Jakob Lorber: 'Gesundheitspflege und Heilung'

Einhalten göttl. Ordnung, Dankbarkeit für Heilung und Treue zu Gott als Garanten für Gesundheit (27.09.1847)


Inhaltsübersicht:


   JL.HeiG.083,01] So schreibe denn wieder einmal deinem Wunsche gemäß ein Wörtlein für deine kleine Martha, die auch Meine Martha und Mein liebes Töchterchen ist, weil sie auf Mich und dich mehr hält als manche ihrer Geschwister, die da noch mehr auf das Außerordentliche und geistig Unterhaltende als auf das Liebenützliche dieser Meiner großen Geistesgabe sehen. - Schreibe dieser unserer Martha daher also:
   02] Höre, du Mein Töchterchen Ich, dein Herr und dein Vater, habe dich überaus lieb, darum Ich dich auch von allen deinen leiblichen Übeln befreit habe, so daß du nun vor lauter Gesundheit völlig strotzest. Und Ich habe eine Freude an dir darum, daß du darob Meiner nicht vergissest, wie so manche andere, denen Ich auch geholfen habe; da sie aber gesund wurden, da fingen sie an, sich alsbald so sehr in die Welt hinein zu freuen, daß sie dann bald Meiner so vergaßen, als hätten sie Mir nicht das Kleinste, sondern alles nur ihrer Natur und den Weltärzten zu verdanken.
   03] Verbleibe du, Mein liebes Töchterchen, aber auch fortwährend in der gleichen Verfassung deines Herzens, so wirst du nie über Mangel an Gesundheit dich zu beklagen haben und wirst mehr und mehr Meiner Liebe und Gnade dich erfreuen, je mehr du mit dem ganzen Herzen treu an Mir hängen wirst.
   04] Und siehe, diese Treue wird dir nichts nehmen, was sonst dein Herzchen irgend redlich wünscht; sondern sie wird dir nur deine Wünsche segnen und beleben, auf daß sie ehestens in die vollste Erfüllung gehen sollen. Denn siehe, niemand gibt Mir aus dem Schatze seines Herzens etwas, das er nicht zehn und hundertfältig wieder im Vollmaße zurückbekäme!
   05] Aber so du Mich von ganzem Herzen liebhast, da mußt du dich auch so mancher leiser Überbleibsel von für deinen Leib schädlichen Gewohnheiten so sorgsam als möglich enthalten, so wirst du stets gesünder und heiterer werden. Es ist zwar keine Sünde, so du dann und wann eine offene Tabakdose beriechest oder dich manchmal um den Leib etwas zu fest gürtest; wie auch noch manche deiner Gewohnheiten gerade keine Sünde sind. Aber siehe, dergleichen ist deinem Leibe nicht gut. Und so der Leib nicht in der Ordnung ist, da sieht es dann auch bald mit der Seele trübe aus und mit der Entwicklung des Geistes noch trüber.
   06] Siehe, so die vielen törichten Menschen Meine Gebote hielten, was ihnen viel leichter wäre, als zu halten die Gesetze ihrer eigenen, alten, dummen Weltgewohnheiten -, da gäbe es auf der Erde auch keine Krankheiten. Weil aber die törichten Menschen auf ihre Satzungen und alten, bösen Gewohnheiten mehr halten als auf Meine Gebote, die nichts als die reinste Liebe sind, so sind sie auch selbst Urheber von tausend Übeln und Krankheiten, die sie zu leiden haben und an denen sie oft leiblich und geistig sterben.
   07] Würden sie von ihren Narrheiten ablassen und die Gesetze Meiner Ordnung anziehen, so würden sich alle eines hohen und gesunden Alters zu erfreuen haben, und des Leibes Tod wäre bloß ein süßes Einschlafen des alten Leibes und ein heiterstes und seligstes Erwachen der Seele und des Geistes zum ewigen Leben!
   08] Beherzige demnach du, Mein liebstes Töchterchen, diese Wörtlein, so wirst du dich stets der besten leiblichen und geistigen Gesundheit zu erfreuen haben und Meine Liebe und Meine Gnade wird stets im Vollmaße bei dir sein zeitlich und ewig. Amen. - Das sage Ich, dein heiliger, liebevollster Vater dir. - Amen.


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