1993 haben sich die Geowissenschaftler Alexander und Edith Tollmann in dem Buch 'Und die Sintflut gab es doch' mit der Entstehung der Sintflut befaßt. (s. Literaturbesprechung im Internet: http://www.wort-und-wissen.de/disk/d94-3.html)
Alexander T. ist/war zu dieser Zeit Ordinarius und Vorstand des Wiener Universitätsinstituts für Geologie, Edith Kristan-Tollmann ist Geologin für Mikropaläontologie.
Sie kommen durch umfangreiche Untersuchungen und Vergleiche und anhand vieler wissenschaftlicher Fakten zu dem Schluß, daß vor 9546 Jahren, an einem 23. September gegen 3 Uhr MEZ bei Neumond ein gewaltiger Komet auf die Erde raste. Sie gehen davon aus, daß die Tages- und Monatsangaben stimmen, in der Jahreszahl eine Differenz von wenigen Jahren durchaus möglich sind. Dieser Komet ist nach Tollmann verantwortlich für die Sintflut, möglicherweise für das Aussterben der Mammuts, für viele der ägyptischen Plagen und letztendlich auch für die Abfolge der Schöpfung, wie sie im ersten Buch Mose, der Genesis erzählt wird.
Ohne auf sonstige Details ihres Buches einzugehen, ist zu ihrer These der Sintflutursache anzumerken:
Die biblisch oder in anderen Flutberichten erwähnte Sintflut (1. Mose.6-9) kann damit keinesfalls hinreichend erklärt werden. Jene Sintflut-Kriterien und Erklärungen zu ihrer Entstehung, die von der Bibel oder in den Offenbarungen des Propheten Jakob Lorber geschildert werden, erfüllt keine Meteoriteneinschlagstheorie.
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