Sauerstoffmangel - Sauerstoff-Kur Sauerstoffmangel - Häufigkeit, Bedeutung, Ursachen und Folgen

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Sauerstoffmangel

Ursachen und Folgen


Inhaltsübersicht:


    Ursachen der Zivilisationskrankheiten

    Die erschreckende Zunahme der sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Herz- und Kreislaufstörungen, Angina pectoris, Herzschlag, Managerkrankheit, vegetative Dystonie und Krebs erfordern mehr Beachtung und vor allem Abhilfe.

    Fast alle Zivilisationskrankheiten hängen mit Defiziten von Licht, Sauerstoff, naturreinem Wasser, naturbelassenem Salz und Bewegung zusammen! Die Ursachen aller Zivilisationskrankheiten sind in erster Linie chronisch geschädigte Zellfunktion, vor allem der Zellatmung z.B. durch

    • falsche Lebensgewohnheiten
    • Lichtmangel bzw. Lichtfrequenzdefizite
    • Sauerstoffmangel
    • Bewegungsmangel
    • falsche Ernährung
    • Überschuss an raffiniertem Salz, Mangel an vollwertigem, unraffiniertem Salz
    • Vergiftungen, z.B. durch Abgase aller Art
    • Überstress
    • die Überlastung des Nervensystems
    • Genußmittel
    • künstliche Farbstoffe
    • seelischen und sozialen Belastungen und Fehleinstellungen
    • Hetze
    • Sorge und Angst usw.

    Je nach Hauptursachen müssen die Konsequenzen gezogen werden, wenn man gesund bleiben oder wieder werden will.
    Besonderer Wert kommt dabei dem Erkennen der Ursachen und ihrer Behebung, z.B. bei Sauerstoffmangel, zu.

    Sauerstoffmangel als eine der häufigsten und wichtigsten Ursachen bei Zivilisations-Krankheiten

    Etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Sauerstoffarmut im Körpergewebe. Unzureichende Sauerstoffversorgung der Zellen kann hervorgerufen werden z.B. durch Alterungsprozesse der Zellmembranen, infolge ungesunder Lebensweise, wie Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie Stress.
    Unsere Körperzellen brauchen zur Erhaltung des Lebens unaufhörlich Licht , frische Luft und Sauerstoff, naturbelassenes, reines Wasser und unraffiniertes vollwertiges Salz. Wir können tagelang ohne Wasser, wochenlang ohne Nahrung sein, aber nicht eine Minute ohne Sauerstoff.
    Für den Sauerstofftransport im Körper ist eine ordnungsgemäße Organdurchblutung und ein intaktes Gefäßsystem sehr wichtig.
    Die Sauerstoffaufnahme ist in verschiedenen Gefäßbereichen bei der Organdurchblutung unterschiedlich.

    Was bewirkt Sauerstoffarmut?

    Er kann zu Zellstoffwechselstörungen führen.

    Die Folgen sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit und erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten. Hinzu kommt die meist altersbedingte Verengung der Blutgefäße durch Arteriosklerose.

    Zusammenhang Sauerstoffmangel und Arterienverkalkung

    Man sagt, der Mensch hat das Alter seiner Arterien. Normalerweise sind die Arterien elastisch und ihr inneres Volumen ist frei und durchlässig,sodass das Blut diese Gefäße ungehindert durchfließen kann. Das muss auch so sein. Nur so ist das Blut in der Lage, den lebenswichtigen Sauerstoff, Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge zu jeder Körperzelle zu transportieren.

    Wie wir wissen, sind nur die Arterien eines Babys restlos frei von Ablagerungen. So ist die allgemeine Arteriosklerose also ein Prozess, der sich über die gesamte Lebenszeit erstreckt und jeden Menschen betrifft.

    Arterienverkalkung können auch wir nicht verhindern, jedoch haben wir die Möglichkeit, ihr aktiv entgegenzuwirken. Sauerstoff hält den Degenerationsprozess auf und hilft, den Weg zu einer gesünderen Lebensweise zu finden. Unser Leben ist gekennzeichnet von Phasen, in denen wir sehr sorgsam mit unserer Gesundheit umgehen und mit uns durchaus zufrieden sind, aber auch von Phasen, die den Körper überaus stark belasten. Dazu gehören Krankheiten oder Schicksalsschläge, Probleme und Sorgen in der Familie oder der Firma, verbunden mit Stress und ungesundem Leistungsdruck, die sich über Jahre ungünstig auf unseren Organismus auswirken.

