Krankheiten durch Lichtmangel

Orig. "Heilkraft des Sonnenlichtes" 1851

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Heilwirkungen von UV-Licht


Inhaltsübersicht:


Ursachen und Folgen von zu wenig UV-Licht

Sonnenlicht an sich, insbesondere seine unsichtbare UV-Strahlung hat - bei maßvoller Dosierung - eine Vielzahl von positiven biologischen Wirkungen. Wenn man sich zu hohen Sonnenlicht- bzw. UV-Strahlen aussetzt, können freilich auch beträchtliche Schäden auftreten (z.B. Sonnenbrand, Melanome etc.).

Beträchtlich umfangreicher und bedeutsamer sind jedoch jene Folgen und Gesundheitsschäden, die durch zu wenig UV-Licht auftreten!

Typische Ursachen für UV-Lichtmangel und damit meist auch zu wenig UV-Licht sind:

  • zu wenig oder gar kein Aufenthalt im Sonnenlicht (sollte täglich ca. 2 Std. betragen!)
  • ständige Bedeckung des Körpers mit Kleidung
  • Räume oder Fahrzeuge, in die kein UV-Licht eindringt (modernes Fensterglas blockt UV ab)
  • Sonnenbrillen mit UV-Schutzfaktor
  • Sonnencremes/Lotions mit hohem UV-Schutzfaktor
  • Unreife und entwertete Nahrung, die nicht mehr viel Licht und UV-Anteil enthält
  • stundenlanges Arbeiten/Spielen am PC-Bildschirm bei ausgeblendetem Tageslicht

Ein Entzug von UV-Licht, wie er (und das auch noch auf freiwilliger Basis!) täglich vorgenommen wird, bringt - auf Dauer gesehen - ganz allgemein eine Schwächung des Immunsystems, chronische Infektionskrankheiten, chronische Erschöpfungszustände, Sehstörungen, Ernährungsprobleme, sinkende Lebenserwartung, ja sogar erhöhten Kariesbefall mit sich.

Bei Kindern treten Hyperaktivität, Erschöpfung, Reizbarkeit, Aggressivität, Aufmerksamkeitsstörungen und sinkende schulische Leistungen auf.

Das sind hieb- und stichfeste Erkenntnisse aus vielerlei Untersuchungen und Testreihen. Das ist alles bekannt und wird dennoch verschwiegen! (aus http://www.gernot-geise.de/html/archiv/mitwelt/uv/uv.htm)

Weitgehender UV-Stopp bzw. die Abschottung gegen UV-Licht kann zu einer ernsten Schwächung der Körperabwehr führen" (Liberman S.179)

Wie vielfältig die Auswirkungen von Lichtmangel, speziell von UV-Licht-Mangel sind, zeigt sich erst, wenn verschiedenste Funktionsstörungen und Erkrankungen durch Behandlung mit Sonnenlicht, UV-Lampen (z.B. in Solarien) oder uv-haltigen Lichtkonzentraten verschwinden. Nachfolgende Zusammenstellung gibt einen (unvollständigen) Einblick, wie häufig und schwerwiegend sich Mangel an Sonnenlicht bzw. an UV-Frequenzen auswirken kann.

Die Heilwirkungen von UV-Licht

UV-Licht gehört zu den biologisch aktivsten und wertvollsten Anteilen des elektromagnetischen Spektrums. Die positiven Wirkungen gehen fast alle vom UV-B aus und werden nur in sehr niedriger Dosierung (weit unter der sonnenbrand-auslösenden Menge) benötigt.

