jl.hag3.506,04 "Die Landenge, die in der Zeit der hanochitischen Flut Europa mit Asien verband, hieß nach dem dortigen Erzvater, der auch zu den Gebirgsbewohnern gehörte und eine Art Prophet weit durch das westliche Asien abgab und Deukalion hieß - das heißt »von Gott Gesandter« oder »von Gott komm ich her« -, auch die Landenge von Deukalion, und wurde daher auch von den Völkern, welche den südasiatischen Teil bewohnten, lange hin die Deukalionische Flut benannt, bis erst nach einigen Jahrhunderten die Nachkommen Noahs die Hauptursache und den Hergang dieser Flut mit all den Nebenumständen kundgaben."
Selbstverständlich floss es ständig von diesem hochgelegenen grossen Ausgangsgebiet des Hanochitenreiches in die ringsum angrenzenden Länder und Erdteile zu den tiefergelegenen Meeren hin ab.
Wie das Ende der Sintflut verlief, schildert J. Lorber so: jl.hag3.357,08 "Wie aber und wohin ergoß sich das Gewässer der Sündflut? - Der Hauptteil war das Mittelasien, allwo noch heute der Aralsee und das Kaspische Meer die Überbleibsel von der denkwürdigsten Art sind; denn wo nun das Kaspische Meer ist, da stand einst das übergroße und stolze Hanoch, und es ließen sich noch heutzutage Überreste von dieser Stadt finden, - aber freilich in einer Tiefe von mehr als tausend Klaftern."
10] Von diesen Hauptpunkten ergoß sich das Gewässer reichlichst nach Siberien (Sibirien), wie auch nach Europa, das aber damals noch nicht bewohnt war. Ein Teil brach gegen Süden nach dem heutigen Ostindien und am stärksten über Arabien; auch das nördliche Afrika wurde stark mitgenommen bis zum Hochlande, von wo ab dies Land dann nur kleine Überströmungen erlitt. Amerika ward nur von Siberien aus im Norden etwas mitgenommen; der Süden aber blieb ganz frei also, wie die meisten Inseln des großen Meeres.
Weil das Wasser von einem Drittel Mittelasiens (Zentrum das Kaspische Meer) nach allen Seiten hin abfloss, ergibt sich ohne weiteres die Unhaltbarkeit der Sintflut-Herkunftsthese der Geologen Ryan und Pitman von selbst.
Während Pitman und Ryan davon ausgehen, dass das Schwarze Meer ca. 5700 Jahre v. Chr. aufgrund von Gletscherabschmelzungen vom Mittelmeer und Marmarameer her überflutet worden sei, und die Wasserfluten mit Getöse ins Schwarzmeerbecken geströmt seien, war die Fliessrichtung genau umgekehrt! Vom höher gelegenen mittelasiatischen Raum ums Kaspische Meer wurde in genau der entgegengesetzten Richtung das Marmarameer und das heutige Mittelmeer vom Sintflutwasser aufgefüllt.
Weil die Flut im ohnehin schon hochgelegenen Asien ihr Zentrum hatte und das Wasser um 'über 3000 Klafter' (jl.hag3.359,03) vom Ausgangspunkt an hochgestiegen war (bezogen auf die Meereshöhe 4000 Klafter Pegelhöhe), konnte es mit entsprechender Wucht und Geschwindigkeit in die mehrere Kilometer tiefer gelegenen angrenzenden Länder, Erdteile und Meere in der relativ kurzen Zeit von ca. 170 Tagen abströmen: jl.hag3.360,07: "Das Wasser aber nahm dann sichtlich ab bis auf den zehnten Monat (Oktober), und aller Berge Wesen, selbst der kaum siebzig Klafter hohen, war von der Zeit an außer Wasser, das nunmehr nur noch die Täler und niedereren Hügel bedeckte."
Ein 'sichtliches', d.h. mit dem Auge erkennbar rasches Abfliessen so enorm grosser und weitausgedehnter Wassermassen aus '4000 Klafter (jl.hag3.358,08) Höhe über dem Meeresspiegel' in die Niederungen lässt ahnen, welches Donnergetöse und welche Wucht die abwärts donnernden Sturzfluten entfalteten und welch kolossale Erdveränderungen sie zu bewirken vermochten! Wohl kaum ein anderes erdgeschichtliches Ereignis dürfte die Erdorberfläche in so wenigen Monaten so gründlich umgepflügt haben!!
Ob diese Angaben richtig sind, kann jeder Geologe sehr leicht nachprüfen und dementsprechend die universitär gelehrten Anschauungen und Theorien selbst beurteilen.
Für Geologen hochinteressant und aufschlussreich - und ebenfalls leicht nachprüfbar - sind Lorbers Aussagen über die geologisch weitreichenden Veränderungen der Gebirgsverläufe in Asien, Europa und teils Afrika und Alaska, die durch die abströmenden Sintflutwassermassen hervorgerufen wurden.
Wenn man berücksichtigt, daß die Angaben in den Offenbarungswerken Jakob Lorbers sich seit ihrer Niederschrift zwischen 1840-64 in sehr vielen Detailangaben exakt bestätigt haben und seine vielen differenzierten Prophezeiungen sich ebenfalls bisher erstaunlich genau erfüllt haben, besitzen auch seine Aussagen zur Sintflut hohe Glaubwürdigkeit. Sie sind plausibel und für den Verstand nachvollziehbar und geologisch vielfach nachprüfbar.
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