    Unsere normalerweise elastischen Arterien reagieren auf äußere Beeinflussung wie Stress, Alkohol oder Nikotin. Die Folge ist häufig ein Ansteigen des Blutdruckes. Dabei können an besonders gefährdeten Stellen, z.B. kleinste Gefäße und deren Verästelungen der Blutbahn, Schädigungen an der Arterieninnenwand entstehen. Der Körper versucht, diese Verletzungen zu heilen und bildet eine Schutzschicht. Diese verschließt die Wunden und es bleiben kleine Narben zurück.

    An diesen Stellen produziert der Körper jetzt mehr Bindegewebe. Kalksalze und überschüssige Blutfette (Cholesterine) lagern sich zusätzlich ab, der Querschnitt der Gefäße verengt sich immer mehr und ihre Durchlässigkeit sinkt. Alle Arterien des Körpers, somit auch die des Herzens und des Gehirns, können davon betroffen werden. Dieser Prozess der allgemeinen Arterienverkalkung und der Verlust an Elastizität kann jahrelang ablaufen, ohne dass körperliche Beschwerden darauf hinweisen. Risikofaktoren wie eine cholesterinhaltige Ernährung, wenig Bewegung, Übergewicht, Alkohol- und Nikotingenuss und zunehmende Luftverschmutzung können diesen Vorgang stark beschleunigen.

    Sind es anfänglich die größeren Blutgefäße, die von diesem Prozess betroffen werden und uns noch keine Beschwerden bereiten, so verengen sich mit der Zeit immer mehr mittlere, kleine und kleinste Arterien (Arteriolen). Erst jetzt reagiert der Körper mit Missempfindungen, wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und auffällige Vergesslichkeit.
    Auch kalte und taube Fingerspitzen, Schmerzen in den Beinen oder Schwindelgefühle sind Anzeichen für eine fortgeschrittene Arterienverkalkung und einer daraus resultierenden Beeinflussung der peripheren Nerven.

    Chronisch geschädigte Zellatmung als biologische Grundstörung

    Da man viele Ursachen trotz aller Bemühungen nicht ausreichend ausschalten kann, ist es umso nötiger, die Abwehrkraft des Organismus zu stärken und die biologische Grundstörung, die sich aus den Schädigungen ergibt, beheben, um soweit wie möglich die Wurzel des Übels zu erfassen. Nur die Symptome der Krankheitserscheinungen zu beseitigen, führt nicht zum Ziel.
    Die biologische Grundstörung aller Zivilisationskrankheiten ist noch den Arbeiten des Nobelpreisträgers Prof. Warburg, Dr. Seeger, v. Jankowsky u. a. die chronisch geschädigte Zellatmung.

    Das, was den Menschen heute in erster Linie fehlt, ist das vollständige Sonnenlichtspektrum, Sauerstoff und gesundes, sauerstoff/stickstoffreiches Wasser sowie naturbelassenes Salz.

    Risikofaktor Sauerstoff-Mangel

    Professor Manfred von Ardenne hat sich seit Jahrzehnten mit der Erforschung solcher Zusammenhänge befaßt. Er ist dabei zu zwei grundlegenden Erkenntnissen gekommen:
    Die vielfältigen negativen Auswirkungen unserer heutigen Zivilisation (Bewegungsmangel, Fehl- und Überernährung, Umweltgifte und Überstress) beeinträchtigen bereits ab der zweiten Lebenshälfte
    • die Sauerstoff-Aufnahme (Lunge),
    • den Sauerstoff-Transport (Herz-Kreislauf-System) und
    • die Sauerstoffverwertung (innere Atmung)
    bzw. führen zu einem allgemeinen Sauerstoff-Mangel im Organismus. Diese Sauerstoff-Mangel-Situation wiederum führt zu einer weiteren Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung.