Nach dem derzeitigen Forschungsstand ist es möglich, den Mangel an UV-Sonnenlicht durch andere UV-Strahlen und Photonen (Lichtquanten) zu ersetzen (also z.B. durch UV-B- oder UV-A-Lampen, UV-Solarien oder durch hochkonzentrierte, uv-haltige Lichtkonzentrate, z.B. Lichtglobuli)

Pos. UV-Licht-Wirkungen: (Fußnoten verweisen auf die Literaturquellen der Angabe)

  • UV-B + UV-A-Frequenzen
    • sind in der Wirkung den Vitaminen/Mineralstoffen/Spurenelementen vergleichbar.
    • sind wichtigster Lichtanteil für das Immunabwehrsystem
    • UV-A/B/C vernichten schädliche Viren, Bakterien und Mikroparasiten, z.B. in Wasser, das in PET-Flasche einige Stunden besonnt wird, wobei Erwärmung um oder über 50 Grad C den Prozess beschleunigt und verstärkt (s. http://www.sodis.ch/methode/forschung/mikrobio/index, bildhafte Darstellung dieser SODIS genannten Methode
    • UV-A/B/C verjüngt Zellen durch Blutreinigung über die Augen: in 2h läuft Blut einmal am Auge vorbei. Sonnenlicht reinigt Blut von Viren mit Hüllen wie Aids, Herpes-simplex, Masern, Leukämie
    • lösen zahlreiche photochemische und photobiologische Prozesse aus.
    • haben pos. Wirkungen auf die Psyche und geistigen Leistungsfähigkeit. Sie erhöhen unser allgemeines Wohlbefinden, verbessern die Stimmungslage, lindern Niedergeschlagenheit und Depressionen, vor allem im sonnen-armen Winterhalbjahr (SAD). UV-Strahlen lösen die vermehrte Ausschüttung von Neurotransmittern - sogenannten Glücks-Botenstoffen des Gehirns - aus. 1, 3, 10, 18
    • bauen Stresshormone zügig ab. Stress verengt das Sehfeld und ist somit für eine verminderte Informationsverarbeitung und schlechtere Lernfähigkeit verantwortlich (derselbe Effekt wird durch Lärm hervorgerufen). Als Folge davon benötigen viele Leute eine Brille. Und diese wiederum verhindert die Aufnahme von UV-Licht, womit die Stresshormone abgebaut werden könnten...
    • Stärkung, Steigerung körperlicher Leistungsfähigkeit und der Muskulatur, die Ermüdbarkeit wird stark herabgesetzt. Laktatmessungen zeigen deutliche Verbesserung der körperl. Leistungskurve und eine Absenkung der Herzfrequenzen. 1, 3 12
    • Verbesserung der immunologischen Abwehr, Stimulierung der granulozytären Funktionen (Leukozytenbildung für Immunreaktionen): Verringerung der Infektanfälligkeit, weniger und leichter verlaufende Infektionskrankheiten, Erkältungsinfekte 1, 3, 5 , 6, 12
    • photochemische Umwandlung oder Bildung biologisch aktiver Stoffe, die vom Blut- oder Lymphfluss übertragen werden oder Wirkungen auf das Nervensystem ausüben: 3
    • Die wichtigste Funktion jedoch, die durch die Aufnahme von UV-Licht im menschlichen Körper passiert, ist die Umsetzung dieser Strahlung in das lebenswichtige Vitamin D3 (genauer: das Hormon Cholecalciferol). Dieses Vitamin kommt in unseren Nahrungsmitteln - außer in Fisch - nicht vor. Es wird jedoch von unserem Körper benötigt, der damit Kalzium und andere Mineralien aus der aufgenommenen Nahrung löst und sie resorbieren, aufnehmen kann. Bei Kalziummangel kommt es bei Kindern zu Rachitis, bei Erwachsenen zu Knochenerweichung (Osteoporose).
    • zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen,
    • bei Atemweginfektionen

    • fördert die Produktion von männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen.
    • Bessere Regulation vegetativer Steuersysteme, des veget. Nervensystems 3, 6
    • vermehrte Bildung von roten Blutkörperchen und des Hämoglobins. Dadurch verbesserte Sauerstoffversorgung aller Zellen. Die Blutgerinnungsfähigkeit wird reguliert. 3
    • senkt Cholesterinwerte 1
    • verhindert Karies
    • hilft bei Gewichtsabnahme (regt Schilddrüse an)

