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Wasserionisierung

Anwendungen für basisches + saures Wasser

Vertiefende, technische Infos


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Säuremilieu und Mikrobenentwicklung

Gebrauchsanleitung für den Selbstbau-H2-Wasserionisierer

Saures Anolyt und basisches Katholyt mit hoher Wasserstoffgas-Sättigung herstellen

Tipps zur Nutzung

    H2-Wasserionisierer Typ 3

Inhaltsübersicht:


Herstellung von Wasser mit pH-Werten von 3,5 bis 10,5

Die Herstellung von basischem Katholyt- und saurem Anolyt-Wasser aus sauberem, mineralhaltigem Trinkwasser ist mit einem Eigenbau-H2-Wasserionisierer denkbar einfach.

  • Beide Kammern mit kaltem oder lauwarmem Wasser so auffüllen, dass in beiden Kammern der Wasserstand gleich ist.
  • Kleine, innere Kammer hochheben und prüfen, ob sie dicht ist und kein Wasser ausläuft. Falls Wasser ausläuft, die Membrane ersetzen. Dann wieder ins größere Gefäß zurückstellen.
  • Das stromführende rote Kabel mit der Klemme an das Elektrodenende am kleineren Gefäß anschließen.
  • Das nicht-stromführende schwarze Kabel mit der Klemme an das Elektrodenende am größeren Gefäß anschließen.
  • Den Deckel (s. nächstes Bild) schließen und dann erst das DC-Netzteil an den Stromkres bzw. an eine Batterie anschließen.
  • Den Stromfluss unterbrechen, sobald die gewünschte pH-Stärke erreicht ist. (Messung mit pH-Streifen bzw. pH-Messgerät)
  • Zuerst die kleinere Anodenkammer herausnehmen und das (saure) OxidWasser (Anolyt) in eine Flasche abfüllen
  • Dann das basische Wasser (Katholyt) aus der Kathodenkammer in eine andere Flasche abfüllen.

offener H2-Wasserionisierer

Mehr zur Anwendung:

Wasserstoffreiches H2-Katholyt-Wasser herstellen

Forschungen seit 2007 beweisen, dass H2-Wasserstoffgas im basischen Katholyt der wichtigste gesundheitsfördernde Anteil ist. Um hochgesättigtes Wasserstoffgas in der Kathodenkammer des H2-Wasserionisierers zu erzeugen, ist die Zugabe von etwas Magnesiumchlorid eine einfachere, flexiblere, effektivere und preiswertere Methode als mit einem speziellen HRW-Gerät. Auch geschmacklich ist das im H2-Wasserionisierer mit Trennmembrane hergestellte H2-Katholyt-Wasser angenehmer als aus einem HRW-Gerät ohne Trennmembrane.

  • 2 Msp. Magnesiumchlorid pro Liter Wasser auflösen.
  • beide Kammern mit diesem Wasser auffüllen.
  • Aus der Kathodenkammer (wo das nicht-stromführende schwarze Kabel angeschlossen ist) kann mittels eines Trinkhalms, der durch eine Öffnung im Deckel geführt wird, schon nach 20-30 Sekunden so viel wasserstoffreiches, basisches Katholyt-Wasser getrunken werden, wie gewünscht wird. Saugen Sie das Wasserstoffgas unter der Wasseroberfläche ab, wo die dichteste Bläschenansammlung ist und trinken Sie es langsam.

  • Sofern Sie ohne Verschlussdeckel per Trinkhalm das wasserstoffreiche Basenwasser absaugen, dürfen Sie auf keinen Fall die stromführenden Drähte berühren!

  • Sofern nur so viel Wasser ionisiert wird, wie man gleich innerhalb von 2-3 Minuten direkt aus der Kathodenkammer trinken kann/will, garantiert dies, dass man mit Wasserstoffgas höchstgesättigtes basisches Wasser mit einem optimalen pH-Wert zwischen 8,5 bis 10 einnimmt.

  • Trinken Sie grundsätzlich wasserstoffreiches basisches Wasser (H2-Katholyt) möglichst rasch nach der Herstellung, denn das darin gelöste, leichte, gesundheitlich wertvollste Wasserstoffgas entweicht daraus schon in wenigen Stunden weitgehend. Je frischer das basische Wasser ist, desto besser schmeckt es und ist desto wirksamer.

geschlossener H2-Wasserionisierer mit Trinkhalm zum Absaugen des Wasserstoffgases aus der Kathodenkammer

Anm.: Nur mit dem Selbstbau-H2-Wasserstoffionisierer ist es möglich, dass Wasserstoffgas im basischen Wasser direkt bei der Entstehung aus der Kathodenkammer abzusaugen und zu trinken. Das ist bei keinem kommerziellen Gerät bisher möglich!

