Die Sintflut

Erste geologische Großfluthinweise im Schwarzen Meer


Inhaltsübersicht:


Russische Forschungen 1993 im Schwarzen Meer

Schon in den achtziger Jahren entdeckten sowjetische Geologen vor der Südküste der Krim im Schwarzen Meer alte Strandablagerungen auf dem Meeresgrund.
Erste Indizien für das Debakel (Sintflut) hatte im Jahr 1993 das russische Forschungsschiff 'Aquanaut' geliefert. Im Schwarzen Meer, vor der Krim, wurden in Wassertiefen unter 100 Metern Pflanzenwurzeln, fossile Schnecken- und Muschelschalen aus dem Sediment gezogen. Die Fundanalysen ergaben, dass diese Funde alles Süßwasserarten waren. Das Schwarze Meer war folglich früher einmal ein Süßwassersee.

Forschungsergebnisse von Tiefseeforscher R. Ballard im Schwarzen Meer

Das dt. Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' Nr.50/11.12.2000 S. 266-280 (Strafgericht am Bosporus) berichtet im Leitartikel 'Tauchfahrt in die Sintflut', daß Tiefseeforscher Robert D. Ballard, aus dem 'Institute for Exploration' in Mystic im US-Staat Connecticut, der vor Jahren schon mit der Entdeckung des 'Titanic'-Wracks Furore gemacht hatte, am Grund des Schwarzen Meeres in 168 Meter unter der Oberfläche des Schwarzen Meers auf alte, flache Küstenlinien gestossen war. Ballard ist überzeugt, eine versunkene Steinzeitlandschaft entdeckt zu haben.

Ballard forscht gezielt am Projekt Sintflut / Arche Noah.
Bei einer zweiten, vom US-Magazin "National Geographic" gesponserten Expedition mit dem Forschungsschiff "Northern Horizon" und dem ferngesteuerten U-Boot "Little Hercules" Anfang September (2000) war er mit einer 50-köpfigen Crew ins Schwarze Meer vorgedrungen. Modernstes Such- und Peilgerät (Sonar, Echolot) hatten die Fahnder an Bord. Archäologen waren dabei, Techniker und ein Vertreter des türkischen Kulturministeriums.

Sie entdeckten etwa 20 Kilometer vor der türkischen Küste bei Sinop in rund 95 Meter Tiefe Überreste menschlicher Siedlungen.

"Was wir da sahen, war ein zusammengefallenes Gebäude aus Flechtwerk und Lehm", berichtet Fredrik T. Hiebert, Professor für Archäologie und Anthropologie an der US-Universität von Pennsylvanien und Chefarchäologe der Schwarzmeerexpedition. Ihm sei "buchstäblich die Kinnlade runtergefallen", weil er dieselbe Bauweise von archäologischen Stätten im Umkreis des Schwarzen Meers kannte. Hiebert ist überzeugt, dass es sich bei dem Bauwerk um Reste einer urzeitlichen Siedlung handelt. "Wir fotografieren alles. Wir kartieren den Fund, damit wir eine Vorstellung davon bekommen, mit was für einer Stätte wir es zu tun haben", sagt Hiebert. Mit einer Sondererlaubnis der türkischen Regierung konnten die Forscher einige Proben nehmen.

Nahezu 4 Wochen lang wurde der Meeresgrund kartografiert. Dann war sich der wissenschaftliche Leiter der Expedition, Fredrik Hiebert, sicher: "Am Boden des Schwarzen Meeres haben einst Menschen gewohnt."...
"Fest steht: tief verborgen im Schwarzen Meer,... liegt eine Landschaft, auf der 100 Meter Wasser lastet. Ballards Funde vom Meeresgrund muten tatsächlich an wie der historische Beleg für den wohl wirkmächtigsten Mythos des Alten Testaments (die Sintflut) ... Es gab eine Flut, und es gab eine Siedlung... Sedimentproben ergaben Hinweise auf 'Holzkohle'. Demnach flackerte am Boden des Schwarzen Meeres einst ein Lagerfeuer. " (Spiegel S. 268)

Leider konnte das Forschungsschiff bei seiner rund 4wöchigen Suche nur mittels einer improvisierten Schaufel auf einer Schwimmdrohne "wenige kleine Holzstücke und fünf Bodenproben" aus der Tiefe bergen, weil "Ballard zwar Spähgeräte, Echolot und Sidescan-Sonar dabei hatte, aber das Bergungsgerät fehlte: 'Der Fund hat uns total überrascht'."

Der Spiegel kommentiert: "Keine Frage, die US-Aquanauten haben einen Knüller gelandet. Ihre Funde zeugen von einer vorzeitlichen Großkatastrophe, der auch Ozeanforscher auf der Spur sind.

Ballards Schlussfolgerung, dass die Sintflut im Bereich des Schwarzen Meeres bzw. in seinem weiträumigen Umkreis stattgefunden haben dürfte, stellt damit eine erste grobe Bestätigung jener detailreichen geschichtlichen und geologischen Angaben zur Sintflut dar, die vom österreichischen Propheten Jakob Lorber (1800-64) bereits im Jahre 1843/44 über die Frühgeschichte der Menschheit im 3. Band differenziert aufgrund innerlich gehörter Diktate niedergeschrieben wurden.


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