    • verstärkte Harnsäureausscheidung im Urin, ist bei verschiedenen Stoffwechselbeschwerden wichtig. 3
    • verbessert Mineralhaushalt und des Knochenstoffwechsel 6
    • schützt vor Multipler Sklerose 13
    • verringert Diabetes-Risiko 15
    • verbessert EKG-/Blutwerte bei Arteriosklerose. Reduziert Entzündungszustände der Innenwände der Blutgefäße 1
    • Hauttuberkulose: Medizin-Nobelpreises 1903 für Dänen Nils Ryberg Finsen, der UV-Licht erfolgreich zur Behandlung der H. einsetzte. 6
    • UV-C ist wichtig für Immunsystem, Reparatursysteme, Sehzellen. Wirkt antibakteriell, daher z.B. zur Desinfektion von Krankenhäusern und OP-Sälen..
    • UV-B gegen Störungen des Herz- Kreislaufsystems, herzschützende Wirkung , signifikante Verbesserung der Blutzirkulation auch in feinsten Gefäßen. Erhöht Herzleistung, die die Herzmuskeln kräftigen sich, und die Pumpleistung des Herzens steigt an. 1, 6
    • UV-B-Licht zur Vitamin-D-Bildung nötig: Nur mit Vitamin D kann Calcium aus der Nahrung für das Knochenwachstum resorbiert werden. Vitamin D3 kann von unseren wichtigsten Organen wie Herz, Haut und Knochen durch Anreicherung im Blut direkt empfangen werden. Als Reaktion entspannt sich die Muskulatur der Blutgefäße. Das führt zu ihrer Erweiterung - ein Effekt, der den Blutdruck auf normale Weise sinken läßt. In ausreichender Intensität ist es ein wesentlicher Faktor in der Abwehr von Krebserkrankungen 1, 2, 3, 6, 10, 16
    • UV-B reguliert den Kalziumhaushalt und festigt die Knochendichte. Osteoporose-Prophylaxe durch Vitamin D-Bildung: Es ist das einzige Vitamin, das unser Körper selbst produzieren kann. (D3-Photosynthese). Trifft UV-B auf die Haut, wird das in der Haut enthaltene Cholesterin in Provitamin D umgewandelt, welches sich innerhalb von 24 Stunden durch die Körperwärme in Vitamin D synthetisiert. 1, 3, 8, 14, 16
    • UV-B: Gefäßerweiterung und Blutdrucksenkung bei Ruhe- und Belastung. Dies erleichtert die Arbeit der Nieren von Dialysepatienten. UV-Licht kurbelt die Produktion roter Blutkörperchen an - das verbessert die Sauerstoffversorgung der Organe. Außerdem wird die Fließeigenschaft des Blutes verbessert. So sinken die Risiken von Herzinfarkt und Schlaganfall. 1, 6, 10, 17,
    • UV-B gegen Tumorzellen, Blasen-, Brust-, Darm-, Prostata und zahlreiche andere Krebsarten 3, 9 , 10, 11
    • Hauttuberkulose.. Lupus vulgaris wurde geheilt mit UV-Lichtquelle von Kohlebogenlampe (Liberman S.99) "Je höher die UV-Dosis, desto größer der Erfolg... es half aber nicht, wenn UV-undurchlässige Sonnenbrillen getragen wurden" (Liberman S.181)  
    • UV-B und UV-A gegen Akne, Psoriasis, Neurodermitis und andere Hautkrankheiten 1, 3, 8
    • UV-A gegen chronische Augenentzündung "Uveitis": Entzündung ging zurück, die Sehkraft stieg an und der Bedarf an Medikamenten - besonders von Cortison - nahm ab. 7

Licht- und UV-Therapie seit 1850

Die erste, aber immer aktueller werdende Form von gezielter Sonnentherapie durch lichtangereicherte Naturprodukte mit UV-Anteilen geht auf Jakob Lorber (1800-64) (www.j-lorber.de/jl/lorber/0-lorber.de ) zurück. Er legte in seinem Büchlein 'Die Heilkraft des Sonnenlichts' 1851 den Grundstein dazu. (www.j-lorber.de/jl/hson/index.htm )

Der schwedische Ophtalmologe Erik Johan Widmark (1850 - 1909) entdeckte bei Bestrahlungen von rasierten Albinokaninchen mit Bogenlichtlampen die Erythemwirksamkeit der ultravioletten Strahlen, d. h. das Entstehen von Sonnenbräunung und Sonnenbrand nicht durch Wärme, sondern durch UV-Einwirkung (Widmark, 1889).