Anwendung für Gesundheitszwecke:

Extrem saures und basisches Wasser (pH-Werte unter 2.0 bzw. bis 12.5) herstellen

Sind basische Werte von pH 10,5 bis 12,5 oder saure pH-Werte unter 2,50 erstrebenswert, dann empfiehlt sich

  • ein leistungsstarkes DC-Gerät oder eine starke Batterie (24 V) zu benutzen.
  • unraffiniertes Meersalz mit seinen vielen basischen und sauren Mineralien und Spurenelementen in Wasser aufzulösen und die so entstandene Sole in beide Wasserkammern einzufüllen.

  • Experimente mit geringen Salzkonzentrationen (z.B. 1 Msp Salz auf 1 Liter Wasser) zu beginnen. Höhere Salzkonzentrationen (z.B. 0,9%ig wie bei medizin. Kochsalzlösungen) führen zu hohem Stromfluss und großer Hitze in den Kabeln und dadurch möglichen Schäden an Kabel und DC-Gerät...

  • Magnesiumchlorid dem Wasser beifügen (1 TL auf 1 Liter)
  • den Elektrolysevorgang so lange durchzuführen, bis die gewünschte basische oder saure pH-Stärke erreicht ist.
  • durch regelmäßige pH-Messungen (z.B. nach jeder Minute mit pH-Streifen) herausfinden, wie lange es dauert, bis die gewünschte basische oder saure Stärke erreicht ist.

  • extreme pH-Werte (z.B. unter 2,0 oder über 12,0 pH) nur bei Bedarf anzustreben, da bei viel Salzzusatz oder Magensiumchlorid und hoher Voltzahl die stromführende Elektrode (in der Anodenkammer) sehr rasch zerfressen wird.

Eine Elektrode, die in wenigen Minuten nur pH-Werte zwischen 5 und 10 herstellt, hält ein vielfaches länger als wenn Extremwerte produziert werden!

Hand nach rechts Katholyt-Verwendung über pH 10,5

Hand nach rechts Verwendungszwecke für stark saures Anolyt unter pH 2,7

pH-Wert 12,19

Haltbarkeits- und Aufbewahrungshinweise

Die Wirkdauer von wasserstoffreichem, basischem Katholyt ist relativ kurz, weil das Wasserstoffgas ständig entweicht. Es sollte am besten frisch innerhalb weniger Stunden verwendet werden. Gute Aufbewahrung ist daher besonders wichtig. Das saure Anolyt ist dagegen unter folgenden Bedingungen viele Wochen haltbar und wirksam:

  • Aufbewahrungsgefäße für beide Wasserarten sollten nur so groß sein, dass sie bis oben hin gefüllt sind. Luftreste führen zu rascherem Wirksamkeitsverlust des Inhaltes.

  • Optimal sind dickwandige verschließbare (Violett)flaschen oder doppelwandige Edelstahl-Isolierflaschen, da aus ihnen das höchst flüchtige, leichte Wasserstoffgas nicht so leicht entkommen kann.

  • Wasserstoffreiches basisches Wasser (Katholyt) kühl, liegend aufbewahren und nicht verschütteln (sonst entweicht das Wasserstoffgas noch rascher).

Mehr zur Aufbewahrung, Haltbarkeit

Reinigung, Entkalkung der Elektroden

Je nach Mineralzusammensetzung lagern sich an der Minus-Elektrode (Kathode) Rückstände (wie in einem Wasserkocher) ab. Dies verringert den Stromfluss und setzt die Leistung des Gerätes zur Katholyt- und Anolytherstellung stark herab. Die Auflösung (Entkalkung) erfolgt

  • am raschesten durch Polvertauschung, z.B. indem das stromführende Kabel statt an die Elektrode der inneren Kammer nun an die Elektrode der äußeren Kammer angeschlossen wird und umgekehrt. Schon wenige Minuten des umgekehrt durchs Wasser fließenden Stromes reichen meist, um die Kathode zu reinigen.

  • Man kann auch mit stark saurem Anolyt-Wasser, mit Zitronensäure oder einem anderen Kalklöser die verkalkte Kathode reinigen.

  • Nach der Reinigung die Elektrode mit Wasser abwaschen.

Sonstige praktische Hinweise

Warum sich weißer Belag im Ionisierer und Aufbewahrungsgefäß niederschlägt und was dagegen zu machen ist.


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Bearbeitungsstand: 30.10.2018

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