Inhaltsübersicht:
Von besonderer Bedeutung ist die Haut, die Hülle unseres Körpers. Aufgrund ihres eigentümlichen Aufbaus dient sie dem Gesamtorganismus
- als das größte funktionierende Organ, das wir besitzen
- als Schutzorgan gegen mechanische und chemische, gegen thermische und elektrische Schädigung.
- bei der physikalischen Wärmeregulierung
- beim Gesamtstoffwechsel.
- als Ausscheidungsorgan, das nicht weniger wichtig ist als die anderen Ausscheidungsorgane - Lungen, Nieren, Dickdarm etc. Ständig scheidet die Haut durch die Poren Giftstoffe aus, ganz gleich, ob wir schwitzen oder nicht.
Wenn die Zellen in den tieferen Hautschichten sich erneuern und nach außen vordringen, sterben die obersten Hautschichten ab; die einzige Ausnahme ist die Haut, die den Augapfel umgibt, denn diese wird durch das Zwinkern ständig feucht gehalten.
Es gibt eine Reihe von natürlichen oder künstlich erzeugten Ursachen, die für die Haut belastend bzw. gesundheitsschädigend sind:
- Ständig sterben Zellen unter und auf der Haut ab. Sofern sie nicht regelmäßig von der Hautoberfläche entfernt werden, verstopfen sie die Hautporen und deren Atmungsfähigkeit
- Nichtgebrauch ihrer Regulierungseinrichtungen,
- mangelnde Abhärtung
- mangelnde Übung
- Gebrauch zu dicker und undurchlässiger Kleidung,
- Öle und Puder verstopfen die Hautporen
- zu wenig natürliche bzw. bewußte Reinigung
Durch solche Umstände verliert die Haut ihre gesunde Farbe und Elastizität. Sie wird welk und schlaff.
Ohne ständige, möglichst regelmäßige Hautreinigung entsteht das Risiko, die Abfallprodukte des Körpers in der Haut festzuhalten. Daher sollten die Poren durch öftere Waschungen gereinigt und wieder geöffnet werden.
Die Trockenbürstenmassage ist ein ausgezeichnetes Mittel, durch kräftige Reibungen die abgestorbenen oberen Zellschichten der Haut zu entfernen und ihre Durchblutung erheblich zu bessern.
Wichtig ist jedoch nicht nur, die Hautporen zu reinigen, sondern auch Tast- und Berührungsreize der Haut zukommen zu lassen. Dies hat nerven- und funktionsanregende Wirkungen verschiedenster Art.
Beim primitiven Menschen wurde die Haut bei seinen täglichen Aktivitäten des Umherstreifens und der Nahrungssuche ständig von Sträuchern, Zweigen und langen Gräsern gebürstet - und selbst der Wind sorgte dafür, daß die toten Zellen beständig von der Hautoberfläche entfernt wurden.
Wo diese natürlichen Hautreinigungsprozesse nicht mehr erfolgen, sollten sie gezielt erfolgen, z.B. durch Bürsten der Haut.
Im menschlichen oder tierischen Körper wird in Zellen, Muskeln, Geweben und Organen durch Bewegung, Reibung, Druck und Zug (Piezo)Elektrizität und Magnetismus erzeugt. Jede körperliche Bewegung, Druck und Zug - also auch eine kräftige Bürstung - erzeugt einen solchen Energetisierungseffekt.. (speziell in der Milz)
Folglich fungieren viele Milliarden Zellen auf und unter der Haut durch die Reibung und Bewegung aller mitbeteiligten Muskeln beim Bürsten als lokale, dezentrale Elektrizitätserzeuger, die wie Dynamos durch Bewegung, Druck und Zug Reibungselektrizität erzeugen - abhängig vom Ausmaß der Bewegung bzw. Druck!
Diese körperintern erzeugte Elektrizität und Magnetismus ergänzen jene Elektrizität und Magnetismus, der von außen zugeführt wird durch Sonnenlicht-Energie.
Sowohl die selbst erzeugte Elektrizität, wie auch die aus der Sonne stärkt, aktiviert und regeneriert die Zellen, Gewebe, Organe und Muskeln.
Dieser Elektrifizierungseffekt der Bürstenmassage dürfte wohl der wichtigste krankheitsvorbeugende und behandelnde Bestandteil der Trocken- und Naßbürstung sein!
Wer nackt schläft, gibt dadurch der Haut die Möglichkeit, mehrere Stunden täglich unbehindert zu funktionieren, doch es ist wirksamer, die Haut regelmäßig kräftig zu bürsten.
Die besten Resultate erzielt man, wenn die Haut trocken ist, nicht feucht oder verschwitzt.
Bei den ersten vier oder fünf Sitzungen sollten Sie leicht über die gesamte Hautoberfläche bürsten; später können Sie kräftiger bürsten.
Die Bürste wird mit langen und großen Strichen oder Streichungen langsam mit gleichbleibend kräftigem Druck - je nach Hautempfindlichkeit - von der Peripherie zum Herzen hin geführt.
Jeder Bürstenstrich sollte drei- bis fünfmal wiederholt werden. Besonders wohltuend
ist es, die Bürstenmassage durch Streichungen mit der Hand abzuschließen.
In den ersten Tagen beginnt man die Massage kurzzeitig an einzelnen Körperpartien, um nach und nach auf Ganz-Körper-Massage, unter Steigerung der Zeitdauer, überzugehen.