    Ursachen des Sauerstoffmangels

    Für Sauerstoffmangel im Organismus gibt es zahlreiche Ursachen, z.B.
    • Die Sauerstoffverfügbarkeit ist nicht mehr die gleiche wie vor 50 Jahren.. Industrie, Autos, Flugverkehr etc. bewirken, daß oft nur noch 18-19% Sauerstoff statt 21% in der Luft enthalten sind. Bei Smog gar nur noch 10%.
    • Alle unsere Sauerstoffquellen (Luft, Nahrung, Wasser) enthalten heute immer weniger Sauerstoff, dafür um so mehr Gifte. Die Oxidation der Gifte verbraucht wiederum den oft bereits knappen Sauerstoff.
    • "Früher betrug der Sauerstoff noch 10mg pro Liter Trinkwasser.. heute selten über 4-6 mg/Liter. In solchem Wasser überleben Fische nicht mehr. Überdies sind schädliche Informationen im Wasser gespeichert.

    • Als typische Erscheinung in der 2. Lebenshälfte vermindert sich auch die gesamte Sauerstoffversorgung (gemessen als arterieller Ruhe-Sauerstoff-Partialdruck des menschl. Organismus.)
      Die kritische Abnahme des Ruhe-Sauerstoff-Partialdrucks mit zunehmendem Lebensalter bewirkt vor allem eine Degeneration des Lungen-Herz-Systems.
    • Sauerstoff - Abnahme

    • Alle unsere Sauerstoffquellen (Luft, Nahrung, Wasser) enthalten heute immer weniger Sauerstoff, dafür um so mehr Gifte. Die Oxidation der Gifte verbraucht wiederum den oft bereits knappen Sauerstoff.
    • Industrieabgase in der Luft; Umweltbelastungen
    • Gifte jeglicher Art
    • Unsere Getränke und unser Trinkwasser leiden unter einem Sauerstoffdefizit: Während früher Quell-, Bach-, Zisternen- oder Brunnenwasser zu Trinkzwecken genutzt wurde, kommt unser Trinkwasser heute aus zentralen Versorgungsanlagen.
    • Die Menge des im Wasser löslichen Sauerstoffs ist von der Temperatur und dem Umgebungsluftdruck abhängig und beträgt ca. 13 mg pro Liter. Fließende Gewässer in freier Natur können z. B. diese Sättigung aufweisen. Der Sauerstoffgehalt des Trinkwassers liegt heute jedoch nur bei ca. 5 mg pro Liter. Dieser geringe Wert ist u.a. durch die gründliche Behandlung (chemische Fällung, Chlorierung, Filterung, Entsäuerung etc.) des Rohwassers bedingt.
    • Durch Erhitzen (Tee, Kaffee) wird der Sauerstoff aus Wasser entfernt, ebenso durch Zugabe von Kohlensäure (Mineralwasser), die den Sauerstoff durch ihre höhere Affinität zum Wasser verdrängt.
    • "Nahrungsmittel sind sauerstoffarm..
    • zu flache, mangelhafte Atmung
    • falsche Lebensgewohnheiten
    • Fehlernährung
    • zu wenig Bewegung, Bewegungsmangel
    • zu wenig Aufenthalt in der Natur, vor allem in Wäldern;
    • Krankheiten, Infekte
    • Streß im Berufs- u. Privatleben;
    • Alterungsprozess mit der Leistungsverringerung von Lunge und Herz-Kreislauf-System
    • Massive Sauerstoffräuber sind Mikrowelle, Friteuse, weißes Mehl, Zucker, Kaffee, Cola, Tabakrauch
    Prof. M. von Ardenne bewies mit seiner "Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie", und die Sauerstoffwasser-Wirkungen beweisen, daß dieser Alterungsprozeß nicht nur gestoppt, sondern im Sinne echter Regeneration umgekehrt werden kann!, d.h. der Sauerstoff-Partialdruck wie in einem jungen Organismus länger anhaltend wieder angehoben werden kann.

