die Membrane fest ein.

Beidseitig beschichtetes Backpapier (oder Pergamentersatzpapier) eignet sich gut als Ionentrenn-Membrane (Diaphragma). Es

  • gibt es in verschiedenen Dicken, meist braun oder weiß. Ausprobieren, welches sich am geeignetsten erweist.

  • verträgt sowohl starke Säure als auch Basen

  • ist wasserundurchlässig

  • lässt die basischen und sauren Mineral-Ionen zwischen dem äußeren und inneren Wasserbehälter leicht und rasch durchwandern.

  • gilt als gesundheitlich unbedenklich. Mehr dazu.

Zwar hält eine solche Membrane nur für ca. 10-15 Ionisierungen, aber sie kann aber leicht und rasch gewechselt werden und kostet ja nur ca. 1 Cent.

In der (größeren, äußeren) Kathodenkammer entsteht molekulares Wasserstoffgas (H2) und das basische AktivWasser (Katholyt), in der Anodenkammer bildet sich saures AktivWasser (Anolyt).

DC-Adapterkupplung 5,5x2,1 mm

Verschiedenfarbige Schrumpfschläuche überziehen

Auf das ca. 13 cm lange Plus-Elektroden-Anfangsstück aus dem Gehäuseunterteil wird ein passendes rotes Schrumpfschlauchstück als Isolator aufgeschoben. Die rote Farbe weist drauf hin, dass durch diese Drahtelektrode der Gleichstrom geleitet wird, er also die Anode darstellt.

Auf das ebenfalls ca. 13 cm lange Minus-Elektroden-Anfangsstück aus dem Deckel wird ein passendes schwarzes Schrumpfschlauchstück mit 1,6 mm Durchmesser als Isolator aufgeschoben. Die schwarze Farbe weist drauf hin, dass diese Drahtelektrode die nicht-stromführende Kathode ist.

Die Schrumpfschlauchstücke sollen so bemessen werden, dass am jeweiligen Ende noch 0,5 cm Draht unisoliert bleiben.

DC-Buchsenkupplung anbringen

Das (im Betrieb stromführende, rot isolierte) blanke Elektrodenende nun in der DC-Buchsenkupplung an der (Plus) + Klemme festschrauben, das schwarze blanke Elektrodenende nun in der DC-Buchsenkupplung an der (Minus) - Klemme festschrauben. Am schwarzen Kupplungs-Oberteil ist ersichtlich, welches die + und - Klemme ist.

Eine DC-Buchse (= 'DC Hohlstecker') 5,5x2,1 mm (weibl., mit Schraubklemme) ist nötig, um die beiden Drahtelektroden mit dem Stecker des stromzuführenden DC-Gerätes verbinden zu können. Preis: variiert je nach Anbieter sehr, ab ca. 2,00 €

Kleineren 0,36 Liter-Behälter hochkant in den 1,8 Liter-Behälter stellen.

Behälter ineinander stellen

Kleineren 0,36 Liter-Innenbehälter hochkant in den 1,8 Liter-Außenbehälter stellen.
H2-Booster

H2-Booster

Der H2-Booster ist sozusagen der größere, leistungsfähigere Bruder des H2-Wasserionisierers. Die konstruktiven Änderungen sind gering, aber vom Effekt her sehr bedeutsam:

  • die ca. 2fach größere Elektrodenfläche bewirkt ein stärkeres elektrisches Feld zwischen den Elektroden und damit einen stärkeren, rascheren Ionenaustausch zwischen beiden Kammern durch die Membrane.

  • die Elektrodenformen für Deckel und Unterteil bekommen mehr Windungen und mehr Deckelöffnungen.

  • Ein 1,3 Liter-Behälter als Außenkammer konzentriert das basische Aktivwasser besser als ein 1,8 Liter-Behälter.

  • Das Netzgerät sollte 24 V und 2 A als Leistungsmerkmale aufweisen. (beim H2-Wasserionisierer genügen leistungsschwächere Netzgeräte oder Batterien)

    Es wird mehr Salz oder Magnesiumchlorid zum Trinkwasser zugegeben. Dadurch steigen die Wasserstoffgasbildung und pH-Werte in der basischen Kammer in ca. 8-10 Minuten auf pH 11 oder darüber. Damit sind entfettend-reinigende und zugleich entkeimende Wirkungen möglich.

    In der kleineren 360 ml-Innendose am Plus-Pol sind stark saure Oxidwerte (Anolyt) unter pH 2.7 zu erreichen. Damit können höchst effiziente antibiotische, desinfizierende, entkeimende und giftneutralisierende Wirkungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen erzielt werden.

