Die technische Wirkweise der Hochfrequenz-Licht-Ozon-Geräte


Inhaltsübersicht:


Was sind Hochfrequenz-Strahlgeräte?

Es handelt sich um Geräte, bei denen durch eine Tesla-Spule Hochfrequenz und durch sie mittels einer Glaselektrode Licht, Lichtfunken und dadurch Ozon erzeugt werden, sobald sie 1-2 mm in die Nähe des Körpers kommen bzw. auf die Haut aufgesetzt werden.
Hochfrequenzströme wurden durch den Kroaten Nikola TESLA (1856-1943) entdeckt. 1892 beschrieb TESLA die bei Wechselströmen von hoher Spannung und Wechselzahl auftretenden elektrischen Wellenphänomene. Eine Tesla-Spule besteht aus zwei elektrischen Spulen, einem Kondensator und einem Regelwiderstand im Inneren des Griffs. Die Spitze des Griffs bildet eine Kontaktdose, in die eine Elektrode (in der Regel aus Glas) eingefügt werden kann.

Ein Hochfrequenz-Stab (Violet Ray Wand) ist ein auf dem Tesla-Transformator basierendes Gerät zur Verabreichung hochfrequenter Wechselströme mit sehr hoher Spannung und niedriger Stromstärke. Ein Violet Wand wandelt die Elektrizität aus einer normalen Steckdose mithilfe zweier Spulen und Kondensatoren um. 230 Volt mit 50 Herz aus der Steckdose werden hierbei auf einige 10'000 Volt mit 30 bis 500 Kiloherz umgewandelt.

Mehr über die physikalischen Grundlagen der Hochfrequenz-Heilapparate

Heutige Hochfrequenz-Stäbe (s. nebenstehendes Bild eines HF-Stabes) bestehen in der Regel aus einem aus Kunststoff gefertigten Handgriff, der über ein Kabel an eine Steckdose angeschlossen. Der Handgriff besitzt zumeist einen Regler zur Steuerung der Intensität und evtl. einen Ein/Aus-Schalter.

Die nach Tesla benannten "Tesla-Ströme" finden in der Medizin unter dem Namen Arsonvalisation Anwendung. Jacques-Arsène d'ARSONVAL (1851-1940), ein französischer Physiker und Physiologe - Schüler des grossen Claude BERNARD - war ein Pionier der Elektrotherapie. 1892 führte er die HF-Ströme in die Medizin ein.

Mehr zur Geschichte des "Violet Ray" s. http://www.rife.de/files/violet.pdf; http://www.arthurleej.com/Water.pdf

HF-Stab

Trotz Funkenüberschlägen und Ozonentwicklung nur geringer Stromfluß in den Körper

Mit Hilfe des HF-Gerätes werden hochfrequente (sehr schnell schwingende ) impulsförmige Spannungen erzeugt. Je nach Gerät beträgt die Spannung viele Volt, z.B. 150'000 Volt, der Strom dagegen nur ca. 0,065 Ampere. Dadurch ist die (Selbst)Behandlung völlig ungefährlich.
Funkenüberschlag zwischen HF-Elektrode und Haut
    Beim Hochfrequenz-Licht-Ozon-Gerät wird nun über eine gasgefüllte Glasröhre ein leuchtendes Plasma erzeugt, welches dann den violetten oder orangenen Büschelfunkenschlag auf der Haut (oder Gegenstand) bewirkt. Die büschelartigen Blitzentladungen zwischen Gerät und Haut erzeugen Ozon, wie dies bei Blitzen in der Luft auch der Fall ist. Diesem Ozon kommt eine besondere gesundheitliche bzw. therapeutische Bedeutung zu. Es dringt in die Haut ein und wird in geringen Mengen auch eingeatmet. Geringe Ozonmengen einzuatmen schadet nicht, sondern ist heilsam für die Atemwege. Ozonaufnahme durch die Haut entfaltet in Gewebe, Lymphe und Blut Sauerstoff und neutralisiert schädliche freie Radikale im Körper - ist also äußerst nützlich!! Ozon verbindet sich mit Schadstoffen, z.B. in der Luft, in Wasser, Blut oder Lymphe und neutralisiert viele Schadstoffe, indem es sie z.B. in Wasser, Kohlendioxid, Schwefel, Stickstoff und Sauerstoff aufspaltet. Es unterstützt machtvoll die Entgiftung und Ausscheidung. Daher bringt regelmäßige Ozon-Anwendung vielerlei Vorteile. Mehr zu den vielfältigen Wirkungen von Ozon im Körper

Trotz der hellen, knisternden Funkenentladungen fließt jedoch nur ein sehr geringer Strom in den Körper. Daher gilt diese Behandlungskombination aus Elektrizität, Licht und Ozon nach jahrzehntelangen Erfahrungen mit solchen HF-Geräten als sehr sicher, schmerzfrei, hoch wirksam gegen viele Gesundheitsprobleme und nicht zuletzt auch als nebenwirkungsfrei.

Der besondere Vorteil einer HF-Licht-Ozon-Anwendung im Vergleich zu anderen elektrotherapeutischen Anwendungen liegt darin, dass die hochfrequenten Schwingungen keinerlei Reizwirkungen besitzen, und bei geringer und mittlerer Stärke schmerzfrei sind.
Da der menschliche Körper nur bei Frequenzen zwischen 10000 u. 20000 Schwingungen/Sec (10 kHz u. 20 kHz) gereizt wird, ist der HF-Strom völlig ungefährlich für den Anwender.

Die Hochfrequenzströme fließen durch Glaselektroden, die je nach Behandlungsort bzw. Zweck verschieden geformt und mit Luft oder Gas gefüllt sind. Weil früher Neon extrem teuer war, wurde anderes Gas - z.B. blaut-violett leuchtendes Argon - benutzt. Daher bekamen diese Geräte den Namen "Violet Ray"-Geräte (Violettstrahl-Geräte). Es handelt sich also nicht um UV-Lichtgeräte, auch wenn geringe Anteile von UV im Funkenüberschlag enthalten sind.
Inzwischen sind die Glaselektroden meist mit Neon gefüllt, das ein orangefarbenes Licht erzeugt und stärkere Wirkungen haben soll. (Mehr zur besonderen Wirkung von Neon-Füllungen, z.B. gegen Entzündungen s. http://www.electrotherapymuseum.com/2005/Radiostat/pages/14.htm).
Rote und violette Elektrodenstrahlung


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