    Ursachen flacher, ungenügender Atmung und mangelnder Sauerstoffaufnahme

    Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Auffassung ungültig, daß der Mensch, solange er atmet, auch eine genügende Menge Sauerstoff aufnimmt und verwertet. Die Funktionen unseres Atmungsapparates und die Fähigkeit der Zellen zur Aufnahme und Verwertung des Sauerstoffs werden durch zahlreiche Einflüsse gestört.
    Die mit der Entwicklung der Zivilisation und Technik einhergehenden Schädigungen, unsere falschen Lebensgewohnheiten und Ernährung, die häufig ungünstigen Arbeitsbedingungen und die auf fast alle Menschen drückenden seelischen Belastungen, die Hetze, Sorge und Angst führen einzeln und insgesamt zu einer Störung und Verflachung der äußeren Atmung und zu einer Störung der Annahme und Verwertung des Sauerstoffs durch die Zellen und damit zu einem Sauerstoffmangel des Organismus.
    Der normale Ablauf der Sauerstoffwechselprozesse in den Zellen ist gebunden an die Fähigkeit bestimmter Wirkstoffe, der sog. Atmungsenzyme, den Sauerstoff zu aktivieren, d. h. zu ionisieren. Nur in der jonisierten Form kann der Sauerstoff in die Verbrennungs- oder Oxydationsvorgänge eintreten. Die Gifteinwirkungen, denen der heutige Mensch infolge der Zivilisation und Technisierung ausgesetzt ist, bewirken in erster Linie eine Schädigung der besonders empfindlichen Atmungsenzyme.
    Für das Kohlenoxyd z. B., das in steigendem Maße infolge der ständigen Zunahme der Autoauspuffgase zu einer erheblichen Gefahr, besonders der Großstadtmenschen geworden ist, hat Prof. Warburg nachgewiesen, daß durch dieses Gas nicht nur der rote Blutfarbstoff gebunden und dadurch für den Sauerstofftransport ausgeschaltet wird, sondern daß dadurch vor allem das eisenhaltige Atmungsferment geschädigt oder zerstört wird. Die Folge ist die Unterbrechung des normalen Ablaufs der Sauerstoffwechselprozesse und damit das Auftreten von Stoffwechselschlacken.

    Die Unterbrechung oder Drosselung der Sauerstoffwechselprozesse ist - außer LICHTMANGEL - die biologische Grundstörung, aus der alle weiteren Störungen sich entwickeln. Zunächst entstehen daraus im allgemeinen die sog. funktionellen Störungen der Organe oder Systeme. Bei entsprechender Dauer oder lntensitat entwickeln sich aber auch aus dieser Grundstörung die organischen Erkrankungen oder Schäden. Jede Krankheit mündet irgendwie in ein Stoffwechselproblem.

    Sauerstoffmangel ist - häufiger als früher angenommen - die Ursache vieler körperlicher und seelischer Krankheiten und Beschwerden. Dies trifft besonders ab der 2. Lebenshälfte zu.

    Chronisch ungenügende und gestörte Zellatmung als Folge veget. Dystonie

    Die chronisch ungenügende und gestörte Zellatmung ist aber nicht nur die zum Krebs führende biologische Grundstörung, sondern die Grundstörung und damit der wesentlichste Faktor bei der Entstehung aller Zivilisationskrankheiten.
    Diese sog. Zivilisationskrankheiten treten unter sehr vielfältigen klinischen Erscheinungsformen auf, sie haben aber fast alle das Gemeinsame, daß sie auf dem Boden der vegetativen Dystonie entstehen, unter der noch Prof. Dietmar eine besondere Reaktionslage des vegetativen Nervensystems auf unspezifische Reize der Umwelt zu verstehen ist.
    Infolge dieser abnormen und krankhaften Übererregbarkeit des vegetativen Systems kommt es bei den heute auf den Menschen einstürmenden und nicht abreißenden Reizeinwirkungen der Umwelt und bei den dauernden seelischen Belastungen
    • zu schweren Störungen der normalen biologischen Rhythmik aller vegetativen Vorgänge,
    • zu Verkrampfungen in allen Bereichen des menschlichen Körpers,
    • zu Durchblutungsstörungen,
    • zu Störungen der Empfindung und der Sinnesleistungen,
    • zu funktionellen Störungen der Drüsen äußerer und innerer Sekretion mit den schwersten Folgen für den intermedlären Stoffwechsel.
    "Jedermann aber weiß, daß diese Funktionsstörungen auf die Dauer nicht belanglos sind, sondern daß schwere Organschäden aus ihnen resultieren, wie z.B. der Herzmuskelschaden und die Herzmuskelschwiele aus einem spastischen Konorarverschluß (krampfhaften Herzkranzgefäßverschluß) oder wie das Magengeschwür aus einer nervösen Gastritis oder wie endlich eine strukturelle Gehirnschädigung mit Schlaganfall aus einer Mangeldurchblutung des sehr sauerstoffbedürftigen Gehirns." (Prof. Dittmar).
    Dr. Warning fand, daß bei 4000 Untersuchungen am Personal der Frankfurter Verkehrsbetriebe über 1000 manifeste Erkrankungen, die sich als Krampfkrankheiten darstellten und in erster Linie Herz- und Kreislauf, Magen, Gallenwege, Dickdarm, peripheren Kreislauf und Gemütslage betrafen. Alle diese Erkrankungen gehören, zumindest in ihren Anfängen, in das große Gebiet der vegetativen Dystonie.