Der dänische Arzt Niels Finsen war es, der die heilende Wirkung von ultraviolettem Licht bei Tuberkulosekranken entdeckte und einsetzte. Die von ihm erfundene Bogenlampe wurde rasch in zahlreichen größeren Krankenhäusern eingeführt. Die Finsen-Lampe bewirkte bei zahlreichen Patienten regelrechte Wunderheilungen.. Heilung von TBC, Lupus vulgaris mit UV.. Kohlebogen.. Niels Finsen erhielt dafür 1903 den Nobelpreis (Liberman S.99)  

In den dreißiger Jahren des 20 Jh. wurde in Europa die Sonnentherapie, - auch 'Heliotherapie' bezeichnet - verbreiteter. Ernst Seyffer stellte sonnenangereicherte Naturprodukte nach Lorbers Richtlinien in größerem Maße her und verbreitete sie mit Heilerfolgen bei verschiedensten Erkrankungen, was aber leider von der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis genommen worden ist.

Eine Sonnentherapieklinik mit UV-Therapie befand sich z.B. in dem Schweizer Städtchen Leysin unter der Leitung von Dr. August Rollier. Er wusste, dass der Behandlungserfolg umso größer war, je höher die aufgenommene UV-Dosis aus Sonnenlicht war.

Eine der schlimmsten Krankheiten, die man hier mit UV-Licht behandelte, war die Tuberkulose. Viele Patienten wurden vollkommen geheilt. Auch bei anderen Krankheiten half Sonnenlicht und die darin enthaltende UV-Strahlung: beispielsweise bei Anämie, Gicht, Arteriosklerose, rheumatischer Arthritis, bei Ekzemen, Akne, Ischias, Asthma, Nierenstörungen, bei vielen Infektionskrankheiten und sogar bei Verbrennungen.

Dabei hat man jedoch festgestellt, dass ein Heilungserfolg ausblieb, wenn die Patienten UV-undurchlässige Sonnenbrillen trugen. Das ließ Rückschlüsse zu, wie wichtig der UV-Anteil im Sonnenlicht für die Gesundheit ist.  

In neuerer Zeit wird die Anwendung von 'Sonnenheilmitteln' (Lichtkonzentraten) wieder aktuell und für medizinische Fachleute und Kranke gleichermaßen leicht durchführbar, seitdem Yves Kraushaar und andere Hersteller (u.a. auch Gerd Gutemann) verschiedene Mittel nach Lorbers Originalanweisungen herstellen und vertreiben.

Effektive, preiswerte Maßnahmen zur Behebung von UV-Lichtmangel

Als sehr wirksam erweisen sich folgende Maßnahmen:

  • Täglich ca. 2 Stunden Bewegung bei Sonnenschein bzw. Licht und frischer Luft.
  • wo dies nicht möglich ist, 'Lichtersatz' durch 'Lichtkonzentrate'. Diese stellen aufgrund ihrer extrem hohen Konzentration von Lichtquanten mit dem vollen Lichtspektrum incl. UV-Frequenzen geradezu 'Universalgesundheitsmittel' dar. Sie können selbst starke Licht- und UV-Defizite ausgleichen, sofern sie regelmäßig innerlich oder äußerlich zugeführt werden. Sie sind auch bei Langzeiteinsatz frei von neg. Nebenwirkungen, können selbst hergestellt werden oder sind rezeptfrei relativ preiswert zu beziehen, und einfach zu handhaben.
  • Bestrahlung mit Vollspektrums-Lampen (sog. Biolampen, Schwarzlichtlampen) zum Ausgleich von Lichtmangel (z.B. in guten Sonnenstudios). Dabei ist freilich jede Überdosierung zu vermeiden!


Ausführlichere Quellen im Internet:


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