    Die Geräte der oberen Reihe mit verschiedenen Deckelausschnitten ermöglichen durch ihre horizontale Elektrodenführung vor allem eine starke Sättigung des basischen Aktivwassers durch breitflächigeres Aufsteigen des Wasserstoffgas H2. Dies ist vor allem dann angebracht, wenn hoch basisches Aktivwasser-Werte oder sehr saures Oxidwasser länger im Wasser verbleiben, aufbewahrt und genutzt werden sollen.

    Das Gerät in der unteren Reihe mit seinen 2 großen Deckelausschnitten ermöglicht durch die vertikalen Elektrodenführung vor allem ein rascheres, schmäleres und dadurch konzentrierteres Aufsteigen des Wasserstoffgases H2. Aus diesen 'Wasserstoffgas-Schneisen' kann eine intensive Wasserstoffgasabsaugung noch im Trinkwasserbereich von pH 6.5 bis 9.5 oder bis 10.5 rasch erfolgen, bevor der Geschmack über pH 10.5 hinaus ins 'brackig-fischige' oder gar ins seifige (über pH 12,5) verändert und daher geschmacklich unangenehm wird.

    Eine rasche und intensive Wasserstoffgasentwicklung ist z.B. wichtig in Notfällen innerhalb des Körpers. Durch einen kleinen konstruktiven Zusatz kann das Wasserstoffgas sogar über eine Kanüle inhaliert werden.

Wasser in kleinere Anodenkammer einfüllen

Wasser einfüllen

Zunächst die kleinere, innere Kammer durch das oben befindliche Loch bis oben hin mit Wasser befüllen. Prüfen, ob die Kammer dicht hält. Falls nicht, muß die Membrane nochmals richtig zwischen Deckel und Unterteil eingeklemmt werden.

Die kleinere Box nun in die größere stellen.

Danach die äußere Kammer soweit mit Wasser auffüllen, dass sie gleichen Pegelstand mit der inneren Kammer aufweist.

Fertiger H2-Wasserionisierer 0,36 L in 1,8 L-Behälter

Wie ionisiere ich Wasser damit?

  • Gehäuse verschließen: Deckel auf das äußere Gefäß legen und mit 4 Klickverschlüssen schließen.

  • Gleichstrom anschließen: Nun den Stecker des DC-Netzteils in die DC-Buchse einstecken und den Netzstecker in eine 220/240 V-Steckdose stecken. Ab diesem Moment beginnt der Strom durch das Wasser zu fließen.

  • Am besten gleich den Elektrolyse-Startzeitpunkt notieren, damit man nach einigen Versuchen weiß, wie lange man mit seinem Gerät braucht, um bestimmte pH- und ORP-Werte zu erreichen. Mit einem Küchenwecker oder einer elektronischen Zeitschaltuhr kann man exakt die gewünschte Elektrolysedauer festlegen.

  • Sobald der Gleichstrom durch die Elektroden fließt, beginnt die Wasserionisierung durch Elektrolyse, und damit die Ionenwanderung durch die Trennmembrane zwischen beiden Wasserkammern hindurch.

    In der inneren Kammer mit der (Plus) + Elektrode sammeln sich die sauren Ionen und erzeugen saures OxidWasser (Anolyt), in der Kammer mit der (Minus) - Elektrode sammeln sich die basischen Ionen aus dem Wasser und erzeugen basisches Aktivwasser mit dem molekularen Wasserstoffgas (H2), das als feine Nebelwolke hochsteigt.

  • Hand nach rechts Mittels eines Trinkhalms, der durch eine kleine Bohrung im Deckel gesteckt wird, kann man nun dort, wo die meisten Wasserstoffgasbläschen aufsteigen, das Wasser mit den H2-Bläschen absaugen und trinken. Das garantiert ein sehr hohe H2-Wasserstoffgasaufnahme in den Körper. Wasserstoffgas ist der therapeutisch wirksamste Bestandteil des basischen H2-AktivWassers (Katholyt).

Am DC-Adapter die Pole wechseln

Entkalken der Minus-Elektrode

Wie z.B. bei Wasserkochern, Kochtöpfen etc. lagern sich an der Kathode und am Innenraum der äußeren Kammer je nach Wasserhärte und Wassertemperatur mehr oder weniger rasch Kalk-, Magnesium- und andere basische Mineralreste ab.

Die Elektroden sollten daher immer wieder entkalkt werden!

Wenn dem Wasser zur stärkeren Bildung von Wasserstoffgas z.B. Magnesiumchlorid oder andere basische Mineralien beigefügt werden, lagern sich Reste davon besonders rasch ab. Dies verringert die Wasserstoffgasbildung deutlich. Daher sollte eine 'Entkalkung' erfolgen, sobald die Leistung des Wasserionisierers nachlässt bzw. deutliche weiße Ablagerungen auf der Elektrode sichtbar werden.