    Die vegetative Dystonie aber ist entgegen häufiger Annahme, keine rein seelische oder funktionelle Erkrankung, sondern sie ist der Ausdruck einer Stoffwechselerkrankung des betreffenden Organs oder Systems, wobei den über das vegetative Nervensystem kommenden Reizen die auslösende Wirkung zuzuschreiben ist.
    Die Stoffwechselstörung des Organs stellt sich dar als Störung des Mineralstoffwechsels, die bedingt ist durch eine ungenügende und gestörte Zellatmung des Gewebes und in der Regel auch von Photonen/Frequenzmangel des Sonnenlichtes.

    Reizübersteigerung als Ursache veget. Dystonie und Folgekrankheiten

    Es ist nachgewiesen, daß die vom vegetativen Nervensystem kommenden übersteigerten Reize nur dann das Bild der vegetativen Dystonie auslösen können, wenn in dem betreffenden Organ eine Stoffwechselstörung vorliegt.
    Aber auch die Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems ist im wesentlichen bedingt durch eine ungenügende und gestörte Zellatmung der Nervenzellen und ihrer Licht-Unterversorgung.
    Die heute im Durchschnitt von den Menschen verlangte Arbeit entfernt sich immer mehr von einer natürlichen Arbeitsweise und einer ausgeglichenen Belastung des Gesamtorganismus. Vielmehr hat sich die Masse der Arbeitsvorgänge von der Muskelarbeit auf die Nervenbetätigung verlagert.
    Diese fast einseitige Überforderung des Zentralnervensystems, verbunden mit übermäßiger seelischer Belastung und aus der Umwelt kommenden außergewöhnlichen Reizen, wie Lärm, Unruhe, Hetze des Verkehrs usw., muß zu einer Erregung der Nervenzellen, d. h. zu einer ionalen Verschiebung und Änderung des elektrischen Zellpotentials führen, deren Ausgleich durch die noch möglichen Sauerstoffwechselprozesse häufig nicht mehr vorhanden ist.
    Der hohe Sauerstoffverbrauch des Gehirns, die reiche Blutgefäßversorgung der vegetativen Zentren und die außerordentliche Anhäufung des Warburgschen Atmungsfermentes in diesen Zellen beweisen, daß schon ohne sonderliche Belastung eine sehr intensive Zellatmung im Gehirn und speziell in den vegetativen Zentren ablaufen muß.
    Die Überlastung des Nervensystems aber, wie sie heute allgemein vorkommt, erfordert ein Ausmaß an Oxydationsvermögen, das die Grenze des Möglichen erreicht oder oft überschreitet. Diese Grenze ist aber häufig auch noch herabgesetzt und wird sicher überschritten, wenn die Voraussetzungen für einen geregelten und intensiven Ablauf der Sauerstoffwechselprozesse nicht mehr erfüllt sind, also nicht genügend Sauerstoff, Wasser, Salz und Lichtenergie bereitgestellt werden, oder wenn die Funktionstüchtigkeit der Atmungsfermente herabgesetzt ist.
    Alle Lebensenergie, die zur Erhaltung und zur Leistung erforderlich ist, stammt aus der Sonne, Sauerstoff, Wasser und Salz und den Oxydationsprozessen. Die gesamten Lebenserscheinungen, damit auch die Reaktionen des Zentralnervensystems und des vegetativen Systems sind in erster Linie an die Funktion der im Organismus und in jedem seiner Teile ablaufenden Lichtaufnahme, Lichtspeicherung, Lichtabgabe und Oxydationsprozesse gebunden. So ist erklärlich, daß bei einem ungenügenden und gestörten Ablauf der Lichtaufnahme/Verarbeitung und Zellatmung auch im Nervensystem und im vegetativen System anomale, krankhaft gesteigerte oder paradoxe Reaktionen resultieren können.
    Das Problem der ursächlichen Behandlung der Zivilisationskrankheiten kann daher vorwiegend nur bestehen in einer ausreichenden Licht-, Sauerstoff,- Wasser,- und Salzversorgung des Organismus und in einer Unterstützung und Anregung der Sauerstoffwechselprozesse in der Zelle.
    Licht-, Sauerstoff- oder Zellatmungstherapie, Wasser und Salz dienen der Wiederherstellung und Anregung der natürlichen Funktionen des Organismus, wie der äußeren Atmung, der Aufnahme, des Transports und der Verwertung des Sauerstoffs.

