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Wann soll bzw. darf man beten? 'Beten ohne Unterlaß'

Gebete zu Gott (Jesus-Jehova)

Hinweise durch Bibel und Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:

Hand nach rechts Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime


    In jeder Not und Drangsal beten (jl.ev10.032,03-04)

    Nicht wenige für Gebet an sich aufgeschlossene Menschen sind sich unsicher darüber, um was sie überhaupt bitten dürfen. So erging es auch einem röm. Hauptmann, der Jesus fragte:
    (jl.ev10.032,03) »... Herr und Meister, wie sollen wir bitten, daß wir Dir wohlgefällig und somit auch nicht vergeblich Dich um etwas Rechtes bitten könnten? Denn es kann ein Mensch auf dieser Welt in gar mannigfache Bedrängnisse gelangen und kann sich da mit einer rechten Abhilfe nur an Dich wenden. Wie aber soll er da bitten und beten?«
    (jl.ev10.032,04) Sagte Ich: »In jeder Not und Drangsal bittet mit natürlicher Sprache im Herzen zu Mir, und ihr werdet nicht vergeblich bitten!« (Beispiele)

    Um Hilfe kann jederzeit gebeten werden; Bedeutung der Ernsthaftigkeit der Bitten; Aufgabe von Schutzgeistern (jl.ev01.092,11-18)

    Weil Gott (Jesus-Jehova) und seine Engel die menschliche Willensfreiheit respektieren, helfen sie meist erst dann deutlich und erkennbar, wenn man um Hilfe bittet. Darauf wies Jesus eigens hin und erläuterte wichtige Bedingungen für die Erhörung von Bitten an ihn:
    (jl.ev01.092,11)»... Gott (kann) der Willensfreiheit der Menschen wegen wohl alles wissen, was Er will; was Er aber nicht wissen will, damit der Mensch frei handle, das weiß Er dann auch nicht! Verstehst du das?!«
    (jl.ev01.092,12) Sagt Matthäus: »Herr, wenn so, dann ist es wohl eine höchst gefährliche Sache um das Menschenleben auf dieser Erde! Welcher nur einigermaßen gebildete Mensch kennt nicht die zahllos vielen Feinde, die der armen Menschheit mit allen möglichen übeln sich entgegenstellen und dadurch dem Menschen den Untergang bereiten?! Wenn Du das ohne Kenntnisnahme gleich so mir und dir nichts angehen lässest, da wird's mit dem Seelenheile einmal wohl ganz verzweifelt schlecht aussehen!«
    (jl.ev01.092,13) Sage Ich: »Nicht so schlecht, als du es nun meinst! Denn fürs erste wird jeder seines Glaubens und hauptsächlich seiner Liebe leben; und fürs zweite steht es einem jeden Menschen frei, sich in jedem Augenblick an Gott zu wenden und Ihn um Beistand anzuflehen, und Gott wird Sein Antlitz zu dem Flehenden wenden und wird ihm helfen aus jeglicher Not! (Beispiele)
    (jl.ev01.092,14) übrigens ist aber ohnehin einem jeden Menschen ein unsichtbarer Schutzgeist hinzugegeben, der den Menschen von seiner Geburt an bis zum Grabe hin zu geleiten hat! Solch ein Schutzgeist wirkt stets auf das Gewissen des Menschen ein und fängt erst dann an, sich ferner und ferner von dem ihm anvertrauten Menschen zu halten, so dieser, durch seine Eigenliebe geleitet, allen Glauben und alle Liebe zum Nächsten freiwillig verlassen hat.
    (jl.ev01.092,15) Der Mensch auf dieser Erde ist demnach durchaus nicht also verlassen, als du es meinst; denn es hängt alles von dessen freiestem Willen und Handeln ab, ob er von Gott beaufsichtigt und geführt (Beispiel) sein will oder nicht! Will es der Mensch, so wird es auch Gott wollen; will es aber der Mensch nicht, so ist er völlig frei von Gott aus, und Gott kümmert Sich weiter auch nicht um ihn, außer was aus der allgemeinsten Ordnung dem Naturmenschen zuzukommen bestimmt ist, als da ist das Naturleben und alles, was als Bedingung für dasselbe nötig ist. Aber weiter läßt Sich Gott mit dem Menschen nicht ein und darf Sich wegen desselben unantastbarer Freiheit nicht einlassen! Nur wenn ein Mensch Gott aus dem freien Willen des Herzens sucht und Ihn bittet, so wird Gott auch dem Bitten und Suchen des Menschen allzeit auf dem kürzesten Wege entgegenkommen (Beispiel), vorausgesetzt, daß es dem Menschen mit seinem Suchen und Bitten ein vollkommener Ernst ist
    .
    (jl.ev01.092,16) Sucht und bittet aber der Mensch nur versuchsweise, um sich zu überzeugen, ob an Gott und an dessen Verheißungen wohl etwas sei, so wird er von Gott auch nicht angesehen und erhört werden! Denn Gott in sich selbst ist die reinste Liebe und kehrt Sein Antlitz nur denen zu, die ebenfalls in der reinen Liebe ihres Herzens zu Ihm kommen und Gott Seiner Selbst willen suchen, Ihn als ihren Schöpfer dankbarst wollen kennenlernenund den heißen Wunsch haben, von Ihm selbst beschützt (Beispiele) und geführt zu werden.
    (jl.ev01.092,17) Oh, die also kommen, für die weiß Gott in jedem Augenblick nur zu gut, wie es mit ihnen steht, und Er Selbst lehrt und leitet sie alle Wege: aber die von Ihm nichts wissen wollen, für die weiß dann auch Gott im vollsten Ernste nichts!
    (jl.ev01.092,18) Und wann sie dereinst jenseits vor Gott hingestellt und noch so sehr rufen und sagen werden: "Herr, Herr!", so wird Gott ihnen antworten: "Weichet von Mir, ihr Fremden; denn Ich habe euch noch nie erkannt!" Und solche Seelen werden dann viel zu dulden und zu kämpfen bekommen, bis sie sich als von Gott erkannt Ihm werden nähern können...«

    Beispiele für Gebetserhörungen


Vergleiche mit Allahs Anordnungen zum Gebet der Muslime

Wer obige Gebetsanleitungen Gottes (Jesus-Jehova) mit denen von Allah im Islam vergleicht, findet unschwer enorme Unterschiede:

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