Homepage

Sauerstoff - seine Bedeutung für die Gesundheit


Inhaltsübersicht:



    Sauerstoff kommt in freiem Zustand als Bestandteil der Luft vor, in gebundenem Zustand in Wasser, weiteres Vorkommen in Form von Oxiden, Carbonaten und Silikaten. 
    Die Hauptquelle der Sauerstoffaufnahme für Menschen ist die Atemluft. 
    Die Luft ist ein Gemisch von verschiedenen Gasen und enthält ca. 21 Volumenprozent Sauerstoff, 78% Stickstoff, ca. 1% Erdgasen ( Argon, Helium, Krypton, Neon, Radon, Xenon ) und 0,03% Kohlendioxid. 

     Tab. 1: Prozentualer Sauerstoffgehalt in der Natur


    Naturkomponent Anteil in % 
    Wasser 89
    Erdkruste (Lithosphäre)  46
    Erd atmosphäre 21 (Vol.%)

    DARSTELLUNG 1: PROZENTUALER SAUERSTOFFGEHALT IN DER NATUR

    Elementare Wichtigkeit des Sauerstoffs

    Gesundheit, Vitalität, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden sind an ein hohes Energiepotential im Körper gebunden. Sauerstoff ist Voraussetzung für diese Energie. Er ist unverzichtbar für alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Sauerstoff können wir nicht speichern. Eine jederzeit optimale Versorgung mit Sauerstoff ist die Voraussetzung für einen vollständigen, effizienten Stoffwechsel.

    ((aus Pakdaman http://www.calcfine.ch/ox/therapie.htm)

    Aufnahme des Sauerstoffes - Sauerstoffpartialdruck

    Unser Körper nimmt den Sauerstoff hauptsächlich mit der Atmung auf. Aber auch durch alle Hautporen kann der Körper zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden. Die Luft, die wir einatmen, enthält ca. 21 % Sauerstoff. Die Sauerstoffaufnahme ist abhängig vom Sauerstoffpartialdruck (pO2). Er entspricht dem prozentualen Sauerstoffanteil am Luftdruck und beträgt etwa 160 mmHg (21 % des aktuellen Luftdrucks). Welcher pO2 in der Lunge zur Verfügung steht, hängt vom Atemvolumen ab. Je größer das Atemvolumen ist, je mehr Frischluft in die Lunge gelangt, desto höher ist auch der pO2 im - gesunden Normalfall 100 mmHg in der Lunge.

    Der Sauerstoff tritt durch Diffusion in der Lunge (Alveolen) ins Blut über und wird hier gelöst bzw. an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden. Die unmittelbare Sauerstoffverteilung an die Zellen erfolgt über feinste Gefäßaufzweigungen (Kapillaren). In die Zelle gelangt der Sauerstoff durch Perfusion. Treibende Kraft ist der pO2 des arteriellen Blutes. Er ist ein zuverlässiger Indikator für den Sauerstoffstatus und das momentane Sauerstoff- und Energiepotential des Körpers.

    ((aus www.calcfine.ch/ox/therapie.htm)

    Energieversorgung durch Sauerstoff

        "Sauerstoff ist der Spender des Lebens". So umschreibt Prof. Warburg (Nobelpreisträger) seine Aufgabenbedeutung.
    Das Energiepotential eines Menschen ist abhängig vom Sauerstoffpotential.
    Denn Sauerstoff hat für die - gesunden - Funktionen des Organismus hervorragende Bedeutung.
    Eine unverzichtbare Komponente der Energieerzeugung ist Sauerstoff. Sauerstoff enthält zwar selbst keine Energie, ist aber Voraussetzung für die Energiegewinnung aus den energietragenden Nährstoffen. In dieser Funktion kann Sauerstoff durch keinen anderen Stoff ersetzt werden.