    Hinzu kommen die Maßnahmen, die die Zellatmung direkt unterstützen, wie z. B.

    und Maßnahmen, die indirekt die Zellatmung unterstützen:

    • die Anregung der Funktion der Leber, die die wichtigste Bildungsstätte für die Atmungsenzyme ist,
    • die Wiederherstellung einer normalen gesunden Darmbakterienflora, die unerläßlich ist bei dem Aufbau bestimmter Vorstufen der Atmungsenzyme,
    • und nicht zuletzt eine biologisch gesunde Ernährung, die den ausreichenden Nachschub der Baustoffe für den Wiederaufbau der verbrauchten und zerstörten Atmungsenzyme sichert.
    Im Rahmen einer Ganzheitsbehandlung ist eine kombinierte Licht-, Sauerstoff-, Wasser- und Salztherapie - unabhängig von der spezifischen üblichen Behandlung der Krankheiten - besonders angezeigt zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit bei nervöser Erschöpfung, zur wirksamen Verhütung, aber auch zur ursächlichen Behandlung aller Zivilisationskrankheiten. Das gilt ebenso für Menschen, die sich körperlich nicht wohl fühlen, ohne eigentlich krank zu sein.

    Sauerstoff im Blutkreislauf

    Der menschliche Organismus nimmt den benötigten Sauerstoff normalerweise zu 99 % über die Lunge und zu 1 % über die Haut auf. Unsere Umgebungsluft enthält neben 20,9% Sauerstoff noch 78 % Stickstoff und ca. 1 % Edelgase. Der Rest sind Kohlendioxid und Umweltschadstoffe. Der Sauerstoff gelangt über die Lunge mit 350-500 m Luft pro Atemzug durch die Lungenbläschen ins Blut und wird in den roten Blutkörperchen mit ca. 20 ml pro dl gebunden.

    Entscheidend für die Menge des im Blut transportierten Sauerstoffs sind der Luftdruck, die Zahl der roten Blutkörperchen und die Funktionsfähigkeit der Lunge.

    Das frische mit Sauerstoff und Nährstoffen angereicherte Blut gelangt über die Arterien in alle Bereiche des menschlichen Körpers. Dort wird es in ein feines Netz von Blutgefäßen (Kapillaren) gepumpt. Diese sind von den kleinsten Körperbestandteilen, den Zellen umgeben.

    Durch die Zellwände gelangen Sauerstoff sowie Nähr- und Vitalstoffe in die Zellen. Der Sauerstoff verbindet sich hier mit dem Kohlenstoff aus den Nährstoffen zu Kohlendioxid (Ausatmung) und Wasser.
    Die dabei entstehende Energie wird für die Aufrechterhaltung der Körperwärme und als Muskelkraft benötigt. Nur vollständig verbrannte Abprodukte gelangen wieder durch die Zellwand in die Kapillaren und werden von dort über das Venensystem wieder in den Blutkreislauf zurücktransportiert, um dann von der Leber, Niere und dem Darm ausgeschieden zu werden.

    Werden infolge unzureichender Sauerstoffzufuhr die Nährstoffe in den Zellen unvollständig verarbeitet, entstehen giftige Stoffwechselprodukte wie z.B. Milchsäure. Außerdem erfolgt ein Anschwellen der Zellen und es kommt zu einer weiteren Verminderung der Durchblutung und zu einer Vergrößerung des Sauerstoffmangels im Gewebe. Die dadurch entstandene Sauerstoffschuld, insbesondere nach körperlichen Anstrengungen, muss dann in Stunden und Tagen körperlicher Ruhe, in denen der Sauerstoffbedarf des Organismus verringert ist, ausgeglichen werden. Entsteht ein permanenter Sauerstoffmangel im Gewebe (Hypoxie), kann es zu Entzündungen oder Absterben ganzer Gewebebereiche kommen, wodurch Krankheiten entstehen.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass der Gesundheitszustand eines Menschen vom Sauerstoffpotential abhängig ist. Sauerstoff hat für die gesunden Funktionen des Organismus eine hervorragende Bedeutung, denn er:

