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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Zweck von Strafgerichten

Textauszüge aus den Werken des Propheten Jakob Lorber


Inhaltsübersicht:


Naturkatastrophen als Warn- und Weckrufe; Not

   Auf Lorbers Frage, warum große Feuersbrünste, Erdbeben, Wasserhosen, Überschwemmungen etc. vorkommen, diktierte ihm Jesus:
   (jl.him2.119,01) »... Was meinst du denn, was pflegt man wohl so allmählich nach und nach mit denen zu tun, die da einen überaus starken Schlaf haben, wenn der werdende Tag schon stark im Anzuge ist, so zwar, daß es wahrlich die höchste Zeit ist, zu erwachen, aufzustehen und sich anzukleiden zum neuen Geschäfte des neu gewordenen Tages?
   (jl.him2.119,02) Siehe, solche stark Schläfrige rüttelt, stupft, stößt, schüttelt, kneipt und begießt man mit Wasser und tut solches so lange verstärkt fort, bis derjenige, der sich nicht ganz in den Tod hineingeschlafen hat, wieder erwacht in und für den neuen Tag. - Wer da aber unerweckbar ist, für den wird das Grab gemacht!
   (jl.him2.119,03) Siehe, somit sind all diese Zeiterscheinungen nichts denn solche Rüttler, um so manche starke Schläfer, deren es nun gar viele gibt, aus ihren süßen Weltträumereien zu erwecken, die ganz Toten aber aus dem Wege zu räumen.«

Gerichte als Weckmittel gegen Trägheit

   Jesus begründet, wozu neg. Konsequenzen von falschem Handeln bzw. Einstellungen nötig sind und welche Mittel er dazu benutzt:
   (jl.ev06.071,06) »... (Im) Traume befinden sich ... auch alle die weltlichen und diesirdischen Glücksritter, die in allen Gattungen der menschlichen Seinssphäre auf dieser Erde überaus reichlich vertreten sind. Sie fühlen sich ganz glücklich dabei, und wehe dem, der es wagen würde, sie für den Ernst dieses Lebens zu wecken durch Worte und Taten! Aber so man doch aus den vielen einen oder den andern dann und wann zu erwecken imstande ist, so wird der Erweckte darauf sicher sehr froh werden, weil er in dem geistwachen Zustande erst die Gefahr stets mehr und mehr zu erkennen und einzusehen beginnt, in der er sich in seinem blinden Sinnenschlafe befunden hatte.
   (jl.ev06.071,07) Daher möget ihr es denn auch versuchen, ob irgendein solcher sinnenberauschter Mensch noch nüchtern und wach zu machen ist! Ist er es, so erwecket ihn, und es wird euch das von großem Nutzen sein, weil er dann wieder leichter denn Ich auf seine Sinnesverwandten fruchtbringend rückwirken kann; läßt er sich aber nicht erwecken, so lasset den faulen und trägen Esel schlafen! Da müssen dann schon andere Weckmittel kommen, um solche Schläfer zu wecken. Dergleichen Mittel aber heißen Krankheiten aller Art und Gattung, Krieg, Hungersnot und Pestilenz...«

Gerichtsankündigungen sollen Umkehr, Besserung und Bitte um Abwendung der Strafen bewirken

   Jesus nennt Kennzeichen, woran echte, warnenden Propheten erkennbar sind und wie man auf ihre Warnungen reagieren solle:
   (jl.ev06.150,01) »In größerem Maße offenbart Sich Gott durch den Mund völlig geweckter Propheten. Solche Propheten sind für den geweckteren Menschen allzeit sehr kenntlich, - erstens durch ihr geschriebenes und gesprochenes Wort, zweitens durch so manche Wundertätigkeitsbeigaben, zum Beispiel, daß sie im Notfalle den Menschen zukünftige Dinge zum voraus verkünden, so daß sich die Menschen danach kehren und bessern können und Gott bitten mögen, daß Er das angekündigte Unheil von ihnen abwenden wolle, wie das zu Ninive der Fall war...«

Besserungszweck von Strafkonsequenzen

   Als Richtlinie, wie mit Irrenden und Gestrauchelten umzugehen ist, empfahl Jesus seinen Jüngern:
   (jl.ev01.203,07) »Wer gefallen ist, den hebet auf und bringet ihn auf einen guten Weg und führet ihn, auf daß er zur Einsicht seiner Sünde kommen möge und solche getan zu haben bereue! Das soll euch obliegen!
   (jl.ev01.203,08) Ich aber bin nicht gekommen, zu richten (vgl. joh.03,17) und zu verderben diese Welt, sondern zu suchen das Verlorene (vgl. lk.19,10) und aufzurichten, was darniederliegt! So ihr das nun wisset, da gehet hin und handelt also!«

