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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

  • Der blinde Jüngling von Prag (14. Jahrhundert)

    Text ohne Überschriften aus: www.sabon.org (dort aber nicht mehr auffindbar)


    1.   O ihr Kaiser, Könige und Fürsten. O ihr armen Leute im Lande, es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr wünschen, nicht geboren zu sein.

    2.   So viele Leute wird es geben, daß kein Brot mehr für sie da ist, aber die einen werden fressen und die anderen werden verhungern.

    3.   Böhmen wird die Herrscher wechseln wie der feine Herr das Hemd.

    4.   Ein und noch eine und eine halbe Zeit werden über Böhmen fremde Herrscher sein.

    5.   Die Menschen werden einander nicht mehr mögen. Wenn einer sagt: Ruck ein wenig, und der andere tut es nicht, ist es sein Tod.

    6.   In einer Zeit, in der einer länger denn sechzig Jahre Herr über Böhmen war, wird durch einen Fürstenmord ein großer Krieg entstehen.

    7.   Wird einmal ein Krieg kommen und alles anders werden. Dann fallen die Kronen.

    7a. Dann werden die gekrönten Häupter wie die Äpfel von den Bäumen fallen.

    8.   Wenn im großen Krieg jeder gegen jeden ist, dann beginnt die Zeit, da der Schrecken unser Land nicht mehr verlassen wird.

    9.   Dann sind die Burgen verödet, und die hohen Herren greifen zum Pflug.

    10. Von da an wird es nicht mehr sein dürfen, daß sich die Leute auf der Welt verstehen.

    11. Sie werden keine Ruhe geben, bis der böhmische Löwe wieder selber herrscht und niemandem untertan ist.

    12. Zwei Völker werden in Böhmen leben.

    13. Zwischen Böhmens Bergen wird ein Volk dem anderen nach dem Leben trachten.

    13a. Das herrschende Volk wird dem anderen nach dem Leben trachten und ihm keine Freiheit gönnen.

    14. Dann aber kommt einer, der wird die Geißel schwingen über Prag.

    14a. Bis ein Mächtiger kommt.

    15. Dann werden die Herren in Prag dem zweiten Volke die Freiheit aus dem Fenster zuwerfen, aber zu spät.

    16. Es kommt abermals ein großer Krieg zwischen den Völkern der Erde.

    17. Es wird nicht der letzte Krieg sein, aber er wird anfangen die letzten Zeiten.

    18. Um Böhmen herum wird ein großer Trümmerhaufen sein, denn es wird Feuer hageln.

    19. Deutschland wird ein Trümmerhaufen sein, und nur das Gebiet der blauen Steine wird verschont bleiben.

    20. Wenn die Kirschen blühen wird alles vorbei sein.

    20a. Der große Krieg wird zu Ende gehen, wenn die Kirschen blühen.

    21. In Böhmen aber wird der heimliche Brand nicht ausgehen.

    22. Solange die Kirschen reifen, möchte ich kein Deutscher sein.

    23. Wenn aber die Kirschen reif sind, möcht ich kein Tscheche sein.

    24. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden, das erstemal bleiben nur so viele Deutsche, wie unter einer Eiche Platz haben.

    25. Die eine andere Sprache reden, werden das Land verlassen.

    26. Wieder wird der böhmische Löwe das Land beherrschen, aber sein Glanz ist zu Ende.

    27. In Böhmen wird nur noch ein Volk leben.

    28. Und immer wird noch Blut fließen unter den Brüdern.

    29. Ein neuer Krieg wird ausbrechen, dieser wird der kürzeste sein.

    30. Das Volk in Böhmen wird durch den Krieg vernichtet, und alles im Land wird verschüttet werden.

    31. Die Menschen werden die Welt vernichten und die Welt wird die Menschen vernichten.

    32. Zweimal wird das Böhmerland gesiebt werden: das zweite Mal werden nur soviel Tschechen übrig bleiben, die auf einer Hand Platz haben.

    33. Aber es wird nicht eher Friede in Europa sein, ehe nicht Prag ein Trümmerhaufen ist.

    34. Abermals zur Kirschblüte wird Prag vernichtet werden.

    35. Eine Sonne wird stürzen und die Erde beben.

    36. Die Rache kommt übers große Wasser.

    36a. Über das große Wasser wird der Krieg kommen, und die eisernen Rosse werden Böhmens Erde zerstampfen.

    37. Wenn zum zweiten Male die Kirschen reifen, werden die Vertriebenen aus Böhmen traurig wieder zu ihren Herren, ihren Webstühlen und Feldern zurückkehren.

    38. Aber nur wenige werden es noch sein.

    39. Und diese Wenigen werden einander fragen: Wo hast du gesteckt, und wo du?

    40. Und das Land der Bayern hat viel zu leiden.

    41. Aber bald wird man Gott loben, daß es nicht schlimmer gewesen ist.

    42. Es wird alles so kommen, weil die Menschen Gott verlassen werden, und Gott wird sie verlassen und läutern.

    43. Wenn sie meinen, Gottes Schöpfung nachmachen zu sollen, ist das Ende da.

    44. Es dauert nicht länger, als man dazu braucht, Amen zu sagen.

    45. Die wilde Jagd braust über die Erde.

    46. Die Totenvögel schreien am Himmel.

    47. O ihr Mächtigen und Gewaltigen, ihr werdet kleiner sein als der arme Hirt.

    48. Wann es kommt? Es wird lange dauern und noch viel Wasser die Moldau hinabrinnen. Von uns wird niemand mehr etwas wissen, und der Hirte wird seinen Stecken in den Boden stoßen und sagen: Hier hat Prag gestanden. Wenn es aber kommt, dann wird es einfahren wie ein Blitz in den Ameisenhaufen, und es wird auch den Hirten nicht verschonen.

    49. Über die Welt wird ein neues Zeitalter kommen, das man das goldene nennen wird.


    Anm. des Herausgebers zu Vers 35: 'Eine Sonne wird stürzen und die Erde beben':


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    Letztes Update: 02.11.2020