      - fördert die Mikrozirkulation des Blutes
      - ist antibakteriell und antiviral
      - fördert die Regeneration des Gewebes
      - ist an Entgiftungsprozessen beteiligt
      - fördert die Regulationsprozesse
      - reguliert den Blutdruck
      - verbessert den Stoffwechsel
      - erhöht die Energieversorgung der Zellen
      - steigert die psychische und körperliche Leistungsfähigkeit

    Bedeutung des Sauerstoffpartialdruckes

    Wie bisher dargestellt wurde, ist die Sauerstoffversorgung im menschlichen Organismus in starkem Maße vom Sauerstoffgehalt des Blutes abhängig. Durch Krankheiten und Alterserscheinungen kann es zu einem Absinken des Sauerstoffgehaltes im Blut kommen. Anders ausgedrückt ist also die Sauerstoffsättigung im Blut ein Gradmesser für den Gesundheitszustand des Menschen.

    Blutsauerstoffgehalt-Messmethoden

    Mit verschiedenen Messmethoden lässt sich der Sauerstoffgehalt bestimmen. Bei der Messung des Sauerstoffpartialdruckes wird die Gesamtheit des Sauerstoffs in einer bestimmten Blutmenge ermittelt. Diese ist natürlich in den arteriellen Blutgefäßen höher als in den venösen. Außerdem ist der Sauerstoffpartialdruck bei jungen Menschen höher als bei älteren Leuten, und bei gesunden Menschen höher als bei Kranken.

    Einen Überblick über die Normalwerte des arteriellen Sauerstoffpartialdruckes in Abhängigkeit vom Lebensalter gibt die Standardkurve nach Loew-Thews.

    Während die Messung des arteriellen und venösen Sauerstoffpartialdruckes durch Blutentnahme erfolgt, Hand nach rechts kann die Bestimmung nur des arteriellen Sauerstoffpartialdruckes auch unblutig über die Haut mit einem elektronischen Messgerät erfolgen.


    Die Abweichung vom Normalwert gibt in gewissem Maße Aufschluss über den Gesundheitszustand des Menschen. Liegt der Messwert in der Nähe der Normalwerte, ist das ein Zeichen für gesunde Lebensweise und ausreichende Bewegung.

    Werden größere Abweichungen gemessen, so liegt entweder eine akute Erkrankung vor oder es ist dringend eine Umstellung der Lebensweise auf gesündere Ernährung und ausreichende Bewegung erforderlich.

    Pulsoximeter-PM-50
    Der Grad der Unterversorgung mit Sauerstoff ist letztendlich auch maßgebend dafür, ob die Hinwendung zu einer gesunden Lebensweise oder die medizinische Behandlung eventuell auch durch Sauerstoffkuren nötig ist.

    Sinken der elektrischen Zell-Spannung - Folgen

    Bei der Entstehung einer Krankheit wirkt allerdings im allgemeinen nicht nur eine Ursache, sondern eine Vielzahl von Ursachen. Je besser aber die Abwehrkraft des Organismus ist, d. h. je reibungsloser und intensiver die Sauerstoffwechselprozesse ablaufen, desto besser wird der Organismus mit seinen Schädigungen fertig.
    Nach den neuesten Erkenntnissen der Physiologie bewirkt jede Belastung der Zelle - sei es Arbeitsleistung, Gifteinwirkung oder nervöser Reiz - eine Verschiebung des elektrischen Spannungszustandes zwischen der Zelle und der umgebenden Flüssigkeit.
    Die Wiederherstellung des normalen elektrischen Spannungszustandes, den die Aufrechterhaltung des Lebens der Zelle erfordert, ist Sache eines in der Erholungsphase ablaufenden Sauerstoffwechselprozesses und der Lichtzufuhr (Photonen). Die sog. 'Sonnenheilmittel' nach Jakob Lorber tragen maßgeblich zur Erhöhung der Zellspannung bei.

    Daraus folgt zwangsläufig, daß die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit in erster Linie abhängig ist von der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Sauerstoffwechselvorgänge, also der Verfügbarkeit von genügend Lichtquanten, Lichtfrequenzen, Sauerstoff, reinem Wasser und naturbelassenem Salz.

    Folgen von Sauerstoffmangel

    Jede Arbeit und jede Belastung des Organismus benötigen Sauerstoff. Alle unsere Lebensfunktionen sind abhängig von dem Funktionieren der Sauerstoffwechselvorgänge. Sauerstoffmangel und seine Folgen zeigen sich zunehmend auch bei jungen Menschen. Daher ist hierauf großer Wert zu legen.