    In der Zelle wird der Sauerstoff zur biologischen Oxidation (Verbrennung) benötigt: Bei dieser mehrstufig ablaufenden biochemischen Reaktion ("Atmungskette") entstehen aus Sauerstoff und Nährstoffen in den Zellen die für den Menschen verwertbaren Energieformen, vor allem das ATP (Adenosin-Tri-Phosphat). Je höher also der pO2 des Blutes ist, desto besser und vollständiger kann diese biologische Oxidation ablaufen. ((aus www.calcfine.ch/ox/therapie.htm)

    Die Energieversorgung des menschlichen Körpers erfolgt großteils durch oxidative Verbrennung von Nährstoffen in den Zellen. Dabei wird Sauerstoff verbraucht und Kohlendioxyd abgegeben. Kohlendioxid ist ein Stoffwechselabfallprodukt! Jede Zelle des Organismus ist daher auf ständige O2-Versorgung und CO2-Entsorgung angewiesen.
    Diese Verbrennungsvorgänge im Stoffwechsel bezeichnet man als "innere Atmung". Demgegenüber wird der Gasaustausch über die Lunge als "äußere Atmung" unterschieden. O2- und CO2-Transport erfolgt dabei über die Lunge, Blut und Gewebediffusion zu und von den einzelnen Zellen. Die Reibungslosigkeit dieses Transportes ist maßgeblich für unsere Gesundheit.

    (aus Fa. Hechtl)

    Bedeutung, Aufgaben, Wirkungen von Sauerstoff

    Sauerstoff
    • ist Grundvoraussetzung für wichtige Lebensfunktionen, ist - neben Sonnenlicht - der Lebensstoff schlechthin.
    • Sauerstoffatome haben mit dem Sonnenlicht innigsten Kontakt.. sind Träger des Lichts" {W. Binder, S.5}
    • liefert die notwendige Energie, heizt das Feuer für die Verbrennung an
    • erhöht die Energieversorgung der Zellen, liefert die chemische Energie für die Aufrechterhaltung aller Zellfunktionen
    • erhöht die Energieversorgung der Zellen
    • steigert die psychische und körperliche Leistungsfähigkeit.
    • ist Voraussetzung für die Zellatmung
    • ist an den Regulationsprozessen beteiligt
    • reguliert den Blutdruck
    • fördert die Mikrozirkulation des Blutes
    • fördert die Wundheilung durch Granulation und Regeneration des Gewebes, ist zusammen mit Sonnenlicht die energetische Grundlage aller Regenerierungs- und Heilprozesse {W. Binder, S.6}
    • verbessert den Stoffwechsel; verstoffwechselt die Nährstoffe in den Zellen {W. Binder, S.5}
    • fördert das Wachstum der nützlichen Bakterienflora im Darm
    • reinigt (wie UV-Licht) Wasser: Nitratgehalt wird von 29 auf 5mg/l reduziert {W. Binder, S.16}
    • ist an Entgiftungsprozessen beteiligt
    • wirkt antibakteriell und antiviral; nachweislich sterben 90% aller Bakterien und Viren ab {W. Binder, S.16}
    • sorgt für schnellen Abtransport der Abfallprodukte {W. Binder, S.5}
    (u.a. aus http://www.aquavital.co.at/therapie.htm)

    Sauerstoff-Therapie-Methoden

    In der Sauerstoff-Forschung wurde immer nach neuen Wegen und Methoden für eine optimale Sauerstofftherapie gesucht. Die nachstehende Übersicht von Prof. A. Pakdaman (in www.pakdaman.de) gibt Aufschluß über den Entwicklungsstand der Forschung und diverse Therapie-Methoden:


     
    Sauerstoff-Therapie-Methoden
    Anwendungsjahr
    Erfinder
    Haematogene Oxidation-Therapie (HOT)
    1925-1933
    Wehrli in Deutschland und Knott in Amerika
    Intravenöse Sauerstoff-Therapie
    1906-1953
    Michaelis Regelsberger, H.S.
    Sauerstoff-Überdruck-Therapie
    1960
    Borema Entwicklung von der US-Marine f. Therapie von Tauchunfällen
    Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
    1965
    Von Ardenne, M.
    Orale bzw. perorale O2-Therapie (OOT,POT)
    1970 entwickelt und dann Klinisch angewandt
    1988 in Deutschland und Europa vorgestellt
    Pakdaman, A.
    Ionisierte Sauerstoff-Inhalationstherapie
    1981
    Engler, I.

    Hand nach rechts s. Wirkung von

Das Kopieren und Weitergeben dieser Informationen ist für private, nicht-kommerzielle und nicht-gewerbliche Zwecke mit Link zu dieser Seite erlaubt.

Home |  Gesundheit |  Zurück zur Themaübersicht Sauerstoff/Wasserstoffperoxid/Ozon
Bearbeitungsstand: 22.11.2017