Lukas-Evangelium
Lukas-Evangelium, Kap. 16
Bibeltexte nach Lutherbibel
Markierungsbedeutungen (Symbol-Legende)
* = Verweise auf Stellen, die das Umfeld und die Situation der Versentstehung am besten klarstellen
⇒ = Link zum Kontext, wann und wie der betreffende Bibelvers zustande kam, wie der Urtext lautete und Jesus ihn gegebenenenfalls selbst den Jüngern auslegte. Texte aus den Neuoffenbarungen Jesu
Fett-kursiv = Fundstellen verweisen auf spez. Auslegungen Jesu zum betreffenden Bibeltext
Inhaltsübersicht:
- Lk.16,01] Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter; der wurde bei ihm beschuldigt, er verschleudere ihm seinen Besitz. {⇒ jl.ev10.216,03-
jl.ev10.217,06}
- Lk.16,02] Und er ließ ihn rufen und sprach zu ihm: Was höre ich da von dir? Gib Rechenschaft über deine Verwaltung; denn du kannst hinfort nicht Verwalter sein. {⇒ jl.ev10.216,03-
jl.ev10.217,06}
- Lk.16,03] er Verwalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt mir das Amt; graben kann ich nicht, auch schäme ich mich zu betteln. {⇒ jl.ev10.216,03-217,06}
- Lk.16,04] Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich von dem Amt abgesetzt werde. {⇒ jl.ev10.216,03-217,06}
- Lk.16,05] Und er rief zu sich die Schuldner seines Herrn, einen jeden für sich, und fragte den ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig? {⇒ jl.ev10.216,03-217,06}
- Lk.16,06] Er sprach: Hundert Eimer Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich hin und schreib flugs fünfzig. {⇒ jl.ev10.216,03- jl.ev10.217,06}
- Lk.16,07] Danach fragte er den zweiten: Du aber, wieviel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Sack Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib achtzig. {⇒ jl.ev10.216,03-217,06}
- Lk.16,08] Und der Herr lobte den ungetreuen Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die a Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts. {a Eph.05,08-09;
⇒ jl.ev10.216,03-217,06}
- Lk.16,09] Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. a {a
Lk.14,14;
Mt.06,20;
Mt.19,21;
⇒ jl.ev10.216,03-jl.ev10.217,06}
- Lk.16,10] Wer a im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. {a
Lk.19,17;
⇒ jl.ev10.216,03-jl.ev10.217,06}
- Lk.16,11] Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? {⇒ jl.ev10.216,03-jl.ev10.217,06}
- Lk.16,12] Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist? {⇒ jl.ev10.216,03-jl.ev10.217,06}
- Lk.16,13] a Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. a {a
Mt.06,24;
1.Kön.18,21; =
Lk.16,13;
Jak.04,04;
2.Kor.06,15;
⇒ jl.ev01.167,16-18;
⇒ jl.ev04.199,12-13*;
jl.ev06.206,11;
jl.ev08.077,14-15;
jl.ev08.125,09-12;
jl.ev10.038,02;
jl.flie.012;
jl.him1.212; VatB.450
⇒ jl.ev10.216,03-jl.ev10.217,06}
- Lk.16,14] Das alles hörten die Pharisäer. Die waren geldgierig und spotteten über ihn.
- Lk.16,15] Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr a euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott. {a
Lk.18,09-14}
- Lk.16,16] a Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und b jedermann drängt sich mit Gewalt hinein. {a
Mt.11,12-13;
b
⇒ jl.ev01.144,16*;
jl.ev01.201,05;
jl.ev02.059,09-14;
jl.ev02.159,16-17;
jl.ev03.009,02;
jl.ev05.090,03;
jl.ev08.104,01-08;
jl.ev08.105;
jl.ev07.126,13;
jl.ev07.127,01-06;
jl.ev07.140,01;
jl.ev08.016,03;
jl.ev08.104,08;
jl.ev08.105,01 ff.;
jl.ev09.038,07;
jl.ev09.144,13;
jl.ev10.017,13;
jl.ev10.110,05-06;
jl.ev10.117,12-14;
jl.ev10.167,03;
jl.gso2.071,19-20;
jl.hag2.085,14;
jl.him1.013,04-06;
jl.him1.205,16
jl.him1.223,04;
jl.him1.279,18;
jl.him3.210,02 f.;
jl.rbl2.196,06;
jl.bmar.015,03;
gm.pred.002, S. 16
}
- Lk.16,17] a Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ein b Tüpfelchen vom Gesetz fällt. {a
Mt.05,18
⇒ jl.ev01.165,10;
jl.ev11.308,02;
jl.ev08.090,08;
jl.ev05.062,13;
jl.ev06.153,09;
jl.ev07.050,03;
jl.ev07.094,25;
jl.ev07.158,02;
jl.ev08.186,09;
jl.ev08.167,03;
jl.ev10.104,10;
jl.ev09.094,17;
jl.ev10.110,05; VatB.405;
b =
Lk.16,17}
- Lk.16,18] a Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; b und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe. a {a
Mt.05,32;
Mt.19,09
Mk.10,11;
Mk.10,12;
1.Kor.07,10-11;
jl.ev05.255,05-10-256,09;
jl.ev04.013,05-10;
b
jl.ev05.256,01-09;
jl.ev03.070,02-03;
jl.ev03.070,04;
jl.ev03.070,05-06;
jl.ev03.071,01-14; c
Mt.19,09;
jl.ev05.255,03-256,09;
jl.ev03.066,11-13}
- Lk.16,19] Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
- Lk.16,20] Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren
- Lk.16,21] und begehrte, sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre.
- Lk.16,22] Es begab sich aber, daß der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.
- Lk.16,23] Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
- Lk.16,24] Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.
- Lk.16,25] Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du a dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt. {a
Lk.06,24}
- Lk.16,26] Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, daß niemand, der von hier zu euch hinüber will, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.
- Lk.16,27] Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;
- Lk.16,28] denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
- Lk.16,29] Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. a {a 2.Tim.03,16}
- Lk.16,30] Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.
- Lk.16,31] Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.
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