    Bei Sauerstoffmangel

    • erfolgt die Verbrennung der Nährstoffe unvollständig.
    • tritt Vitalitätsverlust, Leistungsabfall, körperliche, seelische und geistige Erschöpfung ein
    • lässt Konzentrationsfähigkeit nach
    • treten Kopfschmerzen (Migräne), vor allem bei Wasserdefizit im Körper und bei chronischem Sauerstoffmangel im Gehirn auf. Das Gehirn ist nämlich besonders empfindlich gegen Wasser- und Sauerstoffmangel . Wird die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn nur für wenige Minuten unterbrochen, so treten nicht wiedergutzumachende Schaden auf.
    • Unlust, Leeregefühl li> Störungen im Gesamtnervensystem (vor allem bei zusätzlichem Lichtmangel)
    • werden die Ursachen gelegt für die meisten chronischen Beschwerden, Krankheiten und Leiden. (lt. Prof. Ardenne)
    • wird das Immunsystem geschwächt {W. Binder, S.35}
    • gibt es "Müll"-Anhäufungen innerhalb der Zellen. (Schlacken, Gift- und Mineralablagerungen)
    • tritt Selbstvergiftung durch Schlacken auf. Die meisten Zellen gehen an den eigenen Ausscheidungsgiften, Licht-, Wasser- und naturbelassenem Salzmangel zugrunde. Zellen degenerieren im schmutzigen Zellwasser.
    • steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit Krebsentstehung {W. Binder, S.64f}
    • schwellen die Gefäßwandzellen der Kapillaren an (die feinsten Blutgefäße im Körper). Dadurch verkleinert sich der Querschnitt der Kapillare und die Durchblutung der Kapillare (Mikrozirkulation) verschlechtert sich.
    • kommt es dadurch zu Fehlsteuerungen der Durchblutung und der Organfunktionen.
    • Geringere Durchblutung führt zu geringerem Sauerstoff-Angebot für die Zelle. Dieser nunmehr kritische Sauerstoffmangel stellt jedoch einen erheblichen Risikofaktor für die Gesundheit dar:
    • sammeln sich Stoffwechselschlacken in den Herzmuskelzellen. Sie schädigen die Herzmuskelzellen, weil der Herzmuskel sehr sauerstoffbedürftig ist. Ungenügende Sauerstoff- und Lichtversorgung und gestörte Zellatmung führen zur Bildung von Herzmuskelschwäche. Atemnot bei geringsten Anstrengungen sind die Folgen.
    • Verkalken die Arterien, weil Mangel an Sauerstoff, Wasser, Salz und Licht die häufigsten und tückischsten Feinde der Gefäßwandzellen sie. Ihr Zusammenwirken ist Hauptursache der Arterienverkalkung.
    • treten Stoffwechselstörungen auf, (in Leber, Herze, Nieren, Bauchspeicheldrüse usw)
    • bei Krebs spielt Sauerstoffwechsel eine wichtige Rolle.
    Die den Erdball umgebende Luft enthält soviel Sauerstoff, daß ein absoluter Mangel an diesem lebenswichtigen Element nicht besteht, dennoch sind die heutigen Menschen auf dem besten Wege, langsam aber sicher an einer schleichenden inneren Erstickung zugrunde zu gehen oder jedenfalls vorzeitig ihre volle Leistungsfähigkeit zu verlieren.

    Behebung von Sauerstoffmangel

    In jedem Falle stellt tägliche Bewegung im Freien, die dem indiv. Zustand angepasst sein soll, am besten bei Sonnenschein (tägl. 2 Std.!) eine wichtige Unterstützung dar. Spaziergänge im Wald, an Wasser, Radfahren, Schwimmen (besser im See als im Freibadbecken) und vor allem auch Rudern sind sehr empfehlenswert. Je ruhiger, gelassener dabei die innere Haltung ist, desto besser der Erfolg!

    Wo dies nicht möglich ist, wäre regelmässiges tägliches Trinken von 1,5-2 Ltr. sauerstoffangereichertem Wasser oder von 1-2 Gläser ozonisiertem Wasser oder gar ein Sauerstoffinhalationskur gut.

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Bearbeitungsstand: 22.11.2017