Begonnen
wird die Trockenbürstung mit kreisenden und Streich-Bewegungen herzwärts in der Peripherie entweder an den Beinen oder an den Armen und wird dann über Brust, Bauch und Rücken fortgesetzt.
Andere Anwender wiederum empfehlen, an den Beinen zu beginnen, nachfolgend die Arme und alsdann in der Reihenfolge Rücken und Bauch, zuletzt die Brustpartien.
Im Bereich der Brust oder des Bauches sollte die Strichführung kreisförmig sein. (Früher plädierte man im Brustgebiet für eine waagerechte Strichführung zum Herzen. Nach neuester Erkenntnis kann man unbekümmert auch kreisförmig die Bürste führen.) Für die Bürstung des Rückens ist die Mithilfe eines Partners notwendig.
Für die Hauttrockenbürstung des ganzen Körpers werden bei exakter Durchführung etwa 10 Minuten benötigt.
Die Trockenbürstenmassage sollte als morgendliches Kreislauftraining angewendet und
durch ein Wechselduschbad ergänzt werden.
Die Trockenbürstenmassage wird am besten morgens vor dem Aufstehen noch im Bett oder aber vor der täglichen Dusche ausgeführt.
Den günstigen Wirkungen dieser Trockenbürstenmassage steht bei unrichtiger Anwendung die Gefahr der Schädigung gegenüber: Patienten mit Hautausschlägen, eitrigen Hautentzündungen, Verdacht auf ansteckende Krankheiten, mit Krampfadern, Neigung zu Venenentzündungen, sollten von der Hauttrockenbürstung Abstand nehmen. Auch bei frischen Verletzungen, bei Bänder- und Muskelrissen sowie Blutergüssen ist die Trockenbürstung nicht zu empfehlen.
Die Hauttrockenbürstung stellt einen aktiven Übungsvorgang dar.
Es gibt Hautbürsten mit einem langen, abnehmbaren Stiel, die einer Badebürste ähnlich sehen, jedoch härtere Borsten haben. Wenn Sie eine solche nicht bekommen können, können Sie statt dessen auch eine Hundebürste nehmen, die Sie in jeder Handlung für Tierbedarf erhalten.
Die Bürstung wird mit größeren viereckigen oder ovalen Bürsten, mit oder ohne Halteschlaufe, ausgeführt, ähnlich wie sie bei der Haarpflege der Tiere (sog. Kartätschen) Verwendung finden.
Vielfach werden Bürsten mit Natur- oder Schweinsborsten bereits zu Hause zur eigenen Körperpflege täglich benützt.
In weicher Deckung eignet sich PPN-Borste oder in harter Deckung Naturborste, Fibre.
Die Wirkung des Bürstens der Haut kann man buchstäblich sehen, wenn man sich dabei an ein geöffnetes, sonniges Fenster stellt; stellen Sie einen Fuß auf einen Stuhl und bürsten Sie das Bein leicht nach aufwärts. Im Sonnenlicht werden Sie Tausende von winzigen Schuppen sehen, die auffliegen, nämlich das tote Gewebe. Das Bürsten des Körpers mit einem Luffahandschuh oder einem rauhen Tuch während des Badens ist nur ein dürftiger Ersatz.
Trockenbürstungen sind vor allem notwendig und hilfreich, wenn durch Muskelverspannungen oder Durchblutungsstörungen der Haut Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beeinträchtigt sind.
Eine regelmäßige, tägliche Trocken- u. Naßmassage
- vermehrt durch die Haut "die Tätigkeit des ganzen Organismus" (gm.NT48.056,05)
- entfernt abgestorbenen Zellschichten der Haut
- reinigt und öffnet die Poren. Dadurch kann die Haut ihre Funktion als wichtigstes Stoffwechsel- und Ausscheidungsorgan besser erfüllen.
- verbessert die Durchblutung erheblich Dies bewirkt ein ein wohlig-warmes Gefühl, macht lebensfroher und glücklicher!
- durchblutet die Haut viel stärker, sie bekommt wieder ein frisches gesunde Aussehen.
- regt den Blutkreislauf an,
-
erhöht die elektrische Spannung in Hautzellen und tieferliegenden Geweben und Organen, die über Reflexzonen mit der Haut in Verbindung stehen.
- gibt Gewebe und Nervenbahnen neue Lebensimpulse
- hat verjüngende und gesundhaltende Wirkung.
- wirkt auf den Gesamtorganismus belebend, erfrischend, anregend, leistungssteigernd und führt zu einem physischen wie psychischen Wohlbefinden.
- hält Körper gesund, sodaß er alle Anstrengungen besser bewältigt.
Mehr zu den elektromagnetischen Wirkungen, die durch Bewegung, Druck, Zug und Reibung entstehen.
Nach einer Bürstung des ganzen Körpers kann die ganzheitliche energetisierende und harmonisierende Wirkung auf Organe und Drüsen erhöht werden, sofern mit lichtangereichertem Mohnblütenöl, oder Lichtglobuli, die in Wasser oder Alkohol aufgelöst werden, oder besonntem Salzwasser die bekannten Hautreflexzonen an Händen, Füßen, Nase, Ohren, Zunge oder Head'schen Zonen
eingerieben bzw. einige Minuten sanft einmassiert werden.
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