Reinigung der Erde von Auswüchsen

   Jesus erläutert, warum es sinnvoll ist, auf prophetische Warnungen - vor allem vor dem vielfach angekündigten großen Weltgericht - zu hören:
   (jl.ev05.110,05) »Die sich nach den Erwählten richten werden, für die wird die Erde noch immer ein sicheres Plätzchen haben; aber die zu sehr Tauben und Blinden im Herzen werden von Zeit zu Zeit stets wie das Unkraut vom reinen Weizen gesondert werden.
   (jl.ev05.110,06) Die Erde wird darum also fortbestehen, wie sie nach Noah fortbestanden ist, und wird tragen Meine helleren Kinder; nur der zu sehr überhandgenommen habende Unflat wird von ihr entfernt werden und in eine andere Reinigungsanstalt kommen, an denen es in Meinem ewig großen Reiche wahrlich keinen Mangel hat und auch ewig nie einen Mangel haben wird.«

Aufzeigen göttlicher Macht, Demütigung der Mächtigen und Trägheitsüberwindung als Gerichtszweck

   Jesus legte seinen Jüngern eine Endzeitbezogene Vorhersage des Propheten Jesaja aus:
    »Alle hohen Augen (Herrscherstolz) werden gedemütigt werden, und alle die hohen Leute werden sich bücken müssen; denn der Herr wird allein hoch sein zu derselbigen Zeit und dann ewig immer fort und fort.
   (jes.02,12) Denn des Herrn Zebaoth Tag (Licht) wird gehen über alles Hoffärtige und Hohe und über alles vor der Welt Erhabene, daß es erniedrigt werde;
   (jes.02,13) also auch über alle erhabenen Zedern Libanons (Priester) und über alle Eichen in Basan (Hauptstützen des Götzenpriestertums zu aller Zeit);
   (jes.02,14) über alle hohen Berge (Regenten) und über alle erhabenen Hügel (alle Hoffähigen);
   (jes.02,15) über alle hohen Türme (Feldherren) und über alle festen Mauern (Kriegsheere);
   (jes.02,16) auch über alle Schiffe auf dem Meere (solche, die am Staatsruder sitzen) und über alle irdisch köstliche Arbeit (die große Staatenindustrie).
   (jes.02,17) Und das wird geschehen, auf daß sich alles bücken muß, was hoch ist unter den Menschen, und sehr gedemütigt werden alle hohen Leute, und der Herr allein hoch sein zu der Zeit.
   (jes.02,18) Mit den Götzen aber wird es dann ganz aus sein in jener Zeit.
   (jes.02,19) Ja, da wird man wohl auch noch in die Höhlen der Felsen gehen und in der Erde Klüfte (des Mammons Verstecke), und das aus Furcht vor dem Herrn und vor Seiner herrlichen Majestät (das Licht der ewigen Wahrheit), so Er Sich aufmachen wird, zu schrecken (strafen) die Erde.
   (jes.02,20) Ja, zu der Zeit wird ein jeder hinwerfen seine silbernen und goldenen Götzen in die Löcher der Maulwürfe und Fledermäuse - welche Götzen er sich machen ließ zur Anbetung -,
   (jes.02,21) auf daß er sich desto leichter verkriechen könne in die Steinritzen und Felsenklüfte aus Furcht vor dem Herrn und vor Seiner herrlichen Majestät, so Er Sich aufmachen wird, zu schrecken die Erde; aber es wird das niemandem irgend etwas nützen.
   (jes.02,22) Darum lasset nun ab von dem Menschen, der irgendeinen Odem in der Nase hat (der Odem in der Nase bezeichnet den weltlichen Hochmut); denn ihr wisset es nicht, wie hoch er etwa in der Welt steht!"
   (jl.ev07.174,10) Nun, da habt ihr die ganze, leicht faßliche Erklärung des ganzen zweiten, höchst beachtenswerten Kapitels des Propheten Jesaja! Die letzten Verse erklären sich von selbst, so man die Bedeutung der ersten wohl verstanden hat.
   (jl.ev07.174,11) Aber Ich sage euch, daß es wahrlich auch also geschehen wird jetzt schon in jüngster Zeit und dann nach etwa gegen neunzehnhundert Jahren wieder im Vollmaße; denn es gibt selbst in Meinem Rate kein anderes Mittel, so dem Menschen die vollste Willensfreiheit belassen werden muß, als nur dies einzige, mit dem man von Zeit zu Zeit der menschlichen Trägheit fruchtbringend begegnen kann; denn sie ist die Wurzel aller Sünden und Laster!...«

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Letztes Update: 09.12.2017