Die Entkalkung kann leicht und rasch folgendermaßen vorgenommen werden.

  • indem man die + und - Pole der Elektroden im DC-Adapter umtauscht. Durch den Polwechsel erfolgt die Reinigung effektiv innerhalb weniger Minuten. Nach der Entkalkung nicht vergessen, die Pole wieder umzutauschen!

  • oder indem man das ionisierte saure Wasser (Anolyt) in einem Behälter sammelt und es bei Bedarf als Entkalkungsmittel benutzt. Hat man soviel saures Wasser gesammelt, dass es den ganzen inneren Behälter deckt, reinigt es den Außenbehälter und die Minus-Elektrode.

  • oder indem man mit gelöster Zitronensäure oder mit Essigsäure entkalkt.

Der Entkalkungsvorgang benötigt nur wenige Minuten.

Danach sollte man Gefäße und Elektrode mit Leitungswasser abwaschen.

Homepage

Wasserionisierung

Anwendungen für basisches + saures Wasser

Vertiefende, technische Infos


Säure-Basen-Milieu

Säuren-Basen-Gleichgewichtsverschiebung

Säuremilieu und Mikrobenentwicklung

Wann ist ein Vorfilter nötig?

Wenn Wasser verschmutzt, verkeimt oder mit Giften belastet ist, muss es vor der Wasserionisierung gereinigt werden. Evtl. muß es mit einem Aktivkohle-Vorfilter gereinigt werden.

Wird das Wasser für die Wasserionisierung erforderlichenfalls z.B. mit einem Sawyer-Ultrafein-Wasserfilter mit 0,1 Mikrometerfiltern und einem zusätzlichen Aktivkohlefilter - dann kann es bedenkenlos zur Wasserionisierung verwendet werden.

SawyerSqueeze-Ultrafeinfilter und Kohlenfilter

Sind die Leistungen eines solchen Selbstbau-H2-Wasserionisierer vergleichbar mit kommerziellen Wasserionisierern?

Dieser Selbstbau-H2-Wasserionisierer ist speziell so konstruiert, dass er

Durch seine offene, flexible Bauweise und die Möglichkeit, Mineralien zumischen zu können, kann der Selbstbau-H2-Wasserionisierer die H2- und pH-Konzentration nahezu aller kommerziellen Wasserionisierer und H2-Geräte übertreffen, weil diese bisher entweder nur für die Erzeugung von Wasserstoffgas oder speziell für basische und saure pH-Werten konstruiert sind!

Darüber hinaus ist das H2-Wasserionisierer-Selbstbaugerät einfach, rasch und unvergleichlich preiswert herzustellen, zu betreiben und zu pflegen. Unterhaltskosten gibt es kaum.

Wofür ist ionisiertes Wasser für Menschen, Tiere und Pflanzen nützlich?

Mit dem Selbstbau-H2-Wasserionisierer sind sämtliche bekannten Anwendungen und Nutzwirkungen möglich, wie sie durch kommerzielle Wasserionisierer bzw. Wasserstoffgas-Geräte erzielbar sind.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit?

Ich habe Ihnen mit dieser H2-Wasserionisierer-Selbstbauanleitung und den ebenso wichtigen Hintergrundinfos, was man mit molekularem Wasserstoffgas H2, basischem Wasser und saurem Wasser alles machen kann, einen sehr wertvollen Wissens- und Erfahrungsschatz gratis offengelegt, den ich bewußt nicht patentieren lasse, sondern nach dem Open-Source-Prinzip für Alle - jedoch nicht zur kommerziellen Verwendung! - zur Verfügung stelle.

Hand nach rechts Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich und andere Leser dieser Seite in der Folgezeit nun auch an Ihrem Erfahrungsschatz mit Wasserstoffgas, ionisiertem basischem und saurem Wasser oder an Weiterentwicklungen des SB-H2-Wasserionisierers teilhaben ließen. Neue Erkenntnisse können dann in die Verbesserung des Gerätes bzw. in den Anwendungsumfang einfließen und wieder allen Interessenten nützen. (an vitaswing@gmx.de)


Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion von Selbstbau-H2-Wasserionisierern und der durch sie herstellbaren Produkte (basisches H2-Katholyt mit Wasserstoffgas H2 und saures Anolyt) werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Information veröffentlicht. Es werden keine Geräte kommerziell vertrieben!

Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.

In Deutschland sind Anolyt und Katholyt als Produkte von Wasserionisierung keine zugelassenen Medikamente bzw. Arzneimittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.

Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.

Home |  Gesundheit |  Zurück zur Themaübersicht pH-Milieu

Bearbeitungsstand: 19.10.2018

© Gerd Gutemann; Weiterverbreitungserlaubnis